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Griechen-Rettung: Sarkozy und Merkel einig

21.07.2011 | 11:42 |   (DiePresse.com)

Vor dem Euro-Rettungsgipfel am Donnerstag haben sich in der Nacht Frankreichs Präsident Sarkozy und Deutschlands Kanzlerin Merkel auf einen gemeinsamen Weg verständigt.

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Deutschland und Frankreich haben unmittelbar vor Beginn des Euro-Krisengipfels überraschend den Weg für ein neues Griechenland-Rettungspaket geebnet. Damit stiegen die Aussichten auf einen Durchbruch bei dem mit Spannung erwarteten Treffen der Staats- und Regierungschefs aus den 17 Euroländern, die am Nachmittag in Brüssel zusammenkommen wollten. Im Gespräch ist ein zusätzliches 120-Milliarden-Hilfsprogramm für das pleitebedrohte Euro-Land.

Kurz vor Mitternacht verständigten sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy nach siebenstündigem Gesprächsmarathon doch noch auf eine gemeinsame Linie zum Schuldenproblem Griechenlands. "Die gemeinsame deutsch-französische Position wird nun dem europäischen Ratspräsidenten Van Rompuy übergeben, damit er sie in die anstehenden Brüsseler Beratungen einfließen lässt", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert Donnerstag früh mit. Einzelheiten zu den Lösungsvorschlägen gab er aber nicht bekannt.

Finanzmärkte optimistisch

An den Finanzmärkten machte sich dennoch vorsichtiger Optimismus breit, der Euro-Kurs reagierte in der Früh mit deutlichen Kursgewinnen. Mit Blick auf die USA wuchs jedoch die Ungeduld, denn in Washington wird weiter um eine Erhöhung der Schuldengrenze gestritten.

Die Einigung der beiden größten europäischen Wirtschaftsmächte gilt als entscheidende Voraussetzung für eine Lösung des Griechenland-Problems auf dem Sondergipfel in Brüssel. In Paris warnte Regierungssprecherin Valerie Pecresse aber davor, den Erfolg des Treffens von Sarkozy und Merkel überzubewerten. Dieser sei zwar eine unbedingt notwendige, aber noch keine hinreichende Bedingung für eine dauerhafte Lösung der Griechenland-Frage, sagte sie.

EZB warnt vor Beteiligung Privater

Damit wird vorerst weiter gerätselt, wie eine Lösung aussehen soll. Umstritten ist vor allem die Beteiligung der privaten Gläubiger bei der Rettung Griechenlands. Vor allem die EZB als Hüterin der Gemeinschaftswährung warnte wiederholt vor den Gefahren für den Finanzsektor.

Überraschend war auch der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, nach Berlin gereist. Merkel und Sarkozy hätten die Argumente des EZB-Präsidenten angehört und sich ausführlich telefonisch mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy ausgetauscht, erklärte Seibert.

Einbindung Trichets

Ohne Einbindung Trichets wären Lösungsvorschläge aus deutscher Sicht wenig sinnvoll gewesen, da die EZB wie Frankreich der deutschen Forderung nach einer verbindlichen Beteiligung von Banken und Versicherungen skeptisch gegenübersteht. Sarkozy hatte Merkel noch vor wenigen Wochen in Berlin abgerungen, dass sich private Gläubiger nur auf freiwilliger Basis engagieren sollen. Merkel glaubt hingegen nicht an ein großes freiwilliges Engagement der Banken.

Die EZB ist einer der größten Gläubiger Griechenlands, zudem haben französische Banken umfangreiche Forderungen in dem Euroland. Ihre Befürchtung: Eine Rettung unter Heranziehung des Privatsektors würden die Ratingagenturen als teilweisen Zahlungsausfall werten, was wiederum die Finanzmärkte erschüttern könnte.

Humanitäres Drama

Die EZB sperrt sich gegen jede Form der Umschuldung Griechenlands. "Eine Umschuldung wäre ein Desaster - ganz gleich ob sanft oder hart", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi. Nach seiner Prognose würde das gesamte griechische Bankensystem kollabieren, es käme womöglich zu einem humanitären Drama und damit verbundenen sozialen Unruhen, die dann neue Hilfsgelder nach sich ziehen würden. "Jede Form der Umschuldung wäre für den Steuerzahler deshalb weitaus teurer, als den Griechen ein weiteres Hilfsprogramm unter Auflagen zu gewähren."

