18.06.2013 09:54 Merkliste 0

Umbauplan für einen EU-Staat

19.06.2012 | 18:13 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Zehn EU-Außenminister, darunter Michael Spindelegger, wollen die EU in einen Bundesstaat nach Vorbild der USA umwandeln. Die "Zukunftsgruppe" will das politische System umgestalten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Sie waren die Verlierer des Lissabon-Vertrags. Die EU-Außenminister büßten mit der neuen europäischen Rechtsgrundlage ihren fixen Platz beim EU-Gipfel ein. Nun, da sie entmachtet sind, haben zehn von ihnen eine völlig neue demokratische Struktur für die Europäische Union erarbeitet. Es ist ein bundesstaatliches Modell ähnlich jenem der Vereinigten Staaten von Amerika – ein parlamentarisches Zweikammersystem mit einem direkt gewählten EU-Präsidenten. Das Modell würde die derzeit dominierenden Staats- und Regierungschefs entmachten und ein staatsähnliches Demokratiesystem für die EU schaffen.

Die „Zukunftsgruppe“, die vom deutschen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) initiiert wurde und der auch Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) angehört, geht vom derzeitigen politischen System der EU aus, will es aber völlig umgestalten. So soll der Präsident der Kommission zum direkt gewählten Regierungschef aufgewertet werden, der sich sein Regierungsteam selbst zusammenstellt. Da bei ihm die Entwicklung von neuen Gesetzen und deren Umsetzung zusammenliefen, wäre er künftig der einflussreichste Politiker Europas.

 

Neue Länderkammer

Statt dem derzeit mächtigen Europäischen Rat (EU-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs) sowie den regelmäßigen Ratstagungen der nationalen Fachminister soll in Brüssel eine Länderkammer gleichberechtigt zum Europaparlament eingerichtet werden. Ähnlich der USA mit ihrem Senat und Repräsentantenhaus würde die EU dadurch eine neue parlamentarische Balance erhalten.

In Österreich wurde dieses Modell bereits in den 1990er-Jahren vom damaligen Bundesrat und mittlerweile verstorbenen Manfred Mautner-Markhof entwickelt. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Mautner-Markhof damals bei Außenminister Wolfgang Schüssel (ÖVP) mit seinem Vorschlag kein Gehör fand. Jetzt ist es ein Nachfolger Schüssels, der diese Idee gemeinsam mit Amtskollegen forciert.

Die Außenminister von Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien haben seit dem Frühjahr regelmäßig getagt. Am gestrigen Dienstag stellte die Zukunftsgruppe ihre Vorschläge Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Ratspräsident Herman Van Rompuy, EZB-Chef Mario Draghi und Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker vor. Das nun der „Presse“ vorliegende Papier ist ein Zwischenbericht, dem noch weitere Verhandlungen folgen werden.

 

Euro „irreversibel“ machen

In diesem Papier begründen die Außenminister die Notwendigkeit einer neuen demokratischen Struktur für die EU mit der aktuellen Krise und dem Bestreben, die Währungsunion „irreversibel“ zu machen. Ihre Vorschläge gehen in Richtung eines aufgewerteten politischen Bundesstaats mit mehr gemeinsamen Kompetenzen, die bisher in Kernbereichen nationaler Politik angesiedelt waren. So sprechen sich die zehn Außenminister für einen gemeinsamen europäischen Grenzschutz aus. Sie befürworten die Ausweitung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu einer EU-Armee. Und sie treten für mehr direkte Kontrolle der nationalen Haushalte ein, wie sie zuletzt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Initiativen für eine „Fiskalunion“ gefordert hat.

vergrößern

Westerwelle hatte bereits im März bei einem ersten Treffen in Berlin eine deutliche politische „Vertiefung“ der EU gefordert und war dafür scharf kritisiert worden. Spindelegger betonte damals, dass sich Österreich einer neuen EU-Vertragskonstruktion nicht verschließen dürfe.

