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Milliarden für Athen auch bei Euro-Austritt

14.05.2012 | 11:42 |  von Christian Höller und Thomas Seifert (Die Presse)

Die europäischen Partner stellen sich auf einen Griechenland-Exit aus der Eurozone ein, in Athen drohen im Juni wieder Neuwahlen. Die Folgen eines Austritts wären „katastrophal“, warnte OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan.

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Ein Euro-Austritt Griechenlands bedeutet nicht das Ende der Hilfszahlungen. Laut einem Krisenplan, den das deutsche Finanzministerium erstellt hat, soll das Land auch im Fall eines griechischen Exits – im Brüsseler Jargon „Grexit“ genannt – weiterhin Geld aus dem europäischen Rettungsschirm EFSF erhalten. Ein genauer Betrag steht noch nicht fest. Doch dabei soll es sich um einen größeren Milliardenbetrag handeln, heißt es. Mit dieser Geldspritze soll sichergestellt werden, dass Griechenland weiterhin die Staatsanleihen bedienen kann. So sollen die Folgen eines möglichen Euro-Austritts gemildert werden.

Mit der Geldspritze sollen auch Verluste bei der Europäischen Zentralbank (EZB) abgefedert werden. Denn die EZB hat seit Ausbruch der Schuldenkrise Anleihen mehrerer maroder Staaten in der Höhe von 214 Milliarden Euro aufgekauft. Bei einem Austritt Griechenlands würde die Zentralbank in Turbulenzen geraten, weil die bei der EZB gelagerten griechischen Anleihen massiv an Wert verlieren würden. Sollte das passieren, müssten alle Euroländer der EZB Geld zuschießen.

Milliardenbeträge aus Wien

Daneben soll Griechenland von der EU laut einem „Spiegel“-Bericht auch Geld bekommen, um die schlimmsten Auswirkungen im eigenen Land abfedern zu können. Bei einer Währungsreform drohen beispielsweise griechischen Banken riesige Verluste. Es wird erwartet, dass Griechenland auch bei einem Euro-Austritt Mitglied der Europäischen Union bleiben wird. Und daher habe es Anspruch auf Hilfszahlungen wie alle anderen EU-Länder auch. Diese Unterstützung würde dann aber nicht nur von den Eurostaaten, sondern von allen 27 EU-Mitgliedsländern kommen. In diesem Fall würden auch Länder wie Großbritannien verstärkt zum Handkuss kommen.

In der EU kursieren unterschiedliche Berechnungen, wie viel ein Euro-Austritt Griechenlands kosten könnte. Wenn das Land die Schulden nicht mehr bedient, wären die Euroländer vermutlich mit 276 Milliarden Euro betroffen. Davon entfallen laut „Wirtschaftswoche“ allein 77 Milliarden Euro auf Deutschland. Österreich wäre mit einem zweistelligen Milliardenbetrag betroffen.

Warten auf Regierung

Die Folgen eines Austritts wären „katastrophal, vor allem auf sozialer Ebene“, warnte am Wochenende OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan. Wer die Tragweite herunterspiele, handle unverantwortlich. Der irische EZB-Banker Patrick Honohan hält jedoch ein Ausscheiden der Griechen für verkraftbar: „Es ist nicht notwendigerweise tödlich.“

Gebannt blickt Europa diese Woche nach Athen, wo Staatspräsident Karolos Papoulias einen letzten Versuch unternimmt, die Parteien zur Überbrückung ihrer Gegensätze und zur Bildung einer Regierung zu bewegen. Sein erster Versuch am Sonntag ist zunächst gescheitert, die Gespräche mit den drei stärksten Parteien Nea Dimokratia (ND), Pasok und Syriza gingen ergebnislos zu Ende. Die radikale linke Partei Syriza weigerte sich, eine Koalition mit der konservativen ND und der sozialistischen Pasok zu bilden.

Sollten sich die Parteien nicht auf eine Regierung festlegen, und sollte auch der griechische Staatspräsident Papoulias keine Einigung herstellen können, dürfte Griechenland Mitte Juni Neuwahlen abhalten. Vorerst soll aber noch bis Donnerstag weiterverhandelt werden.

