Der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz ist am Dienstag zum neuen Präsidenten des EU-Parlaments gewählt worden. Schulz erhielt gleich im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit. Er folgt dem Polen Jerzy Buzek nach.
Schulz ist der insgesamt 14. direkt gewählte Parlamentspräsident der EU seit 1979 und der fünfte Sozialdemokrat an der Spitze dieser Institution. Der 56 Jahre alte Schulz gehört dem Parlament seit 1994 an, seit 2004 leitete er die Fraktion der Sozialisten und Sozialdemokraten. In diese Position folgt ihm der österreichische EU-Abgeordnete Hannes Swoboda (SPÖ) nach.
Am Abend wählt das Parlament zudem die 14 künftigen Stellvertreter des Parlamentspräsidenten. Dabei gilt die Kür des österreichischen Abgeordneten Othmar Karas (ÖVP) als Formsache.
(Ag.)
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