Ihr gemeinsames Papier fordert nicht nur eine Zentralisierung der Macht, sondern auch eine stärkere Einbindung der nationalen Parlamente in den europäischen Entscheidungsprozess. Sie sollen stärker als bisher mit dem Europäischen Parlament zusammenarbeiten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

910 Kommentare
Gast: xxx
20.06.2012 09:39
2 3

Versteh die Aufregung nicht.

Wenn das alles wirklich so kommt, ist eine verpflichtende und v.a VERBINDLICHE Volksabstimmung notwendig. Wenn mehr als die Hälfte dagegen stimmt, hat sich die Sache erledigt. Also wozu jetzt schon groß drüber aufregen?

Re: Versteh die Aufregung nicht.

Glauben Sie an das Wahlergebnis in Griechenland ?
Dass so viele Wähler die Partei gewählt hätten, die sie in´s Unglück geführt hat ?

Antworten Antworten Gast: Man glaubt es nicht...
20.06.2012 12:09
0 0

Re: Re: Versteh die Aufregung nicht.

Sie meinen also, Sie glauben nur an das, was Sie glauben, dass Sie glauben. Dann tun Sie mir aber echt leid...

Antworten Gast: priklopilll
20.06.2012 10:37
6 1

Re: Versteh die Aufregung nicht.

es wird keine volksabstimmung geben! die bilderberger machen das durch die kalte küche. wir werden vor vollendete tatsachen gestellt werden. demos/aufstände dagegen werden von den söldnertruppen (eurogendfor und andere nationale) blutig niedergemäht.
demokratie und rechtsstaat sind längst passé. die in den medien hochgepushten skandale und die euro2012 dienen der ablenkung für die massen.

7 1

Re: Versteh die Aufregung nicht.

Die Frage wird wie bei Griechenland sicher so gestellt werden daß man nicht ablehnen kann.
Manche Länder wollen das außerdem. Es müßten die Bürger Land für Land gefragt werden und alle für Ja stimmen,
und das wird die EU sicher vermeiden.

Gast: europeia
20.06.2012 09:38
6 2

Anders wird es auch gar nicht gehen, denn wenn dieses Theater mit dem Rosinenpicken und damit ungleichen Bedingungen und Wettbewerbsverzerrung für einzelne Mitglieder so weitergeht, dann wird aus dem Friedensprojekt bald heftigster Unfrieden entstehen

Es kann ja nicht sein, dass sich manche reinschwindeln können und dann hunderte Milliarden für ihre Staatssanierung wollen, andere wieder nicht hineingehen, obwohl sie dazu verpflichtet wären, ja insgesamt immer mehr unterschiedliche Bestimmungen bestehen und damit sich einige Wettbewerbsvorteil ergattern, aber nichts beitragen wollen. So kann keine Union funktionieren!


Gast: Notarzt
20.06.2012 09:36
9 2

....

Politiker, die zu AMTSANTRITT EINEN EID auf die LANDESVERFASSUNG GELEISTET haben, machen einen Plan wie man diese ZERTRÜMMERT und UNTERSCHREIBEN das auch noch offiziell

Re: ....

1. Ganz ruhig. Auf den Blutdruck achten, Herr Notarzt
2. Das ist ein Reformvorschlag undkein Staatsvertrag. Also keine Pflichtverletzung.
3. Der Außenminister wurde, wie seine Kollegen, auf die BUNDESverfassung angelobt.

0 0

Re: Re: ....2. Das ist ein Reformvorschlag undkein Staatsvertrag. Also keine Pflichtverletzung.

so einfach kann man es sich nun wirklich nicht machen zu glauben, was veröffehntlicht werden darf !

Wahr ist, dass bereits längere Zeit schon im geheimen darüber verhandelt wird wie der Umbau erfolgen soll und wie man eine eigentlich nötige Volksabstimmung dazu aushebeln kann.... !

Zu 3. wurde er zwar, schert sich aber sichtlich nicht wirklich darum, wie man ja anhand solcher Pläne bestens erkennen kann.


