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Europas Wunsch: Alte an die Arbeit

08.02.2012 | 18:20 |  HANNES GAMILLSCHEG UND MATTHIAS AUER (Die Presse)

Schwedens Premier will seine Landsleute bis 75 arbeiten lassen. Die EU drängt auf eine Anhebung des Pensionsantrittsalter. In Österreich treten zwei von drei Pensionisten ohnedies vorzeitig in Ruhestand.

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Kopenhagen/Wien. Sollen wir arbeiten, bis wir 75 sind? Mit seinen Vorstellungen vom künftigen Arbeitsleben hat Schwedens konservativer Premier, Fredrik Reinfeldt, seine Landsleute in Aufruhr versetzt: Mindestens ein Karrierewechsel mitten im Berufsleben, lebenslange Weiterbildung und ein viel späterer Ruhestand sind die Eckpfeiler in Reinfeldts Modell. „Wir werden mit 30 nicht das arbeiten, was wir mit 70 tun“, sagte der Premier. „Aber wenn wir den Standard bewahren wollen, den wir uns erwarten, müssen wir länger werktätig bleiben.“

Der Vorschlag stößt auf massiven Widerstand. Nicht nur der Sozialdemokrat Tomas Eneroth nennt ihn eine „Provokation“. „Mit 75 kann ich keine Schaufel mehr heben“, sagte ein im Fernsehen befragter Betonarbeiter, und eine Krankenschwester spottete: „Dann fahren wir mit dem Rollator von Bett zu Bett und teilen mit zittriger Hand Medizin aus.“ In einer Webumfrage der Zeitung „Aftonbladet“ lehnten 90 Prozent die Rente mit 75 ab.

Der schwedische Premier traf offenbar einen Nerv und lässt damit nicht nur Schweden, sondern ganz Europa zusammenzucken. Denn auch die EU hat längst erkannt, dass der Kontinent mit den Problemen einer alternden Bevölkerung zu kämpfen hat, und ist mittlerweile entschlossen gegenzusteuern: So will EU-Sozialkommissar Laszlo Andor kommende Woche ein Weißbuch für „angemessene, sichere und nachhaltige Pensionen“ vorstellen, in dem er die Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters fordert. Nur so könnten die Kosten für das Pensionssystem, die im EU-Schnitt zehn Prozent der Wirtschaftsleistung betragen, reduziert werden. Passiert bis 2060 nichts, lägen sie bei 12,5 Prozent. Österreich gibt für Pensionen bereits jetzt 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

Laut Informationen des „Wirtschaftsblatts“ sieht Andors Entwurf vor, das Pensionsantrittsalter in der EU bis 2060, analog zur Lebenserwartung, um fünf bis sieben Jahre anzuheben. In Österreich müssten Männer und Frauen dann etwa bis 72 Jahre arbeiten.

EU rügt Österreich für Frühpensionen

Zumindest laut Gesetz. Tatsächlich erreicht heute nur knapp jeder dritte Österreicher, der in Pension geht, das gesetzlich vorgeschriebene Alter (60 Jahre für Frauen, 65 für Männer). Im Schnitt sind die Österreicher beim Arbeitsausstieg 58,1 Jahre alt. Schweden weist im Vergleich dazu mit 64,3 Jahren einen der höchsten Werte auf.

In seinem Weißbuch mahnt Andor Österreich daher auch, den Gang in die Frühpension drastisch zu beschränken und das gesetzliche Antrittsalter für Frauen schneller an jenes der Männer anzugleichen. Derzeit ist geplant, dass Frauen wie Männer ab 2033 mit 65 Jahren in den Ruhestand treten.

In Österreich sprachen sich am Mittwoch IHS-Chef Bernhard Felderer und Pensionsexperte Bernd Marin für eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters aus. Sie stärken damit Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl den Rücken, der vor wenigen Tagen gefordert hat, das Antrittsalter binnen zwanzig Jahren auf 69 anzuheben. Kämen keine Reformen, würde die steigende Lebenserwartung Österreich jährlich Zusatzkosten von 239 Millionen Euro bescheren, rechnet Marin vor. Schon heute hat das Land die dritthöchsten Pensionsausgaben in Europa.

