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EU-Parlament erhöht Zulagen für Assistenten

19.05.2010 | 15:17 |   (DiePresse.com)

Die "Sekretariatszulage", die jedem EU-Abgeordneten zusteht, wird um 1500 Euro erhöht. Begründet wird das mit dem Mehraufwand durch den Lissabon-Vertrag. Die Grünen und die Liste HPM kritisieren die Entscheidung.

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Das EU-Parlament hat am Mittwoch beschlossen, die Zulagen für Assistenten von Europaabgeordneten zu erhöhen. Die so genannte Sekretariatszulage in Höhe von 17.540 Euro, die jedem der 736 Abgeordneten für parlamentarische Mitarbeiter zusteht, wird um 1500 Euro aufgestockt.

Begründet wird die Steigerung der Zulagen durch den größeren Arbeitsaufwand, der Abgeordneten durch die zusätzlichen Kompetenzen entstehe, die das EU-Parlament mit dem Lissabon-Vertrag bekommen hat.

Für 2011 wollen die EU-Abgeordneten eine Erhöhung der "Sekretariatszulage" gegenüber heute um 3000 Euro. Dazu sollen 1500 Euro pro Abgeordnetem in die Reserve gestellt werden. Der Haushalt muss erst vom Parlament und dem EU-Ministerrat beschlossen werden. Wird die Sekretariatszulage um 3000 Euro pro Parlamentarier aufgestockt, entspräche dies Zusatzkosten von insgesamt rund 2,6 Millionen Euro entspricht.

Kritik von Grünen und Liste HPM

Gegen die Erhöhung der Zulagen im nächsten Jahr sprachen sich die Grünen aus. In der jetzigen Krisensituation müssten die Zuwächse für Parlamentsassistenten "mit Selbstbegrenzung" angegangen werden, forderte die deutsche Grün-Abgeordnete Helga Trüpel. Zusätzliche Mitarbeiter würde auch zusätzlichen Büroraum erfordern. "Das wiederum erzeugt wesentliche Mehrausgaben und eine Erhöhung, die nicht gerechtfertigt ist."

Auch der EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser von der Liste Hans-Peter Martin erklärte, die beiden großen EU-Parlamentsparteien - Christ- und Sozialdemokraten - hätten als Gegenleistung für die Zustimmung des Rates zur Erhöhung der Sekretariatszulage die Entlastung des Ratsbudgets 2008 zugesagt. Dies sei ein "unglaublich schmutziger EU-Politdeal".

Der VP-Europaabgeordnete Paul Rübig verteidigte die Erhöhunh hingegen. Durch den Vertrag von Lissabon und die aktuelle Finanzkrise hätten die Aufgaben und damit auch die Verantwortung und Arbeitsbelastung einiger Abgeordneter deutlich zugenommen. Die beschlossene Erhöhung sei außerdem eine Obergrenze: "Kein Abgeordneter ist verpflichtet diese auszugeben oder überhaupt anzurühren. Wir werden als ÖVP-Europaklub genau beobachten, wie Kollegen damit umgehen und wer sich im Sparen übt", so Rübig.

(Ag.)

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19 Kommentare
Gast: Dr.Trieb
20.05.2010 18:24
0 0

Völlig A B G E H O B E N !!

...bei den groessenwahnsinnigen Herrschaften Karas, Kadenbach&Co. ist die aergste Krsie seit 100 Jahren offenbar noch nicht angekommen.


Gast: Zooropa
20.05.2010 08:23
1 0

Die Schweiz hat alles richtig gemacht

Keinen Euro, keine Eurokraten, stattdessen Selbstbestimmung, den höchsten Lebensstandard in Europa und eine gesicherte Zukunft. Es ist ein schweres Los, Mitglied in diesem Verein zu sein. Hoffen wir, daß Menschen hier die Kraft finden, uns aus den Fängen der Krake zu befreien.

1 0

Je schneller...

...dieser korrupte Verein EUdSSR vor die Hunde geht, umso besser!

Dieses degenerierte Pack bettelt ja geradezu darum, in die Quecksilberminen geprügelt zu werden!


petarius
19.05.2010 19:43
1 0

Politiker sparen bei den Anderen

"Kein Abgeordneter ist verpflichtet diese auszugeben oder überhaupt anzurühren. " sondern kann diese auch gleich in die eigene Tasche stecken.

