19.06.2013 10:26 Merkliste 0

Neue Portugal-Krise überschattet Gipfel zur Eurorettung

24.03.2011 | 18:29 |  OLIVER GRIMM UND CLAUDIA DANNHAUSER (Die Presse)

Hinter den Kulissen werden Notkredite über 50 bis 100 Milliarden Euro vorbereitet. Nach Griechenland und Irland wird das dritte Mitglied der Währungsunion ohne fremde Hilfe zahlungsunfähig sein.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Brüssel. Während Europas Staatsführer am Donnerstag bei ihrem Brüsseler Gipfeltreffen damit beschäftigt waren, ein Paket wirtschaftspolitischer Reformen zu einem „Euro-Plus-Pakt“ zusammenzustückeln, bereiteten ihre Kabinette hinter den Kulissen die Lösung des derzeit dringendsten Problems der Eurozone vor. Noch vor dem Sommer wird Portugal bei den anderen EU-Ländern um milliardenschwere Hilfe ansuchen, weil es dann keine neuen Schulden mehr zu tragbaren Zinssätzen aufnehmen wird können. Nach Griechenland und Irland wird somit innerhalb nicht ganz eines Jahres das dritte Mitglied der Währungsunion ohne fremde Hilfe zahlungsunfähig sein.

 

75 Mrd. Euro sind „angemessen“

„Portugals Rettung wird heute und morgen bei den Gipfelgesprächen eines der Topthemen sein“, sagte ein hochrangiges Regierungsmitglied eines Eurolandes am Donnerstag zur Nachrichtenagentur Dow Jones. „Es hat erste Gespräche über den Umfang gegeben, wahrscheinlich etwas zwischen 50 Milliarden und 100 Milliarden Euro“, fügte diese Person hinzu.

Ein Hilfspaket im Ausmaß von 75 Milliarden Euro sei „angemessen“, sagte Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker zum französischen Fernsehsender „France 24“. Juncker ist auch Chef der Eurogruppe, also der Finanzminister der 17 Euroländer.

Zum Zeitpunkt des Beginns des Gipfeltreffens am späten Nachmittag war es unwahrscheinlich, dass der am Mittwoch zurückgetretene Ministerpräsident José Sócrates schon jetzt um Hilfe bitten würde. Denn Sócrates führt seine Amtsgeschäfte nur provisorisch. Die anderen Euroländer, die EU-Kommission, der Internationale Währungsfonds und der Krisenfonds EFSF brauchen aber einen zuverlässigen Ansprechpartner, mit dem sie die Bedingungen einer Hilfsaktion samt politischen Reformen vereinbaren können. Das geht mit Sócrates nicht.

 

Irlands offenes Bankenproblem

Mehrere Diplomaten und EU-Beamte, mit denen „Die Presse“ sprach, betonten fast wortgleich, dass es verkraftbar wäre, würde Portugal um Hilfe ansuchen. „Niemand will es Portugal wünschen, aber wenn die Märkte kein Vertrauen fassen, ist das Gesamtpaket ein Signal, dass das möglich wäre“, sagte ein EU-Beamter.

Auch Irlands Malaise überschattet den Gipfel. Die neue christdemokratische Regierung unter Enda Kenny will niedrigere Zinsen für den 85-Milliarden-Euro-Kredit zahlen, den sie seit Ende 2010 vom EFSF bekommt.

Als Gegenleistung dafür verlangen Deutschland und Frankreich, dass Irland den Satz seiner Körperschaftsteuer von derzeit 12,5 Prozent erhöht. Das wäre aber politischer Selbstmord für Kenny.

Nun ist zu erwarten, dass Irland im April seine maroden Banken einem Stresstest unterzieht, der noch einige schwere bilanzielle Probleme ans Licht bringen dürfte. Die Regierung muss die Banken dann noch schneller gesundschrumpfen als bisher. Kenny wird dies in Brüssel als Angebot an Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel verwenden – und als Drohung. Denn die deutschen Banken hatten laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich per Ende September 2010 gegenüber irischen Banken 57,8 Milliarden Euro an Forderungen offen.

Als problematisch könnten sich auch die Vorbehalte kleinerer Europartner herausstellen. Länder wie die Slowakei stellen den Rettungsschirm aus innenpolitischen Gründen infrage, und zwar als Ganzes. Das ärgert Österreichs Bundeskanzler. „Ich habe kein Verständnis dafür, wenn einer sagt, macht nur, aber wir machen nicht mit“, sagte Werner Faymann.

