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Swoboda warnt vor einer antieuropäischen linken Wende

13.06.2012 | 18:10 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Der sozialdemokratische Fraktionschef im Europaparlament wünscht sich eine griechische Regierung mit Beteiligung von Alexis Tsipras.

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Die Presse: Seit dem Sieg von François Hollande in Frankreich ist ein Richtungsstreit in Europa zwischen klassischer Sparpolitik und keynesianischer Stimulationspolitik entstanden. Will sich die europäische Sozialdemokratie, für die Sie Fraktionschef im Europaparlament sind, vom Sparkurs verabschieden?

Hannes Swoboda: Nein. Die Sozialdemokratie nimmt zur Kenntnis und hat das verinnerlicht, dass Sparen im Sinne einer langfristigen Budgetpolitik absolut notwendig ist. Weil es ja darum geht, dass man nur Schulden machen kann, die man dann wieder vernünftig abbaut. Da führt kein Weg vorbei. Wir kämpfen nur für die zweite Säule, für die Wachstumssäule.

Und wie soll die finanziert werden?

Zum Ersten geht es um die Aufstockung der Mittel der Europäischen Investitionsbank. Zweitens geht es um die Projektbonds, also kapitalmarktfinanzierte Projekte. Drittens vertrete ich so wie Mario Monti die goldene Regel, in dem Sinne, dass bestimmte wachstumsfördernde und sinnvolle Investitionen im öffentlichen Sektor aus der Defizitberechnung herausgenommen werden sollten. Es gibt viele Gemeinden, die gern in Projekte investieren würden, die Arbeitsplätze schaffen, dies aber nicht können, weil sie sofort die Schuldengrenze übersteigen. Es geht aber auch um eine Finanzierung von Wachstum über die Finanztransaktionssteuer und über die Rückführung von Steuerflucht. Wenn ich all diese Möglichkeiten zusammennehme, gibt es ausreichend Geld für Wachstum.

Sie haben in Wien mit Gregor Gysi über die linke Wende diskutiert. Gibt es diese Wende tatsächlich?

Es gibt eine linke Wende, das ist mit Frankreich und einigen anderen Wahlsiegen gekommen. Aber diese Wende ist fragil. Wir sind erst am Beginn einer Wende. Schon aus demokratiepolitischen Gründen ist das positiv, weil jetzt wieder eine Balance aus konservativen und linken Kräften entsteht. Was für mich wichtig ist, dass links nicht nur wirtschafts- und sozialpolitisch zu verstehen ist, sondern auch im Einbeziehen von Ideen, die von jenen kommen, die bisher mit der Politik nicht verbunden waren. Ich denke da zum Beispiel an die Debatte über Acta (Internetfreiheit und Urheberrechte, Anm.). Da sehe ich auch eine Chance für die europäische Linke, weil die nationalen Parteien mittlerweile sehr verkrustet sind. Die europäische Linke muss mehr sein als die nationalen Linken zusammen.

Kann es sein, dass diese linke Wende eher radikale Parteien stärkt? Das sind ja Parteien, die gar nicht so europäisch eingestellt sind.

Das ist die Gefahr. Wir sehen das momentan in Griechenland, in den Niederlanden. Ich versuche mit meinen Kontakten Gruppen, die links, aber nicht antieuropäisch sind, in die europäische Zusammenarbeit einzubinden. Wir müssen auf europäischer Ebene breiter aufgestellt sein. Linke, die sich gegen Europa wenden, haben aber in meiner Fraktion nichts verloren. Wir wollen den Weg zu einem progressiven, alternativen Europa ermöglichen. Mir geht es dabei um eine Linke, die von Linkskatholiken bis zu Linkssozialisten reicht.

Sie waren selbst in Griechenland. Was wird geschehen, wenn in Athen eine Regierung unter der linksradikalen Syriza an die Macht kommt, die nicht zum vereinbarten Reformprogramm steht?

