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Slowakei wird EFSF doch noch absegnen

12.10.2011 | 18:30 |  Von unserem Korrespondenten CHRISTOPH THANEI (Die Presse)

Hektische Krisenbewältigung in der Slowakei: Im März nächsten Jahres sollen Neuwahlen stattfinden. Christdemokraten und Sozialdemokraten wollen allerdings noch diese Woche für den Euro-Rettungsschirm stimmen.

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Bratislava. Hektische Krisenbewältigung in der Slowakei: In direkten Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition haben sich beide Seiten am Mittwoch auf Neuwahlen am 10.März geeinigt. Damit ist auch der Weg frei für eine Ratifizierung des Euro-Rettungsschirms, der am Tag zuvor keine Mehrheit im Parlament gefunden und eine Regierungskrise ausgelöst hatte.

Staatspräsident Ivan Gašparovič brach am Mittwoch seinen Staatsbesuch in Indonesien ab. Nach der gescheiterten Vertrauensabstimmung von Premierministerin Iveta Radičová will er mit allen Parlamentsparteien Gespräche führen. Wen er nach Neuwahlen mit der Regierungsbildung betrauen wird, ist völlig offen. Gute Chancen haben Außenminister Mikuláš Dzurinda und der sozialdemokratische Oppositionsführer Robert Fico. Dzurinda ist Parteichef der christlich-sozialen SDKU, zu der auch Radičová gehört. Ficos Partei, Smer-Sozialdemokratie, ist derzeit die größte Parlamentspartei.

Einigkeit besteht zwischen Christdemokraten und Sozialdemokraten, dass noch in dieser Woche eine neuerliche Parlamentsabstimmung über die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms EFSF stattfinden soll. Damit würde Bratislava rechtzeitig vor dem EU-Gipfel am 23.Oktober den ausgeweiteten Schirm absegnen.

 

Druck von EU-Partnerstaaten

Hinter den Kulissen heißt es, die slowakischen Parteien seien bereits seit Tagen in der Frage der EFSF-Aufstockung unter großem Druck aus der EU gestanden. „Die Regierungskoalition hat die Slowakei einer internationalen Blamage ausgesetzt, indem sie den Euro-Rettungsschirm hat scheitern lassen“, kritisierte Oppositionsführer Fico in der Nacht auf Mittwoch. Er hat angekündigt, die EFSF-Aufstockung in einer zweiten Abstimmung zu unterstützen: „Die Slowakei muss zustimmen, weil die Krise (in der Eurozone, Anm.) sonst nur größer werden kann.“ Auch Radičová deutete noch Dienstagabend in ihrer Rücktrittsrede an, dass es Druck speziell aus Deutschland gegeben habe: „Wir als kleine exportorientierte Wirtschaft sind auch davon abhängig, dass zum Beispiel deutsche Firmen in unserem Land Arbeitsplätze schaffen.“ Deutsche Sozialdemokraten verhehlten am Mittwoch gar nicht, dass sie mit Fico im Gespräch seien, um ein rasches Ja der Slowakei zum Euro-Rettungsschirm durchzusetzen.

Druck kam auch aus Brüssel: „Wir rufen alle Parteien des slowakischen Parlaments dazu auf, kurzfristige politische Überlegungen hinter sich zu lassen und die nächste Gelegenheit zu nutzen, um schnell ein neues Abkommen anzunehmen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2011)

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125 Kommentare

Re: Pensionow!/von Köpke

Jawollll!!! Aber: das war Alles??!!

Re: Re: Re: unerhört was da abgeht,/Messalina-X/hosabisler

Die, und aehnliche kommentare sollten sie mit humor sehen. Das sind gaeste aus dem "krone-forum", deren computer u.u. in einem buero der "blauschluempfe" steht.

