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Minischritte zur Transaktionssteuer

22.06.2012 | 18:34 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Fekter und Schäuble verhinderten das Ende der politischen Debatte über die „Robin-Hood-Steuer“. Sie ist aber weiterhin in ziemlich weiter Ferne.

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Luxemburg. In einem geschickt inszenierten Zusammenspiel haben die Finanzminister Österreichs und Deutschlands am Freitag die Zustimmung ihrer Oppositionsparteien zu dauerhaften Rettungsmaßnahmen für den Euro sichergestellt und gleichzeitig die europäische Debatte über eine Steuer auf Finanztransaktionen am Leben gehalten.

Beim Ratstreffen in Luxemburg machten Maria Fekter und Wolfgang Schäuble ihren 25 Amtskollegen deutlich, dass sich sowohl im Nationalrat als auch im Bundestag nur dann die nötigen Mehrheiten für die Schaffung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) finden, wenn auf europäischer Ebene zumindest eine Gruppe von Mitgliedstaaten an der Einführung einer gemeinsamen Transaktionssteuer weiterarbeitet. Dass sich keine Einstimmigkeit für den Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission finden würde, um so eine Abgabe in allen 27 Mitgliedstaaten zu schaffen, ist seit Jahr und Tag bekannt. Die EU-Verträge erlauben für diesen Fall aber eine sogenannte „verstärkte Zusammenarbeit“ von zumindest einem Drittel aller Mitgliedstaaten. In der Frage des Eherechts läuft eine solche bereits, ein einheitliches EU-Patent wird ebenfalls im Weg der verstärkten Zusammenarbeit geschaffen.

 

ESM nötig für spanische Bankenrettung

Das Ziel für Fekter und Schäuble war es also, die grundsätzliche Bereitschaft der anderen Minister festzuhalten, dass eine Gruppe gleich gesinnter Staaten voranschreitet. Und so ließ Schäuble Fekter für eine dramatische Erklärung den Vortritt: „Wenn ich diese verstärkte Zusammenarbeit nicht bekomme, dann wird der ESM im österreichischen Parlament nicht ratifiziert. Und das wäre schade.“ Das war noch gelinde ausgedrückt. Tatsächlich wäre ein Scheitern des ESM für die Eurozone fatal. Denn schon am 9. Juni soll der Gouverneursrat dieses dauerhaften Eurowährungsfonds erstmals zusammentreten und die bisherigen Rettungsaktionen für Griechenland, Irland und Portugal übernehmen. Auch 62 Milliarden Euro an Krediten für die Rekapitalisierung der spanischen Sparkassen und weitere vermutlich zehn Milliarden Euro, die Zypern zur Stabilisierung seiner Wirtschaft benötigt, sollen vom ESM bezahlt werden.

 

Auch „Georgie“ macht brav mit

Bis auf Bulgarien und Dänemark, dessen Finanzministerin Margrethe Vestager die im Internet direkt übertragene Debatte moderierte, meldeten sich nach Fekters Appell die Vertreter aller Staaten zu Wort. Gegen eine verstärkte Zusammenarbeit einiger Länder zwecks Einführung einer Transaktionssteuer sprachen sich ausdrücklich nur der niederländische Minister Jan Kees de Jager und sein tschechischer Amtskollege Miroslav Kalousek aus. Alle anderen waren entweder ohnehin auf Seiten Fekters und Schäubles oder stellten sich einer verstärkten Zusammenarbeit zumindest nicht in den Weg. Sogar der britische Finanzminister George Osborne, von Vestager neckisch mit „Georgie“ zu Wort gerufen, erklärte, Großbritannien „sei bereit, die Eurozone mit einer verstärkten Zusammenarbeit voranschreiten zu lassen“.

Dahinter steckt natürlich das Kalkül, dass viele Investoren ihre Geldgeschäfte aus der Eurozone in die City of London umlenken werden, um einer künftigen Besteuerung auszuweichen. Der Gesetzesvorschlag der Kommission versucht, diesen Fluchteffekt dadurch zu unterbinden, indem er bei der Besteuerung nicht am Ort der Transaktion ansetzt, sondern beim Sitz der Geschäftsparteien. Eine österreichische Bank, die an der Londoner Börse mit Wertpapieren handelt, müsste diese Transaktionen also in Österreich versteuern.

