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"Geeintes Europa, aber keine europäische Nation"

02.02.2012 | 18:24 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Binnenmarktkommissar Michel Barnier war bei allen EU-Verträgen seit Ende der 1990er-Jahre entscheidend beteiligt. Die Finanzkrise sieht er im Gespräch mit der „Presse“ als heilsam an

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Die Presse: Herr Kommissar, Sie waren einer der Architekten des Lissabon-Vertrages. Wie geht es Ihnen damit, dass die Staats- und Regierungschefs gerade einmal zwei Jahre nach dessen Inkrafttreten mit dem Fiskalpakt einen neuen Vertrag geschaffen haben?

Michel Barnier: Für mich ist das kein Widerspruch. Das ist ein ergänzender Vertrag. Denn wieso gibt es ihn? Weil er mit etwas verbunden ist, das von den europäischen Führern vor einem Jahrzehnt unterschätzt wurde, als sie den Euro schufen, die Währungsunion – aber keine Wirtschaftsunion. Dieses Missverhältnis kann nicht auf unbestimmte Zeit weiter bestehen. Hätte man diese verstärkte Zusammenarbeit im Rahmen des Lissabon-Vertrages machen können? Ich bin mir nicht sicher, ob dann nicht einige Werkzeuge der Überwachung, der Koordinierung fehlen würden. Dieser Vertrag hat zudem einen politischen Anspruch: nämlich die Bedingungen des Vertrauens zwischen den Europäern...

 

...aber sind Sie dann nicht enttäuscht, dass Großbritannien und Tschechien nicht teilnehmen?

Worum es hier geht, ist die wirtschaftliche und budgetäre Union zwischen den Ländern der Eurozone. Insofern bin ich froh, dass die 17 Euroländer und acht weitere sich zu diesem budgetären Pakt zusammenschließen. Und ich wäre noch froher, wenn das Vereinigte Königreich oder Tschechien sich auch anschließen würden.

 

Derzeit fehlt in Europa aber sogar der politische Wille, sich auf die technischen Details von Reformen zu einigen, zu denen man sich allseits bekennt. Das EU-Patent kommt nicht voran, weil Deutschland, Frankreich und Großbritannien über den Sitz des Patentgerichts streiten.

Mein lieber Freund, Sie befinden sich auf einem Kontinent, der kein Bundesstaat ist. Der keine Nation ist. Es gibt kein europäisches Volk, sondern 27 Völker. Das erklärt eine gewisse Komplexität. Aus diesem Grund ist die Kommission nützlich. Andererseits, und das sage ich vor allem Ihren Lesern, die ja nicht immer die europäischsten sind: Wir bauen keine europäische Nation, wir bauen keinen Bundesstaat. Wir bauen ein geeintes Europa, aber das ist kein einförmiges Europa. Man muss die Staaten respektieren – und sie dazu bringen, gemeinsam zu arbeiten.

 

Sie sind zum zweiten Mal Kommissar. Was halten Sie von der Kritik des früheren Chefjuristen des Rates, Jean-Claude Piris, wonach die Kommission mit 27 Mitgliedern zu groß, zu unwirksam und fast gelähmt sei?

Herr Piris kennt die Kommission sehr gut, und er kennt den Rat sehr gut. Man kann idealistisch sein, ohne zugleich aufzuhören, klarsichtig zu sein. Die Kommission ist ein Kollegium, und die Kollegialität hat ihre Beschränkungen und ihre Regeln. Ich halte sehr viel davon. Ich denke, das ist ein gutes System. Wir haben als Kommission kollektiv eine Rolle, die es so in Europa nicht gibt: jene des europäischen Premierministers. Derzeit gibt es niemanden, der die demokratische Rechtfertigung hat, um sagen zu können: Hier genau ist der allgemeine politische Wille. Wir sind 27, mit unterschiedlichen Sensibilitäten, unterschiedlichen politischen Laufbahnen, und gemeinsam haben wir das Interesse, den Schwerpunkt des europäischen Interesses zu suchen. Vielleicht gibt es eines Tages einen Präsidenten der EU. Ich habe das schon vorgeschlagen.

 

Also die Fusion der Präsidenten von Kommission und Europäischem Rat?