Re: Re: Re: Re: unerhört was da abgeht,/Messalina-X/hosabisler/sitveniaverbo

Ich liebe Humor und bin auch ein sehr lustiger Mensch - aber angesichts der Aufrufe zur Selbstjustiz kommt bei mir doch immer wieder der Ernst durch. Im Grunde genommen, haben Sie aber Recht. ;o))

Gast: check
12.10.2011 19:57
11 1

Schuld ist der zutiefst sozialistische "Rettungswahn" Gute Nacht, Europa!

Am EURO bzw. der inkonsequenten Umsetzung kann demnächst die ganze EU zerbrechen. Denn:

Griechenland MUSS RAUS aus dem EURO!

Nur durch diese generalpräventive Maßnahme und den damit verbundenen Lerneffekt für andere Schuldenländer ("Aha, so schaut das aus wenn ein Staat seine Beamten und Pensionisten nicht mehr zahlen kann") werden Politiker und Gewerkschafter den nötigen Sparprogrammen zustimmen.

Wenn aber jetzt GR mit europäischen Steuergeld "gerettet" wird, dann ist der Damm unhaltbar gebrochen, dann kommen Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Belgien,... ebenfalls "unter den Schirm". Ist ja bequemer als Sparen. Und von Brüssel richtigerweise diktierte Sparmaßnahmen lassen sich eben "aufgrund innerer Angelegenheiten" nicht aumsetzen.

Welche Strafe soll es denn für einen Euro-Sünder zukünftig noch geben? Geldstrafen? Lächerlich!

Dieser Rettungs-Wahnsinns-Aufblas-Hebel-Zirkus ist ein ungedeckter Bluff! Und er wird auffliegen!

Und dann, liebe Freunde, dann ist GANZ Europa auf Jahrzehnte ein Trümmerfeld!


Antworten Gast: Dunkelrot
12.10.2011 23:26
2 7

Re: Schuld ist der zutiefst sozialistische "Rettungswahn" Gute Nacht, Europa!

Es gibt in Europa keinen Sozialismus. Gäbe es ihn, wären wir nicht in der Situation, in der wir heute sind.

Im Kommunismus ginge es uns besser. Also konstruieren Sie hier keinen fiktiven Feind in typischer Manier der imperialistischen Propaganda.

Antworten Antworten Gast: Gegen Unbedarfte
13.10.2011 17:56
0 0

Re: Re: Schuld ist der zutiefst sozialistische "Rettungswahn" Gute Nacht, Europa!

Krankhaft ist das, den Kommunismus als positiv zu bezeichnen. Und nicht nur krankhaft, sondern eine unverschämte Beleidigung aller Oper des Kommunismus. Sie sollte sich mal um Hilfe umsehen. Das zum Beispiel wäre was für Sie: http://www.psychotipps.com

Antworten Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
13.10.2011 20:44
0 0

Re: Re: Re: Schuld ist der zutiefst sozialistische "Rettungswahn" Gute Nacht, Europa!

Die typische imperialistische Propagandakeule von den Opfern des "Kommunismus".

Der Kapitalismus hat eine Milliarde Menschen getötet. Ach, das wussten Sie nicht? Hat man wohl rein "zufällig" vergessen, in der Schule zu unterrichten?

In dem schmalen Fenster

nach der Nachricht, dass weitere Milliarden an Griechenland überwiesen wurden, bevor Spanien und Italien ihren Bedarf an Rettungsmilliarden anmelden, sollte man sich kleine Goldmünzerln kaufen, um liquide zu bleiben. Es wird das letzte Mal sein, dass Gold noch zu einem halbwegs vernünftigen Preis zu haben ist.

Gast: Dunkelrot
12.10.2011 19:43
1 10

Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Eine sozialistische Weltrepublik ist der einzige vernünftige Weg, die verbrecherische Diktatur des Kapitalismus endlich über Bord zu werfen und eine Welt zu schaffen, in der jeder sein Auskommen findet. Unser Reichtum gründet sich einzig auf der Ausbeutung der dritten Welt!

Der Kommunismus ist die bessere Alternative!

