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Umbauplan für einen EU-Staat

19.06.2012 | 18:13 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Zehn EU-Außenminister, darunter Michael Spindelegger, wollen die EU in einen Bundesstaat nach Vorbild der USA umwandeln. Die "Zukunftsgruppe" will das politische System umgestalten.

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Wien. Sie waren die Verlierer des Lissabon-Vertrags. Die EU-Außenminister büßten mit der neuen europäischen Rechtsgrundlage ihren fixen Platz beim EU-Gipfel ein. Nun, da sie entmachtet sind, haben zehn von ihnen eine völlig neue demokratische Struktur für die Europäische Union erarbeitet. Es ist ein bundesstaatliches Modell ähnlich jenem der Vereinigten Staaten von Amerika – ein parlamentarisches Zweikammersystem mit einem direkt gewählten EU-Präsidenten. Das Modell würde die derzeit dominierenden Staats- und Regierungschefs entmachten und ein staatsähnliches Demokratiesystem für die EU schaffen.

Die „Zukunftsgruppe“, die vom deutschen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) initiiert wurde und der auch Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) angehört, geht vom derzeitigen politischen System der EU aus, will es aber völlig umgestalten. So soll der Präsident der Kommission zum direkt gewählten Regierungschef aufgewertet werden, der sich sein Regierungsteam selbst zusammenstellt. Da bei ihm die Entwicklung von neuen Gesetzen und deren Umsetzung zusammenliefen, wäre er künftig der einflussreichste Politiker Europas.

 

Neue Länderkammer

Statt dem derzeit mächtigen Europäischen Rat (EU-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs) sowie den regelmäßigen Ratstagungen der nationalen Fachminister soll in Brüssel eine Länderkammer gleichberechtigt zum Europaparlament eingerichtet werden. Ähnlich der USA mit ihrem Senat und Repräsentantenhaus würde die EU dadurch eine neue parlamentarische Balance erhalten.

In Österreich wurde dieses Modell bereits in den 1990er-Jahren vom damaligen Bundesrat und mittlerweile verstorbenen Manfred Mautner-Markhof entwickelt. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Mautner-Markhof damals bei Außenminister Wolfgang Schüssel (ÖVP) mit seinem Vorschlag kein Gehör fand. Jetzt ist es ein Nachfolger Schüssels, der diese Idee gemeinsam mit Amtskollegen forciert.

Die Außenminister von Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien haben seit dem Frühjahr regelmäßig getagt. Am gestrigen Dienstag stellte die Zukunftsgruppe ihre Vorschläge Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Ratspräsident Herman Van Rompuy, EZB-Chef Mario Draghi und Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker vor. Das nun der „Presse“ vorliegende Papier ist ein Zwischenbericht, dem noch weitere Verhandlungen folgen werden.

 

Euro „irreversibel“ machen

In diesem Papier begründen die Außenminister die Notwendigkeit einer neuen demokratischen Struktur für die EU mit der aktuellen Krise und dem Bestreben, die Währungsunion „irreversibel“ zu machen. Ihre Vorschläge gehen in Richtung eines aufgewerteten politischen Bundesstaats mit mehr gemeinsamen Kompetenzen, die bisher in Kernbereichen nationaler Politik angesiedelt waren. So sprechen sich die zehn Außenminister für einen gemeinsamen europäischen Grenzschutz aus. Sie befürworten die Ausweitung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu einer EU-Armee. Und sie treten für mehr direkte Kontrolle der nationalen Haushalte ein, wie sie zuletzt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Initiativen für eine „Fiskalunion“ gefordert hat.

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Westerwelle hatte bereits im März bei einem ersten Treffen in Berlin eine deutliche politische „Vertiefung“ der EU gefordert und war dafür scharf kritisiert worden. Spindelegger betonte damals, dass sich Österreich einer neuen EU-Vertragskonstruktion nicht verschließen dürfe.

Ihr gemeinsames Papier fordert nicht nur eine Zentralisierung der Macht, sondern auch eine stärkere Einbindung der nationalen Parlamente in den europäischen Entscheidungsprozess. Sie sollen stärker als bisher mit dem Europäischen Parlament zusammenarbeiten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2012)

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910 Kommentare

Re: Na dann gute Nacht

Frag mal all jene die weniger haben, ob sie am grossen Kuchen mitnaschen möchten???