Zu dem Programm nicht zu stehen, halte ich auch für richtig. Es ist ein schlechtes Programm. Es ist simpel, von Leuten gemacht, die keine Ahnung von Wirtschaft, geschweige denn der Gesellschaft und ihrem Selbstbewusstsein haben. Ich finde es einen Skandal, dass EU-Kommissionspräsident Barroso kein einziges Mal in Griechenland war. Er und Ratspräsident Van Rompuy, sie hätten nach Athen fliegen müssen und politisch verhandeln. Wenn eine neue Regierung all die Maßnahmen ablehnt, die von EU und IWF empfohlen wurden, dann ist das natürlich inakzeptabel. Wenn es aber darum geht, bestimmte Maßnahmen zu entschärfen und bei anderen Maßnahmen sogar mehr Reformeifer an den Tag zu legen, dann halte ich das für sinnvoll.

Sollte Griechenland nach den Wahlen am Sonntag keine stabile Regierung zustande bekommen, wird der Druck in den EU-Partnerstaaten allerdings steigen, die Hilfe einzustellen.

Wir dürfen nicht einfach zuschauen, wie die Dinge schiefgehen, so wie in der Vergangenheit. Man muss mit Alexis Tsipras und seiner Partei, der Syriza, reden. Diese Partei gehört in die Regierung. Aber man muss ihr klar sagen, dass es nicht darum gehen kann, rein parteipolitisch zu agieren. Sie müssen für das Land etwas machen. Wenn intensiv mit diesen Menschen gesprochen wird, ist die Chance da, dass das Land eine Regierung bekommt, die Verantwortung übernimmt. Die letzte Wahl war eine Wahl gegen die politische Klasse. Die muss sich tatsächlich ändern. Daher wäre es wichtig, eine Partei in der Regierung zu haben, die auf dieser Änderung beharrt.

Angela Merkel wünscht sich mehr Europa, eine Fiskalunion. François Hollande wünscht sich Wachstumsimpulse, gemeinsame Eurobonds. Stehen wir vor einer substanziellen Erweiterung der Kompetenzen der EU?

Ich bin mir da noch nicht sicher. Seit 2009 wurde immer wieder gezögert, europäische Lösungen für die Krise zu entwickeln. Das wird sich nicht plötzlich ändern. Es ist auch eine Frage, was mehr Europa heißt. Für viele bedeutet das mehr Zusammenarbeit der Regierungen unter Führung von Berlin. Aber das ist nicht das, was ich unter Europa verstehe. Deshalb müssten alle – das Europaparlament, die EU-Kommission, aber auch die kleinen Länder – darauf drängen, dass mehr innerhalb der gemeinsamen Institutionen entschieden wird.

Zur Person

Hannes Swoboda ist seit 17. Jänner Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Europaparlament. Er war Spitzenkandidat der SPÖ bei den vergangenen Europawahlen. Der ehemalige Wiener Lokalpolitiker ist seit 1996 EU-Abgeordneter.

Obwohl im EU-Parlament kein Klubzwang herrscht, gibt der Fraktionschef in den meisten Abstimmungen die Linie vor. Sie wird zuvor in der Fraktion unter seiner Leitung ausgehandelt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.06.2012)

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48 Kommentare
 
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Gast: joseph
21.06.2012 08:30
2 0

swobodas planungen

schon als planungsstadtrat in wien hat herr swoboda seine unfaehigkeit und konzpetlosigkeit bewiesen.