Antworten Gast: St. Marx
13.10.2011 16:15
0 0

Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Haben Sie jemals " Das Kapital" in der Hand gehabt? Wissen Sie, was die blauen Bände sind? Sie sind wohl zu jung dazu. Heut liest das ja keiner mehr.

Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Seien Sie unbesorgt, die kommunistischen Ideen sind ja auch bei uns in der "Light Version" aktiv. Siehe viele ältere "Sozis", welche sogar noch Teile ihrer Ausbildung in Moskau absolvieren durften und deren angelernte Nachfolger. Auch die ehemals rechte Polithälfte verchiebt sich seit langem in diese "neue Mitte".

Das bisherige Resultat ist bekannt, von "Parteiendemokratie" (der Parteivorstand entscheidet für die Parlamentarier) bis zu maßlose Überschuldung für Klientelpolitk.

Das Kernproblem, nämlich das solche Theorien nicht mit menschlichen Wünschen und Begierden harmonieren, konnte auch der Kommunismus nicht aus der Welt schafen. Das beste Beispiel ist der, unter unsäglichen Opfern und menschlichem Leid gescheiterte Feldversuch im ehemaligen Ostblock.

Antworten Gast: na sowas
12.10.2011 22:13
8 1

Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

du bist das musterbeispiel, dass manche menschen unbelehrbar sind und nichts aus der geschiche lernen.

Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
12.10.2011 23:21
1 7

Re: Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Weil die Geschichte des Kommunismus ja sooo schlimm war.

Der Kapitalismus hat eine Milliarde Menschen ermordet. Eine Milliarde! Es ist nur durch die seit frühester Kindheit verabreichte imperialistische Propaganda erklärbar, wie man es überhaupt wagen kann, angesichts dieser Problematik den Kommunismus zu kritisieren.

3 0

Re: Re: Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

@Dunkelrot
"Weil die Geschichte des Kommunismus ja sooo schlimm war."

Eine unfassbar dumme Aussage und eine Verhöhnung der Millionen Opfer des Kommunismus.

Sie sollten sich die Dokumentation "The Soviet story" auf YT ansehen. Dort können sie unter anderem sehen sie, wie die kommunistische Sowjetunion im Winter 1932/1933 mehr als 6 Millionen(!) Ukrainer dem Hungertod preisgab, indem die Soldaten alle Lebensmittel der ukrainischen Bevölkerung mit Waffengewalt beschlagnahmte.

Der Kommunismus ist sicher NICHT die Alternative zum ungezügelten Kapitalismus.

Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

So ein Schmarren. Unser Reichtum gründet einzig und allein auf der hohen Arbeitsproduktivität. Von der Dritten Welt könnten wir wirklich nicht leben.

Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
12.10.2011 20:29
0 6

Re: Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

"Unser Reichtum gründet einzig und allein auf der hohen Arbeitsproduktivität."

Danke, dieser Satz hat mich sehr zum Lachen gebracht (ich gehe mal davon aus, dass er nicht ernst gemeint war).

Antworten Gast: check
12.10.2011 20:06
6 0

Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Wo sehen sie denn Elend?

Nordkorea? Kuba? Simbabwe?

Dort herrscht aber auch wirklich ein ausgesprochen basisdemokratisches neoliberales Kapitalistenregime!

Und wenn sie jemanden ausgebeutet haben sollten sie Selbstanzeige erstatten!

***

Aber es steht jedem frei sich zum Affen zu machen. Das Recht auf Dummheit ist ein verbrieftes Menschenrecht. Genießen sie es!

Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
12.10.2011 20:39
2 6

Re: Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Nordkorea ist ein typisch faschistisch-totalitärer Staat nach westlichem Vorbild, Kuba wurde durch die Embargo-Politik der imperialistischsten aller Nationen zugrunde gerichtet und Simbabwe wird vom imperialistischen Westen ausgebeutet.

Mir brauchen Sie mit Ihrer kapitalistischen Propaganda nicht zu kommmen, ich falle nicht darauf herein, auch wenn Sie sich für klüger halten als mich.