Zuletzt wurde auch über eine Finanzsteuer für alle Banken debattiert, die laut Experten bis zu zehn Milliarden Euro im Jahr einbringen könnte. Nach Vorstellung von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso soll diese Steuer in die EU-Kassen wandern. Allerdings setzt sich Deutschland zwar in der EU seit der Banken- und Finanzkrise für eine Finanztransaktionssteuer ein, will sie aber für sich haben. Immer stärker rückt der Euro-Rettungsschirm EFSF in den Vordergrund, der neue Aufgaben erhalten könnte. So könnte er Athen helfen, eigene Staatsanleihen, die im Kurs stark gefallen sind, günstig zurückzukaufen und so die Schuldenlast Athens deutlich zu drücken.

Brüsseler Finanzkreise bestätigten einen Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach auch eine Gruppe europäischer Spitzen-Banker in Brüssel erwartet wird. Federführend sei Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann als Vorsitzender des internationalen Bankenverbands IIF dabei.

 

(Ag./Red.)

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456 Kommentare
 
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Gast: robert
21.07.2011 07:51
1 0

das war zu erwarten

Kriegsschiff Angela und ihr Gnom Sarkozy entscheiden alleine zu ihren gunsten und hart gerungen haben sie auch noch, dabei sieht ein blinder dass die zwei ein verhältnis haben

Gast: Hans im Glück
21.07.2011 07:39
1 0

Wie lange soll dieser Eiertanz noch weiter gehen?



Antworten Gast: Vogel Strauss
21.07.2011 08:52
0 0

Re: vollständiger Link

Nicht zu vergessen: einer der reichsten Griechen hat sein Geld in LUX geparkt ...

3 0

Warum Griechneland Pleite ist:


Jeder dritte Arbeitsplatz wird einem Freund verdankt.
Jeder Vierte arbeitet für den Staat.
Pensionen von Soldaten und Polizisten konnten vererbt werden.
Jeder Dritte arbeitet auf eigne Rechnung.
95% der Steuerpflichtigen melden jedes Jahr weniger als EUR 30.000-somit nicht steuerpflichtig.
Nur 5000 Griechen geben an mehr als EUR 100.000 brutto zu verdienen.
Fehlende Quittungen; Jachtbestitzer melden verluste, Schwarzmarkt blüht und die Korruptesten sind Staatsdiener... usw...

Nachzulesen auf:
http://www.tageblatt.lu/nachricht... y/15871727

Bevor weiter Geld an die Griechen bezahlt wird, oder ein Schuldenerlass angeboten wird, sollte zuerst sichergestellt sein, dass zumindest diese Probleme von den Greichen gelöst werden.

wähle diesmal blau

...Feigmann, Spindelegger und Fekter werden wie befohlen jeden Schwachsinn, den sich diese Beiden ausgemacht haben unterzeichnen...

kann mich nicht erinnern den Kriegstreiber Sarkozy oder die Merkel jemals gewählt zu haben

ein Wahnsinn und eine Frechheit, was Die mit uns treiben


Ähhh?!

Ich mach' lieber blau... als Wähler. Wenn's nicht's zu wählen gibt, wähl' ich auch nicht.

Herrgott sakarament! Muss man denn in diesem Land immer gleich eine eigene Partei gründen, wenn man einmal halbwegs intelligent und verantwortungsvoll wählen möchte. Gibt's in der Politik immer nur die Wahl zwischen Pest und Cholera ?

Amen.

Re: wähle diesmal blau

Absolut richtig ist, dass die im Artikel angeführten "Entscheider" von einer kleinen Minderheit innerhalb der europäischen Bevölkerung gewählt wurden. Und das nur indirekt.
Von der von Ihnen ins Auge gefassten Partei demokratiepolitische Highlights zu erwarten, ist allerdings etwas "blauäugig".

Re: wähle diesmal blau

macht nichts, solange du sonst so halbwegs gesund bist, wirst du diese cerebrale störung schon verkraften können!

Antworten Gast: jokeoftheyear
21.07.2011 08:42
2 2

Re: wähle diesmal blau

also ich kann mich noch sehr gut an die letzte blaue regierungsbeteiligung erinnern und wie damals jede kleinste vorgabe von seiten der eu eiligst umgesetzt wurde - schnelle als jemals zuvor. und ich kann mich an einen zuerst blauen minister erinnern, der in neoliberale reinkultur staatsvermögen verschleudert hat.


