Barroso: Deutsch-französischer Alleingang "war Fehler"

05.03.2012 | 18:12 |  OLIVER GRIMM UND WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

EU-Kommissionspräsident José Barroso im "Presse"-Interview. Er sieht im Euroaustritt Griechenlands keine Lösung, würdigt Österreichs Rolle in der EU und tritt gegen eine Direktwahl für seinen Nachfolger ein.

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Die Presse: Herr Präsident, wenn Sie heute 20-jährige Kinder hätten, die in Portugal oder einem der anderen Krisenländer Südeuropas lebten: Was würden Sie denen raten? Bleibt im Land, auch wenn es jahrelang Rezession und Arbeitslosigkeit gibt? Wandert aus – nach Deutschland, wo die Wirtschaft boomt? In die USA? Nach China gar?

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José Barroso: Tatsächlich habe ich drei Kinder zwischen 22 und 27. Ein Sohn ist nach Großbritannien gegangen, wo er promoviert hat. Zwei machen ihre Studien in Lissabon fertig. Ich hoffe – falls sie dort bleiben möchten –, dass sie in Portugal eine angemessene Arbeit finden werden. Aber ich denke, dass Mobilität im heutigen Europa einfach dazugehört. Natürlich ist mein Fall nicht der repräsentativste. Ich bin über die Jugendarbeitslosigkeit äußerst besorgt. Darum haben wir in der Kommission eine Initiative gestartet, um Mittel aus dem europäischen Sozialfonds für Jugendprojekte umzuwidmen. Damit soll den jungen Menschen nach Ende ihrer Ausbildung die Garantie verschafft werden, entweder eine Stelle, einen angemessenen Lehrplatz oder ein Berufspraktikum zu finden. Das ist eine kurzfristige Antwort. Langfristig ist die beste Antwort auf Jugendarbeitslosigkeit, mehr Voraussetzungen für Wachstum zu schaffen.

 

Ihr politischer Horizont ist dabei aber das Jahr 2020. Das ist kein Trost für einen Jugendlichen, der heute arbeitslos ist.

Darum haben wir Aktionsteams gegründet, um nicht ausgegebene rund 22 Milliarden Euro aus dem EU-Sozialfonds auch kurzfristig für die berufsnahe Ausbildung dieser jungen Menschen zu verwenden. Wir tun mit den verfügbaren Ressourcen, was wir können.

 

Nach dem jüngsten EU-Gipfel haben Sie gesagt, dass Europa heute in einer besseren Lage wäre als vor der Krise. Mit Verlaub: Das glauben wir nicht. Die Krise ist laut allen Experten noch nicht vorüber, ein drittes Kreditpaket für Griechenland wird immer wahrscheinlicher. Und die Gemeinschaftsmethode mit ihrer Balance zwischen kleinen und großen Staaten ist durch die Krise schwer beschädigt, weil Deutschland und Frankreich das Krisenmanagement an sich gerissen haben. Woher also Ihr Optimismus?

Erstens: Ich habe nicht gesagt, dass die EU jetzt stärker ist als vor der Krise. Sondern: Ich glaube daran, dass sie aus dieser Krise stärker herauskommen wird. Und daran glaube ich wirklich. Und: Die gegenwärtige Krise ist noch nicht vorüber. Es gibt jetzt offensichtlich weniger Spannung in der Eurozone, und das aus mehreren Gründen. Nicht nur, weil die Europäische Zentralbank die Banken tatkräftig mit Liquidität versorgt. Sondern auch wegen der bekräftigten Verpflichtung der Mitgliedstaaten zu Budgetdisziplin. Das veranschaulichen der neue Fiskalpakt und die Anstrengungen der Mitgliedstaaten sehr gut. Finanzielle Stabilität ist heute die Conditio sine qua non für die EU. Und das wird von allen akzeptiert.

 

Kleine Länder wie Österreich haben aber das Gefühl, dass sie im Entscheidungsprozess von Deutschland und Frankreich abgekoppelt wurden. Paris und Berlin haben das Krisenmanagement dominiert, auch um ihre eigenen Interessen durchzusetzen.