Antworten Antworten Gast: ein neuer gast
20.06.2012 11:35
1 1

Re: Re: ....

anscheinend liest notarzt den gleichen blog wie ich - XD - zumindest ist sein zitat wortgleich aus diesem entnommen.

und dort bezieht sich dieses auf alle unterzeichner und deren länder ... also triffts "landesverfassung" durchaus.

und selbstverständlich hat notarzt zu 100 % recht - vor allem weil die geschichte international läuft - jeder private hätte bei gleichem handeln schon lange unsere freunde vom verfassungsschutz auf´m sofa hocken!

Wetten

Es geht in Österreich niemand protestieren,wen es soweit kommt !
Höchstens ein paar Linke,Österreich sollte einmal lernen die macht der Massen einzusetzen.
Zu Hause sitzen und jammern hilft nichts !
Leider fehlt in Österreich eine Partei die eine echte Alternative zu den Luschen Der ÖVP SPÖ Grünen und FPÖ darstellt,die FPÖ unter Haider war einmal eine Alternative,auch zu weit rechts jedoch mit einem klugen Kopf an der spitze.

Re: Wetten

Linke würden hier nicht protestieren. Ein europäischer Sozialistenstaat ist genau das, was Linke immer erreichen wollten.

Warum organisieren Sie denn keine Demo?

Re: Re: Wetten

Die linken sind die andere Seite der
Menschenverächter !

Antworten Antworten Antworten Gast: ihnen ist schon bewusst, dass
20.06.2012 14:03
0 0

Re: Re: Re: Wetten

ihre dialektikt der stereotypen den bestehenden strukturen in die hände spielt;
Hätten die vertreter jeglicher coleur ihren horizont nicht schon seit jahren auf ihren selbsterhaltungstrieb geschrumpft, müssten marode, staatshaushaltsgefährdende finanzinstitute längst a la island verstaatlicht und liquidiert werden, goldener handkuss exklusive.

Antworten Gast: smilefile
20.06.2012 09:52
0 0

Wetten



Hm...wie ist es mit einer "Partei der freien Wähler",...

wie sie in Deutschland schon bestehen,...

Re: Wetten

Gute Idee !

Antworten Gast: ich sag einmal was
20.06.2012 09:45
4 1

Re: Wetten

wieso sollten die linken protestieren?

für sie erfüllt sich doch der traum von der abschaffung der nationalstaaten und das aufgehen in eine internationale diktatur.

Gast: Mr.
20.06.2012 09:16
12 3

Soviel zum Thema

Direkte Demokratie von der ÖVP.
Ich meine Landsleute werden zu diesem heiklen Thema natürlich nicht befragt ob wir dass überhaupt wollen


3 0

Die die schon mal im EU Parlament sitzen

vergessen die Parteilinie, man sieht es schon jetzt bei Schengen: "wir wollen unser Job behalten" ist ihr Motto.
Ich liefere mich denen sicher nicht aus.

Und Spindelegger ernennt sich selbst

zum Gauleiter für Österreich.

Gast: Investor, der letzte Nacht einen Alptraum hatte
20.06.2012 08:58
18 2

Gut erreichbare Zweitwohnsitze außerhalb der EU werden bald unerschwinglich sein

Ist dieser antizipierte Staatsstreich das Spinny von den Wahabiten gesteckte Konzept, um Europa nach dem Euro-Zusammenbruch rasch und effizient von allen denkfähigen autochthonen Europäern zu säubern um schnell genügend Platz im Vereinigten Scharia-Einheitsstaat EuroIslamistan für die sich lustig vermehrenden überschüssigen Moslembrüder zu bekommen, während die verarmten EUROpäer für Spinnys rechtgläubige Ölscheichs in „Euro-Paradies“ genannten Arbeitslagern bis zum Exitus schuften müssen? Die koranverteilenden Salafisten hätten dann die unerwartete Chance, von Prinz Abdullahs Gnaden zu von Freund Barack gesalbten Regierungsmitgliedern im unter Präsident Spinny Eurostan genannten Vereinigten Kalifat aufzusteigen. So ändern sich urplötzlich die Zeiten…alles nur wegen dem schuldenhochtreibenden Euro-Wahn. Christen müßten dann bloß konvertieren – oder schutzlos in einem Uranbergwerk die Drecksarbeit erledigen. Natürlich völlig demokratisch beschlossen von den Rechtgläubigen Eurostans. Allahs Wille ist es, daß die Ungläubigen Eurostans bis zum Umfallen für Allahs rechtgläubige Lieblinge schuften. Notfalls kommt die Scharia zur Anwendung. Danke, Spinny, danke?

