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Barroso: "Ohne EU herrscht Gesetz des Stärkeren"

05.03.2012 | 14:05 |   (DiePresse.com)

Die EU sei ein "Schutz in stürmischen Zeiten", sagt Kommissionspräsident Barroso bei seinem Wien-Besuch.

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EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat am Montag einen Besuch in Wien dazu genützt, um zu Solidarität und Zusammenhalt innerhalb der EU aufzurufen. Nur so könne man drängende Probleme wie die Jugendarbeitslosigkeit in den Griff bekommen. "Wir müssen jetzt mittels der 'Strategie 2020' die Grundlagen für künftiges Wachstum legen", sagte Barroso bei einem Pressegespräch mit SP-Bundeskanzler Werner Faymann.

Der Kommissionspräsident bekräftigte seinen Standpunkt, dass die Wirtschaftslage in Europa schon besser aussehe als noch vor einigen Monaten. Dennoch müsse die EU Einheit beweisen, wenn sie sich auch den Herausforderungen des globalen Marktes stellen wolle. "Es gibt keine Insel der Glückseligen. Ohne ein geeintes Europa schafft es kein Land aus der Krise kommen, ohne die EU herrscht das Gesetz des Stärkeren", sagte Barroso auf Deutsch. Kleine Länder könnten dann nur mit einer schwachen Stimme sprechen. Aber auch die starken Länder Europas seien schwach im weltweiten Vergleich. Eine einige EU sei daher "Schutz in stürmischen Zeiten".

Barroso und Faymann forderten eine Finanztransaktionssteuer. Faymann argumentierte, dass man nicht nur im Rahmen von Sparpaketen die Steuern für die Arbeitnehmer erhöhen dürfe. "Man muss auch Beiträge aus dem Finanzsektor einheben, der ja auch Hilfe bekommen hat."

(APA)

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117 Kommentare
 
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Gast: Krefeld
06.03.2012 16:29
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Fehlbesetzung

Diesen Mann hat Frau Merkel auch in das Amt gehoben. Auch Barroso ist eine Fehlbesetzung.

Gast: Bonn
06.03.2012 16:26
3 0

EZB

Die Bank handelt gegen die EU-Verträge. Selbst das sollte Herr Barroso wissen. Das scheint der Mann ständig zu verdrängen. Er unterstützt lieber die Schuldnerländer.

Gast: freund?
06.03.2012 14:52
1 0

ÄÄÄUU war und ist



ein fehler.

ein katastrophaler.

jeder weiß, daß es uns vorher besser ging, daß kein mensch auf die idee gekommen wäre, riesige vermögen an geld, noch dazu solches, das wir nicht haben, ins ausland zu verschicken.

Gast: Österreicher
06.03.2012 13:33
2 0

Verständnis für das deutsche Zögern!

Europa hat Deutschland bei den Kosten der "Wiedervereinigung" allein gelassen. Zu den schweren Völkerrechtsverletzungen durch riesige Gebietsabtretungen und den schweren Menschenrechtsverletzungen bei der Aussiedlung von rd. 12 Millionen Ostdeutschen fiel der EU nicht einmal ein Wort des Bedauerns ein. Und für dieses seltsam scheinheilige Europa sollten die ohnehin schon auf ein viel zu kleines Gebiet zusammengedrängten Deutschen auch noch ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen, indem sie ohne Wenn und Aber die Schulden der Griechen und anderer Südeuropäer übernehmen?

Gast: Burgenländer
06.03.2012 12:42
0 0

Direktwahl

Für eine Direktwahl eines europäischen Präsidenten gibt es noch zu wenig Europabewusstsein. Die Menschen täuschen sich bei der Wahl selbst in sehr nahen Personen, wie dem Bürgermeister einer Gemeinde. Die europäische Identität sollte sich durch mehr Information und vor allem durch Abbau der Fremdenfeindlichkeit herausbilden. Die geringe Teilnahme an den Wahlen zum europäischen Parlament spricht nicht für die Bürgerinnen und Bürger. Es gibt auch keine gemeinsame Sprache in der ein wahlwerbender Präsidentschaftskanditat alle Menschen ansprechen könnte. Aus meiner Sicht sollten in Österreicher die Landesparlamente, die bereits völlig überflüssig sind aufgelassen werden. Die Abgeordneten in den Landtagen sind die Fürsprecher der Kleingeistigen und die eigentlichen Verhinderer bei der Entwicklung eines übernationalen Bewusstseins. Die Streitkultur die diesen "kleinen" Abgeordneten ins Landtag tragen sind ständige Spaltpilze. Darüber hinaus täuschen diese Leute eine Macht vor, die sie nicht haben.

Gast: DI
06.03.2012 12:15
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Befangenheit!!!

Hr. Barroso ist befangen. Würde er aus einem „Nettozahlerland“ kommen, müsste er anders argumentieren. Wenn er die GR aufgibt, könnte sehr bald auch Portugal drankommen. Allein die Tatsache, dass Hr. Barroso dieses Amt bekleidet ist schon ein Skandal.