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist unverzichtbar – aber für sich allein nicht ausreichend. Gerade die EU macht es möglich, dass kleine und mittelgroße Länder ein Wort bei der Gestaltung der Zukunft Europas mitreden können. Österreich spielt, gemessen an seiner wirtschaftlichen und demografischen Größe, eine überdimensional große Rolle. Viele unserer Initiativen beruhen auf starker Unterstützung und Führung Österreichs, zum Beispiel unser Vorschlag zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Kurzum: Frankreich und Deutschland bekommen für ihre Vorhaben mehr Visibilität, aber sie werden allesamt im europäischen Rahmen umgesetzt.

 

Im Oktober 2010 haben Merkel und Sarkozy am Strand von Deauville aber gezeigt, dass sie in eine völlig andere Richtung als die Kommission gehen können, wenn ihnen die Gemeinschaftsmethode gar nicht gefällt.

Ja, und nun ist offensichtlich, dass das ein Fehler war, oder?

 

Schon – aber Europa hat wegen des Deauville-Deals bei der Antwort auf die Finanzkrise ein Jahr verloren.

Eben. Und am Ende waren die Richtlinien und Verordnungen des „Six-Pack“ im Grunde genommen das, was die Kommission ursprünglich vorgeschlagen hatte. In Europa gibt es nun Einvernehmen darüber, dass es einen Schiedsrichter braucht. Darum sind die europäischen Institutionen unverzichtbar. Die Mitgliedstaaten akzeptieren die strenge Durchsetzung der gemeinsamen Regeln.


Sie haben gesagt, die Stabilität sei die Conditio sine qua non für die Eurozone. Was wollen Sie dann mit Spanien machen, das vergangene Woche den Fiskalpakt unterzeichnet hat, gleichzeitig aber der neue Premierminister bekannt gab, dass er dieses Jahr ein weit höheres Defizit erreichen wird, als er es den Europartnern versprochen hat? Er sprach von einer souveränen Entscheidung, in die sich niemand einmischen sollte.

Ich bin sicher, dass die Spanier ihren Plan zur Reduzierung des Haushaltsdefizits einhalten. Ich kann Ihnen hier allerdings keine ausreichende Antwort geben, bevor ich nicht die Zahlen gesehen habe. Wenn Premierminister Rajoy den Fiskalpakt unterzeichnet hat, wird er ihn natürlich auch einhalten müssen. Ich vertraue darauf, dass er alle Verpflichtungen einhält.

Das größte aktuelle Problem bleibt Griechenland. Was wird geschehen, wenn das Land bankrottgeht?

Wir sind überzeugt, dass Griechenland diese Krise überwinden kann. Das ist nicht allein die Einschätzung der EU-Kommission, sondern auch die der Europäischen Zentralbank und des Internationalem Währungsfonds. Deshalb haben wir gemeinsam ein weiteres Paket von 130 Milliarden Euro geschnürt. Niemand gibt so viel Geld frei, um es zu verlieren. Es ist vielmehr die optimale Möglichkeit, Griechenland dabei zu helfen, die Situation in den Griff zu bekommen. Das soll nicht heißen, dass wir uns der immensen Probleme nicht bewusst wären. Kein europäisches Land hat in der jüngsten Vergangenheit solche schmerzhaften Sanierungsmaßnahmen umsetzen müssen. Wir haben deshalb eine Taskforce eingesetzt, um Griechenland bei der Umsetzung seiner Programme zu helfen. Rund 40 Experten sind derzeit dort im Einsatz. Ich bin nicht pessimistisch. Das griechische Parlament und die Regierung haben alle wichtigen Programme mitbeschlossen. 70 Prozent der Bevölkerung unterstützen diese Maßnahmen. Auch die Bevölkerung weiß, dass es keine Alternative gibt.

Ihr Ziel ist es, Griechenland auch in Zukunft in der Währungsunion zu halten?

Ja. Und zwar nicht nur wegen Griechenland selbst. Sondern weil eine Pleite die gesamte Eurozone nämlich um vieles mehr kosten würde als eine fortgesetzte Hilfe an Athen.

Warum ist das teurer für Griechenland? Das Land könnte nach einem Austritt seine eigene Währung abwerten.

