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Umbauplan für einen EU-Staat

19.06.2012 | 18:13 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Zehn EU-Außenminister, darunter Michael Spindelegger, wollen die EU in einen Bundesstaat nach Vorbild der USA umwandeln. Die "Zukunftsgruppe" will das politische System umgestalten.

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Wien. Sie waren die Verlierer des Lissabon-Vertrags. Die EU-Außenminister büßten mit der neuen europäischen Rechtsgrundlage ihren fixen Platz beim EU-Gipfel ein. Nun, da sie entmachtet sind, haben zehn von ihnen eine völlig neue demokratische Struktur für die Europäische Union erarbeitet. Es ist ein bundesstaatliches Modell ähnlich jenem der Vereinigten Staaten von Amerika – ein parlamentarisches Zweikammersystem mit einem direkt gewählten EU-Präsidenten. Das Modell würde die derzeit dominierenden Staats- und Regierungschefs entmachten und ein staatsähnliches Demokratiesystem für die EU schaffen.

Die „Zukunftsgruppe“, die vom deutschen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) initiiert wurde und der auch Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) angehört, geht vom derzeitigen politischen System der EU aus, will es aber völlig umgestalten. So soll der Präsident der Kommission zum direkt gewählten Regierungschef aufgewertet werden, der sich sein Regierungsteam selbst zusammenstellt. Da bei ihm die Entwicklung von neuen Gesetzen und deren Umsetzung zusammenliefen, wäre er künftig der einflussreichste Politiker Europas.

 

Neue Länderkammer

Statt dem derzeit mächtigen Europäischen Rat (EU-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs) sowie den regelmäßigen Ratstagungen der nationalen Fachminister soll in Brüssel eine Länderkammer gleichberechtigt zum Europaparlament eingerichtet werden. Ähnlich der USA mit ihrem Senat und Repräsentantenhaus würde die EU dadurch eine neue parlamentarische Balance erhalten.

In Österreich wurde dieses Modell bereits in den 1990er-Jahren vom damaligen Bundesrat und mittlerweile verstorbenen Manfred Mautner-Markhof entwickelt. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Mautner-Markhof damals bei Außenminister Wolfgang Schüssel (ÖVP) mit seinem Vorschlag kein Gehör fand. Jetzt ist es ein Nachfolger Schüssels, der diese Idee gemeinsam mit Amtskollegen forciert.

Die Außenminister von Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien haben seit dem Frühjahr regelmäßig getagt. Am gestrigen Dienstag stellte die Zukunftsgruppe ihre Vorschläge Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Ratspräsident Herman Van Rompuy, EZB-Chef Mario Draghi und Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker vor. Das nun der „Presse“ vorliegende Papier ist ein Zwischenbericht, dem noch weitere Verhandlungen folgen werden.

 

Euro „irreversibel“ machen

In diesem Papier begründen die Außenminister die Notwendigkeit einer neuen demokratischen Struktur für die EU mit der aktuellen Krise und dem Bestreben, die Währungsunion „irreversibel“ zu machen. Ihre Vorschläge gehen in Richtung eines aufgewerteten politischen Bundesstaats mit mehr gemeinsamen Kompetenzen, die bisher in Kernbereichen nationaler Politik angesiedelt waren. So sprechen sich die zehn Außenminister für einen gemeinsamen europäischen Grenzschutz aus. Sie befürworten die Ausweitung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu einer EU-Armee. Und sie treten für mehr direkte Kontrolle der nationalen Haushalte ein, wie sie zuletzt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Initiativen für eine „Fiskalunion“ gefordert hat.

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Westerwelle hatte bereits im März bei einem ersten Treffen in Berlin eine deutliche politische „Vertiefung“ der EU gefordert und war dafür scharf kritisiert worden. Spindelegger betonte damals, dass sich Österreich einer neuen EU-Vertragskonstruktion nicht verschließen dürfe.

