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Hans-Peter Martins Liste zerfällt

14.07.2010 | 12:11 |  Oliver Grimm (DiePresse.com)

Die EU-Parlamentarierin Angelika Werthmann kehrt der "Liste Martin" den Rücken zu. Sie wird "wilde" Abgeordnete. Martin halte seine Versprechen von Transparenz und Offenheit nicht ein, kritisiert Werthmann.

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Bereits zum zweiten Mal hintereinander verliert Hans-Peter Martin eine Mitstreiterin im Europaparlament: Am Mittwoch erklärte Angelika Werthmann, eine von drei Abgeordneten der "Liste Martin", ihren sofortigen Austritt.

Martin halte seine Versprechen von Transparenz und Offenheit aus dem von der "Kronen-Zeitung" propagierten Wahlkampf im vergangenen Jahr nicht ein. Vor allem habe er nicht einmal seiner Listenkollegin Werthmann trotz mehrfacher Fragen erklärt, was mit den rund 3,5 Millionen Euro an Erstattungsbeträgen aus den beiden EU-Wahlkämpfen 2004 und 2009 geschehen sei. Es sei "hier nicht gegeben", dass Martins Liste die tatsächlichen Wahlkampfkosten mit diesem Steuergeld gedeckt habe.

Keine "Schmutzkübel-Kampagne"

"Ich habe Hans-Peter Martin als sehr korrekten Menschen kennen gelernt - aber am Wahltag stand plötzlich ein anderer Mensch vor mir", beschrieb Werthmann ihr persönliches Zerwürfnis, betonte aber, keine "Schmutzkübel-Kampagne" starten zu wollen. Auf die Frage der "Presse" nach dem seit Wochen in Brüssel kursierenden Gerücht, Werthmann werde von Mitarbeitern des ÖVP-Klubs logistisch und personell unterstützt, sagte Werthmann: "An Gerüchten möchte ich mich nicht beteiligen. Ich habe aber von sehr vielen Kollegen sehr kompetente Hilfe bekommen und bin dafür sehr dankbar."

Bei der Europawahl 2009 bekam die "Liste Martin" 17,7 Prozent der Stimmen und damit drei Mandate. Sie war damit die drittgrößte österreichische wahlwerbende Gruppe hinter ÖVP und SPÖ. Neben Werthmann, die ihr Mandat behalten will, sitzen Martin selbst sowie sein ehemaliger Mitarbeiter Martin Ehrenhauser im Europaparlament.

(c) APA (Harald Schneider) Werthmann will keine "Schmutzkübel-Kampagne" starten

(c) APA (Harald Schneider) Werthmann will keine "Schmutzkübel-Kampagne" starten



Zuletzt berichteten die "Salzburger Nachrichten" und die "Oberösterreichischen Nachrichten" ausführlich über die Differenzen zwischen Werthmann und Martin.

Werthmann-Brief an Martin
Betreff: Dank & Abschied

Lieber Hans-Peter,

ich möchte Dir mitteilen, dass ich mit sofortiger Wirkung die "Liste Martin" verlasse, da ich nicht sehe, wie ich mein Wahlversprechen in der "Liste Martin" umsetzen kann. Ich möchte Dir nochmals meinen Dank für die Nominierung aussprechen - eine Chance, die ich mit vollem Herzen und Einsatz wahrnehme.

Lass mich Dir zum Abschluss versichern, dass ich von mir aus keine "Schmutzkübelkampagne" starte.

Mit besten Grüßen,
Angelika

(c) Die Presse (Michaela Bruckberger) Martin Ehrenhauser verteidigt Hans-Peter Martin

(c) Die Presse (Michaela Bruckberger) Martin Ehrenhauser verteidigt Hans-Peter Martin


Ehrenhauser sieht "Verrat"

Der EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser hat indes seiner ehemaligen Listenkollegin Angelika Werthmann "Verrat an der Wählerliste HPM" vorgeworfen. "Wir haben seit einiger Zeit feststellen müssen, dass sie sich um 180 Grad zu den Positionen der Liste von Hans-Peter Martin gedreht hat. So hat sie für die Erhöhung der Sekretariatszulage gestimmt und somit für die Anhebung der eigenen Zulage". Und, empört sich Ehrenhauser gegenüber der Austria Presse Agentur und meint weiters: "Sie hat von Beginn an den Ehrenkodex der Liste HPM nicht unterschrieben, wo es viele Verzichte gibt".

Außerdem sei bekannt, dass die Liste HPM immer scharf gegen Rechtsaußen aufgetreten sei. Werthmann habe aber "provokant" manchmal trotzdem mit FPÖ-Abgeordneten gesprochen. Ehrenhauser sprach von einem "menschlichen Desaster".

