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Pressestimmen: ''Auch Roma tragen Verantwortung''


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Internationale Tageszeitungen beschäftigen sich am Donnerstag mit der Debatte über die Roma nach den kollektiven Abschiebungen von Angehörigen der Volksgruppe aus Frankreich und der scharfen Kritik von EU-Justizkommissarin Viviane Reding am französischen Vorgehen. Während die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Frankreich zur Mäßigung aufruft, sieht der niederländische "Volkskrant" auch die Roma selbst in der Verantwortung.

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6 Kommentare

Also...

"...nach den kollektiven Abschiebungen von Angehörigen der Volksgruppe aus Frankreich..."

es ist erstaunlich, daß "Die Presse" immer noch an der falschen Darstellung der Vorgänge festhält. Es gab keine kollektive Abschiebung, sondern nur Derjeniger, die sich illegal (!!!!) auf fremden Grund und Boden ohne Arbeitsverhältnis, finanziellen Mitteln und Sozialversicherung breitgemacht haben!

wie

haben wir unsere österreichischen roma eigentlich zivilisiert? wir haben es geschafft aus ihnen unauffällige mitbürger zu machen.
lässt sich das in europäischem maßstab wiederholen?

Re: wie

Haben wir das???

Gast: engelhard
16.09.2010 10:38
2 0

Was tun?

Das Roma-Problem ist ein Ausdruck eines latenten und wachsenden Problems in Europa, nämlich die Integration von Volksgruppen, die entweder unfähig oder unwillig sind, sich einer Gesellschaftsordnung anzupassen. Dabei handelt es sich nicht um (Im-)Migranten, sondern um Einheimischen. Ich würde den Kritikern der französischen Behörden empfehlen sich nur für einen Augenblick vorzustellen, wie sie reagieren würden, wenn gleich vor ihrer Haustür in einem ruhigen Ortsteil sich eine Roma-Sippe niederlässt, womöglich in einer Parkanlage, oder sogar auf einem privaten Grunstück, beginnt zu lärmen, betteln, stehlen, sch..ssen, usw. Die Menschen in jenen Ländern, wo die Roma eine nennenswerte Minderheit sind, wissen ein Lied davon zu singen. Die Roma sind mehrheitlich Sozialhilfeempfänger, beziehen Sozialwohnungen (allerdings nur kurzfristig, bis diese von den Bewohnern total verwüstet sind), schicken ihre Kinder auf die Strassen betteln, statt in die Schule, etc. Über diejenigen, die eine Ausnahme sind, redet man nicht, sie werden auch nicht diskriminiert.

Niederlassungsfreiheit - oder Landbesetzung?

Es ist schon eine Ungeheuerlichkeit, wie die Niederlassungsfreiheit in der EU heute schon von den Gutmenschen zu einem "Recht" auf Land-Besetzung in einem anderen Staat durch irgend eine eingefallene Gruppe umgedeutet wird!

Nichts anderes ist es doch, wenn neuerdings mit "Fahrendem Volk" umschriebene Volksgruppe (bei Roma und Sinti weiß man schon, dass das nur das verpönte Z-Wort ersetzte) sich das "Recht" heraus nimmt, irgend wo einzufallen um illegale Siedlungen zu errichten.

Genau darum geht es doch in Frankreich, das schon genug Probleme mit Eingewanderten aus den eigenen Kolonien hat.

Re: Niederlassungsfreiheit - oder Landbesetzung?

Das "verpönte Z-Wort" soll jetzt auf Wunsch der rumänischen Regierung wieder das politisch korrekte "Roma & Sinti" ersetzen. Die Rumänen wollen nämlich in der internationalen Wahrnehmung nicht länger als die "eigentliche Heimat der Roma" erscheinen. Sie fürchten, daß bei der Abschiebung aus anderen Teilen Europas nur sie als Auffanglager dienen sollen. Was man einerseits durchaus verstehen kann; anderseits aber auch keine langfristige Problemlösung beinhaltet...