Alle Experten sind sich jedoch einig, dass hierzulande vor allem die Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters Priorität haben müsse. Nach Schätzungen der Pensionsreformkommission brächte jedes Jahr, das die Österreicher später in Rente gingen, 1,2 Milliarden Euro. Felderer sieht im Thema Pensionen die „Königsfrage“ der laufenden Koalitionsverhandlungen. Als mögliche Einigung kolportiert wurden bisher eine Streichung der Invaliditätspension für unter 50-Jährige, die Anhebung des Korridorpensionsantrittsalters auf 63 Jahre sowie geringere Pensionssteigerungen. In Schweden kennen die Bürger kein festes Pensionsantrittsalter mehr, sondern ein flexibles. Wer länger arbeitet, bekommt mehr, wer früher geht, weniger.

Auch Reformen auf dem Arbeitsmarkt nötig

Fraglich ist, wie „teure“ ältere Semester in Arbeit gehalten werden könnten. Dass in Österreich nur jeder dritte Mann zwischen 60 und 64 Jahren beschäftigt ist, liegt nicht nur an der fehlenden Lust der Menschen zu arbeiten. Viele Unternehmen nutzen großzügige Frühpensionsmodelle auch, um ältere Mitarbeiter von den Gehaltslisten zu bekommen. Gefragt seien daher vor allem auch Reformen auf dem Arbeitsmarkt, meinen Kritiker. Denn solange Österreicher im Alter automatisch immer teurer werden, werden nur wenige Unternehmen sie mit offenen Armen empfangen.

Gleicher als gleich: Österreichs Pensions-Privilegienritter

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.02.2012)

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161 Kommentare
 
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presseabo
10.02.2012 18:13
0 0

Ist die Finanzierbarkeit unserer Pensionen in Gefahr?

Der österreichische Staat hat lt. Vertrag bis zu 33,33 % die Pensionsaufkommen der Arbeitgeberanteile und die der Arbeitnehmeranteile zu ergänzen. Mußte dies aber noch NIE tun!Ergo hat sie der Vater Staat viel Geld erspart, da die Aufkommen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer höher waren – einmalig mußte der Staat 28% beitragen ansonsten lag der Staatsanteil zwischen nur 18% und etwas darüber. Selbst die unerwarteten neuen Pensionen für Selbständige und Bauern (welche nur einen Anteil erbringen - keine Arbeitgeberanteile) konnten diese Erfolgsgeschichte des ASVG Umlageverfahrens nicht verhindern!
Ebenso die Beamtenpensionen, wo der Staat keine Arbeitgeberanteile einbringt und damit dann die „fortlaufenden gekürzten Bezüge“ der Beamten zu bedienen hat.Zusatzkosten (Demografiekeule) für die höhere Lebenserwartung sind seit Einführung dieses Generationenvertrages ( Umlageverfahren) längst durch gesteigerte Produktivität abgegolten.Dass die EU-Granden nur einen 10% Anteil des Budget für Pensionen vorschlagen, liegt also nicht in der Finanzierbarkeit, sondern ist rein der politische Wille dieser Menschen! Lieber Herr Felderer, lieber Herr Marin stellen Sie ihr Wissen über die „Sparmaschine“ Pensionen nicht unter den Scheffel. Denn die Gründereltern unsere Umlageverfahrens, waren offenbar klug und vorausschauend genug, dass Sie noch immer „Sparpotential“ vorfinden. Die Wahrheit ist für alle zumutbar, warum nicht bei den Pensionen?

Antworten Gast: Defender
11.02.2012 08:28
0 0

Re: Ist die Finanzierbarkeit unserer Pensionen in Gefahr?

Lassen Sie endlich los von diesem Märchenbuch!
Leute (Wähler) wie Sie, die ständig den Rattenfängern das Kreuzerl gemacht haben, haben mehr Schaden als alle Finanzkriesen angerichtet!

Antworten Antworten presseabo
11.02.2012 11:14
0 0

Re: Re: Ist die Finanzierbarkeit unserer Pensionen in Gefahr?

Können sie das erklären? Oder ist es der Schmerz der Wahrheit, der sie in die Märchenwelt abrutschen läßt?

Antworten Antworten Antworten Gast: Defender
11.02.2012 19:28
0 0

Re: Re: Re: Ist die Finanzierbarkeit unserer Pensionen in Gefahr?