Antworten Gast: jokeoftheyear
21.07.2011 08:41
2 1

Re: wähle diesmal blau

also ich kann mich noch sehr gut an die letzte blaue regierungsbeteiligung erinnern und wie damals jede kleinste vorgabe von seiten der eu eiligst umgesetzt wurde - schnelle als jemals zuvor. und ich kann mich an einen zuerst blauen minister erinnern, der in neoliberale reinkultur staatsvermögen verschleudert hat.


Gast: Konfutius
21.07.2011 07:24
0 0

Euro-Krise?

Spiele hier die Ratingagenturen nicht doch im Interesse der maroden US Haushalte ein Problem hoch, um Druck von den Sorgen der US Notenbank zu nehmen. Mir scheint der Grund ist sehr deutlich.
Wenn ich den Geiern ein anderes Stück Beute hinwerfe, dann verschonen sie mein Aas.

Findet dieser Verdacht keine Berücksichtigung?

Re: Euro-Krise?

Die USA haben, da sie im Gegensatz zur EU Währungspolitik (Kurse) für deren Wirtschaftpolitik mit verwenden, keinen Grund der EU einen zerfallenden EUR zu wünschen. Ein starker EUR gegenüber dem USD begünstigt deren Exporte und veringert Importe.

Siehe auch tel. Intervention Obama zu Merkel. Zeigt sich u.a. auch dadurch, dass die 3 Großen US-Ratingagenturen (1 mit, sagen wir mal, starker, französischer Beteiligung) die EUR-Länder durch die Bank besser beurteilen als europäische und asiatische Agenturen.

Selbst bei nur oberflaechlicher Lektuere......


Re: Selbst bei nur oberflaechlicher Lektuere......

..aller zu diesem Thema verfassten Beitraegen in gar vielen Zeitungen Europas muss man zu dem Schluss kommen, dass die Volkswirtschaftslehre nur deshalb erfunden wurde, damit die Astrologie gut dasteht !

Gast: trauriger
21.07.2011 06:13
4 0

tja

das ganze schuldentrama ist wirklich schön anzusehen!
schwerbezahlte politiker mit 0 plan, 0 rückrat und 0 gewissen wirtschaften einen ganzen kontinent in den abgrund..........und das zahlende volk......tut NICHTS dagegen!
wir habens offensichtlich nicht anders verdient ausgenommen zu werden, wirklich schade den ich würde dagegen rebellieren.

Gast: Knüppel aus dem Sack
21.07.2011 05:50
2 0

Gemeinsame Zukunft? Bloße Täuschung

Der Hochgradfreimaurer Barroso möge sein Maul halten.
Man mag von Frau Merkel denken was man will, aber feststeht, daß allemal der eigene Staat mehr zählt als ein luftiges Konstrukt wie die Union. Standhaftigkeit zählt und sonst nichts.

Was von einem noblen Geist

erträumt wurde ist von geldgeilen, verantwortungslosen Polit-Proleten zerstört worden, mit Otto von Habsburg wurde auch die vernünftige Idee eines vereinten Europa zu Grabe getragen.

Gast: Delta
20.07.2011 23:31
4 0

Das dem Sarkozy

die Hose überläuft ist ja wohl klar - bei den Außenständen die franz. Banken in Griechenland haben. Der franz. Staat würde ordentlich ins Rudern kommen wenn er diese Banken auffangen muss!

4 0

mehr dreck am stecken hat wohl keiner mehr

die privaten sind unsere banken, die wir wieder stützen müssen,also das volk. und die ezb ist auch dafür, da die den meisten ramsch von den griechen auf lager haben und deswegen dagegen sind. der euro in dieser form ist zum kotzen da immer wieder nantionale gedanken im vordergrund sind. und wenns da auch probleme gibt, dann zahlt auch wieder der der bürger. eine sackgasse mit loch ist der euro in dieser form, sonst nichts. zypern braucht ja auch was nun, da denen die energie ausgegangen ist. und glaubt mir, ich brauch auch einiges. nur davon kann ich nur träumen dank dem ganzen system. bella ciao.

Europa ist an...

...den Politikern zugrunde gegangen.

Ein narzistischer Sarkozy (ein Anti-Ökonom), ein Portugiese an der Spitze der Kommision, Franzosen im IWF, eine schwache Deutsche und ein noch schwächerer Österreicher.
RIP Euro und Europa

Antworten Gast: Vogel Strauss
21.07.2011 08:50
1 0

Re: Europa ist an...