Die Antwort brauch ich nicht schreiben, oder?

Eine Frage zum Abschluss - Wer bildet in dieser Hinsicht die Mehrheit ?

Aha!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Und was ist nun mit jenen die immer lauthals "Verschwörungstheoretiker" gerufen haben und nach wie vor Ausreden suchen und die ganze Sache negieren???

Ihr realitätsfremden Vollidioten!!!

Antworten Gast: Pedro
19.06.2012 20:43
3 9

Wieso realitätsfremde Idioten?!?

Ich bin DAFÜR!!!

Selbst Deutschland ist in der heutigen globalisierten Welt alleine einfach zu klein. Die Unternehmen wurden rießig, die spielen sich mit Ländern wie Österreich nur.

Wo liegt eigentlich das Problem wenn eine einheitliche Armee Europa verteidigt?
Übrigens das EU Heer gibt es bereits. Aktuell angeführt von Österreich (nur mal so als Hinweis dass die Neutralität bis auf winzige Dinge eh schon lange abgeschafft wurde).

Ist doch positiv. Außerdem ist es doch gut, wenn Schuldenländern wie Österreich in denen die Bevölkerung ständig auf Kosten der nächsten leben, mal halt jemand sagt: Stopp so geht es nicht mehr weiter. Will Österreich dann in Zukunft selbst bestimmen was hier geschieht, tja dann müssen wir halt den Hintern in die Höhe kriegen und endlich die lange bekannten Reformen auch umsetzen.

Diese Krise hätte auch dem letzten Blinden die Augen öffnen müssen, dass die Nationalstaaten in der heutigen Welt, nicht mehr imstande sind, viele der anstehenden Probleme zu lösen. Vielmehr sind die Nationalstaaten ein Teil des Problems.
Außerdem geht es ja nicht um die Abschaffung von Österreich. Wollen wir Europäer unseren Wohlstand erhalten, dann müssen wir gemeinsam diesen Weg gehen.

Selbst Norwegen und die Schweiz sind in Wahrheit dabei. Beide sind aktuell unter den größten EU Nettozahlern. Deren EU Beiträge wurden von deren Völkern in mehrern Volksabstimmungen bestätigt. Nennt sich halt Kohäsionsfonds, etc. Auch müssen die fast alle EU Gesetze übernehmen ...

Antworten Antworten Gast: Hardliner 1
19.06.2012 22:38
2 0

Re: Wieso realitätsfremde Idioten?!?

Detschland zu klein? Die Schweizer oder Norweger sind viel, viel kleiner und leben bestens. Man braucht keinen Moloch, der hauptsächlich aus Schwachmaten besteht, also Staaten, die zwar mit im Boot sitzen, aber nicht daran denken, mit zu rudern. Viele Schwache ergeben keinen Starken. Und viele EU- und Euro-Staaten sind sehr schwach und belasten die Gemeinschaft mehr als sie nützen.

Re: Wieso realitätsfremde Idioten?!?

Les nochmal mein Posting vielleicht kommst du von alleine auf die Antwort auf die Frage in der Überschrift von DEINEM Posting!

1 0

Re: Wieso realitätsfremde Idioten?!?

Vielmehr sind die Nationalstaaten ein Teil des Problems.

und welcher Staatenbund hat überlebt?

Am Papier sieht es meist besser aus als es die Realität zulässt.


Gast: bruno33
19.06.2012 20:25
12 0

Die Zeit neigt sich dem Ende zu,wo Politiker meinen sie können ihren Willen einen ganzen Kontinent aufzwingen!

Wenn der Europäer über seine gemeinsame Zukunft durch eine Abstimmung nicht mitentscheiden darf,wird es die Hose gehen.


Gast: Österreicher (32)
19.06.2012 20:17
3 24

Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

Auch wenn hier die Kroneverblödeten und Strachedeppen ihren Blödsinn posten!