 

Faymann und die Opposition

Doch auch Faymann muss ein innenpolitisches Signal setzen. In seinem Fokus: eine möglichst hohe Beteiligung privater Investoren an der Rettung eines Eurolandes. Das ist beim ESM ab 2013 vorgesehen. Wie sehr private Gläubiger einbezogen werden, richtet sich danach, ob die Verschuldung des Landes auf Dauer tragbar ist. Ist ein Staat nicht in der Lage, seine Schulden zu bedienen, muss er über einen Forderungsverzicht verhandeln. Faymann braucht für die SPÖ, vor allem aber gegenüber der Opposition ein Signal, dass der ESM kein reines Hilfsprogramm auf Kosten der Steuerzahler wird. Österreich zahlt in zwei Tranchen 2,2 Milliarden Euro ein und gibt Garantien für 17,6 Milliarden Euro ab.

Das Europaket muss in Österreich durch drei Gesetze im Nationalrat abgesegnet werden, eines mit Zweidrittelmehrheit. Auf FPÖ und BZÖ kann Faymann nicht bauen. Und die Grünen zieren sich, einer Änderung des EU-Vertrags zuzustimmen. Faymann spricht diffus von „besseren Informationen“, welche die Grünen wünschten. Im Endeffekt geht es wohl um Zugeständnisse in anderen als nur europäischen Fragen.

Portugal siehe auch Seite 15

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.03.2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

29 Kommentare
 
12

Mehrheiten im Parlament

Jeder ja aber nur auch jeder der für diese Abartige Mogelpackung im Parlament S T I M M T begeht Hochverrat am Österreichischen Volk.

Das sollte jedem Parlamentarier BEWUST sein.

Gast: Reflector
25.03.2011 15:20
0 0

Herr BK wo ist Ihre Volksabstimmung?

War da nicht was Herr Faymann?

Ausserdem es geht nicht um die Schulden Kriterienänderung wie im Artikel verniedlicht beschrieben, sondern um die Aufhebung der no bail out Klausel, denn bis jetzt handelt die Bundesregierung verfassungswidrig.

Da hat doch unser Lächler eine Volksabstimmung versprochen - also schon wieder gebrochen!

Kommt in die Akte zum Volkstribunal.

Antworten Gast: mysterium
27.03.2011 21:54
0 0

Re: Herr BK wo ist Ihre Volksabstimmung?

Um alles kann er sich auch nicht kümmern. Jetzt macht er ja gerade ANTI-Atom.

Schon wieder mal eine Mogelpackung...

"Geldstrafen drohen dann nicht nur bei einer zu hohen Neuverschuldung..."

Das gab und gibt es ja bereits. Und wie die BRD und Frankreich über die 3% gingen, was ist passiert? Gar nichts. Man hat einfach 'Ausnahmen' geschaffen mit irgendwelchen Fadenscheinigen Erklärungen. Es ist so wie in Japan, der Super Gau ist längst passiert doch es wird so getan als ob man noch eine Change hätte...

Gast: v
25.03.2011 13:38
0 1

die eu ist ein schaden für europa

wenn ein fußballclub für 80 millionen euro einen fußballspieler kauft, dann fragt man sich ob man es mit geisteskranken zu tun hat.
nicht die länder der EU brauchen finanzhilfe, sondern die länder der sog. Dritten Welt.
z.b. Äthiopien etc.

Tricksen und Täuschen

Was hier geplant ist, ist die institutionalisierte Bilanzfälschung. Wie ist es anders möglich, daß Beträge, zu deren Zahlung man im Bedarfsfall verpflichtet ist, nicht "budgetwirksam" werden? Was für ein Nonsense ist es auch, Geldstrafen für Leute einzuführen, die eine zu hohe Neuverschuldung haben? Die hätten sie ja wohl nicht, wenn genug Geld vorhanden wäre. Da die Bevölkerung die Cashcow ist, fuhrwerken Leute im Rahmen eines Fehlkonzepts munter weiter. Die Krokodilstränen um das Wohl der lybischen Bevölkerung lenken davon ab, daß man eigentlich auch hier endlich auf die Barrikaden steigen sollte.

Gast: Leone
25.03.2011 10:02
3 0

Tolle Idee!

Hohe Strafen drohen den Schuldnerländern. Und wie bezahlen sie diese? Mit dem Geld aus dem "Rettungsschirm"! Genial!!!