Nicht zu vergessen den Eurogruppen-Chef und Ober-Selbstinszenierer Juncker ...

Re: Europa ist an...

Hätte Barroso nur einen Funken von Anstand, würde er zurücktreten, da sein
Land ja auch ein Sanierungsfall ist. Damit gilt er in all seine Entscheidungen als "befangen".

Gast: und ich
20.07.2011 22:15
8 0

hebe jetzt all mein geld von der bank ab

und beginne es im einklang mit dem europäischen geist zu verprassen.

Nachbars Gier - wenn Töchter solidarisch sein wollen

Töchter sind solidarisch, denn Gier und Egoismus ist von Vorvorgestern. In Faymann, Werner Faymann fanden sie eine Partnerung, der Ihnen solidarität garantiert.

Unser Reichtum kommt nicht von ungefähr. Es waren die Griechischen Töchter, die unseren Wohlstand ermöglichten, indem Sie soviel bei uns kauften, dass heute keine Arbeitslosigkeit vorhanden ist. Deswegen ist Griechinnen Hilfe, Töchter Hilfe.

Faymann und die EU - da geht es der Tochter am Besten.

Gier, egoismus und Rachsüchtigkeit ist der Grund, warum unsere Nachbarn das Geld lieber für sich behalten wollen. Sie wollen nicht Teilen. Helfen sollen alle anderen. Sie wollen unter sich bleiben. Sich einschließen. Kommt eine Mauer?

Gerade unsere Nachbarn waren es, die aufgrund den Griechischen Tochter auch ihre Wiedervereinigung finazieren konnten. Und jetzt werden Griechische Töchter unfair und unsolidarisch behandelt!

Gut das unsere Töchter nicht so kaltherzig und egoistisch sind. Unsere Töchter sind eben solidarisch, fair und sozial. Deswegen geht es unsere Tochter heute besser. Dank Faymann, Dank den Eliten der Euroäischen Union.

Geben wir Gier und Egoismus keine Chance.

Freedom for the citiziens! Achja, Europa, dass bin ja auch ich!

Antworten Gast: Hallo liebe Pornofreunde !
21.07.2011 06:38
3 0

Re: Nachbars Gier - wenn Töchter solidarisch sein wollen

Welche Drogen muß man nehmen, um in solch einen Zustand zu geraten ?

Re: Nachbars Gier - wenn Töchter solidarisch sein wollen

Hören sie wieder diese Stimmen?

Gast: Lindos
20.07.2011 22:07
2 0

Vereinzelt gibt es Hauptgewinner.....

http://www.youtube.com/watch?v=GV3oIZJahaQ

Gast: radius
20.07.2011 21:18
4 0

Papandreou wird ungeduldig, na so was.

Sarkozy bezichtigt die Deutschen kriminell zu sein.

Tolle Friedensunion. Tolle Partner.

Gast: EFF EFF
20.07.2011 21:05
2 0

Jetzt bekome ich doch noch meine Villa mit Seeanschluss.

Der Euro ist genau so wenig wert wie diese Katastrophengruppe.
Seit wann halten Politiker Versprechen ein?
Die Hedgefonds rechnen bis Ende Jahr bis der Euro zwar nicht gestorben, aber doch vollkommen zusammengebrochen ist.
Die europäischen Regierungschefs, allen voran Frau Merkel, sehen nur von der Hand bis in den Mund.

Guten Appetit

4 1

Deutscher Egoismus?

Merkel ist also egoistisch, weil sie nicht bereit ist, deutsches Steuergeld in ein schwarzes Loch zu werfen? Sarkozys Arroganz kennt keine Grenzen. Sind eigentlich die französischen Bürger bereit, für Griechenland zu zahlen?

Ich denke nicht.

Gast: engelhard
20.07.2011 20:49
5 1

Vorschlag

Wie wär´s mal mit Zahlungen übernehmen? Wenn die Deutschen sooo egoistisch sind, dann sollen die, ach so, solidarischen Franzosen einspringen und ... die Krise ist ausgestanden.

Gast: Niederösterreicher
20.07.2011 20:38
2 0

Das leichtsinnige Geldausgeben wird erst durch

leichtsinnige Kreditgeber ermöglicht. Hätte die Gläubiger dem griechischen Schuldner die Kreditaufnahmen nicht so leicht gemacht, wäre Griechenland nicht so hoch verschuldet und hätte früher mit dem Sparen begonnen (sei es durch höhere Steuern bei den "Reichen", sei es bei seinen Ausgaben für die doppelt und dreifach besetzten Staatsposten ....