1 0

Re: Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

muss ihnen da recht geben!! die eu diktiert jetzt schon alles, aber wer kennt mehr als 2 eu politiker?! ich fände es toll eine eu regierung wählen zu können! alles besser als HC, grüne und das restliche kasperltheater! in ö geht alles über das parteibuch in dt. z.b. schaut das ganz anders aus!
außerdem wäre ein eu staat das mächtigste land, da können sich USA und co weit hinten anstellen!
es gab darüber vor 1 oder 2 jahren mal einen bericht, die angst der USA vor einem europäischen superstaat!
455 millionen bürger, wirtschaftlich Nr. 1!
was spricht dagegen? jetzt ist alles so halbseiden, nicht fisch und nicht fleisch!
hätte man das von anfang an so gemacht hätten wir sicher nicht so eine krise.....
ein finanzministerium, eine armee, ...
wofür hat ö ein heer?! auf wen sollen die schießen mit ihren gulaschkanonen?

1 1

Re: Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

Jaaa voll schlimm. Aber es sind "Landsleute" wie die, welche einen auf nem anderen Kontinent auf die Frage "Woher kommen sie?" mit "aus Europa" kommen lassen. Nicht weil man bereits jetzt weiter denkt, bloß um sich nicht so sehr für das Bildungsniveau und die Pimitivität im "eigenen Land" zu schämen, von der mittleren Vergangenheit ganz zu schweigen. Vereinigte Staaten von Europa? --- Jaaa BITTE.

Antworten Gast: UKW
19.06.2012 20:39
12 1

Re: Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

Ja wenn Sie für ein "enger integriertes Europa" sind, dann muss es einfach stimmen. Kein Zweifel möglich. Leute, die andere beschimpfen wie ein Rohrspatz haben sowieso immer recht. Das wird jeder Facharzt in der Klapse bestätigen.

Antworten Antworten Gast: Würdelosebeobachter
19.06.2012 21:15
0 0

Re: Re: Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

Seien sie nicht so hart, der Mann ist immerhin 80 (geboren 32, wie er seöber schreibt).
Könnte aber auch sein, dass er an am Tourette-Syndrom (Schimpfzwang) leidet und sich deshalb nicht intelligent auszudrücken vermag.
Noch eine Möglichkeit, die meiner Ansicht nach wahrscheinlichste: Er ist halt ein sehr, sehr einfacher Mensch.

Antworten Gast: globetrotterneu
19.06.2012 20:34
6 1

Re: Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

Jeder der nicht für diese neue Form von DDR ist Wählt Strache so kurzsichtig und dumm kann nur ein Rot Schwarz Wähler sein.Wählen sie weiter ihre Henker wenn man sie fragen würde warum sie so Wählen würden sie Antworten weil ich das immer so gemacht habe.So wird sich nie was ändern.

Antworten Antworten Gast: Pedro
19.06.2012 20:54
2 2

Re: Re: Ja, ich bin für ein enger integriertes Europa!!!!

Warum ich dafür bin kann ich leicht erklären.

Sehen sie sich doch mal um in der heutigen Welt. Es kann doch nicht sein, dass wir Europäer uns wie früher durch die Nationalstaaten wirtschaftlich bekämpfen. Heute stehen mit den USA, Australien, Indien, China, Brasilien ganz andere Schwergewichte vor unserer Tür.

Glauben sie im Ernst Österreich hätte in Wirtschaftsverhandlungen mit diesen Ländern auch nur den Hauch einer Chance?!? Glauben sie Österreich hätte gegen Unternehmen wie Apple, Google, Microsoft, Facebook, die Musikindustrie, etc. auch nur den Hauch einer Chance? Da heißt es dann, entweder ihr Össis tanzt nach UNSERER Pfeife oder ihr bekommt halt keine Produkte mehr geliefert. Grenzen hoch wie sich Strache das vorstellt ist der direkte Weg in den Untergang. Das Geld und die Jobs und vor allem der Wohlstand kommen aus dem Export. Wollen sie wirklich wieder alle Produkte im Inland herstellen und sich dann moderne Produkte nicht leisten können?!?

Die Schweiz (+ Norwegen) kommt der halbwegs eigenständige Weg sehr teuer. Die gehören zu den größten EU Nettozahlern. Oder glauben sie im Ernst dass ein Europäischer Staat Produkte in den EU Raum exportieren darf!? Deren Beiträge werden hinter Titeln wie Kohäsionsfonds etc. verborgen und von deren Bevölkerung in Volksabstimmungen schon mehrmals bestätigt. Die wissen halt wo ihr Reichtum herkommt. Auch übernehmen die fast alle EU Gesetze. Die sind für einen grenzüberschreitenden Handel einfach nötig.