Gott sei's gedankt

wenigstens meine Österreicher diskutieren dieses brisante Thema. In den deutschen Medien ist da Funkstille. Dabei wäre es an der Zeit den Mächtigen, den Schuldenmachern, die rote Karte zu zeigen.
In Hessen treibt die Volksverdummung besonders große Blüten und Landsleute aufgepaßt das kommt bei euch auch in 2 - 3 Wochen, die Schuldenbremse.
Der Wähler in Hessen ist zusätzlich zur Bundesschuldenbremse mittels Volksabstimmung diese für Hessen nochmals zu sanktionieren. Da fragt sich der geneigte Staatsbürger , ja wer macht den die Schulden und wer muß sich dafür nicht veranworten.
In jedem der Diskusionsbeiträge klingt das Unbehagen über die Schuldenpolitik mit und wahr ist bezahlen werden die Kleinen, die ihr Einkommen verkonsumieren müssen, keinerlei Möglichkeiten der Segnungen durch Kapital und Zinserteräge aufbessern zu können. Besonders perfide sind die hohen Kosten für die Fortbewegung. Man verlangt, dass der Arbeitnehmer der Arbeit zu immer höheren Kosten nachfahren muß. Aber das trägt ja auch alles zum BIP bei undman kann wieder mehr Schulden machen. Wer? Natürlich die die dafür nicht geradestehen müssen.

Gast: amarie
25.03.2011 00:00
3 0

wenn die grünen diesen unverschämten raubzug nicht auch ablehnen

werden sie keine wähler mehr haben.

uns privaten fehlt das geld an allen ecken und enden, die steuerlast und die mißwirtschaft der politik und der banken erdrückt alle die nicht superreich sind, und die > 50 mio. arbeitslosen in der eu haben fast keine hoffnung mehr. no future, weder für die jungen noch für die alten.

für unsere konkreten probleme hat die eu nicht nur kein interesse, im gegenteil, sie tut alles um die lage noch zu verschlechtern. nur die reichen, konzerne, banker und eu beamten profitieren von dieser menschenverachtenden politik, alle anderen treibt sie in den abgrund.

Gast: dejavu
24.03.2011 22:03
2 0

börsenspekulantenmärkte sollen weiter subventioniert werden- Dafür sollen radikale kürzungen bei Pensionen,arbeitnehmern u. familien umgesetzt werden.

SPÖ Kanzler faymann hat sich vor nicht all zu langer zeit noch für eine verpfichtende volksabstimmung bei eu vertragsändeurgen in der kronenzeitung stark gemacht. Was ist von diesen Faymann Aussagen heute zu halten? Er will nun eine Oppostionspartei gewinnen um die eu vetragsänderungen am volk vorbei durchzudrücken. unsoziale demokratiepolitische EU Gesetze und EU Milliardensubventionen für die Spekulantenmärkte werden am Volk vorbei beschlossen. SPÖ Kanzler Faymann und die SPö sind nur mehr die Klinkenputzer für die kapitalmärkte und Banker.
Man lässt sich zwar noch vom Volk und den vielen Arbeitnehmern und Steuerzahlern wählen. Man verspricht dem volk vor den wahlen soziale steuerreformen, soziale Bereiche wie die pensionen und gesundheitsverorgung usw. wird man schützen, aber nach den volkswahlen wird nur mehr das profitstreben der reichen banken und finanzmärkte sowie konzerne vertreten. gegen das volk werden massivste sozialabbaubudgets beschlossen. es werden massive einschnitte in die staatlichen pensionen durchgesetzt, familien und arbeitnehmer werden mit unglaublichen kürzungen konfrontiert und das alles im namen des fortschritts, des wachstums und des kapitalvermögens. Die Politik hat sich den Bankern völlig ausgeliefert und betreibt puren lobbyismus wie Strasser, ex. Finanzminister Grasser-Unschuldsvermutung. SPÖ Ex kanzler Gusenbauer ist vom AK FUNKTIONÄR und SPÖ Kanzler gleich zum bestverdienenden multiberater für die reichen und mächtigen aufgestiegen.

0 0

Schröpfung

Der österreichische Steuerzahler wird geschröpft. Ein Glück, dass es in Österreich kaum noch echte Steuerzahler gibt. Der Mehrheit im Sozialhilfeparadies kann es damit relativ egal sein.

Gast: Vogel Strauss
24.03.2011 20:33
2 0

75 Mrd. angemessen

Geht die Mrd.-Verteilung schon wieder los? Herr Juncker, geben Sie doch endlich zu, dass der von Ihnen, Kohl und Mitterrand ausgedachte Euro eine Missgeburt ist, anstatt ständig neue Kreditzusagen zu machen!!

Gast: radius
24.03.2011 15:16
1 0

Die Grünen werden doch nicht die Banken und Mächtigen retten wollen?

Das wäre ja ganz was Neues.

Leider hat da wahrscheinlich Strache recht: Die Grünen werden umfallen


Gast: baum233
24.03.2011 13:50
5 0

...........................

Herr Bundeskanzler wo bleibt die 2008 versprochene Volksabstimmung bei Änderung der EU Veträge?

Gast: snui
24.03.2011 13:26
0 1

kontraproduktiver widerstand?

ich fände es auch super, wenn FPÖ/BZÖ efsf/esm verhindern könnten!

wenn ich obigen artikel jedoch richtig verstehe, können die transferleistungen ohne verfassungsmehrheit beschlossen werden, während die strengeren defizitregeln aber der 2/3 mehrheit bedürfen.

wollen fpö und bzö die transfers ohne verschärfung der defizitregeln mittragen???