Die griechische Bevölkerung will jedenfalls, dass ihr Land in der Eurozone verbleibt: In einer Umfrage der Zeitung „To Vima“ gaben 78,1Prozent der befragten Griechen an, eine neue Regierung solle alles Notwendige dafür tun, das Land weiterhin in der Eurozone zu halten.

Parteien: Unvereinbare Standpunkte

Die Bildung einer neuen griechischen Regierung im Gefolge der Parlamentswahlen in Griechenland vom 6.Mai gestaltet sich kompliziert. Die konservative Nea Dimokratia, die linksradikale Syriza und die sozialistische Pasok waren bei der Parlamentswahl am Sonntag vor einer Woche auf den ersten drei Plätzen gelandet.

Die linksdemokratische Dimar steht den Vorstellungen von Nea Dimokratia und Pasok noch am nächsten, eine Koalition dieser drei Parteien käme auf 168 der 300 Mandate im griechischen Parlament. Die beiden Parteien der Mitte, die konservative Nea Dimokratia und die Mitte-links-Partei Pasok, wollen an den Sparvereinbarungen mit den Kreditgebern festhalten, beide Parteien brauchen zum Regieren allerdings noch einen weiteren Koalitionspartner.

In den vorangegangenen Verhandlungen hat der Dimar-Parteichef Fotis Kouvelis jedoch erklärt, sich nur an einer Regierung mit Beteiligung der Syriza beteiligen zu wollen.

Die Syriza wiederum lehnt die Sparvereinbarungen mit den internationalen Geldgebern im Gegenzug für Finanzhilfen strikt ab.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2012)

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185 Kommentare
Antworten Gast: Generalmajor Lafaffel
14.05.2012 08:58
3 1

Hier sehen Sie unsere Wunderwaffe in der Wirkung

nach jahrzehntelanger Forschung konnte die Linke endlich einen Durchbruch erzielen: OBERST FALAFFEL. Dieser Name steht für brainwashed in der oberstene Ebene sozusagen ein OT Operierender Thetan wie Ron Hubbard sagen würde!

Re: Hier sehen Sie unsere Wunderwaffe in der Wirkung

immerhin bin ich "wunder" genug, dass du mir nachfolgst, indem du meinen nick missbrauchst.
nicht genügend phantasie für was eigenes?

Antworten Antworten Antworten Gast: Generalmajor Lafaffel
14.05.2012 14:41
0 0

Re: Re: Hier sehen Sie unsere Wunderwaffe in der Wirkung

Möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass ich mit einem gewöhnlichen Oberst nix zu tun habe. Ich stehe kurz vor dem Brigadier und dann kann ich endlich mit der weißen Uniform zum Opernball gehen und auf Kosten des Christian einen heben.

Super rotschwarze Regierung


Einen zweistelligen Milliardenbetrag kann Österreich nochmals blechen!

Hoffentlich zerlegt es die Rotschwarzen ordentlich bei der nächsten Wahl!

Die Griechen haben auch immer Rotschwarz gewählt, deshalb stehen sie jetzt da wo sie eben sind!

Auch bei uns sollte die Bevölkerung endlich aufwachen und Wahlen einmal ernst nehmen!

Wahlen sind kein Spiel, da geht es immer um die Zukunft!

Aber viele Stamm-Rotschwarzwähler haben das leider noch nicht begriffen!

Hauptsache die Pension oder das Beamtengehalt kommt monatlich pünktlich auf Pump aufs Konto!!!!


Antworten Gast: Gigl
15.05.2012 16:37
0 0

Re: Super rotschwarze Regierung

Naja...dann wählen wir halt den Strache *abbrechenvorlachen*

Wenn das Volk verstanden hätte,

würde es die Rot-Schwarzen postwendend zerlegen und nicht bis zu den Wahlen warten.