Gast: Liberty Force
19.06.2012 20:14
15 1

NWO- dalli, dalli!

Mann, jetzt haben sie es aber eilig mit ihrer NWO! Darf ich daraus den Schluss ziehen, dass die Hütte lichterloh brennt und nicht mehr lange gehalten werden kann?

Tja, Pech gehabt. Solche Pläne brauchen laaaange, um durch die Parlamente zu gehen! Peitscht man sie allzu schnell durch, kapiert schließlich auch der Dümmste, worum es wirklich geht- die Euromantik ist dann endgültig weg, der Widerstand der Bevölkerung auf breiter Front sicher.

Und weniger pleite ist Europa davon auch nicht, der Währungsschnitt mit Streichung der Guthaben wird so oder so nötig. Ergebnis: Die Bevölkerung kapiert es ebenfalls, was gespielt wird.

Re: NWO- dalli, dalli!

Mag ja stimmen - aber von Ihrem Gejammer wird nun leider auch nichts mehr besser.

0 0

Re: Re: NWO- dalli, dalli!

es stimmt ja nicht einmal

Antworten Antworten Gast: Liberty Force
19.06.2012 22:51
1 0

Re: Re: NWO- dalli, dalli!

Lösungen gibt's schon eine Menge, fangen Sie am besten hier an:

www.steuerboykott.org

Ich lebe die Lösung bereits!

Gast: anderswo
19.06.2012 20:07
9 0

ESM - Baby


wird gehätschelt, schließlich soll es richtig groß werden

http://www.boerse-express.com/pages/1256722/newsflow

14 0

Wie immer...

Wie immer berichtet der unabhängige ORF kein Wort darüber.

Antworten Gast: Gast 1090
19.06.2012 20:08
0 9

Re: Wie immer...


Völlig falsch! Der ORF berichtete und berichtet darüber.

Re: Re: Wie immer...

Was hat der ORF an diesem Tage über diesen Pakt berichtet??

Gast: oeconomia
19.06.2012 19:56
2 2

demokratie

hoffentlich nicht nur eine utopie , wenn man sich so die nationalstaaten anschaut. diese koennten direkte demokrate online schon jahrzehnte umsetzen. ueber das medium internet kann jederzeit online abgestimmt werden, ueber alle gesetze , antraege, initiativen... hoffentlich setzten das die piraten um.

Gast: UKW
19.06.2012 19:54
23 0

Spindelegger würde ich nicht einmal meinen Geräteschuppen umbaun lassen, geschweige denn die EU

Worauf das alles hinausläuft, ist doch die Abschaffung der Demokratie. Einmal in 6 Jahren einen EU-Regierungschef zu wählen, der dann schalten und walten kann wie er will und sich ein Team aus x-Beliebigen Typen zusammenstellen kann, bedeutet Null Mitspracherecht der Bürger in Sachfragen. Was nützt es wenn ich einmal in 5 oder 6 Jahren zwischen einem Jaque K. und einem Francoice L. und einem Frederik U. wählen kann? Und die dann 5 oder 6 Jahre völlig freie Hand haben.

Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
19.06.2012 19:22
41 0

1. wurde die ganze EU-Krise

erst erzeugt, um sie dann als Grund für die Vereinigten Staaten der EU zu mißbrauchen, das Ziel war immer schon NWO

2. wird im ganzen Artikel komischerweise kein Wort darüber verloren, was das Volk davon wohl hält - obwohl das der WICHTIGSTE Punkt ist

3. falls man sich tatsächlich über den Volkswillen hinwegsetzen will (deswegen die EU-Polizeitruppe?), dann kann man nur sagen, sollens sie's doch versuchen,
dann wird der Kampf Volk gegen oberste 1%, Banken und Medien zur täglichen Realität werden, und endlich werden mal die richtigen Leute von den Masten baumeln


Antworten Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
19.06.2012 20:08
22 0

Re: 1. wurde die ganze EU-Krise

4. haben sich die Bilderberger wohl darauf geeinigt, besonders während der Fußball-EM ihre Agenden voranzutreiben - in Syrien geht's ja derzeit auch rund, ohne dass wir viel davon bemerken


15 0

Re: 1. wurde die ganze EU-Krise

...genau meine Meinung. Zum Glück ist die Bildung noch nicht so sehr am Boden, sodass es noch ein paar "Überzuckern".