Antworten Antworten Antworten Gast: na sowas
12.10.2011 22:16
5 1

Re: Re: Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

kannst mir bitte sagen, wo ich hingehen muss, um so einen blödsinn zu lernen? ich lieg grad unterm tisch vor lachen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
12.10.2011 23:22
1 4

Re: Re: Re: Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

Bei Ihnen hat die kapitalistische Gehirnwäsche ja auch sehr gut funktioniert. Schade, dass Sie sich nicht emanzipieren konnten.

Antworten Gast: Messalina-X
12.10.2011 19:59
4 0

Re: Das Grundübel Kapitalismus wird das Elend systembedingt immer weiter vertiefen. Abhilfe kann nur der Kommunismus schaffen.

ja glauben sie denn die roten Verbrecher wären um einen Deut besser?

Na, liebe Slowakei-Fans? Was jetzt?

Da wollten doch einige glatt diesem Oppositionsschuft die österreichische Staatsbürgerschaft anbieten! Da hätt' ma aber g'sund aus der Wäsch' g'schaut!

Antworten Gast: Grieg, Liszt & Händel
12.10.2011 20:06
1 1

Re: Na, liebe Slowakei-Fans? Was jetzt?

Dieses Wunschdenken dieser "Polit-Irrealisten" wird nur noch von österreichischen Fußballfans überboten, die schon Österreich bei EM spielen sahen.

Ich hab an anderer Stelle geschrieben, dass die Slowaken umfallen werden wie die Kegeln und sie taten es.

Gast: Johan Meltini
12.10.2011 19:27
0 8

eines der ärmsten Länder der EU

will sich antisolidarisch verhalten und einem anderen europäischen Land Hilfen versagen? Lustig. Da kann es doch nur darum gehen, dass ein paar slowakische Neureiche auf eine billige Villa oder billigen Grund in Griechenland spekulieren.

Re: eines der ärmsten Länder der EU

Warum sollte auch eines der ärmsten Länder ein vergleichsweise reiches Land unterstützen wollen? Das ist doch Umverteilung von unten nach oben in seiner ärgsten Form.

Hier wird mit einfachen Worten

klargestellt, was man in dieser EU mittlerweile unter Demokratie versteht.

Alle, welche noch produktiv arbeiten und Steuer zahlen solten sich a) langsam mit der Auswanderungsfrage beschäftigen oder b) möglichst rasch eine eine eigene Interessensvertretung auf die Beine stellen.

Antworten Gast: zur_Information
12.10.2011 19:41
3 1

Re: Hier wird mit einfachen Worten

sehen Sie sich die Anzahl der Auswanderer pro Jahr an. Europa is laengst tot. 99% derer, die bleiben, entsprechen den Zuwanderern in dieses "Neue Europa": es ist der letzte Dreck. Und 1 % werden einfach getreten

Gast: Black Magic
12.10.2011 19:13
13 1

das wahre Gesicht der EU

Es wird wie in Irland so lange abgestimmt, bis das Ergebnis passt.

Sobald der ESM installiert ist, werden die Bürger enteignet, ohne jegliche Diskussion.

http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

Antworten Gast: Messalina-X
12.10.2011 20:04
3 0

Re: das wahre Gesicht der EU

die dafür Verantwortlichen werden das aber auch nicht unbeschadet überstehen, da bin ich mir sicher

Gast: Grieg, Liszt & Händel
12.10.2011 18:36
5 2

Die Umfaller

sitzen überall, in jedem Parlament und jedem Landtag auf dieser Welt.
Es ist nur eine Frage des Geldes.
Man kann "Eine" kaufen um € 100 oder weniger oder "Einen" um € 100.000 oder mehr!

Wer hat uns verraten?

Ja, die Sozis sind eben immer schnell dabei, wenn es ums Geld ausgeben und Schulden machen geht.

Armes Europa, du steuerst in den sozialistischen EU-Diktatur-Abgrund.