Für die griechische Bevölkerung wäre das ein Desaster. Wir wissen, wie es der Bevölkerung von südamerikanischen Ländern ging, als diese bankrottgingen. Außerdem wäre das der erste Fall, in dem wir eine folgenschwere Pleite in einem Mitgliedsland einer Währungsunion hätten. Das würde seine Auswirkungen auch auf die anderen Mitglieder haben – ein Dominoeffekt würde ausgelöst. Und es wäre wahrscheinlich, dass wir dann die Hilfe für andere Euroländer erhöhen müssten, falls Griechenland austritt.

Österreich hat vor dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls einen Staatsbankrott erlebt. Mithilfe des Völkerbundes wurde zwar der Staat saniert. Doch die Folge war ein Bürgerkrieg, weil die Armut gestiegen ist, es zu sozialen Spannungen kam. Besteht nicht eine ähnliche Gefahr in Griechenland?

Die eigentliche Frage ist doch, was ist die Alternative? Ich sehe keine zu den enormen Sparanstrengungen. Wir sehen natürlich, dass die Sparprogramme derzeit eine Rezession auslösen. Aber es geht ja auch darum, eine neue Wettbewerbsfähigkeit für das Land zu erzielen. Eine Pleite würde dazu führen, dass wir das Klima für Investitionen völlig zerstören. Dann gibt es auch kein Wachstum und keine Erholung.

Wir reden in der Krise einzig von Budgetzahlen und Wachstum. Ist das der einzige Wert Europas, der übrig geblieben ist?

Ja, das ist ein wichtiger Aspekt. Es gibt ein Europa nach der Krise. Und wir sollten uns besinnen, dass wir gemeinsame Werte haben: Friede, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit. Ich selbst glaube auch an die kulturelle Dimension Europas. Österreich ist dabei ja ein hervorragendes Beispiel. Wir brauchen deshalb nicht nur Wirtschaftsexperten, die uns Europa erklären, sondern wir brauchen auch Künstler, Intellektuelle. Wenn wir heute nur noch von schmerzhaften Reformen und Sparen sprechen, werden wir die gemeinsamen Werte aus den Augen verlieren.

Wäre Ihr Job als Präsident der Europäischen Kommission nicht einfacher, würde Ihr Gewicht gegenüber Staats- und Regierungschefs nicht aufgewertet, wenn Sie direkt gewählt wären?

Generell bin ich für alle Maßnahmen, die eine demokratische Legitimation der EU-Institutionen stärken. Im Fall der Kommission muss man hier aber die Dinge ins richtige Licht rücken. Wir haben eine funktionierende repräsentative Demokratie. Ich wurde vom Europäischen Parlament gewählt. Ich wurde zwar von den Staats- und Regierungschefs vorgeschlagen, aber von den Abgeordneten bestellt. Danach wurde die gesamte Kommission vom Parlament abgesegnet. Die Demokratisierung Europas wird nicht dadurch erreicht werden, dass wir zu diesem Zweck den Vertrag ändern. Wir müssen die Kultur der politischen Führerschaft ändern. Wir brauchen Politiker, die ihre europäische Verantwortung nicht nur im Rat in Brüssel, sondern auch daheim wahrnehmen. Statt einer Nationalisierung der europäischen Politik brauchen wir eine Europäisierung der nationalen Politik. Der Zug muss in Richtung zu mehr politischer Integration gehen, um für die Globalisierung gewappnet zu sein. Die EU-Kommission übernimmt dabei immer mehr die Rolle einer Wirtschaftsregierung. Das muss jedoch Schritt für Schritt geschehen. Ich bezweifle, dass heute schon der Moment da ist, institutionelle Änderungen wie diese vorzunehmen.

Zur Person

José Manuel Barroso ist seit November 2004 Präsident der Europäischen Kommission. Der konservative portugiesische Politiker war zuvor zwei Jahre lang Premierminister seines Landes. In dieser Zeit musste er sich – so wie seine Nachfolger – vor allem um die Sanierung des portugiesischen Staatshaushalts bemühen. Barroso wird im März
56 Jahre alt. Er ist mit der Literaturwissenschaftlerin Margarida Sousa Uva verheiratet und hat drei Söhne.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2012)

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117 Kommentare
 
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Gast: Krefeld
06.03.2012 16:29
3 0

Fehlbesetzung

Diesen Mann hat Frau Merkel auch in das Amt gehoben. Auch Barroso ist eine Fehlbesetzung.