Die Schuld fürf die missliche Lage Griechenlands liegt also nicht bei den Kreditgebern, die weitere Kredite verweigern, sondern bei denen, die sie geben.

Wenn also BK Merkel nicht mehr bereit ist, den Griechen das Geld weiter "hinten hinein zu schieben", sondern erst das Geld herausrücken will, bis die Griechen ihren Sparwillen ernsthaft unter Beweis gestellt haben, so handelt sie ökonomisch vollkommen richtig. Schließlich ist es ja nicht ihr Geld, sondern das der Steuerzahler ...

Was gibt es also bei Frau Merkel auszusetzen? Die Franzosen wollen doch nur ihre eigenen Kredite dadurch retten, daß sie andere Nationen in ihren finanziellen "Palawatsch" hineinziehen.

Gast: Novaris
20.07.2011 20:37
2 0

Dn letzten beißen die Hunde ......

Es wird keine EU-Wirtschaftsregierung (vom Wähler nicht gewollt) aber einen EU-Rettungsfond geben, der abgewertete Staatsanleihen der Problemländer aufkauft und dieser Rettungsfond nimmt Kapital am Kapitalmarkt auf.
Der spätere ESM (ab 2013) ist bisher mit 750 Milliarden EURO vorgesehen und wird dann nach und nach auf 1.5 Billionen EURO und mehr (nach oben offen) erhöht werden.
Das Problem ist wohl, daß Länder, die den Fonds in Anspruch nehmen, nicht mehr für seine Schulden haften und deren Haftungsanteil am Fond anteilig auf die übrigen Länder, die den Fond nicht in Anspruch nehmen, übergeht.
Als haftende Länder werden dann zum Schluß wohl nur Deutschland, Frankreich ??, Niederlande, Österreich, Finnland, Luxemburg
verbleiben.
Es wird sich somit voraussichtlich eine "Bad Bank" zu Lasten vorgenannter Länder entwickeln und diese Länder werden wegen der Verschlechterung des Ratings durch den Fond für eigene Kreditaufnahmen höhere Zinsen zahlen müssen.

Es sollen zwar die Maastricht-Kriterien revitalisiert werden, aber die erwiesen sich bisher schon als reines Placebo und nicht als wirksame Medizin.
Noch weniger werden brutale "Sparpakete" wegen des Widerstandes der Bevölkerung voll durchgeführt werden können.
Die "Transferunion" kommt so dann später durch den Erlaß der im Fond angesammelten Schrottanleihen zustande.
Die Politik verschiebt somit das Problem - wie immer - in die Zukunft.

Fazit : Den letzten beißen die Hunde ---vermutlich tot!!


Gast: uburoi
20.07.2011 20:35
0 0

lächerliche ideenlose kasperl?

is ja wie bei uns!
hihihi.

Gast: Hans im Glück
20.07.2011 20:15
0 0

Sarkozy, Barosso und Co. saufen zu viel...

Der brave Michel derf buckeln, arbeiten und zahlen.

Michel will nicht mehr und das nennt man Egoismus?

Ich hoffe, daß Erika diesmal nicht den ... einzieht, eh, den hat sie ja garnicht..., verflixt.

Hoffentlich muss der Michel nicht noch mehr bezahlen.

3 0

Das ist Sarkozy!

Er möchte die ganze Schulden den Deutschen zu schieben und Österreicher helfen ihm dabei! Er verpetzt sozusagen Deutschland den Griechen. Warum soll Deutschland für jeden Pleitegeier bezahlen?

Gast: Vogel Strauss
20.07.2011 20:10
5 0

Die Lage sei sehr, sehr ernst ...

Der dicke Barroso fürchtet um sein Einkommen ...

Gast: Eurrora
20.07.2011 19:57
4 0

Die Allianz der Pleitergeier ,wollen die Deutschen erpressen

voran der abgezwickte Sarkozy,welcher ein übles Spiel betreibt.