Wahrlich ein hervorragendes Konzept zur baldigen Implosion der ÖVP.


Antworten Gast: B52
20.06.2012 10:53
1 3

Re: Gut erreichbare Zweitwohnsitze außerhalb der EU werden bald unerschwinglich sein

Und dann bist du wieder aufgewacht. Schweißgebadet, zitternd am ganz Leib und warst froh, dass du daheim bist und weiterhin von Ortstafel zu Ortstafel denken darfst....

Antworten Gast: EU-Bundesstaat-Befürworter
20.06.2012 10:15
1 6

Re: Gut erreichbare Zweitwohnsitze außerhalb der EU werden bald unerschwinglich sein

Ein wunderbares Beispiel dafür, wie die meisten EU-Gegner ticken: Träumer und Phantasten, die sich was zusammenspinnen und dann in die Tastatur klopfen.

wenn man die Postings hier liest, glaubt man es geht um Tod oder Leben!

Es geht aber u.a. darum, dass Europa ein Gegengewicht zu China und USA sein wird!

1 0

Re:Es geht aber u.a. darum, dass Europa ein Gegengewicht zu China und USA sein wird!

tja, dass wollen uns die Planer glauben machen, obwohl absolut unwahr !

Und JA; es geht dabei eines vielleicht schon sehr nahen Tages, um Leben und Tod vieler Menschen, welche sich das Leben dann gar nicht mehr leisten können !
Dafür aber die Elite sich selbst weiterhin überversorgen wird dürfen.

Re: wenn man die Postings hier liest, glaubt man es geht um Tod oder Leben!

Sollte man nicht eigentlich auch das Volk befragen (siehe Schweiz) oder reicht es wenn der Leithammel und Witzeleithammel die Richtung vorgeben?

Anscheinend ist es momentan einfach total 'hipp', demokratische Grundzüge, wie Mitbestimmung einfach aufzuweichen bzw. zu umgehen, da das Volk anscheinend eh zu blöd ist um den Sinn bzw. das Big Picture dahinter zu verstehen.

Äusserst bedenklich finde ich persönlich, dass wir uns mit Riesenschritten in eine Art Diktatur zubewegen in welcher, wenn es um die Sache geht einfach jedes Mittel recht und billig ist ...

Siehe auch folgende Ratifizierungen: ESM , Acta, Vertrag von Lissabon, etc.

Traurig, bedenklich und beängstigend zugleich ...

Antworten Gast: gast45
20.06.2012 10:19
3 0

Re: wenn man die Postings hier liest, glaubt man es geht um Tod oder Leben!

wenns den kindern nicht mal mehr lesen beibringen können, wenn sie nicht mal mehr die eigene landessprache einfordern dürfen .. was wollen sie da für ein gegengewicht bilden ??? :-):-):-)

Antworten Antworten Gast: Argumentewiderleger
20.06.2012 10:51
0 2

Re: Re: wenn man die Postings hier liest, glaubt man es geht um Tod oder Leben!