 

Allerorten neue Begehrlichkeiten

Heißt das nun also: freie Bahn für die „Robin-Hood-Steuer“? Nein. Denn nun müssen zumindest neun Staaten in einem Brief an die Kommission Umfang und Zweck ihrer verstärkten Zusammenarbeit darlegen. Fekter wich Fragen danach aus, wer nun wirklich an der Steuer arbeiten, diese Gruppe koordinieren und den Brief aufsetzen will.

Zudem haben einige Ländervertreter ihre Beteiligung an harte Bedingungen geknüpft. Polens Finanzminister Jacek Rostowski sagte, er habe zwar noch immer „intellektuelle Probleme mit der Wirksamkeit“ dieser Steuer, werde sich der Arbeit der Euroländer an ihr aber nicht widersetzen, falls ihr Erlös ins EU-Budget flösse. Italiens EU-Botschafter Ferdinando Nelli Feroci knüpfte die Mitarbeit seines Landes unverhohlen an die Zustimmung, mit mehr Steuergeld die Wirtschaft der Mittelmeerländer zu stützen. Und ohne Luxemburg, wo viele deutsche Banken große Geldgeschäfte steuersparend abwickeln, fiele eine Transaktionssteuer auch für Schäuble recht problematisch aus.

Fekter meinte zu diesen Fragen, der Finanzsektor müsse zur Kasse gebeten werden, um „die Probleme zu lösen, die wir ständig haben.“ Wenn der Erlös Österreichs Beitrag zum Unionsbudget reduziere, „solls mir recht sein“, fügte die Ministerin hinzu.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.06.2012)

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55 Kommentare
 
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Gast: Bitte net
26.06.2012 21:07
1 0

Ist der ESM für die Menschen oder für die Banken?

Das sind äußerst leere Absichtserklärungen.
Wer garantiert uns, daß der ESM das Leben durch Mißwirtschaft plötzlich verarmten Bevölkerung in Europa verbessert und nicht einfach nur ein weiteres Geldgeschenk für die reichen Spekulanten ist? Wenn das nicht garantiert werden kann, bin ich für den Austritt Österreichs aus der Eurozone und Hilfspakete für die einfachen Leute in Südeuropa und Irland, die nichts dafür können.

Minischritte?

Schäuble lebt sowie in einer anderen Welt,da er ja nicht einmal wußte,das Geld,was er vom Waffenhändler Schreiber bekam,nicht ganz Legal war ! Das war bei Kohl die Schwarzgeld Epedemie ,und seid dem glaube ich dem noch nicht einmal,wenn er guten morgen sagt ! Diese Steuer wird es nie geben , und was wird gesagt :"0,01% aufMillionen und Milliarden von den Bänkern ?" das ist doch lächerlich! Und was bezaht der kleine Mann bei einem Einkommen von 2800,-Euro ? Ja klar,das nennt man soziale Gerechtigkeit !

6 0

das ist das schöne bei realitätsfremden politikern die reden über die TS schon seit monaten/jahren, und in der zwischenzeit ALLE haben schon längst ihre konten leergeräumt und trading wird einfach woanders über die bühne gebracht! (London) ein mausklick reicht in der regel vollkommen aus!


Gast: fugazi
24.06.2012 04:58
1 0

...

abrakadabra, die paar % der grünen verhexen die gesammten rechten hehehe

Hier die Antwort der Grünen

auf meine Aufforderung dem ESM nicht zuzustimmen:

.
"........Die Grünen werden dem ESM nur zustimmen, wenn es glaubwürdige Schritte zur Einführung einer EU-Finanztransaktionssteuer gibt. Die Verursacher der Krise müssen zur Kasse gebeten werden. Das ist bisher nicht der Fall. Fix ist: Die Grünen haben in Verhandlungen mit SPÖ und ÖVP durchgesetzt, dass das österreichische Parlament beim ESM mehr Mitspracherechte hat als jedes andere nationale Parlament in Europa....."