Wenn ich Ihre krausen Zeilen lese, wäre das nur Zeitverschwendung, da Sie sich die Lage ganz offensichtlich schönlügen wollen(müssen?).

Antworten Antworten Antworten Antworten presseabo
12.02.2012 11:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Ist die Finanzierbarkeit unserer Pensionen in Gefahr?

Also lieber Defender, es bleibt dabei: meine krausen Zahlen besagen, dass die Finanierbarkeit nicht gefährdet ist!
Ob wir dieses System weiter finanzieren wollen, können wir gerne überlegen und ist eine politische Entscheidung. Beispiel:"Bei einem bedingunglosen Grundeinkommen, könnte das Umlageverfahren unseres Pensionssystem durchaus ohne Beiträge aus dem Staatsbudget gestaltet werden." Auch die Finanzierung durch die Belastung Faktor ARBEIT ist zu hinterfragen.
Aber all das hat wirklich nichts mit der Finanzierbarkeit zu tun - so lieblich angenehm dieses Märchen auch klingt. Wir müssen an die Zukunft glauben und weiter an Ihr arbeiten - das braucht Veränderung, aber BITTE mit mehr Wahrheit bei den Fakten!

Gast: socJustice
10.02.2012 17:58
0 0

nur 'soziale Gerechtigkeit' kann das Pensionsproblem lösen

1) Privilegien- und Pfründewirtschaft ausmerzen
2) Pensionsanspruch für alle 60
3) gleiche Grundrente für alle: doppeltes Mindesteinkommen
4) nichtbeanspruchte Pension soll zu höheren entsprechend später führen

Damit, wenn gesund, wenn gebraucht, machte es sich bezahlt auch länger zu arbeiten.

Gast: Laubfrosch
10.02.2012 15:13
1 0

...

sollten lieber mal EU weit einheitlich zb auf 65 anheben und schaun, dass das eingehalten wird (gilt auch für griechenland) bevor sie mit 75 oder "7 jahre mehr" daherkommen...

Antworten Gast: commonSense
10.02.2012 17:15
3 0

Re: ... erst EU-weite Standards

. . . genau! Da wird an einem Superstaat gebastelt, die Schulden hin- und hergeschoben, aber was Europa brauchte und die Menschen wünschten, die Wirtschaft mit oder ohne Euro zu integrieren, wird vertan.

Gast: Füssen
10.02.2012 12:18
0 1

Erinnerung

Im Deutschen Reich wurde im Rahmen der Sozialgesetzgebung zum 1. Januar 1891 die Rentenversicherung der Arbeiter (RV) eingeführt. Sie sah eine Altersrente ab dem 70. Lebensjahr vor (bei einer wesentlich geringeren Lebenserwartung als heute). Voraussetzung für die Altersrente waren mindestens 30 Jahre Beitragszahlung (mit der damals üblichen 60-Stunden-Woche). Diese Angaben sollten bei der Diskusion berücksichtigt werden.

Antworten Gast: roby54
10.02.2012 18:04
0 0

Re: Erinnerung

Wenn ich so was lese wirds mir schlecht.

Hotroad90
10.02.2012 10:08
0 1

Arbeiten bis 75 Jahre ?

Es ist doch viel einfacher , jeder arbeitet bis 65 Jahre arbeiten , bekommt 5 Jahre Rente , auch Politiker , die ja am längsten auf Staatskosten und am Teuersten leben , und dann ab in die Urne, auch Zwangsweise ! Es werden dadurch sogar Arbeitsplätze geschaffen !

Gast: Wir hier
10.02.2012 09:03
2 0

PolikerInnen

Vorschlag: PolikterInnen arbeiten ebenfalls bis sie 75 sind (Frauen gleich bis 78 - die werden ja sowieso älter) - und dann schickt man sie mit € 700 Pension in den Ruhestand.
Da werdens Augen machen - gleiches Recht für alle!

Gast: Wir hier
10.02.2012 09:00
0 0

Sinn der Sache?

Es ist also tatsählich bald wirklich so weit: arbeiten bis man direkt in den Sarg fällt.
Schöne neue Welt. dafür haben unsere Großeltern aber keine Kriege geführt, dass die Jungen jetzt bis 75 arbeiten müssen.
Da hats was, das nicht der Sinn der Sache sein.