Die Sprachvielfalt im aufstrebenden Weltmachstaat China wobei es sich nicht nur einfach um "Dialekte" handelt:

Angaben in zirka:

Hochchinesisch Mandarin (875 Mio), Taiwan, Singapur
Wu (80): Yangzi-Mündung, Shanghai
Yue Kantonesisch (70 Mio): Guangxi, Wuzhou, Guangdong, Hongkong
Min (60 Mio): Fujian, Hainan, Taiwan, Südostasien
Jinyu Jin (45 Mio): Shanxi, Innere Mongolei; auch Hebei, Henan
Xiang Hunan (36 Mio): Hunan
Hakka Kejia (33 Mio Süd): Taiwan
Gan Kan (21 Mio): Jiangxi, Hubei; auch Hunan, Anhui, Fujian

Dazu : Tibetisch, Englisch Mongolisch

Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
20.06.2012 14:34
0 0

Re: Re: Re: wenn man die Postings hier liest, glaubt man es geht um Tod oder Leben!

sie können davon ausgehen, dass in china jeder schüler lesen und schreiben kann. ausserdem ist wohl klar, dass die kroaten und slowenen die es seit jeher in österreich gegeben hat, akzentfrei und fliessend deutsch sprechen .... sie müssen sich schon bessere argumente einfallen lassen :-)

10 3

Re: wenn man die Postings hier liest, glaubt man es geht um Tod oder Leben!

Ja, aber ohne mich.

Gast: EU = Europäische Ungerechtigkeit
20.06.2012 08:49
12 2

Wenn die realitätsfremden EU Bonzen so weitermachen,

werden sie mal viele Wasserwerfer und viele Einsatzkräfte brauchen um die immer mehr unzufriedenen Menschen in Schach halten zu können.


Antworten Gast: Lachnummerngucker
20.06.2012 12:14
0 2

Re: Wenn die realitätsfremden EU Bonzen so weitermachen,

Die werden sich wahrscheinlich totlachen in ihren Wasserwerfern, wenn sie mit denen auffahren und durch den Sehschlitz dich und eine Hand voll anderer Hanseln sehen, die ganz verdattert dreinschauen, weil sie die einzigen Unzufriedenen sind.

werden sie mal viele Wasserwerfer und viele Einsatzkräfte brauchen

Das ist ja das Problem. Denn beides wird man bezahlen müssen;-)

Gast: Investor, der letzte Nacht einen Alptraum hatte
20.06.2012 08:44
5 3

Gut erreichbare Zweitwohnsitze außerhalb der EU werden bald unerschwinglich sein

Ist dieser antizipierte Staatsstreich das Spinny von den Wahabiten gesteckte Konzept, um Europa nach dem Euro-Zusammenbruch rasch und effizient von allen denkfähigen autochthonen Europäern zu säubern um schnell genügend Platz im Vereinigten Scharia-Einheitsstaat EuroIslamistan für die sich lustig vermehrenden überschüssigen Moslembrüder zu bekommen, während die verarmten EUROpäer für Spinnys rechtgläubige Ölscheichs in „Euro-Paradies“ genannten Arbeitslagern bis zum Exitus schuften müssen? Die koranverteilenden Salafisten hätten dann die unerwartete Chance, von Prinz Abdullahs Gnaden zu von Freund Barack gesalbten Regierungsmitgliedern im unter Präsident Spinny Eurostan genannten Vereinigten Kalifat aufzusteigen. So ändern sich urplötzlich die Zeiten…alles nur wegen dem schuldenhochtreibenden Euro-Wahn. Christen müßten dann bloß konvertieren – oder schutzlos in einem Uranbergwerk die Drecksarbeit erledigen. Natürlich völlig demokratisch beschlossen von den Rechtgläubigen Eurostans. Allahs Wille ist es, daß die Ungläubigen Eurostans bis zum Umfallen für Allahs rechtgläubige Lieblinge schuften. Notfalls kommt die Scharia zur Anwendung. Danke, Spinny, danke?

Wahrlich ein hervorragendes Konzept zur baldigen Implosion der ÖVP.


Gast: CELLRA751
20.06.2012 08:36
11 2

na da haben sich die granden der europäischen politik gefunden

und der westerwelle, der in deutschland nur mehr als witzfigur gilt, führt sie an!

Gast: joseph
20.06.2012 08:36
10 3

eu-staat

zu diesen vorschlaegen wurde in keinen einzigen europaeischen land buerger befragt.

einige herren vesuchen diktatur.