Martins "Nervenzusammenbruch"

Und Ehrenhauser empört sich auch über das Verhalten von Werthmann gegenüber Hans-Peter Martin. So habe "Martin bis zur Selbstaufgabe versucht", Werthmann zurückzuholen. Im Rahmen dieser Versuche und den Gesprächen habe er einen "Nervenzusammenbruch" erlitten. Auf die Frage, ob Werthmann Schuld am Nervenzusammenbruch von Martin sei, sagte Ehrenhauser dezidiert: "Genau". Werthmann habe auch "Vereinbarungen gebrochen" und Martin "nie die Möglichkeit gegeben, Arzttermine wahrzunehmen, sich auszurasten und durchzuschnaufen".

Die Ausschussarbeit kann sie auch nach dem Austritt aus der Liste HPM fortsetzen, bestätigte Ehrenhauser.

"Respekt" von VP-Strasser und SP-Leichtfried

"Respekt" zollten der ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament, Ernst Strasser, und sein SPÖ-Funktionskollege Jörg Leichtfried dem Austritt von  Werthmann. Strasser erklärte gegenüber der APA, Werthmann habe sich konstruktiv und aktiv in die Parlamentsarbeit eingebracht und sehr rasch eingearbeitet. Ihre gute Arbeit in den Ausschüssen sei offenbar der "destruktiven Linie von Hans-Peter Martin entgegen" gestanden.

Leichtfried erklärte, der Austritt Werthmanns habe sich schon länger abgezeichnet. Es sei allerdings schon "ungewöhnlich", dass dies nach dem Abgang von Karin Resetarits aus der Liste Martin nun schon ein zweites Mal passiere.

Die grüne Abgeordnete Ulrike Lunacek meinte, der Schritt Werthmanns habe sie "nicht wirklich erstaunt".

Martin selbst war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

 

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119 Kommentare
 
1 2 3
Gast: tomash
25.07.2010 12:10
0 0

Re: Re: der Martin pudelt sich aber ordentlich auf...

laut Bericht der Presse vom 29.6.2010, haben die Österreicher die höchste Anwesenheit ( Zählung ab 14. 7.2009 )

mit je 100% Anwesenheit
Richard Seeber (ÖVP)
Hans-Peter Martin
98,11%
Rübig, Karas und Ehrenhauser
Herr/Frau Pivot1 haben Sie andere Quellen ?


Gast: Parzifal1
19.07.2010 15:20
0 1

Ablenkungsmanöver?

Wie aus anderen Medien zu entnehmen ist, dürfte diese Fr. Werthman ein ganz schönes Früchtchen, na ja besser eine Frucht sein. Zuerst hat sie Vereinbarungen mit den Kollegen gebrochen und dann stimmt sie im EU Parlament gemeinsam mit Konservativen und Rechten ab. Hier in der Presse hat Strasser die Meldung dass Werthmann die Liste Martin verlässt schon gemeldet, BEVOR Werthmann HP Martin darüber informiert hat. Auch, dass sie sich von der ÖVP unterstützen lässt.
Seit 30 Jahren haben bei der EU Wahl die eher links gerichteten Parteien eine Mehrheit erhalten. Würde das auf nationaler Ebene stattfinden, wäre plötzlich eine Regierung ohne die Rechte Hälfte möglich. Hat die ÖVP vielleicht davor Angst und instrumentalisiert hier eine möglicherweise bestechliche und nur auf ihren eigenen Vorteil Bedachte?

Gast: Dorfer Horst
17.07.2010 19:23
1 0

Keiner mag ihn mehr

Ja, ja, der Martin. Erst ist sein Förderer bei den Krone-Lesern gegangen, jetzt die Werthmann. Und keiner mag ihn mehr.

ambrosius
16.07.2010 11:43
0 1

Martin ist

sagen wir mal vorsichtigerweise sicher ein komplizierter Mensch, aber wenn die gute Frau mit der Liste nicht mehr kann, dann soll sie doch ihr Mandat zurücklegen. Vom vollen Futtertrog vertreiben lassen will sich die Gute aber nicht, das nenn ich politisch konsequent.

Darabimo
16.07.2010 08:21
4 0

Wie viele?

Wie viele Wähler bereuen es schon, Liste Martin gewählt zu haben? Ich hoffe alle. Und noch viel mehr hoffe ich, dass sie daraus lernen.

Gast: tomash
16.07.2010 01:12
1 1

Re: Re: der Martin pudelt sich aber ordentlich auf...

pivo1 schrieb:
wo steht hier, dass man neutral sein muss?

das ist wahr, aber man sollte keine falschen Angaben verbreiten.
Anwesenheit Frau Werthmann 96,55, Herr Martin 100%
Quelle: http://www.votewatch.eu
Um es mit Ihren Worten zu sagen:
Fehlgriff hin oder her, wer unwahre Informatioen so verbreitet wie Sie hat wohl was im Sinn?