Gast: Han
10.02.2012 08:38
0 0

Phantasievorstellungen

im Bereiche der Politik, weil nicht ohne Grund das Antrittsalter mit 65 Jahren bestimmt worden ist.

Es gibt nur wenig über 65jährige die keine krankheitsbedingten Leiden haben.

Darüber hinaus sind für die Menschen die bereits über 50 Jahre alt sind keine Arbeitsplätze vorhanden.

Es liegt an der Gesellschaft, die keine "alten Leute" am Arbeistplatz haben will. Deshalb ist ua. das Gerede auf Hinaufsetzung ein blödes Gefasel!

Gast: suderant
10.02.2012 08:26
0 0

arbeiten bis zum umfallen

diese ewige debatte um pensionsantrittsalter ist auch für die jungen ein problem, ich schlage daher vor, dass die pensionsexperten von marin bis tomandl bzw rürup sollen da als vorbild gelten und nicht alle jahre eine neue debatte anzetteln sondern klar sagen, alle sollen arbeiten bis zum umfallen, dann gibts auch keine debatte über früh-, invaliditäts- oder alterspensionen für frauen und männer, sie sollen dann aber auch gleich einen vorschlag bringen wie die betroffenen einen entsprechenden arbeitsplatz erhalten, wo das umfallen entsprechend möglich ist..........

Albtraum
10.02.2012 08:24
0 0

-

Man wird sich etwas für die Schwerarbeiter einfallen lassen müssen. Mit 70 an der Esse? Undenkbar! Diese Leute schaffen in der Regel nicht mal das Regelpensionsalter heutzutage.

Ich bedanke mich jedenfalls bei den Schmarotzern von Post und Bahn, sowie den Herrschaften von der Gewerkschaft, die immer gemeint haben, unsere Pensionen wären sicher - man müsse nur mehr Schulden machen...

Gast: huehnerbock
10.02.2012 00:12
1 0

Rentenversicherung?

Mit 65 den Führerschein abgeben, weil die Alten nicht mehr Fahrtauglich sind, wie es schon oft zu hören war und Arbeiten bis man in die Kiste fällt, da passt was nicht zusammen. Wozu eigentlich noch in die Rentenkasse einzahlen, wenn kaum einer das Rentenalter erlebt? Die Politiker reden doch nur noch Mist, hauptsache ihnen geht es gut.

2 1

Ja sicher!

Warum denn nicht gleich, bis wir den Löffel abgeben?
Ich frag mich nur, woher die Arbeitsplätze kommen sollen. Entstehen die plötzlich aus dem Nichts?

Antworten Gast: Pionier
09.02.2012 23:08
0 1

Re: Ja sicher!

Im Alter zu arbeiten, ist besser, als sich zu langweilen.
Es können genug Arbeitsplätze geschaffen werden. Es kann z. B. halbtags gearbeitet werden in Kombination mit einem Fernstudium.

Gast: Pionier
09.02.2012 20:51
0 2

Renteneintrittsalter

Das Renteneintrittsalter sollte ganz abgeschafft werden. Die Menschen sollten so lange arbeiten, wie sie arbeiten können.
Im Übrigen kann die finanzielle Situation in Europa verbessert werden, wenn Griechenland aus der €urozone ausgeschlossen wird. Und es müssen u. a. die herkömmlichen Autos durch 1 l-Autos ersetzt werden.
Zudem nehmen glücklicherweise die Zerstörungen explosionsartig zu. Z. B. sind die Winter 20 % kürzer, als früher.

Gast: Febobo
09.02.2012 20:17
2 0

Pensionskürzung

wenn man erst ab 75 in Pension gehen kann rutschen viele von der Arbeitslosigkeit in Pension. Das verringert natürlich die Pensionszahlungen. Ebenso wird es vermehrt Frühpensionierungen aus gesundheitlichen Gründen geben, ein Herzinfarkt mit 60 und danach noch 15 Jahre lang arbeiten? Dream on. Auch das wird zu geringen Pensionen führen.

Eine unglaubliche Pensionskürzung für alle die davon betroffen sein werden. Wahnsinn was sich in Europa zusammen braut.

Aber dann hat es natürlich wieder keiner kommen sehen.