Gast: winschlu
20.06.2012 08:32
11 1

die vp will wohl zur kleinpartei werden

hmm, wenn das in österreich großflächig ruchbar wird, was die vp hier versucht, dann können's bei der nächsten wahl mit ca 10% der stimmen rechnen.

mal ganz abgesehen davon, dass diese vorhaben einer volksabstimmung zugeführt werden müsste (dramatische änderung der verfassung) und das ohnehin in tausend jahren niemals durchgehen würde.

Gast: BÜRGER-NOTWEHR
20.06.2012 08:31
13 2

IM AUGUST BUSSE CHARTERN, IN BRÜSSEL EU-TINTENBURGEN BESETZEN, DIE MACHT ÜBERNEHMEN, WOHLSTANDSSICHERND RETOUR ZU NATIONALSTAATEN UND HARTER DM-KERNUNION STATT EURO-DESASTER, EMPFINDLICHEN WOHLSTANDSVERLUSTEN UND DESTABILISIERUNG !!! ENDE DES MACHTMISSBRAUCHS !!!


Spindelegger hat mit seiner bürgerfeindlichen Geheimdiplomatie seine Kompetenzen und den Verfassungsbogen weit überschritten.

Die Unterschrift muß er stornieren und zurücktreten.

Denn das, was er tat, ist Verrat am Souverän!

Hinsichtlich dem glorifizierten Pleite-Euro ist zu fragen:

Cui bono?

Den meisten EU-Bürgern wird durch den aufgezwungenen Euro nur genommen, schmerzlich viel Schaden zugefügt (schleichende Geldentwertung bei stagnierenden Realeinkommen; Fiskalunion und drohende Eurobonds), während sich ein Grüppchen an Milliardären & Bankstern mit Hilfe der intransparent parteienfinanzierten Polit-Handlanger immens auf Kosten der Bürgermehrheit bereichert. Laufend werden Verträge, Verfassungsbestimmungen, Gesetze gebrochen, Grundrechte beschnitten, die entmündigten Bürger durch Angstmache via die Medien manipuliert und instrumentalisiert, überwacht und als Zahldeppen mißbraucht.

Der bereits institutionalisierte Machtmißbrauch nimmt rasch immer krassere Formen an.

Mit diesem überfallsartigen Vorhaben droht eine neofeudale Diktatur.

Der entmündigte und teilenteignete Bürger muß nurmehr für die immer frecher agierenden 1 % Superreichen immer mehr zahlen, zahlen, zahlen...

Der Wohlstand der hart arbeitenden vielen und all unsere Zukunftschancen stehen dank Spindelegger nun zur Disposition.

Diesen konfiskatorischen Machtmißbrauch muß man sich nicht gefallen lassen!

WIR, DAS VOLK
P R O T E S T I E R E N
AUFS ALLERSCHÄRFSTE GEGEN DIE SICH ETABLIERENDE DIKTATUR !!!


Antworten Gast: Pro Bundesstaat Europa
20.06.2012 10:18
1 6

Re: IM AUGUST BUSSE CHARTERN, IN BRÜSSEL EU-TINTENBURGEN BESETZEN, DIE MACHT ÜBERNEHMEN, WOHLSTANDSSICHERND RETOUR ZU NATIONALSTAATEN UND HARTER DM-KERNUNION STATT EURO-DESASTER, EMPFINDLICHEN WOHLSTANDSVERLUSTEN UND DESTABILISIERUNG !!! ENDE DES MACHTMISSBRAUCHS !!!

Da unterschreibt schon wieder so ein Einzelposter mit "WIR" und hat noch nicht geschnallt, dass er und seinesgleichen in der Minderheit ist.