Ihr gemeinsames Papier fordert nicht nur eine Zentralisierung der Macht, sondern auch eine stärkere Einbindung der nationalen Parlamente in den europäischen Entscheidungsprozess. Sie sollen stärker als bisher mit dem Europäischen Parlament zusammenarbeiten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2012)

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910 Kommentare
 
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Antworten Antworten Antworten Gast: Schauschauer
19.06.2012 14:29
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Re: Re: Re: europaregierung- NEIN !

Vergiss aber vor lauter schau'n nicht auf das Denken :-))

EU Politik auf und ab

an dem Vorschlag kann man schön erkennen, wie das auf und ab in der EU Politik von gefährlichem Unsinn (ESM) einerseits und bahnbrechenden Zukunftsideen (Bundesstaat) andererseits fast täglich schwankt.
Experten sagen ja schon lange, es gebe nur zwei Lösungen für die Eurokrise, entweder den Euro abschaffen und back to 1995 oder die Vereinigten Staaten von Europa - alles andere wäre Vollgas gegen die Mauer.
Der Schritt zum Bundessstaat wäre ein gewaltiger, mutiger Schritt weit nach vorne in die Zukunft - den Euro anschaffen wäre eine Flucht in die Vergangenheit; beides hat was für sich - der Schritt nach vorne hat für mich persönlich mehr Charme.
So kann was daraus werden mit 2-Kammern Parlament und gewähltem Präsidenten.
Allerdings zeigt die Liste der Unterzeichner bereits ein Problem: Wo bitte ist Frankreich? Ohne die Grand Nation geht gar nix! Und wenn die nicht wollen, was ich fürchte, war's das.
Jedenfalls um Längen besser als der ESM! Ohne Volksabstimmung geht's aber nicht!

Antworten Gast: 1. direkt gewählter Präsident der EU
19.06.2012 13:51
1 0

Re: EU Politik auf und ab

Ihrem Komentar kann ich nur Vollinhaltlich zustimmen.

Re: EU Politik auf und ab

Insgesamt sehe ich das sehr ähnlich. Für mich stellt sich aber nicht die Frage, welche Perspektive "mehr Charme" hat. Sondern, welche die bessere in Bezug auf meine eigene Lebensqualität hat.

Und da sehe ich noch nicht ganz deutlich, warum die in einem Bundesstaat steigen sollte.

Re: Re: EU Politik auf und ab

Natürlich steht das im Vordergrund. Aber auch was wir damit für die Zukunft schaffen, über unsere Generation hinaus, hat für mich Gewicht. Da ich beides positiv bewerte, hat das für mich Charme.

Warum ist der ESM gefährlicher Unsinn?

Bezüglich der Bundesstaatsidee stimme ich ja zu, realistisch ist das in den nächsten 10 Jahren oder so aber wahrscheinlich nicht.
Was sehen sie also als die Hauptprobleme mit dem ESM?

Re: Warum ist der ESM gefährlicher Unsinn?

Die Tatsache das er außerhalb der demokratischen Kontrolle steht. Wenn jemand über alles Geld der Eurozone verfügen können soll, der weder gewählt worden noch abwählbar ist, der über dem Gesetz steht (Immunität) und keinem Parlament gegenüber verantwortlich ist und das Ganze auch noch unwiderrufflich ist, dann ist mir das zu gefährlich - so beginnen Diktaturen. Also ich vervollständige: Der ESM in seiner derzeitigen Form ist für mich gefährlich - ein demokratischer Bundesstaat hingegen ist eine gute Lösung.