Antworten Gast: radius
24.03.2011 14:28
2 0

Die verschärften Regeln für die 2/3 Mehrheit ist der Köder für die Blöden.

Sehr schlau eingefädelt.

Gast: unbeteiligter
24.03.2011 12:53
3 0

Eine Zustimmung der Grünen.......

wird diesen den Todesstoß versetzen - dann hat die ganze Sache wenigsten einen Vorteil

3 0

>Für die Abänderung des EU-Vertrags braucht die Regierung eine Oppositionspartei für eine Zweidrittelmehrheit.<


Äh, UND Volksabstimmung, hat er versprochen, der Werner.

Oder hat er das nur dem Dichand versprochen? Und der lebt ja nicht mehr ...

Ach ja, und wie ist das jetzt mit den Griechen?

Können die jetzt auch noch auf die EFSF- und später auf die ESM-Mittel zugreifen?

Weil, nachdem sie sich per Ende 2010 schon mit 148% vom BIP verschuldet haben, wird die 110 Mrd Euro-Länder-Griechenhilfe gerade noch bis Anfang 2012 reichen.

Griechen-Schulden per 01.01.2009: 262,07 Mrd
Griechen-Schulden per 31.12.2009: 298,52 Mrd
Griechen-Schulden per 31.12.2010: 340,28 Mrd

Griechen-BIP per 31.12.2010: 230,173 Mrd Euro

Griechenland hat 2010 41,75 Mrd Euro Neuschulden angehäuft (18,1% vom BIP). Da aber in den Medien immer nur von einer Neuverschuldung von knapp unter 10% die Rede ist, dürfte die Differenz auf 18,1% auf weitere neu gefundene Schulden zurückzuführen sein.

Gast: Blankenstein Husar
24.03.2011 12:05
4 0

BRAVO, FPÖ!

Wenigstens die durchschauen dieses Monsterabzocke...

Hurra, wir haben's ja!

Dieser "Rettungsschirm" ist natürlich nichts anderes als der Blankoscheck an alle Pleitestaaten und deren jeweilige Regierungen sowie Gewerkschaften zum unbeschränkten Schuldenmachen - für die die Nettozahler-Staaten dann nicht nur abstrakt haften, sondern bezahlen müssen.
Beispiel jetzt Portugal: Da bekommt die Regierung einfach keine Mehrheit für die Einsparprogramme - und schon müssen alle die Versprechen, endlich die Staatsausgaben mit den eigenen Einnahmen in Einklang zu bringen, gekübelt werden. Und das "solidarische" Schuldenmachen zu Lasten der besser wirtschaftenden Euro-Staaten geht lustig weiter. Oder glaubt jemand, es würde wirklich Sanktionen, etwa den Hinauswurf der Bankrotteure aus dem Euro, geben? Lachhaft!

Bei Griechenland läuft es doch genau so: Schon verlangen die "stolzen" Griechen, dass sie für ihre Staatschulden noch niedrigere Zinsen zahlen müssen und natürlich die vereinbarten Sanierungsziele "erstreckt" werden...Weil, ja ansonst streiken alle die an der Muttersau "Staatswirtschaft" hängenden Millionen Bezieher von Einkommen aus "staatlichen Mitteln" - finanziert natürlich durch immer neue Staatsverschuldung zu Lasten der "Solidargemeinschaft Euro" - und natürlich ihrer de facto Steuervermeidung. Von unten bis oben, zu den Jachtmilliardären...

Antworten Gast: mysterium
24.03.2011 12:17
1 0

Mit den Yachtmilliardären sind sie halt befreundet,

der Barroso, der Juncker, der Trittin, etc.

Gast: radius
24.03.2011 11:51
5 0

Zeit für eine Volksabstimmung Herr Faymann.

Das haben Sie versprochen.

Antworten Gast: Walti
24.03.2011 20:39
1 0

Re: Zeit für eine Volksabstimmung Herr Faymann.

Volksabstimmungen werden doch nur ausgeführt, wenn sich die Politiker sicher sind, das die Ergebnisse für die Herren

** angenehm ausfallen **

Re: Re: Zeit für eine Volksabstimmung Herr Faymann.

Bzw. so lange wiederholt bis das Ergebnis endlich genehm ist....

Re: Zeit für eine Volksabstimmung Herr Faymann.

ja genau, wo bleibt die versprochene Volksabstimmung? Aber die Regierung weiss dass die Österreichische Bevölkerung niemals zustimmen würde für andere Staaten die sichs gut gehen lassen den Goldesel zu spielen.

 
12