Gast: Bonn
06.03.2012 16:26
3 0

EZB

Die Bank handelt gegen die EU-Verträge. Selbst das sollte Herr Barroso wissen. Das scheint der Mann ständig zu verdrängen. Er unterstützt lieber die Schuldnerländer.

Gast: freund?
06.03.2012 14:52
1 0

ÄÄÄUU war und ist



ein fehler.

ein katastrophaler.

jeder weiß, daß es uns vorher besser ging, daß kein mensch auf die idee gekommen wäre, riesige vermögen an geld, noch dazu solches, das wir nicht haben, ins ausland zu verschicken.

Gast: Österreicher
06.03.2012 13:33
2 0

Verständnis für das deutsche Zögern!

Europa hat Deutschland bei den Kosten der "Wiedervereinigung" allein gelassen. Zu den schweren Völkerrechtsverletzungen durch riesige Gebietsabtretungen und den schweren Menschenrechtsverletzungen bei der Aussiedlung von rd. 12 Millionen Ostdeutschen fiel der EU nicht einmal ein Wort des Bedauerns ein. Und für dieses seltsam scheinheilige Europa sollten die ohnehin schon auf ein viel zu kleines Gebiet zusammengedrängten Deutschen auch noch ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzen, indem sie ohne Wenn und Aber die Schulden der Griechen und anderer Südeuropäer übernehmen?

Gast: Burgenländer
06.03.2012 12:42
0 0

Direktwahl

Für eine Direktwahl eines europäischen Präsidenten gibt es noch zu wenig Europabewusstsein. Die Menschen täuschen sich bei der Wahl selbst in sehr nahen Personen, wie dem Bürgermeister einer Gemeinde. Die europäische Identität sollte sich durch mehr Information und vor allem durch Abbau der Fremdenfeindlichkeit herausbilden. Die geringe Teilnahme an den Wahlen zum europäischen Parlament spricht nicht für die Bürgerinnen und Bürger. Es gibt auch keine gemeinsame Sprache in der ein wahlwerbender Präsidentschaftskanditat alle Menschen ansprechen könnte. Aus meiner Sicht sollten in Österreicher die Landesparlamente, die bereits völlig überflüssig sind aufgelassen werden. Die Abgeordneten in den Landtagen sind die Fürsprecher der Kleingeistigen und die eigentlichen Verhinderer bei der Entwicklung eines übernationalen Bewusstseins. Die Streitkultur die diesen "kleinen" Abgeordneten ins Landtag tragen sind ständige Spaltpilze. Darüber hinaus täuschen diese Leute eine Macht vor, die sie nicht haben.

Gast: DI
06.03.2012 12:15
8 1

Befangenheit!!!

Hr. Barroso ist befangen. Würde er aus einem „Nettozahlerland“ kommen, müsste er anders argumentieren. Wenn er die GR aufgibt, könnte sehr bald auch Portugal drankommen. Allein die Tatsache, dass Hr. Barroso dieses Amt bekleidet ist schon ein Skandal.

Gast: BÜRGER DER EU
06.03.2012 11:56
1 0

BARROSO, FAYMANN und KONSORTEN

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso wurde von selbstsüchtigen Politikern in Amt gewählt.
Künftig sollte der Kommissionspräsident direkt durch die Bürger der EU gewählt werden. Nicht Staaten und Staatenvertreter sollen entscheiden, sondern die Gesamtheit der EU-Bürger in direkten Wahlen. Damit hätte der EU-Kommissionspräsident eine demokratische Legitimation und Barroso wäre wohl nicht Kommissionspräsident.
Aber das wollten die 27 Staats- und Regierungschefs nicht, weil sie dadurch ja Macht und Einfluß an die Bürger verloren hätten. Selbst Barroso verteidigt das System der repräsentativen Demokratie. Die 27-Staats- und Regierungschefs (quasi die 27 Faymanns) schlagen vor und das EU-Paralament bestehend aus von den EU-Bürgern gewählten Abgeordneten darf bestätigen. - Herr Fayman und Herr Barroso und Konsorten - DAS IST PSEUDO-DEMOKRATISCH!!! Demokratisch wäre, wenn sich jeder EU-Bürger das Amt des Kommissionspräsidenten bewerben kann und sich zur Wahl stellt. Damit würde das gesamte System demokratischer, der Kommissionspräsident demokratisch legitimiert und damit einflussreicher - weil von der EU-Bevölkerung gewählt, die Macht der Staats- und Regeirungschefs geschmälert, die ja nur jeweils einen Bruchtteil der EU-Bevölkerung - nämlich im Falle Österreich repräsentiert FAYMANN ausschließlich die Sozialisten und der Rest der österreichischen Bevölkerung wird zwangsrepäsentiert. Daher EU-weite direkte Wahl des Kommissionspräsidenten. FAYMANN repräsentiert mich nicht.

