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Schäuble deutet Ausweitung der Portugal-Hilfen an

10.02.2012 | 18:37 |   (Die Presse)

Bei einem verdeckt aufgenommenen Gespräch sprach der Minister von "Anpassung" des Programms.

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Berlin/Lissabon/Ag. Braucht Portugal weitere Finanzhilfen? Darüber gibt es nach einem Bericht des portugiesischen Fernsehsenders TVI, der den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble bei einem verdeckt aufgenommenen Gespräch mit seinem portugiesischen Amtskollegen Vitor Gaspar zeigt, heftige Spekulationen. Schäuble ist in der Aufnahme mit den folgenden Worten zu hören: „Wenn sich die Notwendigkeit einer Anpassung des griechischen Programms ergibt, werden wir dazu bereit sein.“ Gaspar sagte darauf: „Das wissen wir sehr zu schätzen.“ Die Unterhaltung der beiden in englischer Sprache fand beim Treffen der Euro-Finanzminister am Donnerstag statt. Zu Beginn der Ministertreffen laufen stets TV-Kameras, doch dieses Mal waren auch deren Mikrofone eingeschaltet.

Das deutsche Finanzministerium reagierte prompt: Portugal habe die Sparauflagen bisher übererfüllt und benötige keine zusätzlichen Hilfen. Dies zeigten auch alle Berichte der Finanzkontrolleure der Troika aus Vertretern von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB). Ob Anpassungen notwendig werden, müsse zu gegebener Zeit geprüft werden.

 

Zweitgrößtes Sorgenkind

Auch Portugal hatte mehrfach erklärt, dass es kein zweites Hilfsprogramm der Europartner und des IWF benötigt. Anpassungen bei den Hilfen könnte es nach Einschätzung aus Finanzkreisen jedoch noch bei den Zinsen sowie den Laufzeiten der bisherigen Hilfskredite geben.

Das Land gilt derzeit nach Griechenland als größtes Sorgenkind der Eurozone, die Renditen für portugiesische Staatsanleihen hatten zuletzt neue Höchststände erreicht. Im vergangenen Jahr schlüpfte Portugal unter den Rettungsschirm und erhielt Zusagen für Kredithilfen im Volumen von 78 Milliarden Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2012)

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11 Kommentare
Hotroad90
26.02.2012 08:50
0 0

Schäuble ....

Der wusste auch nicht , das Schwarzgeld nicht legal ist ! Man sehe CDU , Kohl,Koch, Schäuble, Wulff usw. , seid Kohl schreibt man in der BRD nicht mehr Korrupt mit K , sondern mit C , wie CDU ! Und bei der FDP, muss man vorbestraft sein wie Graf Lambsdorff ! Und MI Erika ist Kanzler der BRD , in der ehemaligen DDR hatte sie sich ja hoch gearbeitet , Honeckers Rache , es wäre doch gelacht , wenn ich es nicht schaffen werde, das sie BRD auch Pleite geht ! Und Schäuble in die Augen schaut, der sieht , das er professionelle Hilfe benötigt !

Gast: Die Brüder Barosso
15.02.2012 20:27
1 0

Schäuble deutet Ausweitung der Portugal-Hilfen an

EU-Finanzhilfe für Irland - EU-Finanzhilfe für Griechenland - EU-Finanzhilfe für Italien -
EU-Finanzhilfe für Portugal.
Angeblich stehen noch 23 Mitgliedstaaten in der Warteschlange.

Bricop
14.02.2012 14:21
4 0

wann ist es endlich aus

mit der nicht demokratischen Krisen-Regierung Merkel-Schäuble?

jerry91
14.02.2012 08:37
7 0

Politiker haben nix geahnt...ist klar!

Jean-Claude Juncker am 27.12.1999: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Gast: Wörter
12.02.2012 09:35
7 1

ein Fass ohne Boden.....

Es wird weiter gehen das nächte pleite Land ist Deutschland.

Warum zahlt es nicht seine Schulden zurück?
Sollen etwa die europäische Steuerzahler den Pleitestaat finanzieren?

2 Billionen Schulden !!!

Und die machen keine anstalten etwas davon zurückzuzahlen.Neue Verschuldungen um die Zinsen der alten Schulden tilgen zu können!

Das ist ein Fass ohne Boden.....
Trotz niedrigsten Zinsen schaffen sie es nicht ihre Schulden zu begleichen.

BRD ist der größte Sargnagelerzeuger der EU.

Gast: Jan Herbig
12.02.2012 07:02
5 0

Das Treiben geht munter weiter. Nun tritt ein weiterer Pleitestaat - nämlich Portugal - auf die >Komödien<-Bühne

Das Kasperltheater der Insolvenzverschlepper

Wer keine Strategie hat, versucht es eben mit Aktionismus. Fast täglich wird eine neue
„Sau“ durchs Dorf getrieben – eine neue Aktion in die Welt gesetzt - dass Gott erbarm!

Das jüngste Gipfeltreffen der Euro-Finanzminister brachte am Ende nur ein konkretes Ergebnis:
die Vereinbarung des nächsten Gipfels in der kommenden Woche. Derweil könnte die griechische Schuldentragödie in ihr Endstadium eintreten. An eine Rettung glaubt ohnehin niemand mehr.
Mit anderen Worten:
Hellas ist längst ein Fass ohne Boden.
Das weiß Josef Ackermann (Boss der Deut.Bk),
das weiß Draghi Chef der Europäischen Zentralbank,
und,
das wissen natürlich auch die Regierungen der Euro-Staaten.
Aber ein Kartell von Insolvenzverschleppern versucht, die unvermeidbare Pleite
– zu Lasten der Steuerzahler „Im Norden“ -
so lange wie möglich hinauszuzögern
– koste es, was es wolle.
Verfasser: Michael Brückner
http://www.kopp-online.com/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/griechenland-das-kasperletheater-der-insolvenzverschlepper.html

Gast: gast45
11.02.2012 18:47
3 0

ja eh ..

und drum haben wir parlamente, und weisz der teufel was alles noch, damit sich dann zwei alte herren in der mittagspause ausschnapsen, was tatsächlich zu passieren hat :-)

enzo
11.02.2012 12:49
2 0

EU vor dem Beitritt

1.Ein Friedensgarant
2.Sichert den Wohlstand und schafft Arbeitsplätze
3.Ein Gegenpart zur Wirtschaftsmacht USA,Asien.
Politiker Bla,Bla
und das Volk ist wie immer darauf hereingefallen.
Heute ist das Gegenteil von allem eingetreten.
Noch dazu brechen die Politiker die EU Verträge am laufenden Band.
Das sind Mafiosi !!!!

Antworten Bricop
14.02.2012 14:23
1 0

Re: EU vor dem Beitritt

Wißt Ihre jetzt wenn Ihr wählen müßt?
Es reicht!

Gast: werbistdu
10.02.2012 22:03
5 0

anderer Schauplatz

...selbe Schei....e.

Antworten Gast: Altkater1
11.02.2012 00:17
2 0

Re: anderer Schauplatz

Wenns zur Sch....e noch ein "r" dazugeben, paßts auch noch!