EU-Beitritt als Spaltpilz zwischen Türkei und Österreich

11.11.2010 | 18:43 |  von Helmar Dumbs (Die Presse)

Seit Wien 2005 fast die Beitrittsverhandlungen mit Ankara torpediert hätte, ist das Verhältnis getrübt. Auch wenn man sich das öffentlich meist nicht anmerken lässt.

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Stell dir vor, es ist Theater – und einer spielt plötzlich nicht mehr mit. Die anderen Akteure auf der (Polit-)Bühne sind als Schauspieler enttarnt, und die mühsam errichtete Fassade fällt zusammen wie ein Soufflé.

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So ergeht es dieser Tage der von offiziellen Vertretern Österreichs und der Türkei bei jeder Gelegenheit vorgebrachten Behauptung, um die Beziehungen stehe es zum Allerbesten. Das tut es nicht. Und zwar nicht erst seit dem viel zitierten Interview mit dem türkischen Botschafter, Kadri Ecvet Tezcan, in der Mittwochausgabe der „Presse“. Tezcan hatte in drastischen Worten Österreichs Integrationspolitik als gescheitert kritisiert, Innenministerin Maria Fekter, SPÖ und FPÖ scharf angegriffen und geklagt, Türken würden in Österreich „wie ein Virus“ behandelt. Mittlerweile hat Tezcan, der vom Wiener Außenamt zu einem klärenden Gespräch bestellt wurde, zu besänftigen versucht: Er habe niemanden kränken, sondern nur eine Diskussion anstoßen wollen.

Langfristig betrachtet seien die Beziehungen tatsächlich ausgezeichnet gewesen, wenn man die Bilanz der letzten 20 Jahre nehme, meint der Türkei-Spezialist Cengiz Günay vom Österreichischen Institut für Internationale Politik. Eintrübungen gab es nur, wenn Ankara Österreich gelegentlich vorhielt, eine Schutzzone für PKK-Terroristen zu sein. Doch 2004/2005 gab es einen Bruch. In der EU stand eine Entscheidung an: Verhandlungen mit der Türkei beginnen oder nicht? Und Österreich blockierte.

1,90 Meter blonder Starrsinn

Die ÖVP/FPÖ-Regierung gab stolz den David („Es steht 24:1“), unterstützt von der SPÖ und der „Stimme des Volkes“: Nur zehn Prozent waren 2005 für einen Beitritt, Tendenz sinkend. Österreich bremste bis zur letzen Sekunde, was Außenministerin Ursula Plassnik in einer türkischen Zeitung den Titel „1,90 Meter blonder Starrsinn“ einbrachte. Letztlich konnte Wien die Aufnahme der Verhandlungen nicht verhindern, hat aber in der EU an Reputation verloren.

Wirbel um Botschafter-Interview: ''Österreich keine Kolonie der Türkei''

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Ankara war damals – Zitat Premier Erdoğan – „schockiert“ über Wien. Mittlerweile haben sich die diplomatischen Beziehungen wieder beruhigt, weil Österreich jetzt ja keine Blockadepolitik verfolge, meint Günay. Muss es auch nicht, das erledigen Frankreich und Zypern, was Österreich wirtschaftlich zugute kommt: „Österreich steht nicht so wie Frankreich auf einer schwarzen Liste.“ Französische Firmen würden etwa bei öffentlichen Aufträgen klar benachteiligt.

In Ankara weiß man freilich gut, dass sich an Österreichs Haltung rein gar nichts geändert hat. Im diplomatischen Umgang – Stichwort: Theater – lässt man sich aber nichts anmerken. Das führt mitunter zu absurden Szenen, wenn etwa Abdullah Gül als Außenminister 2006 aus reiner Höflichkeit eine Volksabstimmung in Österreich über einen türkischen EU-Beitritt begrüßte, oder sein Nach-Nachfolger Ahmet Davutoğlu kürzlich von einer Rolle Österreichs als „Fürsprecher der Türkei“ fantasierte.