Gast: DeutschesFernsehenGucker
12.10.2011 18:36
11 0

Die ganze Aufregung also umsonst -

Wer aber am Wochenende im deutschen Fernsehen den luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker im Interview zugehört hat, der wusste, dass die Slowaken zustimmen werden, weil:
Interviewer: "Hr. Juncker, was wäre, wenn die Slowaken nicht zustimmen?"
Junker: "Das sind so Fragen wie 'was wäre, wenn der Esel ein Eichhörnchen wäre' - dann würde er eben den ganzen Tag im Baum sitzen."
Im Ernst, Hr. Juncker, was passiert, wenn die Slowakei nicht zustimmt?"
Juncker: "Die Slowakei wird zustimmen."

2 0

Es regnet,

bitte gebt mir endlich diesen Schirm.

Der Rettungsschirm wird niemals reichen

Unabhängig wie die Abstimmung in der Slowakei ausgeht werden weitere Folgen, da der aufgespannte Rettungsschirm aufgrund der sich abzeichnenden Verschärfung der Krise und der damit verbundenen drohenden Bonitätsabstufungen von Kreditinstituten und Ländern auf jeden Fall zu klein ist. Auch die zusätzlichen Gelder werden nahezu wirkungslos verpuffen, da durch reine Umschuldungen, bei welchen das Risiko auf die Steuerzahler übertragen wird, keine notwendigen Strukturverbesserungen bewirkt werden können.

Da ein Schuldenschnitt bei Griechenland aufgrund des in Relation zum BIP unverhältnismäßig hohen Schuldenberges unausweichlich ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Verantwortlichen bei den nächsten Wahlen die Rechnung für ihre Hochrisikospekulationen mit Steuergeld präsentiert bekommen.

Der österreichische Steuerzahler hat genug gezahlt für marode Staaten, Banken und unfähige Politiker, die an der ganzen Entwicklung erhebliche Mitschuld trifft. Damit etwas weitergeht im Hause Österreich und der Stillstand überwunden werden kann, bedarf es der Möglichkeit eines vom Volke initierten rechtlich verbindlichen Volksentscheides damit von unserer Bundesregierung gerne verwendete Zitaten, wie "Wer zahlt schafft an" Leben eingehaucht wird.

Es wird niemals wieder freie Wahlen

geben in Europa.

Besuchen Sie Europa, solange es noch steht. I had no cause to doubt you.

And the stage is there an I'm standing there...

Shakespierre, ein Meister der Ironie.

Antworten Gast: Globetrotterin
12.10.2011 18:37
1 15

Re: Es wird niemals wieder freie Wahlen

Europa wird noch lange stehen, die ganzen den Fortschritt bremsenden Nationalstaaten aber verschwunden sein.
Und das ist gut so!

Antworten Antworten Gast: kurze_Frage
12.10.2011 19:38
5 0

Re: Re: Es wird niemals wieder freie Wahlen

sind Sie behindert oder nur ein moderner Europaeer ?

Antworten Gast: Grieg, Liszt & Händel
12.10.2011 18:33
1 4

Re: Es wird niemals wieder freie Wahlen

Habe die Ehre!
Meinten Sie den "Shakesbier" oder den Robespierre, den Meister im Köpfe-rollen-lassen???

Re: Re: Es wird niemals wieder freie Wahlen

Sie haben recht, man schreibt das anders: Shakespeare - in der Tat, aber den meinte ich, Sie witziges Kerlchen. :)

Gast: Verräter
12.10.2011 17:51
9 1

1+1=3

ich stelle mir vor, ich müsste jeden Tag EU Lügen verlesen oder -schreiben. Das muß ganz schrecklich sein, wenn man die Menschen derart desinformiert und verar***t für ein bißchen Gehalt oder einen Platz am Freßtrog. Oder?

Re: 1+1=3

Nicht umsonst heißt es, daß die EU ihren Beamten kein Gehalt, sondern Schweigegeld bezahlt.