10 1

Der Zeitpunkt ist perfide ausgewählt

Die Menschen verfolgen die Fußball EM auf den Fernsehschirmen, freuen sich, oder regen sich über nicht gegebene Tore auf. Der Urlaub steht vor der Türe und somit auch im Zentrum der privaten Planungen. Derweil wird das dumme Volk von den gekauften Schreiberlingen der Systemmedien "alternativlos" in die Diktatur gelogen. Spndelegger gibt in Österreich Bürgernnähe vor, derweil setzt er seine Unterschrift zur Abgabe nationalstaatlicher Souveränität und verrät mit der Zustimmung zur Trasferunion im Gleichschritt mit der SPÖ und den Grünen die Interessen der Österreichischen Bevölkerung. Und Heinz Fischer? Der hat erst kürzlich bekundet, daß er von Volksabstimmungen nicht viel hält. Also fragt man das dumme Volk erst gar nicht, der perfide Plan zur Errichtung einer EU-Diktatur wäre ansonst massiv gefährdet.

0 0

Re: Der Zeitpunkt ist perfide ausgewählt

völlig bewusst weil seit den Zeiten Rom s weiss, dass Ablenkung von kommender Tatsachen immer funktionieren !

Siehe dazu Themenabhandlingen im NR; da werden die wichtigsten zu Zeiten behandelt (übertragen), in denen die meisten entweder arbeiten müssen, oder gerade Fussbal als Brot und Spiele von der AUfmerksamkeit ablenken sollen/wollen... !

Wer auch ein wenig von Werbung versteht, erkennt weit mehr dahinter als all Jene, welche sich vom Orf und der Krone .... mittels angeblicher Skandale berieseln lassen !



mit dem kleinen Unterschied: in der USA haben Sie die gemeinsame Sprache


Re: mit dem kleinen Unterschied: in der USA haben Sie die gemeinsame Sprache

Es geht nicht um eine gemeinsame Sprache, sondern um kulturelle Unterschiede. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde mit Esperanto versucht, eine Weltsprache zu etablieren. Dieser Versuch ist damals gescheitert und wird auch heute scheitern, weil es nicht nur um das Verstehen, sondern vor allem um das inhaltliche Erfassen ankommt. Würde es nur auf die Sprache ankommen, wäre der Zerfall der UdSSR, der Tschechoslowakei, Jugoslawiens, die drohende Teilung Belgiens, die separatistischen Bewegungen der Basken, der Katalanen, der Transnistrier sowie der tatsächlichen Selbständigkeit der Schotten und Waliser unerklärlich. Es steckt also ein wenig mehr dahinter, als nur eine Sprache.

so do we

all of us learned English in school. Hence, most of us should be able to follow the speeches of our common president if held in English. All there needs to be done is to put more focus on teaching English to the next generation and maybe offer some courses to the public (for free) to shape up their rusty knowledge of English. That doesn't mean the 23 languages have to vanish, it only means that there has to be one language we all speak.

Antworten Antworten Gast: big brother
20.06.2012 10:40
0 0

Re: so do we

the new language has to be
new speak :-)

Re: so do we

No, thanks a lot.
First of all we do not have "Our common president"yet and there is no need to have one.

We are quite happy to stay without giving up our own,longly cultivated language and our ethnic identity,our traditions and-last not least-our assets.

Comprende ?

Re: Re: so do we

1. We? Speak for yourself!
2. Who said something about giving up our identity or traditions. No need to panic!
3. Assets :-) good one. Our asset strongly depends on what Germany does - meaning, whatever direction Germany is moving in so shall we, or we will find ourselfs out of assets in the wink of an eye. And that was true long before we joined the EU.

Antworten Antworten Gast: Angebergucker
20.06.2012 10:20
0 1

Re: so do we

Sonst noch was?

Re: mit dem kleinen Unterschied: in der USA haben Sie die gemeinsame Sprache

Du meinst also, Europa funktioniert deswegen nicht, weil Barroso, Frau Merkel nicht versteht?

glauben Sie der amerik. Präsident wäre in Texas akzeptiert, wenn er portugiesisch spräche?

Nur damit das klar ist, da gehts nicht um Deutsch vs. Französisch, es gibt 23 (!) Amtssprachen in der EU!

Die Akzeptanz eines "gemeinsamen" Oberhauptes, das in tagtäglichen Reden und Statements nicht die Muttersprache spricht, ist ... Null?