Ja. Der Lissabon-Vertrag erlaubt das schon jetzt. Eines Tages, wenn wir all diese Krisen, Schwierigkeiten und das demokratische Defizit überwunden haben, wird es nötig sein, an der Spitze, ganz oben, mehr Einheit, mehr Demokratie zu schaffen. Und das ist die Verschmelzung der beiden Posten in einer Person, die vom EU-Parlament nach Vorschlag des Europäischen Rates gewählt wird – oder sogar, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, von einem Kongress aus nationalen und EU-Abgeordneten ins Amt gesetzt wird.

 

Piris kritisiert aber nicht die Kommission an sich, sondern die politischen Bedingungen, denen sie ausgesetzt ist – allen voran den Umstand, dass jedes EU-Mitgliedsland das Recht hat, „seinen“ Kommissar zu stellen. Sollte man die Kommission verkleinern?

Auf die eine oder andere Weise muss sich jedes Mitgliedsland von der Kommission vertreten fühlen. Man kann natürlich da und dort etwas ändern. Den wahren Wandel wird es aber erst geben, wenn man die Kommission unter die Autorität eines Präsidenten der EU stellt, der nicht bloß ein „Primus inter Pares“ ist, wie es derzeit auf den Kommissionspräsidenten zutrifft. So ändern Sie die Dinge von Grund auf: mit einer Kommission, die in einem präsidentiellen System politisch verankert ist.

Mit dem neuen Fiskalpakt kommen wir der oft zitierten „Wirtschaftsregierung“ näher. Wo hat die nun ihren Sitz? Hier, in der Kommission? Auf der anderen Seite der Rue de la Loi im Rat? Oder gar in Berlin und Paris?

Ich würde eher von wirtschaftspolitischer Steuerung sprechen. Da wird die Kommission weiterhin das Zentrum des Zusammenhalts sein, des gemeinsamen Interesses Europas. Sie wird weiterhin denen Vorschläge machen, die mit demokratischer Legitimation entscheiden: also den Ministern und dem Europäischen Parlament.

Müsste man der Krise eigentlich nicht den Karlspreis für Verdienste um die europäische Einigung verleihen – mit ihrem Druck, die Europäer zu mehr Integration anzuspornen?

Diese Krise ist in der Tat sehr schwer – und wir werden aus ihr stärker und besser organisiert herauskommen. Das wäre ohne sie nicht der Fall. Wir werden stärker sein, weil wir weniger Schulden haben werden. Alle Regierungen, ob links oder rechts, treiben einen Aufwand, ihre Finanzen in Ordnung zu bringen, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben.

Auf einen Blick

Michel Barnier (*1951) verhandelte 1997 für Frankreich den Vertrag von Amsterdam, vertrat später die Kommission bei der Schaffung einer EU-Verfassung – die 2005 von den Franzosen abgelehnt wurde, während er Außenminister war. Seit 2010 ist Barnier EU-Kommissar für den Binnenmarkt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.02.2012)

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47 Kommentare
 
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Bricop
07.02.2012 09:50
0 0

Keine Ahnung wie es der Mehrheit geht

Aber ich kann das ganze absolut nicht mehr ernst nehmen, sie EU hat sich ad absurdum geführt. Je früher wir das hinter uns haben, umso besser (und nicht nur den EURO).

Antworten Gast: U.A.
07.02.2012 17:00
0 0

Re: Keine Ahnung wie es der Mehrheit geht

Denke auch, dass die EU besser funktionieren würde, wenn sie sich zurücknimmt auf die 6 Gründerstaaten und dann noch Polen und Nordeuropa dazu. Das ganze als Staatenbündnis mit gemeinsamem Parlament usw. Das würde sehr gut funktionieren, davon bin nicht nur ich überzeugt, wie ich in vielen Diskussionen feststellen konnte.
Aber dieses Gedankenspiel ist ja nicht neu und kursiert unter anderen eh schon seit geraumer Zeit.

Gast: Lukas
03.02.2012 17:10
1 0

ein Europa ohne Europäer

die Bürger der EU-Staaten werden entmündigt. Einige wenige EU-Bonzen stopfen sich und ihrem Banken-Klientel die Taschen voll und herrschen wie in Nordkorea. Der Bürger wird nur als rechtloser, zahlender Arbeiter gesehen. Auch der Euro wird ohne direkte Mitsprache der europäischen Völker nicht zu halten sein!