1 4

Re: Wenn das Volk verstanden hätte,

Und was dann? Das Volk hat verstanden, dass es derzeit in Österreichs Parteilandschaft leider keine Alternative gibt. Wer immer noch glaubt, Strache sei der Heiland, der Milch und Honig fließen lässt, ist wegen seiner grenzenlosen Naivität nicht mehr zu übertreffen.
Politiker sind Marionetten am Gängelband der Investoren. Was haben denn Nationalregierungen für Gestaltungsmöglichkeiten im globalen Kreislauf? Würde dann Österreich vielleicht eine Kolonie am Mond der Seeligen?

Re: Super rotschwarze Regierung


Das neue österreichische "Sparpaket" hat es damit jedenfalls endgültig zerlegt!

Da ist nichts mehr übrig, dafür dürfen die verbliebenen Steuerzahler ohne Gegenleistung auch noch blechen.....


Gast: VernunfTiger
14.05.2012 08:06
4 0

Milliarden oder Milliarden?

Klasse Regelung der EU Bonzen: Weil sich die Griechen offenbar sobald nicht auf eine Regierung mit Akzeptanz der EU-vorgegebenen Sparplänen einigen wird, "erfinden" sie eine Lösung, die Europa - diesmal vollkommen unabhängig von Regierung und Sparplänen! - zur Zahlung von Milliarden Euro "Stütze" verdonnert. Da zeigt sich das wahre Disaster: Es ging NIE um die griech.Bevölkerung, sondern um die möglichen Milliardenverluste der Banken, allen voran die EZB. Wie Griechenland reagiert ist dabei ziemlich bedeutungslos. Europa steckt immer offener im Würgegriff der Hochfinanz...

Mein gelöschter Beitrag:

Die Eurorettung
Griechenland wurde nicht gerettet, sondern ruiniert. Als traditionelles Weichwährungland hätte es mit der Drachme einfach abwerten können, wie es das immer getan hat.

Die Bankenrettung hätte niemals soviel gekostet wie der unsägliche Rettungsschirm, mit dem man nicht nur die Weichwährungsländer der EU ruiniert, sondern in der Folge auch alle anderen. Auch Banken können pleite gehen und wird eine Bank vom Staat gerettet, so sollte er 1. die Bank gänzlich übernehmen und 2. sind primär die Guthaben der Kunden zu schützen. Dies hätte niemals so viel gekostet wie der Rettungsschirm. Der ESM kostet den Staaten außerdem den letzten Rest ihrer Souveränität.

Nun steht bald schon auch Deutschland vor dem Ende. Die Unruhen in Griechenland und Spanien, das Aufbrechen der alten Ressentiments gegen die Geberländer, Not und Chaos - das alles hat die EU durch ihr unsinniges Handeln, der Machtbesessenheit von ein paar Bonzen, zu verantworten.

Ungeheuerlich ist auch, was für eine D i k t a t u r die EU mittlerweile geworden ist. Wir werden dauernd belogen, ständig überwacht und mit jeder Kleinigkeit gegängelt. Die EU steckt in den Hintern der Konzerne.

Re: Mein gelöschter Beitrag:

Ich denke, dass du verdienst belogen zu werden! Du hast diese Politiker gewaehlt. Viellecht nicht persönlich aber die Gesellschaft, in der du lebst! Pech gehabt!

4 1

Re: Mein gelöschter Beitrag:


Bei allem Zorn sollte man nicht vergessen:

Die Länder der "Kern-EU = reichen Länder" können nur noch durch Export wachsen. Durch den nie dagewesenen breiten Wohlstand gibt es zu wenig Bedarf, zudem die Bevölkerung nicht mehr wächst, sondern eher das Gegenteil.

Aber Wachstum ist nötig um die Arbeitsplätze und damit den hohen Lebensstandard zu erhalten. Der dramatisch rasante demografische Wandel wird von den EU-Gegnern gerne bei allen Argumentationen ausgeblendet.

Also hat man das "Heil" in der EU-Erweiterung gesucht: Wir borgen den Nachholbedürftigen Geld und die kaufen unsere Waren- eine theor. Win-Win-Situation, gegen die grunds. nichts zu sagen gibt.

Was aber seitens der EU komplett verdrängt wurde: Es gibt triftige Gründe, warum es die anderen nicht geschafft haben (weil sie's einfach nicht können und Geld schon immer vor dem Ziel versickert) und dann gerade dort einen völlig unkontrollierten Geldregen niedergehen zu lassen war einfach .... dafür gibt es kein Adjektiv.