Da stimme ich schon zu ...

mir wäre so etwas wie der ESM als politisch legitimierte Institution der EU unter der Kontrolle des EU-Parlaments auch lieber. Oder als Organ der ECB. Leider lassen die derzeitigen EU-Verträge und die Aufteilung der EU in Eurozone und dem Rest das nicht zu. Man kann so etwas also nur als Privatfirma etablieren die mit einem völkerrechtlichen Vertrag der Teilnahmestaaten geregelt ist. Und die teilnehmenden Staaten entsenden ja ihre Vertreter in den "Gouverneursrat". Insoferne bestimmen die Länder kollektiv sehr wohl was der ESM macht. Man hat aber als einzelnes Land kein Vetorecht ... das hätte man aber in einer anderen Konstruktion wohl auch nicht.

Sie haben das gut erkannt ...

... Barroso ist der neue Cäsar.
Er leitet den Wandel vom Konsularstaat zum Kaiserreich über.
Cäsar machte das nicht nur aus Jux und Tollerei, sondern das Römische Reich hatte eine Ausdehnung erreicht, die von einer Stadtverwaltung (Senat) nicht mehr regiert werden konnte.
Wir sind an den Grenzen der Räte (alle Minister eines Faches) und brauchen einen Augustus (Cäsar bereitete ihm den Weg).
Die Tatsache, dass die Legislaturperiode 5 Jahre dauert, wird sogar dafür sorgen, dass die EU-Kaiser länger regieren als die römischen.
Das Volk? Das Volk ist wütend und will sogar kämpfen. Wie wir wissen, besiegte Cäsar Pompejus und das wars dann.

Gast: Schlaubi
19.06.2012 12:52
7 2

Die "neue Weltordnung" wird angestrebt

Faymann kann sicher mehr darüber berichten: war er doch als Privatmann bei einem gewissen Treffen...

Paranoia ...

ist medikamentös behandelbar.

Antworten Antworten Gast: Schlaubi
19.06.2012 14:59
1 1

Re: Paranoia ...

Lernen Sie Geschichte: für das Volk geschieht prinzipiell nichts.

Antworten Antworten Gast: krikri
19.06.2012 13:31
2 0

Re: Paranoia ...

kurzsichtigkeit auch...

Eine europaeische Regierung macht die EU-Staaten überflüssig!

Ich habe nichts dagegen. Man müsste weiterhin sparsam denken und manche Staaten zusammmenlegen! Der Anschluss von Österreich an Deutschland ist nur eine logische Folge!

0 0

Re: Eine europaeische Regierung macht die EU-Staaten überflüssig!

ich glaube auch daß eine europäische regierung ein gegenmittel gegen den noch immer vorhandenen nationalismus sind.sogar die serbischen nationalisten werden immer proeuropäischer.
die probleme u. angelegenheiten von bürgern in ganz europa werden immer ähnlicher werden.

Re: Eine europaeische Regierung macht die EU-Staaten überflüssig!

naja, auch in den USA gibt es Zwerge (Delaware) und Giganten (Texas); da muss nicht zwangsläufig fusioniert werden. Was aber schon diskutiert werden muss wenn es ein föderales Europa geben wird ist die Sinnhaftigkeit einer Ebene unter der Bundesstaatenebene, sprich die Bundesländer hätten dann meiner Meinung nach ebenso ausgedient wie sämtliche zweiten Parlamentskammern in den einzelnen Bundesstaaten (Bundesrat in A und D etwa). Also ein gewählter Präsident mit seiner Regierung, ein 2-Kammern Parlament von denen die obere (gesetzgebende) Kammer gewählt und die 2. Kammer von den Staaten beschickt wird und eine Staatsregierung, die gewählt oder vom staatlichen 1-Kammern Parlament beschickt wird, welches wieder gewählt wird.

Der Anschluss von Österreich an Deutschland ist nur eine logische Folge!

Ui. Toll. Tun wir dann drüber abstimmen? Bitte.

Gast: Eleonora K.
19.06.2012 12:51
1 0

Europaregierung

Wollen sich Westerwelle und Spindelegger ein Posterl sichern?

In ihrem gemeinsamen Papier begründen sie die neue demokratische Ordnung ähnlich einem Staat mit der Notwendigkeit, die Währungsunion „irreversibel" zu machen.