Vl. hätte man zuerst das "Pisa-Projekt" umsetzen sollen.

Gast: BÜRGER DER EU
19.06.2012 19:20
6 40

Volle Integration

Der Umbau der EU in einen Bundesstaat a la USA ist der einzige Ausweg aus der Krise. Damit würde 100e Milliarden Euro järlich einsparbar.
1 EU-Aussenminister anstelle von 27
1 EU Aussenministerium
1 diplomatisches Korps anstelle von 27
1 EU-Verteidigungsminister anstelle von 27
1 EU-Verteidgungsministerium anstelle von 27
1 EU-Armee, Marine, Luftwaffe anstelle jeweils 27
1 EU-Luftraum "Single European Sky" anstelle blödsinniger Zwergerl-Lufträume, die der Gesamtheit der EU-Steuerzahler jährlich 600 Milliarden Euro kostet.

Die Liste lässt sich fortführen. Empfehle die Verfassung der USA zu studieren.
Unsere Staats- und Regierungschefs, sollten sich das Modell der USA vergegenwärtigen.
1 EU-Aussengrenze kontrolliert durch eine EU-Polizei und nicht nationale Polizeikräfte.

Wie auch in der USA muss die Aussen- und Sicherheitspolitik zentral auf EU-Ebene gesteuert werden. Nationale Abbildungen sind Verschwendung von Steuergelder.
Im Bereich der Finanzpolitik müsste es EU-Steuern "Federal Taxes" geben und nationale Steuern. Auf jeden Kassenbon wäre dem Steuerzahler sichtbar zu machen wie sich die Steuern aufschlüsseln in EU und nationale Steuern. Die Bürger würden sich wundern, wer mehr verschlingt.


Antworten Gast: Ideologen träumen von der Menschenformung
19.06.2012 19:44
14 2

Re: Volle Integration??

Ja, nee, ist klar. Und die Eigenheiten der Menschen in unterschiedlichen Ländern radieren die Befehlsgeber einfach aus, und im Pass steht unter Staatsangehörigkeit: Euroländer/ Euroländerin. Daneben ein roter Stern?? Und bezahlen tun wir mit Plastikkarten, in Euro. Und die Fussball EM, heisst Euro. Und die EUBürgerKV heisst Eurokasse. Und die riesen Supermarktkette heisst dann auch Euro.
Da ist der reine Größenwahn, und es wird, wie immer, bitter enden. Alleine schon deshalbb weil nicht jeder Europäer ein Sozialist ist!! Und nicht "eingezont" leben will.

Antworten Gast: strelnikov
19.06.2012 19:39
6 1

Re: Volle Integration

Haben Sie sehr ausführlich geschildert. Meine Frage dazu: was machen sie mit jenen, die derzeit im Sold der EU stehen?
Hilfsarbeiterjobs werden ja bekanntlich immer weniger.

Re: Re: Volle Integration

Neid?

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Re: Volle Integration

dafür aber 51.000.000 MenschenOHNE Krankenversicherung (2008 waren es ""nur" 46 Mio)

diese Superstaaten bringen eine weitere Umverteilung des Geldes hin zu denjenigen, die die Systeme geschickt ausnutzen können.

Das fänden Sie erstrebenswert?

0 0

Re: Re: Volle Integration

hat irgendwer gesagt daß die krankenvesicherungssysteme in europa wegfallen würden?

Re: Re: Volle Integration

Das ist doch Augenauswischerei - wenn das in grosser Skala funktioniert, wieso dann nicht schon im Nationalstaat? Da hab ich mehr Vertrauen, dass sich das die Länder gegenseitig nicht erlauben als das jetzt innerhalb Österreichs läuft.

Gast: Unsoldiar
19.06.2012 19:19
18 1

Ich wünsche den führenden Politikern viel Glück

mit den Griechen, Portugiesen, Bulgaren und Rumänen!

Einen Sack Flöhe zu hüten muss wohl einfacher sein...

Jedenfalls haben sich die EU-granden eine grandiose Aufgabe gestellt - einen Kontinent, der total verschieden ist, von Nord nach Süd ein Entwicklungsgefälle hat von hochentwickelten Staaten im Norden zu unregierbaren, chaotischen Entwicklungsländern im Süden.