Die EZB ist - schaut man sich die Eigenkapitalausstattung an - schlicht und ergreifend pleite, auch darüber wird gerne geschwiegen - und die Bürgen sind alle EU-Länder.




Antworten Gast: oh nein
14.05.2012 08:19
10 0

Re: Mein gelöschter Beitrag:

Da postet jemand die Wahrheit.

Das sollte in der EUdSSR eigentlich nicht mehr möglich sein.

Re: Mein gelöschter Beitrag:

Warum wird so etwas gelöscht? Weil es stimmt, nicht wahr?

Antworten Antworten Gast: Ichwilleswissen
14.05.2012 08:22
9 0

Re: Re: Mein gelöschter Beitrag:

löschen bei der Presse ist normal! Es verschwinden auch einfach Blogs, von heute auf morgen.
Das nennt sich eben Freie Presse.

2 0

Alternative

Schluss, Basta. Zwei Experten, vier Meinungen. Statt dieser vielen "Rettungsschirme" und dem damit verlorenem Geld eine andere Lösung: Das Geld gehört in die europäischen Banken hineingesteckt die Sparguthaben verwalten und diese nachweislich auf grund des Griechendesasters nicht zurrückzahlen können. Dann ist der "einfache" Bürger wenigstens abgesichert.

Antworten Gast: Rhg
14.05.2012 08:15
1 0

Re: Alternative

Mit der Maßgabe, dass die Banken zum Anteil der Hilfe verstaatlicht werden müssen.

Gast: Callisto
14.05.2012 07:38
12 0

Weg mit der DrecksEU und dem Euro

Und auch zum Teufel mit den Politikern die uns das alles eingebrockt haben mit ihrer Mafia.

Gast: Rhf
14.05.2012 07:36
10 0

Haftung!

Leute, wir haften für die Griechen bereits milliardenhaft...

10 0

Richtig erfasst

Aber das Gefühl der Gerechtigkeit ist bei den Wählern bei Austritt besser, und die EU überlebt weder das Eine noch das Andere langfristig.

Gast: Generalmajor Lafaffel
14.05.2012 07:29
12 0

Hans Werner Sinn

Im März 2010:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,681593,00.html

da haben unsere Politquargler noch vom guten Geschäft und Alternativlosigkeit geschwatzt. Welcher Schaden wurde dadurch angerichtet? Wer ist dafür verantwortlich? Wie können wir diese Personen zur Verantwortung ziehen? Soll diese Katastrophe straflos für alle Beteiligten sein?

Re: Hans Werner Sinn

Man sollte sie in der Wildnis aussetzen, denn Gefängnisse sind zu gut für sie und vor allem zu teuer.

Außerdem könnte man damit gleich eine Unterhaltungssendung - Allein in der Wildnis - machen. Bei ihrem Kampf ums nackte Leben sollen sie beobachtet werden. Barroso, Juncker und vor allem dieser Verheugen, der Kotzbrocken, man stelle sie sich vor, wie sie an Wurzeln nagen und sich gegenseitig auffressen. DAS wäre die angemessene Strafe!

Alle Verantwortlichen inkl. der Banker: Ab nach Sibirien!

2 1

Re: Re: Hans Werner Sinn

Haben S' doch Erbarmen mit den Russen (Sibirien) die können ja nix für unsere EU-Gestalten.

Es lässt sich sicher auch irgendwo in Europa ein unwirtliches Platzl Wildnis finden.

Re: Re: Re: Hans Werner Sinn

In den Bergen, so sagt man, ist das Leben am härtesten... :) aber in Europa gibt es doch nirgends größere Gebiete, die unbewohnt sind. Da kommens ja bald aus.

Antworten Antworten Gast: freund?
14.05.2012 09:08
3 0

Re: Re: Hans Werner Sinn




DAS wär' fernsehen zum gernsehen !

da hock' ich mich auch wieder vors kastl !

