Die EU will weiter Druck auf den Iran ausüben. "Wir wollen diesen Dialog konsequent führen und wir wollen Druck ausüben, damit der Iran seine Pflichten erfüllt", erklärte die EU-Außenbeauftragte bei einer Fragestunde im Europäischen Parlament am Mittwoch in Brüssel.
Man versuche, für die gesamte Region (Naher und Mittlerer Osten, Anm.) die "richtige Lösung zu finden", damit Länder, "die sich überlegen, Atomwaffen anzuschaffen, überzeugen können, dies nicht zu tun", so Ashton. Zuvor hatte ein spanischer Abgeordneter kritisiert, dass gegen Israel keine Sanktionen beschlossen wurden, obwohl "jeder weiß, dass das Land Kernwaffen hat".
Situation "wirklich alarmierend"
Hinsichtlich der Situation in Syrien versuche die Europäische Union weiterhin, eine Resolution im UNO-Sicherheitsrat zu erwirken. Laut Ashton bestehe eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten im UNO-Sicherheitsrat. Syrien stehe "ganz oben auf der Tagesordnung". Die Situation sei "wirklich alarmierend", deshalb versuche man "immer wieder" Druck auf China und Russland auszuüben, die sich bisher gegen eine entsprechende Resolution wehrten, betonte Ashton.
(Ag.)
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