Wer die Unregierbarkeit Italiens kennt (wo die Mafia in Süditalien die eigentliche Macht ausübt), das Chaos in Griechenland - muss sich fragen ob diejenigen die jetzt einen EU_Superstaat gründen wollen, noch ganz bei Trost sind.

Ich glaube aber es geht gar nicht so sehr um die Staatengründung - sondern um die Anteile und Einlagen der Super/reichen zu sichern.

Denn die EU-Politiker haben genau das gemacht was den Reichen und Banken hilft (Griechenland Hilfe als alleinige Hilfe für Banken und Kapitaleigner aber nicht für das griech. Vokl!).

Werden wohl weitermachen mit dem Bankenretten und Reichen retten...

Das mit dem Staat ist nat. ein Hirngespinst, ein unausgegorener Plan von ein paar Spinnern!

0 0

Re: Ich wünsche den führenden Politikern viel Glück

alles was sie hier anführen gibt es mit u. ohne eu.mit eu ist es wahrscheinlich besser.
es ist nicht möglich die grenzen dicht zu machen u. sich abzuschotten.mafia u. korruption lassen sich nicht durch ländergrenzen aufhalten.
noch ein wort zur griechenland hilfe.ch versuche es mit einem vergleich:sie haben schulden,u.ich bezahle diese schulden,habe ich ihnen dann geholfen?
die verschuldung der griechen ist der preis für etwas das sie einmal bekommen habe,nämlich eine menge geld von den finanzmärkten daß sie nicht sehr klug verwendet haben,hauptsächlich für lohnerhöhungen un den konsum von im ausland erzeugten gütern.

Re: Ich wünsche den führenden Politikern viel Glück

Ihre Aussagen sind kurzsichtig gedacht und auf Klischees der Amerikaner aufbauend. Die USA bestehen aus Bundesstaaten die teils nicht unterschiedlicher sein könnten von Kultur und auch Wirtschaftsleistung. Missouri Mississippi sind deren Griechenland, nur ist es für die USA selbstverständlich für strukturschwächere Staaten aufzukommen. Nicht jedes Land kann ein Exportweltmeister sein wie Deutschland, dies ist sich auch die USA im klaren. Was man u.a. den Irrsinn mit den Fertigungsaufträgen in den USA bei Rüstungsaufträgen aussieht(jeder Bundesstaat möchte zumindest eine Kleinigkeit produzieren). Wir sollten aus den Fehlern der USA lernen und unser Europa im Geiste der Aufklärung errichten. Europa hat Zukunft und die Vielfalt verbindet uns. Mein Freundeskreis besteht größtenteils aus Nichtösterreichischen EU Bürgern( Deutsche Briten, Franzosen Holländer). Europa als 1 Superstaat wäre für mich die einzig richtige Konsiquenz. Wir brauchen ein geeintes Europa mit geeinten Zielen, wie sonst können wir Mammutprojekte stämmen, Einzelstaaten schaffen es nicht den Weltraum zu erobern, das Energieproblem zu lösen, noch Forschung effektiver zu gestalten. Ein Europa welches von seinem Geschwür der Nationalstaaten befreit wird und deren unfähigen Politikern ist das beste was dem Kontinent passieren könnte

Antworten Antworten Gast: werwillwas
19.06.2012 21:00
1 0

Re: Re: Ich wünsche den führenden Politikern viel Glück


Niemand braucht den Superstaat um bei Forschungsprojekten zusammen zu arbeiten, unter der Norm - Energiesparlampe.

Und da sich im Superstaat mehr und mehr die Interessen der Konzerne und Finanzindustrie durchsetzen, hat Otto Normalverbraucher inzwischen reichlich die Schnauze voll von grössenwahnsinnigen Phantasien.


22 1

Wer hat Spindlegger dazu ermächtigt?

Ich nicht, und viele andere vermutlich auch nicht. Was wird er mit seiner freien Zeit anfangen, wenn die ÖVP bei der nächsten NRW dramatisch abstürzt?