Antworten Gast: KEN
03.02.2012 19:03
0 1

Re: ein Europa ohne Europäer

Was Sie nicht sagen. Ist ja fast schon unheimlich Ihr Insiderwissen. Und so sachlich-intellektuell formuliert....

Antworten Antworten Gast: Gast 77
03.02.2012 23:00
1 0

Re: Re: ein Europa ohne Europäer

ich fürchte @Lukas hat Recht!

Gast: Erwachet, das Ende ist nah
03.02.2012 15:04
0 0

Diese EU-Ganoven gehören alle vor Gericht gestellt

und dann - das sag' ich lieber nicht, das denk' ich mir nur ......

Antworten raeter
04.02.2012 12:14
1 0

Re: Diese EU-Ganoven gehören alle vor Gericht gestellt

Vorsicht, Standard Redakteur in der Nähe!

Dagobert
03.02.2012 13:20
1 0

Eindeutig

Meiner Meinung ist dieses Interview mehr als eindeutig:
Er sagt nichts anderes, als die Vereinigten Staaten von Europa werden Realität werden.

1 0

die Vereinigten Staaten von Europa werden Realität werden...

ob die Leute wollen oder nicht, - aber das ist mittlerweile ja schon EU-Tradition.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
03.02.2012 15:20
1 0

Re: die Vereinigten Staaten von Europa werden Realität werden...

Bitte unterscheiden Sie zwischen Wollen und Können!

Das Wollen zum Ziel der Vereinigten Staaten von Europa mag vorhanden sein, die Fähigkeiten dazu aber nicht.

Planwirtschaftern fehlt einfach die Finanzierung dazu, also das Können. Das ist so, weil Planwirtschaft immer auch eine Mangelwirtschaft ist.

Dass diese Typen schon nahe an der offiziellen Pleite sind, das ist doch unbestritten, weil allgemein sichtbar.

Gast: gast45
03.02.2012 11:15
6 0

die kunst

mit vielen worten nichts zu sagen in perfektion :-)

Gast: Genosse Graf Gudenus, Paris
03.02.2012 10:45
2 0

"Geeintes Österreich, aber keine österreichische Nation"

Ein Manko hinsichtlich des alten ..., auch des neuen ...?

Gast: Österreicher in Frankfurt/Main
03.02.2012 08:05
1 3

geeintes Europa!!

Zu allererst bin ich Europäer, dann kommt lange nichts und dann bin ich Österreicher vorallem beim Ski-Weltcup und beim Neujahrskonzert.

Antworten derfreund
03.02.2012 15:27
0 0

Re: geeintes Europa!!

Gratulation...
Du hast es schon verstanden, im Vergleich zu vielen hier, dass es keine österreichische Nation gibt! Österreicher sind wohl Deutsche. Herr Kommisar spricht hier von 27 Nationen. Es ist aber falsch. Die Südzyprioten sind auch keine Nation, sondern Griechen. Er müsste von Laendern sprechen.

Re: geeintes Europa!!

Und?
"Österreicher"/"Europäer"
Sie tauschen nur die Namen und grenzen sich eben von ein paar Leuten weniger ab.

Antworten Antworten Gast: Pensador
03.02.2012 12:29
1 0

Re: Re: geeintes Europa!!

Wer sich von niemanden und nichts abgrenzt, ist selber nichts.

Antworten Antworten Antworten Gast: Lolli 8
03.02.2012 19:05
0 0

Re: Re: Re: geeintes Europa!!

Wer sich von anderen abgrenzt, grenzt sich selber aus, weil er Angst vor der Stärke der anderen hat.

Wer sich von niemanden und nichts abgrenzt, ist selber nichts.

Absolut richtig. Somit völlig egal, ob man sich als Europäer oder Österreicher sieht - da beide im Grunde dasselbe tun. Unterschied ist nur der Massstab.

Antworten Antworten Antworten Antworten Bricop
07.02.2012 09:55
0 0

Re: Wer sich von niemanden und nichts abgrenzt, ist selber nichts.

Wir brauchen aber nicht zwei Regierungen sondern nur eine, und bei aller Kritik ist mir das in Wien lieber, weil näher. Räumliche Nähe ist trotz Internet etc... immer noch sehr wichtig.