„Die Debatte über den Beitritt hat an xenophoben Elementen zugenommen“, konstatiert Experte Günay, „und das hat auf türkischer Seite zu Enttäuschung und mittlerweile auch Wut geführt. Wenn man in manchen österreichischen Beiträgen zum Thema das Wort Türkei durch Österreich ersetzen würde, wäre auch hier die Empörung groß.“ Und in einer globalisierten Welt wird jeder Rülpser sofort wahrgenommen: „Die FPÖ-Comics waren am nächsten Tag schon in den türkischen Medien.“ Ebenso wie das Interview mit dem türkischen Botschafter.

Dieses hat in Österreich zwar zunächst für viel Getöse und Empörung gesorgt. Dennoch dürfte in die Beziehungen bald wieder Pragmatismus einkehren, dazu sind die wechselseitigen Interessen einfach zu groß, erklärt Günay: Für Österreich, das in der Türkei heute wirtschaftlich so stark engagiert ist wie nie zuvor, stehe auf diesem Gebiet viel auf dem Spiel: „Und die Türkei möchte gerade wegen der laufenden EU-Verhandlungen diplomatisch möglichst unbeschadet aus der Sache herauskommen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.11.2010)

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3041 Kommentare
 
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Gast: Dani
17.10.2011 16:24
1 0

Was verlangen die eig. noch alles?

Wieso soll man auf die Türken so viel Rücksicht nehmen? sie siend verdammt nochmal in unserem land und sollen sich anpassen! die kroaten, serben und bosnier verlangen dich auch nicht serbische lehrer!
und von macho- jugendtürken hat er nicht gehört die österreicherinnen tyrannisieren? hahaha das ich nicht lache!

Gast: Österreicher
08.05.2011 11:53
1 0

Integration

Darum sagen wir alle: Danke für die tollen Türkenhochzeiten und in diesem Sinne "Danke für NICHTS"!

Gast: Gast
31.01.2011 15:24
0 0

Zum Nachdenken (wenn es überhaupt möglich ist)

Wenn ich für jeden hirnlosen Österreicher 1 Euro bekommen würde, wäre ich heute Millionär!

Gast: Korrekter Bürger
04.01.2011 01:20
0 0

Herr Tezcan hat RECHT!

Zur Zeiten der Globalisierung wollen sich viele Österreicher abschotten und schwören auf Nationalität. Mit dieser Beschränktheit kommen sie aber nicht weiter!

Antworten Gast: Paul Vincent Riederer
04.04.2011 15:33
3 0

Re: Herr Tezcan hat RECHT!

Dann öffnen Sie sich... lassen Sie sich bereichern! Ziehen Sie nach Berlin-Kreuzberg, Tempelhof oder Wedding... sehen Sie die wunderbare Verschmelzung der Kulturen, die ja offensichtlich nur Vorteile für alle Beteiligten bringt. Siehe Kriminalitätsrate, Schulabbrecherstatistiken, Durchschnittseinkommen, Gewalt,... lassen sie sich bereichern... lernen Sie türkisch... Sie werdens dort brauchen... Deutsch spricht dort nämlich keiner mehr... aber wer braucht die Nazisprche schon, nicht?

Gast: Nazanin
03.01.2011 00:25
0 0

Danke!

Vielen Dank Herr Tezcan für diese klaren Worte! Sie haben vielen Türken aus dem Herzen gesprochen. Es ist nämlich höchste Zeit offen miteinander zu reden, damit wir bei dem Thema Integration weiterkommen. Die lieben Österreicher müssen sich auch Kritik gefallen lassen und nich immer mit dem Zeigefinger auf andere zeigen!

Gast: gepoppter
02.01.2011 16:19
1 0

Warum?

Weil unsere Politruks Schwachköpfe sind.

Gast: Karl Dall II
23.12.2010 13:01
1 0

Warum ?

