Wien/Wb. „Presse“-Leser haben eine im Vergleich zu anderen Tageszeitungslesern positive Einstellung zur EU und ihren Institutionen. Von allen österreichischen Zeitungslesern setzen sie auch das größte Vertrauen in den Euro. 57 Prozent von ihnen haben „sehr großes“ oder „großes Vertrauen“ in den Euro. Das ergab eine Umfrage der Gesellschaft für Europapolitik. Im Vergleich ist das Vertrauen der „Standard“-, „Kurier“- und „Kronen Zeitung“-Leser deutlich geringer. In der Gesamtbevölkerung setzen derzeit lediglich 42 Prozent „sehr großes“ oder „großes“ Vertrauen in die europäische Währung.
Insgesamt sind „Presse“-Leser in diesem Vergleich proeuropäischer eingestellt. Sie wünschen sich im Kampf gegen die Krise jeweils mit klarer Mehrheit eine stärkere Rolle des Europaparlaments, der EU-Kommission und des Europäischen Rats. Wobei Paul Schmidt von der Gesellschaft für Europapolitik darauf hinweist, dass hier die relativ kleinen Unterschiede unter den Medien in der Bandbreite der statistischen Ungenauigkeit liegen können. Eindeutig skeptischer sind nur „Kronen Zeitung“-Leser.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.06.2012)

BilderMord an Soldaten schockiert Großbritannien
Zitate der Woche''Wie man mit Umfragen manipuliert, weiß ich auch''
X-47BGroßdrohne hebt erstmals von Flugzeugträger ab
''Kim on Tour''Der Diktator als Pappkamerad