Wir dürfen doppelt bezahlen

Zuerst haben wir dafür bezahlt, dass Griechenland in der Eurozone bleibt, jetzt dürfen wir den Griechen den Abschied aus der Eurozone mit Geld versüssen.

Sagen wir zum Abschied Servus wie zu einem guten Freund zu unserem bereits verlorenen Geld und jenem, welches wir noch verlieren werden und bedanken wir uns bei unseren Machthabern, dass sie die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder zugunsten von Spekulanten verpfändet haben, denn die Griechen haben die Hilfsgelder nie bekommen, den dort herrscht Massenarmut, Massenarbeitslosigkeit und es gibt eine Jugend ohne Hoffnung.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

0 0

Re: Wir dürfen doppelt bezahlen

Szenario eins (wir retten Griechenland) hätte funktionniert wenn es möglich wäre. Es wird immer angenomen das es gelingt irgendwann sie wettbewerbsfähig zu machen... Entweder zahlen alle für Griechenland und co und zwar jahrzehnte lang, oder alles bricht zusammen. Man kann also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Re: Re: Wir dürfen doppelt bezahlen

Griechenland und viele andere sind schon so lange bei der EU. Seit Jahrzehnten erhalten sie Subventionen in Milliardenhöhe. Sie werden niemals mit den Nordstaaten gleich ziehen, egal, wieviel Milliarden dort noch reingepumpt werden. Wozu hat diese Art der Entwicklungshilfe denn bisher geführt? Das Land wurde unselbständig. Es kann sich heute nicht einmal mehr zur Not selbst versorgen.

Gast: cnn
14.05.2012 07:06
10 0

Es ist Vollkommen naiv...

...zu glauben, dass die Griechen von alleine auf die EU-Alimente verzichten.

Die einzigen, die diesem Spiel ein Ende bereiten können, sind die Wähler in den zahlenden Ländern. 2013 ist unsere nächste Chance - dann kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er möchte, dass Faymann, Feckter (die Griechenlandrettung ist ein gutes Geschäft) und Co. unser Land weiter bluten lassen, oder ob man nicht vielleicht einmal jemanden anderen seine Stimme geben sollte.

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende

er Austritt ist früher oder später sowieso unabwendbar, weil Griechenland im Euro nie mehr wirtschafltihc auf die Beine kommt.

Undzweiten wird das dann ein EU-Problem und nicht mehr alleine die Euro-Staaten müssen das heben.

Damit wird dann die Englische Politik des reinen Opportunismus beendet und sie müssen auch gegenüber den Griechen Farbe bekennen.

Großbritannien?

Die werden eher sagen 'kiss our ass good bye', als dass sie sich zahlungsmäßig für GR die Hand küssen lassen. Und Recht haben sie. Die einzig Vernünftigen in diesem Sauhaufen.

Re: Großbritannien?

die einzige vernunft in einem sauhaufen ist es, sich auf kosten anderer noch mehr geld zu krallen und den sauhaufen zu vergrößern?

Re: Großbritannien?

Nicht Großbritannien, Lady Manhattan - die City of London, regiert das Vereinigte Königreich bzw. in Verbindung mit der Wallstreet beinahe die ganze Welt. Da zählen weder die Queen, noch The Houses of Parliament, noch das Weisse Haus etwas. In diesen mafiösen Finanzstrukturen sitzen die wahren Totengräber unserer Demokratien. Politiker - egal welcher Ideologie auch immer, sind und bleiben bloß Marionetten.


Gast: adawdawdadw
14.05.2012 02:45
4 0

Natürlich werden unsere politiker weiter Mrd für Griechenland geben, gerade genug um die Ordnung aufrecht zu erhalten, sonst kommt die Bevölkerung anderswo auch noch auf Ideen


Gast: AufmerksamerLeser
14.05.2012 01:41
6 1

Milliarden für die Banken auch bei Euro-Austritt

Im Artikel hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es wird "Milliarden für Athen" genannt.

Richtig ist aber eigentlich "Milliarden für die Banken."

27 0

Österreich schafft sich ab!