Warum habt Ihr sie nicht heimgeschickt?
Sie waren Gastarbeiter,irgenwann endet die
Gastfreundschaft

Gast: Adolf Breitmeier
19.12.2010 13:33
1 0

Warum habt ihr 110 000 Türken eingebürgert

Das ist - nicht nur für Österreich - eine interessante Frage, die nur Gutmenschen oder Schwachköpfe beantworten können.
Der Botschasfter sagt: Was immer du tust, von Gott gegeben, ist genug für dich...
Nun vergibt Gott die Fremdsprachen nicht einfach so, sondern nach dem Prinzip: Hier habt ihr die Nüsse, knackt sie selbst. In dieser Mentalität, alles soll von selbst kommen wie zum Beispiel Hartz vier in Deutschland, an dieser Mentalität scheitert die Integration, die ohne endgültige Assimilation, die absolut kein Verbrechen gegen die Menschlichjkeit ist, sowieso nix nutz ist.
Wer auswandert MUSS sich assimilieren - oder als Jammerlappen wieder heim gehen. Aber ob da Gott alles richtet, das sei mal dahingestellt.
SELBST das Leben in die Hand nehmen, alles andere ist Ausruhen auf Kosten anderer. Allerdings kann man mit viel Gejammere - und im Prinzip jammert der Botschafter ganz kläglich - doch eine Menge erreichen.

Gast: Kadri Ecvet Teycan
09.12.2010 02:13
1 0

Genereller Kommentar_ende

Im Endeffekt kann ihrer Excellenz, dem türkischen Botschafter nur raten sich für Toleranz und Menschenrechte in seinem eigenen Land einzusetzen und vieleicht in Erwägung zu ziehen, seinen Posten nach Zypern zu versetzen, um die lokale Bevölkerung über dieselben Werte zu unterrichten. Österreich mag in vielerlei Hinsicht noch Einiges zu lernen haben, jedoch stellt sich die Frage, ob ein aussländischer Diplomat, im Dienst der türkischen Republik, einem Land, das selbst mit zahlreichen Problemen im Bereich der Einhaltung von Menschenrechten und der Gleichberechtigung ethnischer Minoritäten zu kämpfen hat, der seit erst einem Jahr die Integration türkischer Migranten in Wien verfolgen kann und es sich erlaubt Kritik an österreichischen Politikern, von der österreichischen Regierung angewendete Integrationsmethoden und vor allem an der Wiener Bevölkerung zu üben, der richtige Lehrer ist; und vor allem ob er mit Aussagen und Interviews, wie die oben angebrachten, tatsächlich Neues zum Vorschein bringt, die Wiener Bevölkerung animiert, die Politiker unter Druck setzt und ob er wahrhaftig auf diesem Weg der türkischen Bevölkerung in Wien hilft.

Gast: Kadri Ecvet Tezcan
09.12.2010 01:57
1 0

Genereller Kommentar_2

"Sie mögen nicht, wie Frauen behandelt werden, sie wollen keine Frauen in Kopftüchern herumlaufen sehen.
-Davon habe ich nie gehört.": Natürlich nicht, denn es ist ja auch allgemein 'unbekannt', dass Österreicher und vor allem Österreicherinnen ein allgegenwertiges Unbehagen empfinden, wenn sie ihre türkischen Mitbürgerinnen Kopftücher tragen sehen. Es gab ja schließlich noch 'keine' Debaten über derartige Themen und Beschwerden über Menschenrechtsverletztungen in diesem Bereich wurden auch 'nicht' eingereicht; zumindest obliegen sie nicht dem Wissen des türkischen Botschafters.

Warum habt ihr sie eingebürgert?

ja, warum?

Gast: Dänker
19.11.2010 13:58
2 0

Muttersprache im Ausland lernen

Wir sollen also hier denen erst ihre eigene Muttersprache beibringen.
Wahrscheinlich ist aber auch dieser Unterricht hier besser als bei ihnen daheim.
Aber schliesslich sind sie ja deshalb da, um alles was hier besser ist, gründlich auszunützen. Vor allem alles was nix kostet und was man sonst geschenkt kriegt.