Gast: tomash
16.07.2010 00:31
1 0

Re: Re: der Martin pudelt sich aber ordentlich auf..

laut Bericht der Presse vom 29.6.2010
http://diepresse.com/home/politik/eu/577687/index.do?from=simarchiv haben die Österreicher die höchste Anwesenheit ( Zählung ab 14. 7.2009 )
Richard Seeber (ÖVP)
Hans-Peter Martin mit je 100% Anwesenheit
98,11%
Rübig, Karas und Ehrenhauser
den Rest spar ich mir, kann im Artikel nachgelesen werden. Was ist die Quelle für Ihre Angabe Frau/Herr pivo?

Rainer M.
15.07.2010 23:13
0 1

Wenn man mit genug Dreck wirft...

... bleibt immer etwas haften, und darauf scheint die besagte Dame zu hoffen, Martin diffamieren zu können..

btw das Zitat ist von einem der Wohl erfolgreichsten Propagandaminister bis zur Gegenwart..

Das Wort
15.07.2010 20:42
0 4

Wie kann man sich dem Vorwurf der Korruption entziehen?

Einfach, indem man andere anpatzt.

Ich wäre heilfroh, gäbe es mehr Martins in den Parlamenten. Die Selbstbereicherung nimmt dort Überhand - kein Wunder daß ein "Verräter" angeschuldigt wird um ihm die Glaubwürdigkeit zu nehmen.

Martin stimmte gegen weitere Privilegien - was soll er noch tun?

Daß die Abrechnung der Wahlkostenerstattung korrekt vorgenommen wurde, ist am Kritkmangel der kontrollierenden Behörde abzulesen.

Soweit, wenn meine Vernunftgründe ohne Vorurteile, gelten.

Antworten Cuchulainn
15.07.2010 23:02
3 0

Re: Wie kann man sich dem Vorwurf der Korruption entziehen?

H. P., bist du's?

Fritz
15.07.2010 20:39
6 0

Erschreckend!

Erschreckend ist, dass es in Österreich einem Schmierblatt wie der Kronenzeitung möglich ist, 500.000 Wähler für diesen Kasperl zu mobilisieren!
Kein Renomee für uns!

5 2

Re: Erschreckend!


Und die 1,4 Mio Kreuzerl bei Faymann?

Martin kann ja keinen großem Schaden anrichten, aber Faymanns "Intellekt" wird uns noch viel kosten, siehe Griechenland.

Antworten Antworten Sochard
16.07.2010 09:58
1 1

Re: Re: Erschreckend!

Das Faymann's Einfluss bis nach Griechenland reicht war mir bis jetzt nicht bekannt - danke für diese Info ...

Antworten Gast: gast
15.07.2010 21:16
2 2

Re: Erschreckend!

jaaaa, dem schmierblattl 'standard ' wird das mit den grüninnen und dem wampo NICHT gelingen!!!
bis am 10.10.!!

Gast: UKW
15.07.2010 20:14
2 1

Ich kann Herrn Martins Leiden nachvollziehen

Zitat:

"Dagegen habe Werthmann ihre "eigenen Wahlkampfkosten von mir doppelt bezahlt" erhalten, "doch sie überwies nichts zurück"

Ist mir letztens genauso ergangen, als ich beim Amt um eine wichtige Bewilligung vorsprechen war. Ich habe dem Beamten die Unterlagen überrreicht, in denen ich irrtümlichlerweise 500 € vergessen hatte. Der Beamte hat mir daraufhin meinen Antrag kommentarlos bewilligt. Das Arge daran ist aber, dass er vergessen hat mir meine 500 € zurückzugeben. Zuerst habe ich mir gedacht ich sag lieber nichts, doch als ich gemerkt habe, dass er meinen Antrag doch nicht so bearbeitet hatte, wie ich es mir gewünscht hatte, war ich gezwungen damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Gast: OLAF
15.07.2010 18:57
3 0

olaf

Mit Olaf kennt sich unser Saubermann Martin auch aus. Kein Wunder, da die Anita-Koruptions-Truppe der EU (Olaf) gegen unseren Saubermann wieder einmal ermittelt.

ichmeine
15.07.2010 18:55
4 1

frei nach Büchner

der EU-Abgeordnete ist ein Abgrund, mich schaudert wenn ich hineinschaue

heri3
15.07.2010 18:51
3 0

er bekommt kopfweh,

wenn er als abzocker aufgdeckt wird.
was bekommt er ers dann wenn alle gaunereien ans tageslicht kommen!
der dichand kann seinen gekauften politkasperl auch nicht mehr helfen!