Warum sollen wir,und unserer Kinder für Pleitestaaten zahlen?
Die SPÖ+ÖVP sollte einmal ernsthaft nachdenken,wie jetzt schon ca.29 Milliarden Euro Haftungen schlagend werden!


apokalypse, totales inferno, zusammenbruch der weltweiten gesellschaft, totales chaos, hoelle

so wird ein droh-szenario aufgebaut um alle in angst und schrecken zu versetzen, damit das volk gefuegig wird dauerhaften subventionierungen gegenueber.
alles humbug
die griechen muessen den offiellen bankrott erklaeren. die schulden muessen bereinigt werden damit ein sauberer neustart moeglich ist. und last but not least: die gesamt staatsausgaben duerfen die gesamt staatseinnahmen nicht uebersteigen.

Wählt die Umverteilungskommunisten in unserer Bundesregierung 2013 endlich ab!

Das Verhalten das im Falle Griechenland an den Tag gelegt wurde hat mit dem Geist der Gründerväter der EU NICHTS zu tun!


Antworten Gast: Bärenfalle...
14.05.2012 07:08
7 3

Re: Wählt die Umverteilungskommunisten in unserer Bundesregierung 2013 endlich ab!

Die Gründerväter haben sich und ihren Freunden mit einem europäischem Kohle und Stahl Kartell (EGKS) tolle Renditen verschafft, auf Kosten der Konsumenten welche weit überzogene Preise für ebene jene damals gängigen Produkte (Kohle = Heizen) gezahlt haben.

DAS ist der Gründergeist der Gründerväter der EU ;)

Und weil das so gut funktioniert hat wurde das ausgebaut.

Nirgendwo sind die Steuern so hoch, die Lebensmittel so teuer, die Autos so teuer, Rekordspritpreis, Rekord-Strompreise ...
wie in der ÄhUh.

Und wird Konkurrenz von außerhalb bedrohlich wird juristisches Regelwerk geschaffen (etwa ESP Pflicht) und sind Produkte am Ende ihres Lebenszyklus (sprich: kaum mehr Rendite) dann wird eben mittels neuer Verordnung dieses Produkt verbannt (Glühbirne) und durch ein teureres ersetzt.

Jetzt musste man die Abzocke den Dummen auch noch irgendwie verkaufen und schwups war das "europäische Friedensprojekt" geboren.

Klar, Krieg ist schrecklich und damit ein hervorragendes Drohmittel gegenüber der eigenen Bevölkerung.

Die "alternativlosen" Raubzüge unter dem Deckmantel ESFS, ESM passen da hervorragend ins Bild.

Bitte sehr ... die "Gründerväter" und deren Lakaien gehören auf die Anklagebank und dann ab nach Sibirien.


Re: Re: Wählt die Umverteilungskommunisten in unserer Bundesregierung 2013 endlich ab!

Genau, Sibirien scheint auch mir die einzig adäquate Strafe - am besten nackert im Winter. Diesfalls wünsche ich aber keine Fernsehübertragung...:)

Hallo liebe "Schotter-Mitzi"!

Du sagtest uns, die an Griechenland geliehene Gelder - unser Steuergeld! - sei eine risikolose und ertragreiche Anlage für uns!

Warst Du so dumm, die Wahrheit nicht zu erkennen oder so dreist, uns für so dumm zu halten?

Antworten Gast: Generalmajo Lafaffel
14.05.2012 07:32
3 0

Sie ist so dumm

JEDER, wirklich JEDER konnte dieses Ende vorhersehen. Wenn ich Politiker bin, und daher unter dem Diktat der EU stehe, dann eiere ich blöd herum, wie ebensonst im Normalbetrieb. Dann stelle ich mich nicht hin und exponiere mich in einer deratigen Form.

Gast: keterum kenseo
13.05.2012 22:57
4 0

Man sollte sich doch

auch mit der griechischen Seele und der daraus resultierenden Denkweise beschäftigen. Ein Satz aus dem Buch des größten Dichters des neuzeitlichen Hellas, Nikos Kazantzakis`"Alexis Zorbas" liefert uns in der Verfilmung von M. Kakogiannis den Schlüssel dazu: Zorbas sagt in der Schlussszene: "Boss, hast du jemals etwas so herrlich wild zusammenkrachen gesehen?"
Lassen wir sie also wieder zur Drachme zurückkehren! So, wie sie alle "Katastrophen" der letzten 2500 Jahre überstanden haben, werden sie sich auch hier herauswinden. Wer sagt, dass sie uns wirklich brauchen?