Gast: koralle
19.06.2012 19:13
17 0

Die Kommunistenfäuste oben auf dem Foto

sagen eigentlich alles. Ein Wahnsinn, was die zwei Buchstaben planen. So wird wohl auch klar, dass hier seit 2008 eine riesen Show abläuft (Krise). Die Weichen wurden wohl so gestellt, dass nur KRISE/N dabei herauskommen kann. Und nun will man unterschiedlichste Nationalstaaten zusammenputschen und aneinanderbinden. manmanman.

10 1

Re: Die Kommunistenfäuste oben auf dem Foto

Das sind die zwei Kommunistischen Parteien zwischen denen dann gewählt werden darf. Das nennt sich dann wahrscheinlich Demokratie. Kein Wunder, dass die im Kreml zusperren mussen, die brauchten alle Kräfte in Brüssel.

Zuerst die Leute vier Jahre lang mit einer Krise kleinkriegen bis sie alles hinnehmen so lange sie nicht in der Armut landen.

Endlich!

Das ist endlich ein Konzept - und endlich würden auch wieder demokratische Gepflogenheiten in den Moloch Brüssel einziehen. Wenn das gelänge, hätte die EU noch eine Chance von den Völkern europas akzeptiert zu werden.

Antworten Gast: edwige
19.06.2012 19:42
6 1

Re: Endlich!

".....würden auch wieder demokratische Gepflogenheiten in den Moloch Brüssel einziehen....."

Ja, der Moloch wird noch größer dadurch! Und wie sollen Sie als Bürger in Österreich. oder in Griechenland wissen, wen sie da wählen sollen? Ach ja, die Kandidaten reisen durch Länder und halten Vorträge!

USA.2.0 erscheint Ihnen erstrebenswert? Und Sie glauben tatsächlich, dass die dztn. undurchsichtigen Machenschaften in Brüssel dann transparenter würden?

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Ganz einfach - einfach abwählen!


Re: Ganz einfach - einfach abwählen!

vergiss es - wahlergebnisse sind bestellbar!

Gast: Gekko
19.06.2012 19:01
7 2

zeitgleich zu diesem online- bericht der

von mir gechätzten "die-presse" berichtet spiegel- online vom "taumeln spaniens richtung pleite" !! also meines erachtens ist das ein umbauplan für ein "haus" in einem seismologisch gefährdeten gebiet das einen feuchten keller hat,einen mit müll (faule kredite etc.) vollgeräumten hinterhof u. im garten des nicht abbezahten hauses halten frühestpensionisten beamte u. sonstige nettoempfänger ein barbecue auf staatskosten ab, haben sich einen riesen- flatscrenn zum fusball schaun bestellt u. haben vor noch lange zu bleiben !! also ein investor,bauherr,architekt bzw. baumeister aus der privatwirtschaft würde kaum ein solches projekt übernehmen,wenn dann nur mit/unter 90% vorauskasse !! ps: aber eine veränderung wird kommen,denn zurück gibt es keines mehr,hat es noch nie gegeben in der geschichte,oder !?

4 0

Re: zeitgleich zu diesem online- bericht der

denn schaun Sie mal wer den ESM schon durch hat.

Italien, Spanien, Belgien.....

nur so am Rande erwähnt, steht in Wikipedia, Ab Mitte 2012 soll diese Institution die Zahlungsfähigkeit der Staaten und der Banken in der Eurozone sichern" was so nicht stimmen kann, da der ESM KEINE Banken finanzieren darf.....aber vielleicht habe ich etwas falsch verstanden oder hier wurde schon vorgebaut.

14 4

Die EU ist ein Kasperlverein, der sich von Banken und

Konzernen kaufen lassen hat.

"Ihr gemeinsames Papier fordert nicht nur eine Zentralisierung der Macht, sondern auch eine stärkere Einbindung der nationalen Parlamente in den europäischen Entscheidungsprozess."

Meint dieser Satz die geplante und in der Grafik ersichtliche Länderkammer? Wenn ja, bleibt nur zu hoffen, dass diese nicht ein ähnliches Krüppel wie unser Bundesrat wird.

Schon beim EU Beitritt

sind wir zur Provinz versumpert ...... macht das Projekt zu Ende,denn schlechter als mit unserer Nichtregierung kanns nimmer werden .....

0 0

Re: Schon beim EU Beitritt

vor dem eu-beitritt waren wir ja quasi das zentrum .......des östlichen alpenraums