Gast: BÜRGER DER EU
06.03.2012 11:56
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BARROSO, FAYMANN und KONSORTEN

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso wurde von selbstsüchtigen Politikern in Amt gewählt.
Künftig sollte der Kommissionspräsident direkt durch die Bürger der EU gewählt werden. Nicht Staaten und Staatenvertreter sollen entscheiden, sondern die Gesamtheit der EU-Bürger in direkten Wahlen. Damit hätte der EU-Kommissionspräsident eine demokratische Legitimation und Barroso wäre wohl nicht Kommissionspräsident.
Aber das wollten die 27 Staats- und Regierungschefs nicht, weil sie dadurch ja Macht und Einfluß an die Bürger verloren hätten. Selbst Barroso verteidigt das System der repräsentativen Demokratie. Die 27-Staats- und Regierungschefs (quasi die 27 Faymanns) schlagen vor und das EU-Paralament bestehend aus von den EU-Bürgern gewählten Abgeordneten darf bestätigen. - Herr Fayman und Herr Barroso und Konsorten - DAS IST PSEUDO-DEMOKRATISCH!!! Demokratisch wäre, wenn sich jeder EU-Bürger das Amt des Kommissionspräsidenten bewerben kann und sich zur Wahl stellt. Damit würde das gesamte System demokratischer, der Kommissionspräsident demokratisch legitimiert und damit einflussreicher - weil von der EU-Bevölkerung gewählt, die Macht der Staats- und Regeirungschefs geschmälert, die ja nur jeweils einen Bruchtteil der EU-Bevölkerung - nämlich im Falle Österreich repräsentiert FAYMANN ausschließlich die Sozialisten und der Rest der österreichischen Bevölkerung wird zwangsrepäsentiert. Daher EU-weite direkte Wahl des Kommissionspräsidenten. FAYMANN repräsentiert mich nicht.

Gast: Aktivierter
06.03.2012 11:35
2 0

Phrasenbaron Barroso vom Dienst

Hört, hört: Die Kommission hat eine Initiative gestartet, um Mittel aus dem europäischen Sozialfonds für Jugendprojekte umzuwidmen! Das sind die Bewerbungsspielchen + staatlich geförderten Putzpraktika à la AMS, die es schon seit jeher (seit EU-Gedenken) für ALLE Altersgruppen gibt, und die der europaweiten Schulungsmafia jährlich zweistellige Milliardenbeträge sichern.
Was ist die Alternative?
Ich sehe nur eine: Raus aus der EU!

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Sozialistischer Schmarozer

Barroso ist ein rückgradloser ausnutzer...eben ein vollblutsozi!!!

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Re: Sozialistischer Schmarozer

Also ist jeder Sozialist ein Schmarotzer, alle Achtung, sicherlich nicht. Besser ein Vollblutsozi als ein Vollidiot.

Antworten Gast: Nordlicht
06.03.2012 12:17
0 0

Re: Sozialistischer Schmarozer

Stimmt nicht ganz, er ist ein Maoist, also ein Linksratikaler, der sich nur ein anderes Gewand angezogen hat.

Gast: mysterium
06.03.2012 11:19
1 1

Ein Trotzkist an der Spitze der EU-Kommission, das ist ein Fehler.

Übrigens Herr Barroso, wie viele Arbeitsplätze haben Sie geschaffen aus Ihrer eigenen Tasche?
Keinen einzigen und darum sind SIE Teil des Problems.

Gast: rusticxl
06.03.2012 11:15
4 0

schall und rauch

nettozahler auf lebzeit muss man loben, denn solche trotteln sind in der heutigen zeit sehr, sehr rar. alles andere ist bla,bla,bla...

Dieser Mann will uns die Welt erklären...


....in seiner zweijährigen Amtszeit als Premierminister Portugals hat er trotz Zahlentricks das Land mit einem enormen Budgetdefizit heruntergewirtschaftet!

Aber in der Polit-Receycling-Anstalt EU sind Versager wie Barroso gerne gesehen.

Gast: Don Quichote
06.03.2012 10:36
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Ein Erfüllungsgehilfe ...

... der Bilderberger/Rothschild-Banken in Paris, London und Wallstreet kann wohl nur so reden. Worthülsen und Sprechblasen im Sinn seiner Auftraggeber. Bei Hans Werner Sinn hört sich die Sache ganz anders und weitaus überzeugender an: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816291,00.html. Unsere Regierungsmitglieder wissen natürlich, auf wen sie zu hören haben. Lieber mitschwimmen und nicht anecken. Da kann auch die Republik in den Sammel-Orkus der EU versinken. Hauptsache, sie haben brav die Regie-Anweisungen aus Brüssel bzw. der Ostküste befolgt und so nebenbei ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Und wir? Uns geschieht ganz recht. Wir haben sie ja - unbelehrbar und mediengesteuert, wie wir nun einmal sind - gewählt.