Antworten Gast: Vogel Strauss
03.02.2012 09:30
5 1

Re: geeintes Europa!!

Ich bin zuerst Österreicher (wenns auch manchmal peinlich ist mit Faymann als BK!), dann lange nichts und dann irgendwo - es lässt sich ja nicht vermeiden - kommt Europa. Diese Identitätsproblematik ist doch Käse. Die EU sollte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit dienen und nicht eine Ideologie werden!

Antworten Antworten Bricop
07.02.2012 11:55
0 0

Re: Re: geeintes Europa!!

Adenauer und Kohl wollen (wollten) alle zu Europäer machen, erst dannach kam die eigene Nation. Schön, das hätten sie aber auf keinem Fall mit dem Geld vermischen sollen. Es war krank und verrückt. Keiner kann es gescheit erklären, warum es so sein soll, und deswegen können sie auch die Bürger nicht überzeugen.

Antworten Antworten Gast: Young an good
03.02.2012 10:46
0 2

Re: Re: geeintes Europa!!

Verabschieden Sie sich von Ihren "österreichischen" oder sonstigen Ideologien, die Zukunft ist eine ganz andere, die absolute Mehrheit der Jugendlichen weiß das und fängt daher mit dem ganzen gestrigen Zeug nichts mehr an.
Dass die Alten die Zeit immer wieder am liebsten zurückdrehen würden, liegt in der Natur, spielt es aber (gottseidank) nicht.
Wir brauchen einen Bundesstaat Europa, alles andere ist der Zukunft nicht dienlich und daher immer mehr abzulehnen. Und natürlich brauchen wir dementsprechende Politiker und Führungspersonen, die derzeit nicht vorhanden sind und erst aus der jüngeren Generation herauswachsen müssen.
Fazit: Blick nach vorne und nicht rückwärts gerichtet, Vereinheitlichung von Finanz- u. Sozialwesen, Militär- und Außenpolitik. Wir brauchen nicht mehr Dutzende verschiedene Fahnen, Uniformen, Außenminister, Staatspräsidenten, Kanzler usw. usf., die kosten alle nur Geld und haben bis jetzt, außer Schuldenbergen und den Fortschritt bremsen nichts gebracht...

Antworten Antworten Antworten lurch
03.02.2012 11:53
4 0

Re: Re: Re: geeintes Europa!!

Also das einzige was Sie da für pro Europa anbringen ist "die Zukunft"!?

Ist das alles was Ihnen Positives für Europa einfällt? Denn das vereinheitlichte Sozialwesen würde heißen, daß man sich nach den niedrigsten Standards ausrichtet. Gemeinsames Militär würde heißen, daß wir unsere Menschen in Kriege ziehen lassen müßten, die die NATO angezettelt hat und die uns eigentlich gar nichts angehen! Das übrige Herumgerede von "weniger Politiker" können Sie ruhig vergessen das würde es sowieso nicht geben und wenn, dann sind diese nicht demokratisch gewählt. Was ja auch beim EU-Parlament der Fall ist. Da haben die Abgeordneten unterschiedliche Stimmengewichtung das finden Sie demokratisch?

Möglicherweise sind Sie wirklich so jung wie Sie angeben. Dann können Sie gar nicht wissen was die "Alten" in der Vergangenheit suchen! Im Grunde vergleichen die nur wie es uns vor 20 Jahren ging und wie es heute ausschaut! Darum geht es, aber da können Sie ja nicht mitreden, wie Sie selbst zugeben!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Young and good
03.02.2012 15:56
0 3

Re: Re: Re: Re: geeintes Europa!!