Gast: NJET
20.07.2011 19:52
3 0

nein nein nein

die betroffenen staaten müssen pleite gehen, sonst kennen Politiker keinerlei grenzen mehr, auch unsere. die vorbereiteten geldmittel zum aufkauf der dann pleite gegangenen heimischen banken in D; CH; A etc verwenden. die eigentümer können die pleite ja durch eine kapitalspritze abwenden. die, die es nicht wollen, verlieren halt ihr eingesetztes spekulationskapital, dazu ist es ja letztendlich da. nur milliardengewinne und kein risiko, das darf es wohl nicht sein. Die dann sanierten banken werden dann wieder als aktiengesellschaften verkauft. Aber auch hier, die für die riskanten kredite verantwortlichen gehören zur verantwortung gezogen.

die betroffenen länder können es sich aussuchen im € zu bleiben oder zwecks abwertung den €-raum zu verlassen. wahrscheinlich bleibt trotz neuer eigener währung allerdings der euro hauptzahlungsmittel, ist z.b. in westungarn auch net anders.

aber eine eu-haftung für sünder bewirkt das, was ursprünglich mit der bail-out klausel verhindert werden sollte

4 0

Deutschland sollte sich davor hüten!

Morgen wird Deutschland unter Druck gesetzt, die Schulden der Griechen zu übernehmen! Wenn das passiert, kann sich Deutschland auch nicht mehr von der Krise erholen! Es gibt eigentlich nichts mehr was Deutschland am Euro festhaelt!

0 0

Priesterklasse des Geldes!

Weisenräte gibt es nur in Wirtschaftsfragen. Warum wohl?

1 0

Wieviel kostet

Ein Weiser ????????
Sind wohl dieselben welche die Krise 2008 vorausgesagt haben ! oder waren die damals noch nicht weise ??

Gast: EU-Fan
20.07.2011 17:17
1 0

Ich bin für ein zweigleisiges Europa

Ein Kerneuropa mit Euro, voller Integration, also gemeinsamer Wirtschafts-, Finanz sowie Außen- u. Verteidigungspolitik.

Und ein Randeuropa, Staaten mit ihren eigenen Währungssystemen usw. und freiwilliger Teilnahme an gemeinsamer Außen- u. Verteidigungspolitik sowie der offenen Option der vollen Integration in das Kerneuropa bei 100%iger Entsprechung.

Antworten Gast: EFF EFF
20.07.2011 20:23
0 0

Re: Ich bin für ein zweigleisiges Europa

Damit spricht du das europäische Strukturproblem an.

Die peripheren Länder der EU wären ohne die deutsche Festung-Europa-Strategie keine Randgebiete. Merkel und ihre Vorgänger sind den Ostgebieten offen aufgestellt, dem arabischen Mittelmeerraum gegenüber schotten sie sich total ab und blockieren einen historisch gewachsenen Wirtschafts- und Kulturraum zugunsten ihrer Eigeninteressen.

0 0

Re: Ich bin für ein zweigleisiges Europa

Warum soll der Randeuropa, wie du sagst an dem Kerneuropa halten? Kannst du einen einzigen Grund nennen?
Jeder geht seinen eigenen Weg!

Gast: unbeteiligter
20.07.2011 17:12
6 0

Morgen wird Merkel die Deutschen ....

in die Transferunion verkaufen und es als alternativlos rechtfertigen; dasss damit ihre Kanzlerschaft beeendet ist (ebenso die von Faymann) wissen beide.

Sag zum Abschied leise servus !

Könnten Sie bitte auch gleich mein Kontominus halbieren?

Ist jetzt nicht so dramatisch, aber man freut sich. Und ich habe nicht gelogen und betrogen, sondern die Wirtschaft gefördert.

Gast: Kuya
20.07.2011 16:16
1 0

Schulden und soziale Gerechtigkeit sind unvereinbar

. . . unverantwortlich ein Volk zu verschulden.
Weg mit den Nutznießern, die Profiteuren und Spekulanten.
Für eine sozial gerechte Politik!

Antworten Gast: Kujouin
20.07.2011 17:12
0 0

Re: Schulden und soziale Gerechtigkeit sind unvereinbar

Dann musst du alle Nationalregierungen auflösen.
Dann bleibt nur noch ein Geldvernichter übrgig: Brüssel.
Aber das wäre eben nur noch einer von den vielen.
Problem nur: Wohin mit den Zigtausenden Politikern und deren Anhängseln? Alle auf Harz 4 setzen?

Antworten Antworten Gast: Kuya
20.07.2011 21:26
0 0

Re: Re: Schulden und soziale Gerechtigkeit sind unvereinbar

weg mit dem Filz
. . . her mit den Wissenschaften!

 
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