Gast: magra
20.06.2012 11:54
1 0

swoboda beim orf

herr swoboda kritisiert die falsche strategie, nur was ist sein konzept? bei der orf diskussion haben seine ideen von investition ein bißchen blaß ausgesehen! soll man in dinge investieren, die man nicht wirklich braucht ( dreispurige strassen, gigantomanische eisenbahntunnels,...)? wäre es nicht besser auf neues, auf forschung zu setzen, neue erfindunegen, neue technologien stärker zu unterstützen? swoboda hat in der diskussion deutschland den vorwurf gemacht vor zehn jahren selbst in der krise gewesen zu sein, nur deutschland hat reformen gemacht, strukturen verändert und steht heute stärker da, denn je. aus eigener kraft, aus eigenem willen.
überhaupt hat man die abneigung swobodas, aber auch herrn r. löws gegenüber sarrazins gesehen, war nicht mehr wirklich objektiv. sarrazin ist sicher ein unbequemer zeitgenosse, der aber auch unbequeme wahrheiten ausspricht.

Gast: Bonn
18.06.2012 16:23
0 0

Was wollen Sie?

Deutschland wird immer kritisiert. Verantwortung will keiner übernehmen. Herr Swoboda kann einen Vorschlag einreichen.

Antworten Gast: PAS
18.06.2012 22:32
0 0

Re: Was wollen Sie?

Kann er eben nicht.

Antworten Gast: Entbehrlich
18.06.2012 22:28
3 0

Re: Was wollen Sie?

Ich habe Herrn Swoboda zum ersten Mal gestern in einer ORF-Diskussionssendung mit Sarrazin gesehen. Danke, ich werde mir keine Runde mit dem Herrn mehr anschauen. Die hat mir vollkommen gereicht. Wegen Herrn Swoboda.

Gast: Hiobsbotschafter
16.06.2012 19:34
2 0

Selbst Schuld Europa !

Wer würde einer Person Geld borgen die nicht rechnen kann und nichts mit dem Begriff "Haushaltsplan" anzufangen weiß ?
Banken- die auf jeden Fall, aber eine natürliche Person bestimmt nicht. Und jetzt haut man auf die Griechen ein als gäbe es keinen Morgen mehr.
Das Problem ist, das die europäische Bevölkerung sein Geld lieber für chinesische und nicht europäische Produkte ( Billigwaren ! ) ausgibt und nicht für heimische Produkte. So ähnlich wie beim Fall der Berliner Mauer.
Und wir in Europa schieben unsere Produkte und damit auch Schulden von einem EU- Land ins andere.
Nach dem Prinzip- Schwarzer Peter.

Einen guten Vergleich habe ich noch:

Die franz. Revolution wurde doch auch ausgelöst, weil das Königshaus Steuergelder für Luxusgüter verprasst hat. Nur war es nicht das ganze Königshaus, sondern Marie Antoinette. Ihr introvertierter, impotenter Gatte Ludwix XVI war mehr od. weniger machtlos bzw. fehlten ihm die Eier um den extravaganten Lebensstil seiner Ehefrau zu zügeln.
So ähnlich verhält sich auch die Politik zum Bankensystem.

Letzte Woche oder auch schon früher gab es einen Bericht, dass die chinesische Regierung ausländische Unternehmen dazu drängt die Löhne zu erhöhen. Leider sind mir die Konsequenzen entfallen, aber darauf hin siedelten sie einfach um nach Vietnam und anderen Staaten nahe China, um sich die paar Euros zu ersparen.

G E I Z I S T G E I L !!!!!!!!

Ich bin kein Linker, sondern Radikaler Realist.

Gast: svobodaheisstfreiheit
16.06.2012 00:35
2 0

klar dass sich die EU-Günstilnge jetzt mit Händen und Füssen gegen die Realität wehren

so ähnlich haben sich die Gan...ster im Politbüro der KpdSU auch aufgeführt, als sie ihr sozial. Reich zerfallen sahen.
Die reagierten auch mit Entsetzen, und wollten dem Volk Belastungen aufbürden, nur um ihre Privilegien erhalten zu können.

Doch - auch die EU-ler in Bruxelles werden einmal die Realität einsehen müssen, und man kann nur hoffen dass es auch mal in Bruxelles einen so grossen Menschen wie Gorbachev geben wird, der Humanität vor Machtdenken setzte!