Gast: Einer
12.10.2011 17:48
9 0

jetzt wird es richtig teuer werden!

Was hier viele nicht verstanden haben von den Politikern ist was sie hier wirklich tun! Durch den Rettungsfonds schicken sie quasi die Haftungsstaaten in die Pleite, wenn deren übernommenen Haftungen schlagend werden! Kein Land im Euroraum kann diese Summen stemmen außer die EZB versucht durch Inflation die Schulden abzubauen was auch nicht ratsam ist weil dadurch erst recht Verwerfungen an den Finanzmärkten, das Vertrauen von Konsumenten und potentiellen Unternehmern torpediert! Ergo erst recht Wachstum durch Unsicherheit schon im Keim erstickt!

Griechenland ist ein Fass ohne Boden und jede weitere Milliarde die dort versenkt wird macht den Schuldenschnitt nur noch höher und schmerzhafter. Auch die zukünftigen Reformen in Österreich werden dadurch noch viel radikalere Lösungen brauchen um diese Fehlbeträge nur irgendwie zu bändigen die auf uns zukommen! Weil Reichensteuern bringen in diesen Dimensionen von Kaptialvernichtung nichts mehr da muss man die verkrusteten Beamtenparadiese und staatsnahen Unternehmen radikal auf Effizienz trimmen wie es ein jeder vernünftiger Unternehmer machen würde in der Privatwirtschaft.

Zum ORF: eine einzige Frechheit mit welcher Dummheit hier alle zum Narren gehalten werden und auch die mehr als unfähigen Kommentare ihrer Studiogäste die einfach Ursache und Wirkung vertauschen und keine Ahnung haben was dieser Fonds uns noch an Problemen bringen wird!

Antworten Gast: Johan Meltini
12.10.2011 19:25
0 1

Re: jetzt wird es richtig teuer werden!

Griechenland ist ein Fass ohne Boden? Man muss sich schon ordentlich informieren. Griechenland ist ein Piepmatz. Heiße Luft. Das ist das Getöse der in Griechenland investierten Großbanken, allen voran der Deutschen Bank. Dort hört die Unabhängigkeit der Finanzmärkte wieder auf. Die gehen zur Regierung und wollen, dass die dort ihnen ihr Geld sichern. Dann geht der Rummel los. Eingeschlichen haben sich inzwischen die perversen Sozialkahlschlagsideologien konservativer Kreise. Und im Hintergrund wird spekuliert wie hoch die Zinsen zu treiben sind. Unmengen an Geld werden gemacht durch diese Konferenzen, nur die Aussage von Jucker und Mekkel abwarten und klick...
Die Effizienzkarte ist eigentlich von gestern. Schauen sie mal wie effizient der Himmel aller Märkte ist: der Finanzmarkt. In diesem Effizienzglauben ist viel von Magersucht drin. Das Ergebnis ist die Selbstauflösung.

Antworten Antworten Gast: Einer
12.10.2011 20:48
0 0

Re: Re: jetzt wird es richtig teuer werden!

Fass ohne Boden in dem Sinn dass es egal welche Summen man einsetzt und auch wenn man Griechenland vollkommen von den Anleihemärkten nehmen würde, dass es nicht zu sanieren wäre. Größtes Problem ist bei den Griechen ein Staat der einfach nicht digitalisiert und modern ist und zu viele Beamte hat die geschlossene Berufe wie Taxiunternehmen, Spediteure und 200 weitere solche Zünfte bedienen. Weiters darf man den Außenbeitrag nicht vergessen der schon fast chronisch ein Defizit anhäuft jährlich.

Die Deutsche Bank hat das Problem Griechenland schon abgeladen bei der EZB, die Richtigen Probleme haben Banken wie BNP Parisbas, die wie es scheint durch leichtes Intervenieren von einem Sarkozy dazu angehalten wurden stark in Griechenland zu investieren!