1 0

Re: Pensionskürzung

Das ist doch so beabsichticht. So kann man natürlich auch Budgetlöcher stopfen.

Gast: ALEXLS6
09.02.2012 19:11
2 0

Bioroboter

Jaja, so ist das mit den Excellisten Burlis die per
PC schnell rechnen können. Diese netten Experten
haben in Ihrem Leben eh kaum was gearbeitet.
man muss da wirklich unterscheiden!
man könnte sich ganz andere Modelle vorstellen!
Je nach Gesundheitszustand kann in Pension gegangen werden. Kinderlose müssen länger arbeiten, denn diese Gruppe hat nichts für die
Zukunft geleistet und gar nicht für die Pflege im Alter.
So ganz nebenbei: es wäre genug Geld da um mit 50 in Pension gehen zu können, wenn nur der Verteilungsschlüssel geändert würde.
Wie immer sind die Dummen, die Ihr Leben brav als BioROBOTER gehackelt haben und bei Pensionsantritt bei ROT über die Kreuzung gehen sollten um sich die Pensi Auszahlungen zu ersparen. DIE WELT IST ein krankes Irrenhaus.


Gast: Umlandt Gerhard
09.02.2012 19:04
2 0

GETARNTE GELDVERSCHIEBEREI UND SCHIKANE

Im "BFZ" Altötting wurden auf DRUCK (unter
Androhung des Hartz-IV-Entzuges
= Sozialhilfe) vom Arbeitsamt Altötting (ein
Amt ist das ganz offiziell nicht mehr, sondern
nur noch eine private "AGENTUR", eine
Arbeitsvermittlungsagentur mit
"Geschäftsführerin" (kein Scherz! Österreich
muss aufpassen, dass ihm das mit der EU
nicht auch blüht!)) 50 bis über 60 Jahre alte
Leute (nennt sich "50+" und ist Idee der
Merkel und des Bundeskanzleramtes) zum
SCHIKANIEREN in diverse
Schikanemassnahmen gezwungen. Selbst
wenn die Leute dort was vernünftiges
gelernt hätten, ist es eine reichlich dubiose
Angelegenheit, wenn gleichzeitig VIELE
JÜNGERE arbeitslose Leute untätig zuhause
rumsitzen und nicht vermittelt und nicht
""gefördert"" werden! Eine ältere Frau
meinte, während sie im "BFZ" ihre
Zwangsbewerbung umständlich am PC tippen
musste: "Ich habe nur Hausarbeit gemacht,
gekocht und Kinder erzogen. Ich bin 55 Jahre
alt. Als ob ein deutscher Arbeitgeber mich in
meinem Alter noch einstellen würde!"
Inserate vom deutschen Stellenmarkt:
"Wenn Sie in einem jungen dynamischen
Team mitarbeiten wollen.."
"Wenn Sie nicht älter als 20 bis 25 Jahre sind
.."
GETARNTE GELDVERSCHIEBEREI
Die Arbeits-Agenturen(!) zwingen
Arbeitslose in sog. "Fördermassnahmen"
wie BFZ, DAA, DEKRA und PETERS, die pro
Person und pro Monat von 3500 Euro, über
4500 Euro bis 6000 Euro aus Mitteln der
Arbeitslosenversicherung bekommen.

Umlandt Gerhard
Michaelistr. 20
D-84524 Neuötting

Gast: Hennoch
09.02.2012 18:56
1 0

Arbeitstier

Heesters trat mit 100 jahre noch auf , aber es gibt nicht lauter Heesters. Jemand der seit seiner Jugendzeit im aktiven und wertschaffendem-produktiven Arbeitsleben stand, hat mit 65 seinen Ruhestand verdient. Jemand der die Stuhlfläche bei einer Behörde quält und dessen Haupbeschäftigung der "Spatenstich mit Krawatte und weissem Bauhelm" ist, der kann auch, soferne er nicht an Herzverfettung verschieden ist mit dem Heesters mithalten, denn zum ein Band zerschneiden bei einer Verkehrswegeröffnung reicht es immer und der Saat könnte die Pension einsparen. Dasselbe gilt genauso für die Politiker.

Alpha17
09.02.2012 18:24
1 0

Die EU-Versager könnten bis 80 dahinverblöden.....


 
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