Noch ist so ein Grosser nicht in Sicht, sondern nur Günstlinge und kriecher, die lieber dem Nettozahlervolk alle möglichen Schulden aufbürden wollen, um ihr Luftschloss vom "Vereinigten EUropa" erhalten zu können!

Lassen wir uns nicht weiter von solchen Fantassten verraten.

Schon schlimm genug dass der Fantast Verheugen damals - im 5-Stern hotel in Bucuresti - Rumänien und Bulgarien als "voll EU-tauglich" einstufte!
Und diese Entwicklungsländer - die heute Quellen der organisierten Kriminalität und Korruption sind - in die EU reinprügelte.

Es wird wieder zeit, Widerstand zu leisten (auch wenn es schwer ist, weil die Machtmittel - Medien, Parlamente, Regierungsämter, etc. in Hand der Verräter sind).

Doch - die STrasse gehört uns, und das Volk wird sich auch die Machtmittel wieder zurückerobern!

Dazu sind die EUropäer zu intelligent, um diese plumpen Lügen auf DAuer zu glauben.

ich bin da ganz hoffnungsvoll!

Gast: Luzifer
15.06.2012 22:18
0 0

Äußerungen wie jene von Alexis Tsipras

über die Zahlungsunwilligkeit der Griechen sollten Grund genug sein, Griechenland jeden weiteren Kredit zu verweigern. Denn so schlau wie die Finanzmärkte sind wir auch: "Wir haben nichts zu verschenken!" Denn ein Ende der griechischen Mißwirtschaft ist nicht in Sicht!

Gast: Eleonora K.
14.06.2012 11:34
7 0

Swoboda

ein Traummännlein. Ist er nicht schon pensionsreif?

Re: Swoboda

Ich denke doch - wie sagt man in diesen Kreisen so schön - "wohlverdient"...

Swoboda will eine EU

nach der sozialistischen Internationale, übersieht jedoch, dass in dieser EU nicht nach dem Motto "alle Macht dem Volke" vorgegangen wird, sondern von den Herren Van Rompuy, Barroso, Draghi und Juncker eine Diktatur vorbereitet wird, die den Mitgliedsstatten jede Souveränität nimmt. Wollen wir das? Österreich als Bundesstaat mit Rechten einer Provinzregion? Eine noch größere Bevormundung aus Brüssel als bisher? Einen Nationalrat, der weniger Rechte hat als ein schweizer Kantonparlament? Lesen und darüber nachdenken:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/eu-experten-suchen-in-bruessel-nach-weg-aus-der-euro-krise-a-838173.html. Es steht verdammt schlecht um diese EU und eine Lösung ist nicht in Sicht. Quo vadis EU ?

Der planlose Planungstadtrat

Schon als Wiener Planungstadtrat war Swoboda völlig redundant. Damit erfüllte er wohl die wichtigsten Voraussetzungen für sein Amt in Brüssel.

12 0

"Es geht aber auch um eine Finanzierung von Wachstum über die Finanztransaktionssteuer....."

So stellt sich ein Sozi Wachstum vor. Dem Einen etwas wegnehmen und dem Bauarbeiter geben, um eine Grube auszuheben und wieder zuzuschütten, das ist Wachstum, und das ist "von Wirtschaft Ahnung haben", wegen der Umwegrentabilität und weil diese "notwendigen Schulden" nicht als Schulden zu betrachten sind. Sondern als was, das hat er leider nicht gesagt, unser Wirtschaftszampano. Ach doch, das ist eine Wachstumsinvestition, und nicht Schulden :-).