Gast: Aktivierter
06.03.2012 11:35
2 0

Phrasenbaron Barroso vom Dienst

Hört, hört: Die Kommission hat eine Initiative gestartet, um Mittel aus dem europäischen Sozialfonds für Jugendprojekte umzuwidmen! Das sind die Bewerbungsspielchen + staatlich geförderten Putzpraktika à la AMS, die es schon seit jeher (seit EU-Gedenken) für ALLE Altersgruppen gibt, und die der europaweiten Schulungsmafia jährlich zweistellige Milliardenbeträge sichern.
Was ist die Alternative?
Ich sehe nur eine: Raus aus der EU!

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Sozialistischer Schmarozer

Barroso ist ein rückgradloser ausnutzer...eben ein vollblutsozi!!!

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Re: Sozialistischer Schmarozer

Also ist jeder Sozialist ein Schmarotzer, alle Achtung, sicherlich nicht. Besser ein Vollblutsozi als ein Vollidiot.

Antworten Gast: Nordlicht
06.03.2012 12:17
0 0

Re: Sozialistischer Schmarozer

Stimmt nicht ganz, er ist ein Maoist, also ein Linksratikaler, der sich nur ein anderes Gewand angezogen hat.

Gast: mysterium
06.03.2012 11:19
1 1

Ein Trotzkist an der Spitze der EU-Kommission, das ist ein Fehler.

Übrigens Herr Barroso, wie viele Arbeitsplätze haben Sie geschaffen aus Ihrer eigenen Tasche?
Keinen einzigen und darum sind SIE Teil des Problems.

Gast: rusticxl
06.03.2012 11:15
4 0

schall und rauch

nettozahler auf lebzeit muss man loben, denn solche trotteln sind in der heutigen zeit sehr, sehr rar. alles andere ist bla,bla,bla...

Dieser Mann will uns die Welt erklären...


....in seiner zweijährigen Amtszeit als Premierminister Portugals hat er trotz Zahlentricks das Land mit einem enormen Budgetdefizit heruntergewirtschaftet!

Aber in der Polit-Receycling-Anstalt EU sind Versager wie Barroso gerne gesehen.

Gast: Don Quichote
06.03.2012 10:36
0 0

Ein Erfüllungsgehilfe ...

... der Bilderberger/Rothschild-Banken in Paris, London und Wallstreet kann wohl nur so reden. Worthülsen und Sprechblasen im Sinn seiner Auftraggeber. Bei Hans Werner Sinn hört sich die Sache ganz anders und weitaus überzeugender an: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816291,00.html. Unsere Regierungsmitglieder wissen natürlich, auf wen sie zu hören haben. Lieber mitschwimmen und nicht anecken. Da kann auch die Republik in den Sammel-Orkus der EU versinken. Hauptsache, sie haben brav die Regie-Anweisungen aus Brüssel bzw. der Ostküste befolgt und so nebenbei ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Und wir? Uns geschieht ganz recht. Wir haben sie ja - unbelehrbar und mediengesteuert, wie wir nun einmal sind - gewählt.

Gast: sadfsdfsffdgdfsgsdafsdf
06.03.2012 10:29
3 0

Barroso war bei den Sanktionen eine treibende Kraft.

Jetzt wo die EU (vor allem auch sein marodes Heimatland) noch mehr auf das Geld der Österreicher angewiesen ist, braucht er nicht schleimend daherkommen.

Gast: freund?
06.03.2012 10:25
6 0

weisheiten vom ruin-kasperl...



darauf haben wir gewartet.

hoffentlich ist das vierte reich aus brüssel bald erledigt.