Antworten Gast: Matthäus_eller
02.12.2010 20:24
0 0

Re: Muttersprache im Ausland lernen

Was heißt hier denen? Falls es dir aufgefallen ist, wir sind alle Menschen. Egal welcher kulturraum oder Aussehn uns von einander unterscheidet, bleiben wir alle Menschen. Wiso ist in Österreich das Nationale Denken so stark repräsentativ? Schließlich leben wir in einer Gemeinschaft; der EU. Man könnte sich jetz ja eigentlich Europäer nennen. Und vielleicht schaffen wir es ja in ferner Zukunft uns auch Erdenbewohner nennen zu dürfen. Denn: niemand sucht sich aus wo und in welchen Umständen er geboren wird. Wann schaffen wir es endlich die Kultur und Rassentrennung abzulegen und uns endlich auf das wesentliche zu konzentrieren: alle Menschen auf einen Standart zu bringen der für das Leben ausreicht. Wiso nicht teilen wenn zu viel da ist? Wiso seinen eigenen Bestand erweitern, statt einem anderen zu geben? Unummen Geld wird in Waffenindustrie verpulvert um zu zerstören was man eigentlich aufbauen sollte. Und das soll logisch sein? Vielleicht sollten wir den Anfang machen, gerade hier in Österreich wo es allen gut geht aber alle jammern weil sie nicht genug haben. Kulturunterschiede sollten keine Gefahr sondern eine Möglichkeit zur Bereicherung sein. Die Probleme der Zukunft können nur mit Zusammenarbeit und Zusammenhalt beseitigt werden.

mfg Matthäus Eller

Antworten Antworten Gast: Karl Dall II
23.12.2010 15:42
0 0

Re: Re: Muttersprache im Ausland lernen

Ist dir vieleicht aufgefallen,dass Österreich ein deutschsprchiges Land ist?
Erst wird mal deutsch gelernt,den guten Schülern werden Fremdsprachen angeboten,je nachdem diese Sprache wichtig für die das Land ist

Gast: Gast
18.11.2010 16:31
6 0

Bin dafuer!

allerdings, dann auch folgende Sprachen fuer Matura freigeben:
-Slowenisch
-Kroatisch
-Tschechisch
-Ungarischt
-Polnisch
-Slowakisch
-Serbisch
-Nigerianische sprachen
-und andere 5000 Sprachen, die gesprochen werden.

Allerdings erst dann, wenn in der Tuerkei Kurdisch und Armenisch als Maturasprachen zugelassen werden.

Antworten Gast: Türkisch als Maturasprache!
05.12.2010 23:35
0 0

Re: Bin dafuer!

Hier geht es um Österreich. Kurdisch und Armenisch haben mit diesem Thema nichts zu tun!

Gast: Als Gast kommentieren
18.11.2010 15:32
4 0

Die Wissenschaftslüge

Bekäme ich jedesmal, wenn ein Experte Blödsinn redet, einen euro, wäre ich bereits Millionär.

Siehe auch:

Ben Goldacre
"Die Wissenschaftslüge: Wie uns Pseudo-Wissenschaftler das Leben schwer machen"

http://www.amazon.de/Die-Wissenschaftsl%C3%BCge-Pseudo-Wissenschaftler-schwer-machen/dp/3596185106/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1290090411&sr=8-1


Gast: Hirni
18.11.2010 14:44
7 1

Export

Je grösser der Schwachsinn, desto Experte?

7 1

Indem dann niemand versteht,

was der Türkischlehrer geprüft hat und was der Prüfling geantwortet hat, wird es urplötzlich viele türkische Maturanten geben, die unter normalen Umständen nicht mal den Hauptschulabschluss geschafft hätten...

Gast: ralffan
18.11.2010 13:34
5 0

Blödsinn

in USA ist mexikanisch auch nicht eine Sprache um die sich die Weissen reissen - im Gegenteil, mexikanische Zuwanderer strengen sich an, english zu lernen: weil sie wissen, dass das der Schlüssel zum Aufstieg ist und die einzige Möglichkeit vom Wanderarbeitertum und denprekären Verhältnissen der subsistenz-lebenden Latinos in USA zu entkommen!!