Ok. Und wie wird diese Notwendigkeit selbst begründet?

Ansonsten Bitte an die Presse: Mehr über dieses Papier und möglichst viele Details. Das könnte wenigstens eine Diskussionsgrundlage und/oder eine Vision sein.

Andauerndes Brechen von Verträgen, herumeiern und Geldvernichtung sind ja weder/noch.

7 3

Wie kann Spindelegger so etwas fordern?

Wer hat ihn bemächtigt?

Habe ich die letzten Monate im Koma verbracht und etwas versäumt?

Ganz klar sieht man hier. Es wird ein Vorstoß gewagt, gegen die eigenen Bevölkerungen und als Argument wird dann gesagt: "Das brauchen wir und die Italiener, Deutschen, etc. sind auch mit dabei".

Was hier abgeht ist ganz fies!

Da frage ich mich wo beginnt Diktatur.....? wir leben sie anscheinend bereits.

Gast: Till aus dem Haus der Freude
19.06.2012 12:41
2 1

Nachdem einschneidende Verfassungsänderungen zu erwarten sind,...

...inklusive der Beteuerungen, dass diese bloße Einbildung tumber Verhetzer seien: immer nur her mit einer Volksabstimmung.

...und noch einer...

...und noch einer...

...bis halt das Ergebnis passt.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Sehr geehrter Herr Minister Spindelegger,

auch wenn sie dazu legitimiert sind derartige Papiere zu unterzeichnen, glauben sie wirklich im Namen der Bevölkerung der Republik Österreich zu handeln ?
Oder hat in ihrem Amtsverständnis das eine mit dem anderen nichts zu tun ?


0 1

Re: Sehr geehrter Herr Minister Spindelegger,

wollen sie politikern verbieten über etwas nachzudenken?
wollen sie ,daß man ihre postings zensiert?

Gast: KFJ
19.06.2012 12:39
5 1

Interessant, dass unsere Politiker...

... bei EU-Dingen die Ersten sind, die was unterschreiben. Vorauseilender Gehorsam, würde ich sagen...

Antworten Gast: KFJ
19.06.2012 13:16
0 2

Re: Interessant, dass unsere Politiker...

Finde ich sehr gut.

Jaaaa, dann können sie in den unverdienten Ruhestand gehen


Kommt Volksabstimmung in Österreich?

Das Bevölkerung der Eurozone müssen sich entscheiden entweder Goodbye Euro oder Goodbye Souveränität.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/465283_goodbye_euro.html

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/goodbye-euro-d201491.html

Die Frage ist doch einzig, wer ist souverän gegenüber wem?

Wenn das ordentlich gemacht ist, dann ist natürlich die EU sourverän gegenüber anderen so wie das jetzt die USA sind. Und es ist nicht unmöglich, eine Demokratie ein einer USEU hinzukriegen die sogar noch besser wäre als die der USA. Gleichzeitig wird es wie dort natürlich auch weiter Gesetze geben, die auf Staatsebene erlassen werden.
So schrecklich muss das also nicht werden.

Die Frage ist halt, auf welcher Ebene man mitmachen will: will man eine gemeinsame EU mitgestalten oder will man auf einer nationalistischen Schrebergartenebene verharren?

1 8

Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

Na dann: Goodbye Souveränität
Es ist sowieso ein Irrglaube, dass Österreich unabhängig vom Rest Europas bestehen kann. Durch Wirtschaft und Kultur sind die europäischen Staaten so sehr miteinander verbunden, dass das Unglück des einen auch das Unglück der anderen ist. Entsprechend ist mehr Zusammenarbeit ohnehin nur zu Begrüßen, auch wenn das das Aufgeben unserer (imaginären) Souveränität bedeutet.