Schlimm, diese Typen........

aus dem Defizit herausstreiche?


na klar, wenn man Schulden macht und diese dann aus dem offiziellen Defizit herausstreicht sind es ja auch keine Schulden mehr...
is wie beim gelddrucken nur umgekehrt ;)

Lueger warnt vor jeglicher linken Wende


Die EU wird zum Totengräber des griechischen Volkes

Wenn das alles ist, was wir jetzt in Griechenland erleben, dass die EU-Kommission und die Finanzminister der EU zu leisten imstande sind, dann wäre es tatsächlich besser, wir würden lieber heute als morgen dieser Organisation den Rücken kehren: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Denn die EU kennt nur eine Solidarität, nämlich die mit den Banken. Der Bürger hingegen ist denen jedoch völlig egal.
Zeugen dieser Entwicklung, die abscheulicher nicht sein könnte, werden wir gerade in Griechenland. Dort sind die Bürokraten der EU, der EZB und des IWF nach hunderten erfolglosen Konferenzen der Regierungschefs und der Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten gerade dabei, ein Volk in den Ruin zu treiben.
Das Gesundheitssystem ist in Griechenland bereits zusammengebrochen, die Kinder kollabieren vor Hunger in den Schulen und die Straßen und Plätze in Athen quellen über vor Bettlern.
Trotzdem sehen die Bürokraten der EU oder wollen es ganz einfach nicht sehen, dass noch immer Milliarden von ergaunerten Euro-Beträgen von griechischen Banken abgezogen und ins Ausland verschoben werden. Eine Entwicklung, die nicht erst vor Wochen eingesetzt hat, sondern nun schon Monate andauert und zu einer finanziellen Auszehrung der griechischen Wirtschaft geführt hat.
In einem solchen ökonomischen Umfeld vom griechischen Volk zu verlangen, sich selbst aus dem Schlamassel zu ziehen, ist schlicht und einfach Schwachsinn.

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Re: Die EU wird zum Totengräber des griechischen Volkes

Bettler und Straßenkinder gab es in Athen immer schon. Ganz besonders VOR dem EU-Beitritt Griechenlands. Da war das Land nämlich wirklich bettelarm.

Re: Re: Die EU wird zum Totengräber des griechischen Volkes

Seit 1973 fahre ich alljährlich nach Griechenland und kenne dieses Land aus eigener Anschauung und nicht etwa aus der Sicht des "all inclusive" Touristen.
Von bitterer Armut vor Griechenlands EU-Beitritt habe ich jedoch nie etwas bemerkt.
Opfer des Tourismus sind sie jedoch geworden, weil sie allzu vertrauensselig das auch glaubten, was ihnen die Urlauber erzählten. Deshalb machte sich eine gewisse Unzufriedenheit mit der eigenen Situation breit. Das ist die gravierendste Veränderung, die ich in all den Jahren beobachten konnte.
Bettler gibt es auch in Wien, nur werden sie dort mit brutaler Gewalt vertrieben.

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sinnvolle Investitionen im öffentlichen Sektor aus der Defizitberechnung herausgenommen werden sollten

Schulden machen und nicht zu den Schulden rechnen. Dann haben wir ja einen Überschuss?

Gast: Supergittl
14.06.2012 08:13
2 1

Sozikommunisum

Ja der Herr Gittl, was soll man da sagen. Die Politkasperles, welche in die EU entsorgt wurden waren immer schon die Lustigsten. Der Herr Gittl hat sicher ein zukunftsweisendes Wirtschaftssystem auf Lager, auf ihn haben wir alle gewartet, wir brauchen ihn als Denker u. Lenker. Das Wirtschaftssystem der Sozis basiert ja wie im Kommunisumus immer auf Zwangskonsum von oben verordnet - planbar am besten in 5 oder 10 Jahresplänen. Waren es in der Sowjetunion Waffen etc. um sich vor dem bösen Feind zu schützen ist es bei den Eurosozis eben die Infrastruktur, welche sie dem Volk verodnet als Ersatz für privaten Konsum. Da planen Zahnarzthelferinnen Tunnelprojekte über die sich das Volk mehr freuen soll als über privaten Konsum. Hauptsache Frau Zahnarzthelferin hat dann ein Denkmal - ist doch besser als privater Konsum. Sozipolitik kann ja überhaupt nur bauen, Bauhackler auf Kosten der Allgemeinheit durchfüttern für Projekte, welche eben den Ertrag meist nicht abwerfen, dass sie sich auch marktgerecht finanzieren würden. So entstehen im Sozibaukommunismus immer mehr Schulden bis niemand mehr an die Rückzahlung glaubt. Der Sozi meint nämlich er könne immer ausgeben, u. meinen jetzt zu bremsen wäre falsch. Er bremst nur nie weil das in einem Sozibaukommunismuspyramidenspiel einfach nicht geht weil dann jedesmal die Masse der Bauhackler wieder keinen Job hat. Da Sozis aber ihre Wähler aus diesen Bereichen bekommen wollen sie auch keine Weiterentwicklung dieser Bevölkerungsschichten.....