Zu der Effizienz der Finanzmärkte muss man sagen dass der größte Treiber von Volatilität die Politik von Zentralbanken, die einfach Geld in den Markt werfen und die Eu selbst schuld sind! Würde man sich klar und strikt einen Plan machen wären die Auswirkungen um einiges gemäßigter aber dazu hätte es schon vor 1 Jahr kommen müssen.

Abschließend sind die Zinsen ein Gradmesser des verbundenen Risikos und wenn eine Anlage in diesem Fall Griechenland man 50% Zinsen zahlt dann heißt das nichts anderes als dass man damit Rechnet in einem Jahr einen Ausfall von 50% der Anlage zu haben. Es wird nur Versucht Verlust zu minimieren. Würden Sie auch nicht anders tuen wenn sie Griechische Anleihen hätten.

da sieht man mal wieder wie die Roten Politik machen

den Sozialisten ist alles recht um irgendwie wieder an die Macht zu kommen. Um die Regierung zu stürzen
haben sie proforma gegen den Rettungsschirm gestimmt um jetzt doch dafür zu sein. Also die Haltung von Sozis hängt nicht von Überzeugungen ab sondern ausschliesslich davon wie sie sicher wieder an die Macht bringen. Echte Wendehälste!
Ich kann nur hoffen dass dieser Schuss nach hinten losgeht und sie bei der Wahl abkacken, denn die Bevölkerung ist zu 70% gegen den Rettungsschirm. Ich kann nur hoffen das sich ROT in Luft auflöst!

Re: da sieht man mal wieder wie die Roten Politik machen

Aus welcher quelle haben sie die 70 prozent? Aus der fp-zentrale? Aber die hoffnung vom "in luft aufloesen" sei ihnen belassen. Nur ist ficos "smer" die staerkste partei und wird das mit ziemlicher sicherheit auch bei wahlen im maerz bleiben.

Antworten Gast: netter gast
12.10.2011 18:10
1 0

Re: da sieht man mal wieder

"da sieht man mal wieder wie die Roten Politik machen"
Diese Behauptung mag ihr Weltbild befriedigen , aber haben sie den Beitrag auch gelesen ?

"Die Minister der liberalen Partei "Freiheit und Solidarität" (SaS), die gegen den Rettungsschirm opponiert hatten, müssen ihre Posten verlassen"

Die liberale Partei als Regierungsmitglied hat der
EFSF-Erweiterung nicht zugestimmt .

Die Neuwahlen sind nach dem Ausstieg der Liberalen Partei naheliegend

Re: Re: da sieht man mal wieder

Ich denke, Ihr Vorposter meinte u.a. folgenden Unterschied:

Die SAS wußte, dass sie mangels Zustimmung in die Opposition geschickt wird (Vertrauensfrage mit Rettungsschirm war ja gekoppelt). Die haben das trotzdem gemacht. So etwas wäre, mit anderen Vorzeichen, bei den "Sozialisten" nie passiert. Die stimmen immer nur so, wie es für den eigenen Machterhalt am besten gegeignet scheint, unabhängig davon welche Auswirkungen für die Bürger eventuell zu erwarten sind.

Re: Re: Re: da sieht man mal wieder

Danke , genau so ist es!

5 1

Schade aber nicht überraschend

das war seit zwei Wochen so schon abgesprochen, die Hoffnung war da, aber es ist wie´s ist.

Die Frage ist wie geht es weiter?

EFSF wir durch ESM abgelöst
auf Minimum 2 Billionen gehebelt

ZUSÄTZLICH
Bankenhilfen

geht eh nimmer lange gut.

Spanien ist der nächste Kandidat, dann wird es wieder so weit sein, dss es noch zusätzliche Hilfen bräuchte.

8-9 Monate wurden "gewonnen" meiner Meinung nach Billionen aber vernichtet

Die pösen Spekulanten warens dann...

Barroso will das, was der Herr Spekulant Soros will. Alles klar?
Hallooo SPÖ, Kuckuck rufts aus dem Wald...