3 0

Zeit wird es, dass wir diese Bagage ausjagen!

SPAREN!!!!! Nicht nur die Bürger!

Gast: Nixmehr
19.05.2010 18:37
5 0

Enteignung

Eine Enteignung der EU-Parlamentarier wäre die angemessene Reaktion auf die Schäden, die sie durch ihre Inkompetenz verursachten und verursachen.

Gast: Eurrora
19.05.2010 18:17
4 0

Darf´s ein biserl mehr sein ?

Jetzt wissen wir es, schuld ist der Lissabon-Vertrag und dann die Vulkanasche usw. Ausrede verlass mich nicht.

Gast: Essen
19.05.2010 17:51
4 0

Europa

Das ist absolut unverschämt was im Europaparlament abläuift. Als Deutscher muß mit aller schärfe protestieren. Das EU-Parlament gehört in die Wüste geschickt.

enzo
19.05.2010 17:50
4 0

Bravo Sparmaßnahmen

Die Politgangster treiben es in der EU noch ärger wie auf nationaler Ebene.
Abzocken bis zum erbrechen.

Gast: Bremen
19.05.2010 17:41
5 0

Euro-Abgeordnete

Alle Bürger müüsen sparen. Nur die EU-Abgeordneten stecken sich wieder die Taschen voll. Solche Menschen gehören in den Knast.

Gast: gelddrucker
19.05.2010 17:37
3 0

na bravo....

wer bietet mehr???

Luzius
19.05.2010 17:24
5 0

ein Hammer der seinesgleichen sucht

während angeblich der Euro gerettet werden muss und all seine Stärke, wirft man zusätzliches Geld das die Griechen einsparen müssen einfach beim Fenster hinaus ?

ISt es denn falsch anzunehmen, dass Griechenlands Sünde lange vor deren Beitritt weil man selbst derartiges verfolgt geduldet wurde ?

RAUS aus dieser Euterkratie, welche von der MIlch anderer Mütter sich säugen lassen will !

Irgendwie ähnelnd sich dieses Vorhaben aber auch mit dem hierzulande versprochenen Sparwillen, der wohl niemals mehr als heisse und teure Luft bedeutet !

Hat der unfähigste Bildungsminister seine Arbeit aufgenommen ? Zusammenpassen würd es ja mit derartigen Ankündigungen.

Aber vor allem; was wird es dem einzelnen Steuerzahler, der ja weiterhin und wohl nich mehr Eu-zwangsgebühren bezahlen muss, kosten ?!

1 2

Ich find das schon ok,

denn immerhin müssen unsere Elitinnen auch so schwer arbeiten. Sogar am Muttertag mussten sie arbeiten und Europa retten.

Da ist eine kleine Anerkennung nur richtig. Immerhin müssen sie uns vertretten, und bei soviele Bürgerinnen ist das gar nicht so einfach.

Antworten Gast: radius
19.05.2010 22:19
0 0

Re: Ich find das schon ok,

Sie sind komplett durchgeknallt.

Wissen Sie eigentlich, wie viel Unternehmer bei sinkenden Einnahmen arbeiten müssen, um den Betrieb über Wasser zu halten.

Antworten Gast: Gast
19.05.2010 17:00
1 0

Re: Immerhin müssen sie uns vertretten

"vertreten" stammt von "treten" nicht von "retten" ;-)

so eine Erhöhung ist tatsächlich ein tritt ins Gesicht

Peregrin
19.05.2010 16:01
2 1

Wie stellen die um

... 19000 EUR einen Sekretaer an? Oder ist das monatlich?

Antworten Gast: mexx
19.05.2010 22:21
0 0

Re: Wie stellen die um

Das haben die sich nicht zu schreiben getraut, dass das monatlich ist.

Antworten Gast: gast
19.05.2010 16:05
3 0

Re: Wie stellen die um

natürlich monatlich

Gast: JoL
19.05.2010 15:56
2 0

Immer raus mit der Kohle ...

... sonst wirds noch schlecht.

Ar**schgeigen!