Antworten Antworten Gast: pan-tora
19.06.2012 13:31
2 0

Re: Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

haben sie das auch schon weiter gedacht? aktuell machen eu-politiker eh schon was sie wollen - und das teilw. ohne legitimation und immer wieder gegen den willen des groszteils der bevoelkerung - glauben sie das wird mit einer europaregierung besser?!? man musz nicht unter paranoia leiden um die "bevoelkerungsverachtenden" tendenzen der regierenden zu sehen. noch dazu hinkt der immer wieder aufgebrachte vergleich mit den usa ganz entscheidend, europa hat mit seinen regionen und nationalstaaten eine lange geschichte - die usa wurde auf unbeflecktem boden gegruendet (die uneinwohner-thematik lasse ich hier absichtlich weg).

Antworten Antworten Gast: Young an good
19.06.2012 13:25
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Re: Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

Stimme Ihnen absolut zu. Die ewiggestrigen Nationalstaatenbefürworter haben schon viel zu lange auf der Fortschrittsbremse gestanden.
Wir, die Jugend, pfeifen auf diese ganzen Nabelschauveranstaltungen, wir wollen ein in allen Bereichen vereintes Europa, einen Bundesstaat, in dem wir uns mit einem gemeinsamen Pass als europäische Staatbürger fühlen dürfen.
Siebenundzwanzig oder gar mehr verschiedene Staatsbürgerschaften, Regierungen, Armeen, Pässe und was weiß ich noch für unterschiedliches Zeug brauchen wir nicht mehr.
Dieses ganze Nationalstaatenkonglomerat von vorgestern auf engstem Raum sollte so schnell wie möglich aufgelöst werden und einem gemeinsamen Bundesstaat Platz machen. Oder wollen die noch ewig in der Vergangenheit herumhängen, um die Zukunft endgültig zu verpassen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Mitdenkender Jugendlicher
19.06.2012 16:04
1 1

Re: Re: Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

"Wir, die Jugend"?-
Sie sprechen für alle Jugendlichen?- wohl kaum.

Betrachten Sie einmal die Jugendarbeitslosigkeit in der EU.

"die Zukunft endgültig zu verpassen?" -
noch mehr Jugendarbeitslosigkeit?

Ja, "diese Zukunft" wird von der Jugend gerne verpasst.

betreff Reisepass- die gesamten bisherigen Errungenschaften der EU sind den gemeinsamen Reisepass nicht wert-
oder glauben Sie, es ist z.B. per Interrail von Vorteil nach Spanien oder Griechenland zu fahren, um dort die Krise vor Ort zu spüren?

Der "gemeinsame Reisepass" im übertragenen Sinn sind mehr Staatsschulden und Vermögensverlust. Diese "Reise" macht nicht die gesamte Jugend mit. Glauben Sie mir, es gibt auch mitdenkende junge Menschen.

0 0

Re: Re: Re: Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

woher wollen sie wissen wie es ohne eu wäre?auch dann hätte es die wirtschaftskrise von den usa ausgehend gegeben u. hätte einzelne europäische staaten vielleicht noch viel härter getroffen.wenn der finanzmarkt gegen ein kleines land wettet ist es weg.

es ist ein faktum,daß europäische politiker noch nie soviel miteinander kommuniziert haben,wie jetzt.das ist von unschätzbarem wert.
wann hat es das gegeben,daß ein ungarischer regierungschef mit hang zu nationalismus u.demokratieausschaltung,od. zumindest umgehung,sich vor einem europäischen parlament verantworten muss?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: FFPPGG
19.06.2012 21:21
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Re: Re: Re: Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

Alder, du bist kein Jugendlicher, nur weil du so tust als ob. Deine Sprache verrät dich, Alder!

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
19.06.2012 13:07
1 0

Re: Re: Kommt Volksabstimmung in Österreich?

Ok.

Aber es soll niemand über den Tisch gezogen werden.

Sonst hätten wir nurmehr die Möglichkeit in die Länder auszuwandern die dauernd unterstützt werden.

Mal schaun wo sie dann das Geld dazu hernehmen.

 
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