Gast: Knox A
14.06.2012 07:41
2 0

Herr Swoboda ein Träumer oder Anbiederer?

Man muss mit Alexis Tsipras und seiner Partei, der Syriza, reden. Diese Partei gehört in die Regierung. Aber man muss ihr klar sagen, dass es nicht darum gehen kann, rein parteipolitisch zu agieren.

Bitte, bitte, seid nicht so böse zum übrigen Europa!

Gast: Neuer Name!
14.06.2012 07:26
1 1

KSP = K(apital)S(ozialistische)P(artei)

Würde bei weitem besser passen, man kann Sozialistische mögen oder nicht, die SPÖ ist schon längst eine ÖVP mit einem sozialistischen Häubchen geworden!

Das Volk ist durch Gesetze und Regeln in einem Korsett gezwängt in dem nicht mehr geatmet werden kann, da darf man sich dann auch nicht wundern wenn es beginnt sich aufzubegehren und mit einer Schere Namens Piraten sich davon zu befreien.

Es schmeckt auch nicht besonders den Druck ausgeliefert zu sein, die dringendsten Gesellschaftlichen Probleme doch angehen zu müssen, auch klar das man sich da mit Händen und Füßen sich wehrt, die Piraten schon mal mit Dingen vergleicht, die selbst bei jenen Kopf schütteln auslöst die sicher keine Freunde dieser Partei sind.

Nur eines von 1000enden Dingen, die Beschränkung der freiwilligen Arbeit auf 8 Stunden die Woche als neue EU Richtlinie, viel Spaß beim nächsten Hochwasser, mit dem Wunsch das jene getroffen werden die sich derartiges ausdachten und wegen ihrer Überflutteten Keller vor der nassen Realität stehen, es wäre aber weltfremd das das Problem mit dem Brief der gedrucktes aus der Nationalbank enthält nicht doch gelöst werden kann!

Gast: Na und?
14.06.2012 07:12
1 1

Eines fällt allen Politikern aller Länder auf den Kopf:

Draußen in Brüssel hat man mitabgestimmt und mitbeschlossen, daheim will man von nix mehr wissen.

Angeblich kommen alle Probleme von der EU, und kommod kann man vom eigenen Augiasstall ablenken.

Meister darin sind zurzeit die Griechen!

Man hätte in der Vergangenheit seriöser sein sollen, dann gäbe es diesen EU-Haß nicht. Abgesehen davon werden auch viele Linke in reichen Ländern nicht verstehen, warum sie ewig und ohne Aussicht auf Besserung ihr Einkommen umverteilen sollen.

Gast: mir reichts
14.06.2012 06:55
7 0

xxx

kratze ein bisschen an einem sozialdemokraten und darunter ist ein linxradikaler.

Gast: lèoville
14.06.2012 05:49
12 0

Swoboda und Karas sind ein Bund Hadern

und agieren im Tandem gegen die Interessen Österreichs und seiner Bürger. Aber dies tun UHBP, Faymann, Spindi und die Schottermizzi ebenfalls unter dem Schutz der bezahlten und gleichgeschalteten Medien....

:))

Fällt Failman und sein Kronen Zeitungs Wahnsinn auch darunter???

 
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