Ihr Argument, dass man sich nach dem niedrigsten Standard ausrichten müsste, ist unsinnig.
Dann müssten sich ja auch in Österreich alle nach dem niedrigsten Standard (Burgenland?) und in Deutschland nach dem niedrigsten Standard (Mecklenburg?) usw. ausgerichtet haben, wenn es nach Ihrer Logik ginge.
Und natürlich würden die EU-Parlamentarier in einem Bundesstaat als EINZIGES Parlament "demokratisch" gewählt werden, wie Sie das betonen, die anderen Parlamente gäbe es dann gottseidank ja nicht mehr.
Und wenn Sie meinen, vor 20 Jahren hätte es besser ausgesehen in Österreich/Europa, dann irren Sie ganz gewaltig und ich finde es sogar geschmacklos diese Zeiten als "besser" anzusehen, wo doch damals Menschen in Europa nicht nur gewaltsam unterdrückt, sondern auch zu Tausenden vertrieben und ermordet wurden.
Wir Jungen wollen uns in einem Gesamteuropa grenzenlos und frei bewegen. Ohne Schranken, ohne Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen, ohne Unterdrückung durch Diktaturen und Krieg.
Und die Staatsdefizite und Schuldenberge, die nur noch in einer gesamteuropäischen Anstrengung abgebaut werden können, die hat ja wohl nicht Europa, die hat dieses ganze Konglomerat von Nationalstaaten angehäuft, weil sie als einzelne Staatsgefüge anscheinend nicht in der Lage waren ordentlich zu wirtschaften. In ihrer Kleinkariertheit schon gar nicht mehr, nachdem eine massive Globalisierung eingesetzt hat, die nicht mehr aufzuhalten ist, auch wenn sich das Ewiggestrige noch so sehr wünschen.
Die Vereinigten Staaten von Europa müssen kommen - und sie werden auch kommen. Die Mehrheit der Jungen ist dafür. Und das ist gut so.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten lurch
03.02.2012 17:04
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: geeintes Europa!!

Ich konnte nicht fertig schreiben.

Glauben Sie wirklich, daß man up to date ist, wenn man diese ganze Lobhudelei über die EU für bare Münze nimmt?

Sie schreiben andauernd die Jugend will.... Ich weiß was die Jugend will, komme genug mit jungen Leuten zusammen. Die wollen eine ordentliche Arbeit und nicht provisorische Leihjobs, ein Unding das jetzt überhand nimmt.
Auch den Studenten geht es ja jetzt auch schlechter als vor dem EU-Beitritt. Schauen Sie sich doch in den Universitäten um, da gibt es Aufnahmsprüfung und Zulassungsbeschränkungen. Das ist so gut ? Und kommen
Sie jetzt nicht, daß man jetzt in ganz Europa studieren kann, denn das konnte man früher auch. In dieser Hinsicht weiß ich überhaupt nicht was Sie da schreiben. Man konnte auch früher in die Länder, die jetzt in der EU sind, einreisen und dort auch arbeiten. Sogar im Ostblock gab es mitunter Arbeitsplätze. Z.b. für Serviceleute für Röntgenapparate oder Computer!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten lurch
03.02.2012 16:51
2 0

Re: Re: Re: Re: Re: geeintes Europa!!

Natürlich kommt dann etwas heraus, daß für die, die sich nicht wehren können, unbefriedigend ist. Warum glauben denn Sie wird das ganze inszeniert, damit die Menschen glücklich sind? Dann wäre es jetzt schon anders, aber das ist es nicht!

Und mit Ihrem " Menschen in Europa nicht nur gewaltsam unterdrückt, sondern auch zu Tausenden vertrieben und ermordet wurden." meinen Sie sicherlich den ehemaligen Krieg in Jugoslawien. Da frage ich mich beklommen was das mit der EU zun tun hat?

Und diese ganzen Schuldenberge sind ja erst gekommen durch eine weltweite Vernetzung der Geldgeschäfte. Wie bitte soll die EU die Schulden der einzelnen Länder besser bewältigen? Wollen Sie mir das mitteilen. Glauben Sie das Geld wächst auf den Bäumen bloß weil wir in der EU sind? Das Geld muß nach wie vor erarbeitet werden. Und wenn Sie nur damit sagen wollen, daß eben in der EU andere zahlen sollen, dann ist das ja doppelt hirnrissig. Wie soll denn das funktionieren. Daß eine Gruppe auf ewig andere erhält, oder wie stellen Sie sich das vor? Und wenn Sie sich einbilden, daß dies auch so geht indem die EZB halt die Notenpresse in Gang setzt, dann ist das auch Unsinn, denn dann wird auf alle Fälle das vorhandene Geld verwässert, sprich die Guthaben werden weniger wert. Das ist nun mal so. Das heißt aber dann auch, daß wieder welche zahlen, die dieses ganze Desaster gar nicht angerichtet haben!

Was soll außerdem das "Ewiggestrige" glauben Sie wirklich, daß man up to date ist, wenn man den ganz

 
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