Gast: sadfsdfsffdgdfsgsdafsdf
06.03.2012 10:29
3 0

Barroso war bei den Sanktionen eine treibende Kraft.

Jetzt wo die EU (vor allem auch sein marodes Heimatland) noch mehr auf das Geld der Österreicher angewiesen ist, braucht er nicht schleimend daherkommen.

Gast: freund?
06.03.2012 10:25
6 0

weisheiten vom ruin-kasperl...



darauf haben wir gewartet.

hoffentlich ist das vierte reich aus brüssel bald erledigt.

Gast: total crash
06.03.2012 09:45
1 0

Stürmische Zeiten,wurden

nur von den Realitätsresistenten EUrokraten der besonders grauslichen Art und der dahin dümpelnder österreichischen Gehirninkontinenten Regierung/Parteien/Politiker hervorgerufen.
Nehmt`s ah Roin Heislpapier und führt sie`s ihrer Bestimmung zu ;o)

Gast: ASVG-Sklave
06.03.2012 09:30
6 0

"Deutsch-französischer Alleingang war Fehler" - Nicht das Griechenland Pleite gegangen ist war der Fehler, nein, der Deutsch-französische Alleingang war der Fehler. Na ja, ein Spanier eben, die verstehen von Finanzen eben genau soviel wie die Griechen.

Witzig, offenbar kann in der EU jeder Nichtskönner seinen Mund aufreißen, aber die, die durch Leistung glänzen (eben wie Deutschland) werden für ihre Solidarität dann auch noch kritisiert von Personen die aus potentiellen Pleitestaaten kommen.

Traurig, echt traurig.

Antworten Gast: nurmalso
06.03.2012 10:36
2 0

Nicht Spanier, Portugiese

Nicht dass ich die angeblichen "Nichtskönner" groß verteidigen möchte, aber können Sie denn was besseres als im virtuellen Kotzkübel rumschreiben?

Erleuchten Sie uns doch mal mit Ihren grandiosen Vorschlägen...

Antworten Gast: asdf1234
06.03.2012 10:10
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Re:

da versteht wer ebenso wenig von geographie... barroso ist portugiese und kein spanier!!!

Gast: Hardliner 1
06.03.2012 08:55
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Alles Murks

Die ganze EU-Spitze ist Murks. Barroso hat in Portugal nichts auf die Reihe gebracht, Draghi wurde zur EZB gelobt, auch van Rompuy kommt wie Draghi, und Barroso aus einem potenziellen Pleitestaat. Die Staaten mit (noch) vergleichsweise geordneten Finanzen sind in der EU nur marginal vertreten, denn selbst der IWF hat mit Lagarde eine Vertreterin eines Pleitestaates an der Spitze.
Warum Faymann zum glühenden EU-Anhänger mutiert ist, kann ich nicht nachvollziehen.

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Barroso

Barroso war in 2001, als sich Portugal wie Griechenland mit gefälschten Zahlen in den Euro hinein gelogen hatte, ein führender Politiker des Landes! Hat man jemals von diesem Typen gehört, dass er dafür "um Verzeihung gebeten" hätte? wie das etwa in Deutschland/Österreich für alles Un)Mögliche verlangt wird?

Scherz auch noch, dass bis ins Vorjahr in der EZB ein griechischer Vizepräsident saß, der 2001 der Gouverneur der griechischen Zentralbank war, als Griechenland sich auch in den Euro log. Und von wem wurde er im Vorjahr abgelöst? Von einem Portugiesen....

Na klaro, "die Finanzmärkte", im Gegensatz zum deppert gehalten Volk auch in Österreich, wissen das und haben entsprechendes (Nicht-)Vertrauen in das ganze Euro-"Sanierungsgeschwafel...

Gast: tc_t
06.03.2012 08:27
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Barroso ist ein Fehler....

und seine EU ist ein Fehler....

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Immer die gleichen Behauptungen

Diese kann Niemand beweisen. Ein Auschluß GR wäre noch schlimmer. Sicher wenn man annimmt, dass GR in 10 Jahren saniert ist. Es wird aber nicht einmal in 20 Jahren der Fall sein.Die Fehler in der EU kann man nicht mehr zählen. Die Führung wenn die EU das überlebt muß komplett neu geregelt werden.

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Barroso ist zu schwach. - Und es fehlen kluge Köpfe

Barrosos Fehler ist, dass er es nicht schafft Europa zu einigen und schlicht nicht in der Lage ist, diese Krise, die im wesentlichen eine pollitische Krise ist, zu manangen. Merkel und Sarkozy müssen einspringen ... irgendwer muss ja handeln. Vom Abwarten und Zuschauen wird´s nicht besser.

Es mangelt daher nicht nur an Solidarität. In Europa fehlen auch an Köpfe, die in der Lage sind, diese Krise zu meistern, und mit Visionen und Leadership das Boot zu steuern.

 
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