Re: Man sollte sich doch

.........wer sagt, dass wir sie wirklich brauchen?

Gast: Jubelchor
13.05.2012 22:48
1 0

Ob FaySpindi 2013 ...


... an die 40 %-Marke rankommen?

Gast: Bernd Lauert
13.05.2012 22:38
1 2

Dieser VWL-Student

fragt sich, was die anderen hier Pfostierenden von meiner Idee halten:

Man lässt Griechenland aus der Eurozone austreten. Dem geführchteten Domino-Effekt, der auf andere Länder übergreifen könnte, wird dadurch unterbunden, indem man an dem Tag, an dem Griechenland aus der Eurozone austritt, die langfristig sowieso unvermeidbaren Eurobonds (=Eurostaatsanleihen) einführt, und somit die gesamte europäische Volkswirtschaft Kredite aufnimmt. Verglichen mit anderen wirtschaftlichen Größen, stehen wir gesamt gesehen durchaus besser da. Selbst China wird in den nächsten Jahren, trotz der zur Zeit weitgängigen Meinung, wirtschaftliche Probleme kriegen und reiche Investoren eventuell abschrecken.
Schließlich will jeder Investor zumindest den Wert seines Geldes erhalten und deshalb wird er es wo anlegen, wo Sicherheit herrscht. Und das kann die Eurozone besser anbieten, als der Rest der Welt.

Antworten Gast: freund?
14.05.2012 09:12
1 0

Re: Dieser VWL-Student



das geht nationalökonomisch nicht, weil dann die anderen, massiveren, PIIIGS noch da sind, italien, spanien, portugal, belgien, irland, slovenien, die in summe eurobonds unsinnig machten.

Gast: Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum!
13.05.2012 22:20
2 0

ich freue mich schon....

...wenn auch wir der EU beitreten und dann auch mit der Erfolgswährung Euro bezahlen.....mir ist es überhaupt ein Rätsel, wie wir ohne Euro solange überleben konnten, dass ist eigentlich ein Schillingiöses Wunder und müsste in die Analen der öst. Politiker eingraviert werden!

Gast: zumtodlachenxD
13.05.2012 22:02
0 0

Warum die große Empörung?? Naivität pur!

Jeder, der geglaubt hat, dass Griechenland finanziell nicht mehr unterstützt wird, wenn es den Euro aufgibt, muss ja wirklich naiv gewesen sein.

Spätestens als die EZB seit 2009 griechische Anleihen in Milliardenhöhe gekauft war, war klar, dass die Eurostaaten Griechenland nicht ins Chaos stürzen lassen, denn dann würden sie sowieso durch massiven Kapialzuschuss an die Zentralbank zum Handkuss kommen.

Nach dem Euro-Austritt - wie auch im Bericht erwähnt - sind wenigstens auch die anderen EU-Staaten gezwungen, einen Anteil der Hilfe zu übernehmen. Dadurch wird zumindest Österreich, die Niederlande, Deutschland etc. finanziell entlastet.

Gast: perikles z.
13.05.2012 22:02
0 0

Endlich!


"Milliarden für Athen auch bei Euro-Austritt"

Gut investiertes Geld, würde ich sagen.

Milliarden für die Bürger?

wer bekommt denn die Milliarden Spritzen immer? Nur die Banken, dem griechischen Volk ist nicht geholfen. Ist das gleiche wie bei uns. Wenn die einen Scheiß bauen und sich spekulieren sind die Steuerzahler dran, wenn sie eine Gewinn machen, tanzen nur sie vor Freude. Die Steuerzahler bekommen keinen Cent. Die dafür Verantwortlichen sollen die Scheiße selber ausbaden. Man sieht ja was die Griechen jetzt nur wollen: kein Sparpaket, aber weiter die Milliarden aus der EU.
SO GEHT´S NICHT