Gast: total crash
06.03.2012 09:45
1 0

Stürmische Zeiten,wurden

nur von den Realitätsresistenten EUrokraten der besonders grauslichen Art und der dahin dümpelnder österreichischen Gehirninkontinenten Regierung/Parteien/Politiker hervorgerufen.
Nehmt`s ah Roin Heislpapier und führt sie`s ihrer Bestimmung zu ;o)

Gast: ASVG-Sklave
06.03.2012 09:30
6 0

"Deutsch-französischer Alleingang war Fehler" - Nicht das Griechenland Pleite gegangen ist war der Fehler, nein, der Deutsch-französische Alleingang war der Fehler. Na ja, ein Spanier eben, die verstehen von Finanzen eben genau soviel wie die Griechen.

Witzig, offenbar kann in der EU jeder Nichtskönner seinen Mund aufreißen, aber die, die durch Leistung glänzen (eben wie Deutschland) werden für ihre Solidarität dann auch noch kritisiert von Personen die aus potentiellen Pleitestaaten kommen.

Traurig, echt traurig.

Antworten Gast: nurmalso
06.03.2012 10:36
2 0

Nicht Spanier, Portugiese

Nicht dass ich die angeblichen "Nichtskönner" groß verteidigen möchte, aber können Sie denn was besseres als im virtuellen Kotzkübel rumschreiben?

Erleuchten Sie uns doch mal mit Ihren grandiosen Vorschlägen...

Antworten Gast: asdf1234
06.03.2012 10:10
1 0

Re:

da versteht wer ebenso wenig von geographie... barroso ist portugiese und kein spanier!!!

Gast: Hardliner 1
06.03.2012 08:55
7 0

Alles Murks

Die ganze EU-Spitze ist Murks. Barroso hat in Portugal nichts auf die Reihe gebracht, Draghi wurde zur EZB gelobt, auch van Rompuy kommt wie Draghi, und Barroso aus einem potenziellen Pleitestaat. Die Staaten mit (noch) vergleichsweise geordneten Finanzen sind in der EU nur marginal vertreten, denn selbst der IWF hat mit Lagarde eine Vertreterin eines Pleitestaates an der Spitze.
Warum Faymann zum glühenden EU-Anhänger mutiert ist, kann ich nicht nachvollziehen.

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Barroso

Barroso war in 2001, als sich Portugal wie Griechenland mit gefälschten Zahlen in den Euro hinein gelogen hatte, ein führender Politiker des Landes! Hat man jemals von diesem Typen gehört, dass er dafür "um Verzeihung gebeten" hätte? wie das etwa in Deutschland/Österreich für alles Un)Mögliche verlangt wird?

Scherz auch noch, dass bis ins Vorjahr in der EZB ein griechischer Vizepräsident saß, der 2001 der Gouverneur der griechischen Zentralbank war, als Griechenland sich auch in den Euro log. Und von wem wurde er im Vorjahr abgelöst? Von einem Portugiesen....

Na klaro, "die Finanzmärkte", im Gegensatz zum deppert gehalten Volk auch in Österreich, wissen das und haben entsprechendes (Nicht-)Vertrauen in das ganze Euro-"Sanierungsgeschwafel...

Gast: tc_t
06.03.2012 08:27
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Barroso ist ein Fehler....

und seine EU ist ein Fehler....

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Immer die gleichen Behauptungen

Diese kann Niemand beweisen. Ein Auschluß GR wäre noch schlimmer. Sicher wenn man annimmt, dass GR in 10 Jahren saniert ist. Es wird aber nicht einmal in 20 Jahren der Fall sein.Die Fehler in der EU kann man nicht mehr zählen. Die Führung wenn die EU das überlebt muß komplett neu geregelt werden.

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Barroso ist zu schwach. - Und es fehlen kluge Köpfe

Barrosos Fehler ist, dass er es nicht schafft Europa zu einigen und schlicht nicht in der Lage ist, diese Krise, die im wesentlichen eine pollitische Krise ist, zu manangen. Merkel und Sarkozy müssen einspringen ... irgendwer muss ja handeln. Vom Abwarten und Zuschauen wird´s nicht besser.

Es mangelt daher nicht nur an Solidarität. In Europa fehlen auch an Köpfe, die in der Lage sind, diese Krise zu meistern, und mit Visionen und Leadership das Boot zu steuern.

 
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