Hab ich da den ESM -Vertrag nicht verstanden, oder bilden die Grünen sich wirklich ein, nach der Ratifizierung des ESM noch irgend ein Mitspracherecht zu haben ?

Placebo für die Grünen

aber es wird diesen reichen, diesem ESM- Schandvertrag zuzustimmen und die österr. Souveränität zu opfern. Das einzige Ziel der Grünen ist es ja, unbedingt allen zu schaden, was aus ihrer Sicht "rechts" ist, auch wenn sie damit alle österr. Steuerzahler mit Ausnahme der Superreichen den Finanzhaien ausliefern. Denn bis eine brauchbare Finanztransaktionsteuer, die diesen Namen wirklich verdient eingeführt ist, nagen wir alle schon am Hungertuch.

Gast: anyway
23.06.2012 17:15
2 0

postit



subsidiaritätsprinzip=kreditknechtschaft

dualwährungssystem mit kernlandeuropa"harter euma-wärung" und
umlandeuropa mit weichem Euro, epizentraler stufenbau mit
aufstiegschancen in die hartwährung.

harter kern , weiche schale.


Gast: Nostradamus
23.06.2012 15:34
6 0

Minischritte zu Transaktionssteur

Die Banken lagern sofort all ihre Geschäfte, die der Transaktionssteuer unterliegen werden, in die USA oder nach Singapur/Hong Kong, wo sie Töchter unterhalten aus. Verloren gehen hier wieder tausende Arbeitsplätze, die neue FT-Steuer - wie auch die Wertpapierzuwachssteuer - wird ein Debakel im Vorhinein. Der Euro ist gescheitert, die Reeinführung der nationalen Währungen steht unmittelbar bevor. Und sollten die Regierungen, den ESM einführen, ohne das Wählervolk zu befragen, wird das Desaster danach noch größer. Gerade mit Einführung des Euros sind tausende Arbeitsplätze weggefallen. Mit dem Schilling hat es doch ausgezeichnet funktioniert, weniger Steuern, weniger Schulden, mehr Arbeitsplätze und die Preise waren weit moderater wie jetzt mit dem Teuro etc.

Gast: King Lionheart
23.06.2012 15:19
5 0

„Robin-Hood-Steuer“

Was die aus Sherwood Forest mit den beiden wohl gemacht hätten?

Gast: netter gast
23.06.2012 15:17
7 0

Ablenkung

Dass eine Transaktionssteuer
notwendig ist steht außer Frage .
Diese Thematisierung der Transaktionssteuer dient aber hauptsächlich
zur Ablenkung von der Umsetzung des ESM
der ein radikaler Eingriff in
die demokratische Souveränität
der einzelnen Staaten darstellt

Antworten Gast: gast45
23.06.2012 17:33
6 0

Re: Ablenkung

mit der ablenkungsstrategie haben sie völlig recht .

bezüglich der transaktionssteuer musz ich ihnen wiedersprechen .

diese steuer würde nicht nur gewinne, sondern auch verluste besteuern, ein jedem steuerrecht widersprechendes vorgehen
.. es gibt zwar eine "steuer", die oft als gegenbeispiel zitiert wird, und zwar ist das die stamp tax in england. nur ist das eine gebühr, für die der staat eine leistung erbringt, so wie ein notar, der einen vertrag bestätigt und dafür ein entgelt verlangt ..

nur welche leistung erbringt der österreichische staat, wenn ein österreicher in london sagen wir mal ein deutsche Aktie kauft ?
genau .. absolut keine .

das wäre so, wie wenn sie übers internet von einem amerikanischen reiseanbieter eine urlaubsreise kaufen, und der staat verlangt, dass ihm die urlaubsreise gemeldet wird, damit er hinterdrein noch ein prozent des kaufpreises von ihnen kassiert ..

wofür ? und würden sie sich das gefallen lassen ?

die steuer ist deshalb schon aus gerechtigkeitsgründen abzulehnen, und wird auch deshalb von der mehrheit der staaten abgelehnt ..


und wo recht zu unrecht wird, wird wiederstand zu pflicht zu erinnern ....