Nun - die Türkei ist in der Zivilisation etwa mit Mexiko zu vergleichen - was sollte es also bringen, türkisch zu lernen??

Mit dem Gemüsehänder und dem Besitzer des Kebab-standes kann ich auch deutsch reden - und was sollen sonst türkisch-Kenntnisse bringen?

Die Türkei hat einige Betriebe, die aber nicht selbstentwickelte Produkte produzieren sondern Patente v.a. aus Deutschland nutzen - die innovation und der geistige Transfer läuft also von EU nach Türkei und nicht umgekehrt.
Das ähnelt dem Verhältnis USA-Mexiko!!

Türkei hat unterentwickelte Infrastruktur, wenig Innovation trotz grossem Fleiss, tlw. rückständige Lebensweisen.

Auch in Russland ist es ähnlich - die Wanderarbeiter aus Zentralasien knönen allesamt russisch - die wenigsten Russen lernen tadschikisch, usbekisch oder kirgisisch!!
Die Russen brauchen Usbekistan oder Kirgisien weniger als umgekehrt.

Besser wäre es slavische Sprachen zu lernen - niemand den ich kenne kann slowakisch oder polnisch; das ist schade, das sind unsere direkten Nachbarn und ethnisch verwandt noch dazu!!

Doch da interessiert sich niemand....

Matura

Unsere knieweichen, regenwurmrückgratigen, schleimspurziehenden Politiker werden türkisch als Maturasprache so lange schön- gut- und perfekt reden, dass sie deutsch als Maturasprache ablösen wird. Unsere Politiker werden, hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand, in der Welt als die unfähigsten und widerstandslosesten Politversager hingestellt und sie tun auch alles, aber wirklich alles, um diesem Ruf mehr als gerecht zu werden . Auf jeden Fall, wenn es um das Wohl Österreichs geht. Wir haben mit diesen unseren Versagern, die wir nicht gewählt haben, bis jetzt in diesem Kunstgebilde EU fürchterlich draufgezahlt. Wann wird der Österreicher endlich aufwachen?

Antworten Gast: frauimeigenenhaus
12.12.2010 22:52
0 0

Re: Matura

absolut richtig wir werden von unseren österreichischen Politikern verraten und verkauft Fragt sich was sie dafür bekommen
unsere eigene Jugend muß die Fehler dieser unfähigen Politiker in zukunft büßen

Gast: gast99
18.11.2010 12:56
5 0

Türkischlehrer in der Türkei notwendig

DEn Span im Auge des anderen sieht auch herr Botschafter besser als den balken im eigenen land.
Der Sprachunterricht von Türkischer Hochsprache bis Anatolien forcieren würde so manche Abwanderung verhindern.

Gast: Karl Adler
18.11.2010 12:47
5 0

und die kurdische Sprache in der Türkei?

Hr. Tezcan fragt. warum Türkisch nicht als Maturasprache akzeptiert wird?

und frage ich ihn, warum die kurdische Sprache sogar nicht in Kindergarden und Volksschulen in der Türkei erlaubt?

Der Bundesvorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch sagt:
"Es kann nicht sein, dass ein türkischer Ministerpräsident(Tayyip Erdogan) Gymnasien für türkische Einwanderer in Deutschland fordert und gleichzeitig im eigenen Land für 15-20 Millionen alteingesessene kurdische Bürger keine einzige Schule in deren Muttersprache zulässt"

3 0

so ein Unsinn, man lernt nicht eine zweite Sprache, indem man eine erste lernt

da wollen wohl einige am Kuchen, den es gar nicht gibt, mitnaschen.
Sprachlehrer und Religionslehrer aus einem anderen Land ist der erste Schritt zur Kolonisation. Und genau das scheint die türkische Politik zu sein, Europa zu kolonialisieren.
Und es hat immer Renegaten/innen gegeben, die ihren persönlichen Gewinn über die Allgemeinheit gestellt haben.

 
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