Cuchulainn
15.07.2010 17:43
5 2

Martin, der Effenschreck.

Die Liste Martin hatte ja nur eine Funktion: einen stärkeren freiheitlichen Erfolg zu verhindern. Diese Politik der KRONE und anderer sinistrer Kreise ist voll aufgegangen.

09. Juni 2007 vormittags - Antwerpen

Eine Reisegruppe aus Wien sammelt sich in der Fußgängerzone um die Führerin. Links und rechts von dieser Gruppe ist Platz genug zum Vorbeigehen. Auftritt HPM: den Pullover lässig um Schulter und Hals geht er mit Riesenschritten direkt auf unsere Gruppe zu, hebt die Arme vor seinen Körper, wie zu einem Schlag ausholend und lässt sie wieder niedersausen, ohne dabei seinen Gang zu unterbrechen. Sieht aus wie "Platz für den Landvogt!" aus "Wilhelm Tell". Einige aus der Gruppe haben keine Chance, auszuweichen - sie werden einfach zur Seite gerempelt. Kaum hat er die "Phalanx" durchbrochen, dreht er sich zu seinen nachfolgenden Begleiter*I*nnen um und plärrt laut und deutlich: So, jetzt haben wir Platz genug, folgen Sie mir!" Tut mir leid, aber dieser "Herr" hat wirklich etwas, was Andere - Gott sei Dank! - nicht haben!

Gast: freundin der blasmusik
15.07.2010 17:29
8 0

so eine

witzfigur wie den gibt es ja auch selten in der politik, dem ansehen der eu-politiker dient er jedenfalls nicht.

Antworten Gast: gast
15.07.2010 17:59
0 0

Re: so eine


ja, das wunder, das er immer vorgab zu sein, war er sicher nie.
aaber-dem ansehen der eu-politiker hat er vor allem dadurch nicht gedient, daß er gezeigt hat, was für viecherln das sind!!
das haben sich die übrigen gfraster schon selber zuzuschreiben-jüngst, indem sie unsere daten wholesale an die amis verschenkt haben.

andreas90
15.07.2010 17:23
6 0

Peinlich

Hin und wieder hätte ich für Sekunden den Eindruck gewonnen, hinter einzelnen Aussagen Martins steckt wirklich etwas.

Durch sein hysterisches und kindisches Verhalten, macht er sich aber unwählbar. Was er abzieht, ist einfach lächerlich.

Lg,
http://zuwi.at

7 0

MARTIN !

er hat die wähler gewaltig getäuscht !!!
wo bleibt die teilrückzahlung von steuergelder ???

Wildhaber
15.07.2010 16:50
6 0

Diese Reaktion war zu erwarten!

Es ist erstaunlich, wie die Wortwahl von HPM von heute, der Wortwahl von 2005 gleicht.

Bitte vergleichen Sie folgende ältere Artikel:

Martin-Kandidatur: Resetarits: Vorsicht vor HPM-Falle
31.07.2006 | 00:00 |   (DiePresse.com)
Europaparlament: Karin Resetarits von Liberalen aufgenommen
09.06.2005 |
Resetarits: "Martin reagiert wie ein verlassener Ehemann"
21.05.2005 |

Für mich stellt sich die Frage: nach welchen Kriterien wählt HPM seine Mitstreiter aus?

Es kann doch kein Zufall sein, dass er sich zwei Mal aus dem selben Grund geirrt hat, bzw. dass es in beiden Fällen Frauen waren, die die Zusammenarbeit aufgekündigt haben.

Ich habe den Vedacht, das HPM keine Auswahlkriterien besitzt und er über keinerlei Menschenkenntnis verfügt oder ein übler Macho ist.

Zudem ist er von sich und seiner Leistung derart überzeugt, dass ihm keinerlei Fehler auffallen.

Besuchen sie bitte seine Homepage http://www.hpmartin.net/ und lesen die Kritik der FAZ über sein Buch "Die Europafall". HPM ist so sehr von sich überzeugt, dass ihn die Kritik durch die FAZ mit Stolz erfüllt. Leider überliest er, dass diese Kritik ein Verriss ist!

Aber solche Leute finden leider immer wieder Anhänger, auch in höchsten Kreisen, und deshalb wird uns HPM bis zu seiner Pension als EU-Abgeordneter erhalten bleiben!

HPM ständig in ärztlicher Behandlung!

Nur gut, daß er ständig in seinem grandiosen Bestseller "Bittere Pillen" nachlesen kann, ob er wohl richtig behandelt wird!

 
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