Antworten Antworten Gast: netter gast
23.06.2012 22:02
0 1

Re: Re: Ablenkung

Der Staat erbringt auch für die Arbeitsleistung des Einzelnen keine Leistung .
Aber ein Staat der das Allgemeinwohl zu regeln hat ,
braucht Geld .
Und heute ist das Kapital gegenüber der Arbeit steuerlich bessergestellt .
Und Spekulation ist durchaus besteuerungswürdig .

Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
24.06.2012 12:46
2 0

Re: Re: Re: Ablenkung

das kapital zahlt genauso steuern, KEST und was es halt sonst noch alles gibt ...

aber zu ihrer behauptung, das der staat nur weil er geld braucht einfach abkassieren kann ...

was tut ein staat eigentlich ?

er baut strassen, drum mineralölsteuer, er zahlt pensionen, drum pensionsversicherungs-beiträge, er baut spitäler, drum eben sozialversicherungsabgaben .. usw.

aber in diesem fall, hat er null anteil, genauso wie bei der urlaubsreise im ausland, oder wenn sie sich z.b. im internet eine ausländische zeitung durchlesen, oder im SAT-Fernsehen einen ausländischen sender ansehen, oder sich im urlaub in spanien in der strandbar einen drink bestellen.

wenn sie CNN über Satellit ansehen, brauchen sie den ORF nicht zahlen, nur weil der ORF sie gerne abkassieren würde (hat der verfassungsgerichtshof übrigens genauso gesehen)

oder was meinen sie was die leute tun, wenn der staat verlangt, dass sie wenn sie auf urlaub in spanien was konsumieren bei uns nach dem urlaub nachträglich noch eine österreichische mehrwertssteuer drauf zahlen sollen und jeder wirt musz ihnen melden ob jetzt ein österreicher den sangria getrunken hat, oder ein sagen wir mal amerikaner, damit sie ihm eine österreichische UST drauf verrechnen können .

. mit dem nassen fetzen würden sie die politiker durch das parlament jagen, weil jedem klar ist wie ungerecht diese abkassiererei ist.

der brecht hat schon recht :
wenn unrecht zu recht wird, wird widerstand zur pflicht.

Transaktionssteuer hin oder her

Der Euro ist am Ende und wird nur mehr künstlich am Leben gehalten:http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-26216/fuenf-experten-reden-klartext-die-wahrheit-ueber-den-euro-crash_aid_769470.html

Die Finanztransaktionssteuer wirkt sich negativ auf das BIP aus,

jede seriöse Studie hat das belegt!

Die Folge ist, dass noch mehr Leute arbeitslos werden und staatliche Unterstützung benötigen, was die Schulden noch weiter nach oben treibt!

Die Idee der FTS ist ein Schildbürgerstreich erster Güte der Linken und Linksextremen!

Die Parteienförderung für die Roten und Grünen sollte an den Erfolg der FTS gekoppelt werden!

Sozialdemokratisierung der Gesellschaft!

die Finanztransaktionssteuer ist ein weitere staatliche Form der Ausplünderung der breiten Massen. Diese Steuer zahlen hauptsächlich die sog. kleinen Sparer über ihre Fondssparpläne, Lebensversicherungen, kapitalgedeckten Altersvorsorgeprodukte, etc. und sogar über ihre Kreditkartenabrechnungen aus nicht Euro-Ländern.

Wer keine Finanztransaktionsseuter zahlt: Spekulanten und Zocker!

"Robin-Hood-Steuer"????

Bitte danach gleich eine "Mutter Theresia-Steuer", und zwar auf alle Häuser, die höher als 5 m sind.
Dann noch eine "Albert Schweitzer-Steuer" auf alle Weinsorten, die teurer als 10 Euro pro Flasche sind.
Dann eine Samaritersteuer auf Biogemüse (ist ja auch irgend wie Luxus).
etc
etc
etc
etc

Gast: total crash
23.06.2012 08:57
6 0

Fekter, Finanzsteuer nicht "zu Grabe tragen"

Nau,dann wird`s halt von den anderen Entscheidungsträger kremiert,(die Steuer nicht die Fekter) *g*g* ;o)

11 0

Der ESM rettet Staaten

und Staaten retten Banken die ihm anschließend wieder faule Eier legen. Das ist Krampf zum Quadrat. Banken müssen pleitegehen können oder verstaatlicht werden.

Die künstliche Beatmung der Transaktionssteuer

soll wohl nur so lange fortgesetzt werden, bis die Oppositionsparteien dem ESM zugestimmt haben. Die bemerkenswerteste Neuerung am Wirtschaftssystem stellt aber die unaufhörliche Bankenrettung dar, welche somit den Banken eine zentrale Rolle in der Steuerung des Wirtschaftsgeschehens zuweist. Ob die Banken über ihre Geldschöpfungskompetenz auch bewusst finstere Gestalten (Mafia) fördern können wäre zu überlegen.

Anstatt dauerhaft Bankenrettung zu betreiben

für Banken die wegen ihres Handelns, auf das der Staat keinen Einfluss hatte, in Schieflage kamen, wäre es vielleicht wirklich besser die Geldschöpfungskompetenz beim Staat anzusiedeln. Wer sehr verquer denkt und Verschörungstheorien nachhängt könnte allerdings zur Meinung gelangen, der Staat rettet nur deshalb seine Banken um letztlich die Geldschöpfung an sich zu reissen. Um also zu vermeiden dass dauerhaft inkompetenten Banken die Geldschöpfung entzogen wird müssten gescheiterte Institute ihre Rettung entschieden ablehnen oder selbst ihre Verstaatlichung fordern.

Um den Bogen zur Transaktionssteuer wieder zu schließen:

Diese Transaktionssteuer ist meiner Meinung nach keine wirklich grundlegende oder wichtige Änderung sondern nur ein weiterer Schritt endlosen Weiterwurstelns.

Gast: oeconomia
23.06.2012 06:58
1 10

steuer

steuern sind eines vieler instrumente um ungleichgewichte wieder zu stabilisieren.
die banken haben von dem kleinen steuerzahler milliarden erhalten u sollen ueber die steuer auch ihren beitrag leisten. da die bankdiretoren weiterhin ihre millionen boni kassieren wird das so nicht gehen, die banken verrechnen das einfach zum schaden der steuerzahler, kmu,... Ihren kunden weiter

die loeseung: es darf keine systembank mehr geben. viele viele kleine banken, die konzentration, monopolisierung der weltfinanzmaerkte ist sehr sehr gefaehrlich, wie man sieht.

bleibt die umsatzsteuer an den unternehmen hängen oder am endkunden??

die banken werden deshalb nicht weniger gewinne machen, die endprodukte, versicherungen und bankgeschäfte werden einfach und simpel kalkuliert "etwas" teurer!

wer annimmt, dass die FTS auch nur minimal an der Bank hängenbleibt (mittelfristig), irrt gewaltig!


Antworten Gast: Hastalavista
23.06.2012 10:06
8 0

Re: steuer

Ich kann Ihnen da leider nicht beipflichten, wenn Sie meinen "..u sollen ueber die steuer auch ihren beitrag leisten"

Das wäre dann wohl das erste mal, dass eine derartige Steuer vom Unternehmen getragen wird und nicht von uns Kunden. Das wäre geradeso wie wenn eine neue Art von Mineralölsteuer eingeführt wird mit dem Argument, dass die Ölfirmen dann endlich für ihre Schäden ("deep water horizon") zur Kasse gebeten werden.

Egoismus pur in der Runde der EU-Egozentriker!


Das ist kein Europa der Völker sondern ein Europa der nationalen Interessen. Hier werden nur jene Winkelzüge zugelassen bzw. abgewürgt, die den Interessen des Geldadels dienen.

Dem steht leider der Selbsterhaltungstrieb des einfachen Volkes entgegen. So wird mit geschickten Debatten das Stimmvieh verwirrt, hinters Licht geführt, belogen und bis zur Besinnungslosigkeit mit sich widersprechenden und lügenhaften Berichten gefüttert, bis es kollabiert und der Wahlurne fernbleibt.
Den Rest erledigen die Seilschaften in gut organisierten Netzwerken. Diese funktionieren als einzige grenzüberschreitend und ihre Macht ist fatal!

 
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