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Grüne beschwören EU als Retterin in der Krise

07.05.2009 | 19:30 |   (DiePresse.com)

Beim Wahlkampfauftakt zur EU-Wahl meinte Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek, dass die Wirtschaftskrise "europäische Antworten" erfordere. Alexander van der Bellen hatte zudem einen Seitenhieb auf die FPÖ parat.

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Die Grünen haben am Donnerstag bei ihrem Auftakt zum EU-Wahlkampf die Union als Retterin in der Krise beschworen. Die Wirtschaftskrise "erfordert europäische Antworten", meinte die Grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek, "ohne geht es nicht". Man wolle eine friedliche "Revolution" im Wirtschaftsbereich, im Energiewesen und im Ressourcenverbrauch, um die Wirtschaft ökologisch nachhaltiger und die Zukunft sozial gerechter zu machen.

Die Grünen seien die einzige Partei, die europaweite Konzepte und Antworten habe, betonte Lunacek in ihrer Rede, die auch in Gebärdensprache übersetzt wurde. Die Wirtschaftskrise würde Trends wie die Kluft zwischen Arm und Reich oder das "Aushöhlen der Menschenrechte" verstärken. Deshalb trete sie für eine ökologisch nachhaltigere Wirtschaft und eine sozial gerechtere Zukunft ein. So wollen die Grünen etwa in den nächsten fünf Jahren in fünf Millionen "grüne" Jobs investieren, was in Österreich über 100.000 Arbeitsplätze bringen würde.

Für "beinharte Regeln", gegen Steueroasen

Von einer "Sozialunion" will Lunacek soziale Mindeststandards, etwa geregelte Mindestlöhne oder ein europäisches Niveau der Arbeitslosengelder. Finanziert werden sollen die Maßnahmen u.a. über eine europäische Finanztransaktionssteuer. Weiters forderte Lunacek "beinharte Regeln für Finanzmärkte". So sprach sie sich für eine europäische Finanzmarktaufsicht und unabhängige Ratingagenturen aus, außerdem solle es keine "Steueroasen" mehr geben.

Die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig betonte: "Unser inhaltliches Angebot gilt europaweit." Auch sie meinte, es werde entweder eine europäische Bekämpfung der Wirtschaftskrise geben "oder gar keine". Dem pflichtete auch Alexander Van der Bellen, außenpolitischer Sprecher der Grünen, bei: "Immerhin zeigt sie (die Wirtschaftskrise, Anm.) eines: Wenn es die EU nicht gäbe, wäre jetzt der Moment, sie zu erfinden." Er forderte eine "europäisch koordinierte Finanzpolitik".

"Da lachen ja die Hühner!"

Van der Bellen hatte zudem einen Seitenhieb auf die FPÖ und ihren Wahlslogan "Abendland in Christenhand" parat: "Das soll die Antwort auf die Krise sein? Da lachen ja die Hühner!" Denke er aber ernsthaft über den Slogan nach, sei dieser "Schwachsinn" für ihn "beschämend". Auch Lunacek sprach sich gegen die "nationale Hetze der Rechten" aus. Die Grünen würden als einzige Partei Nein sagen zu Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.

(APA)

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23 Kommentare
Michi_
08.05.2009 14:25
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Bezin als Bremserin beim Feuer

So würde der Spruch lauten, wenn die Grünen mal Benzin verkaufen.

Gast: gast
08.05.2009 10:12
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Abendland in Christenhand

heißt überspitzt, das europa nicht in die hände der einwandernden moslems fällt. das IST eine antwort auf die krise herr van der bellen, denn diese massen kosten uns unmengen an sozialleistungen, die sie nie eingezahlt haben, von den sicherheitsaspekten ganz abgesehen! dass die grüne islam- und asylpartei das anders sieht ist klar, aber das bedeutet nur, dass es gut für das land ist!

Saskatoon
08.05.2009 08:56
0 0

ahja die dreh dich wie der wind grünen partei

natürlich ist die EU jetzt OK für die grünen
schließlich will die "lunatschek" einen gut bezahlten job im schönen EU-land...
mal neue gesichter sehen und sich ausspannen.

von mir aus können die grünen gutmenschen in die türkei auswandern.

Gast: Crusader
08.05.2009 08:03
0 0

Die grünen Gutmenschen könne sich auch nicht entscheiden...

Entweder für Israel oder für die Islamisten! Beides geht nicht! Aber wie es in Österreich aussieht haben sie sich eh`für die Islamisten entschieden! Aber wie erklärens das ihren Emanzen wenn ihnen gesagt wird sie sollen Kinder werfern, den Ofen hüten und 3 Schritte hinter dem Mann gehen? Mal ganz zu schweigen von den Homos die im Islam ja angeblich sehr beliebt sind....

Gast: raubritter
08.05.2009 07:57
0 0

Ich frag mich gelegentlich

was Lunacek + Co wohl machen würden, wenn der Steuerzahler nicht diese Meschpoche finanzieren würde. In einem Lagerhaus als Buchhalterin arbeiten?

Gast: Querulant
08.05.2009 06:56
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bei Politiker muß halt nicht`s wahr sein, neue Figur neues Spiel !!


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soso, 100.000 arbeitsplätze

heisst das jetzt, die grünen wollen noch 100.000 bereicherer und rentensicherer reinholen? zuzutrauen wäre es ihnen.

mich irritiert nur die geringe anzahl. oder meinen sie doch eher 5 millionen.

mfg
mc

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Fieberträume

Ist die Frau Lunacek im Fieber?

Sozialunion, strikte Regeln für Finanzmärkte, ökologisch nachhaltige Wirtschaft...

der Vertrag von Lissabon, den die Grünen so verehren erteilt all dem eine klare Abfuhr. Dort gibt es nur den freien Markt der unumschränkt herrscht. Da sieht man wieder die dreisten Lügen der Grünen.

Antworten Michi_
08.05.2009 14:27
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Re: Fieberträume

Welche Wirtschaft wünschen Sie sich?
Ist es die Planwirtschaft ?

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Re: Re: Fieberträume

Ich wünsche mir eine kontrollierte Wirtschaft, in der es Regeln einzuhalten gilt, die dafür sorgen, dass die Wirtschaft für die Menschen da ist, und nicht ihnen schadet, wie es derzeit ist.

Das war doch lange Zeit in Mittel- und Westeuropa der Fall: Kollektivverträge, strenge Regeln für den Transitverkehr, kontrollierte Kapitalmärkte.

Die EU hat das alles weggerissen: Riesenerweiterung in Länder mit niedrigen Löhnen in der Absicht die Reallöhne runterzudrücken - was leider bestens funktioniert hat und funktioniert -, Kollektivverträge werden vom EUGH für ausländische Arbeiter im Land ausser kraft gesetzt, Umweltnormen wurden massiv nach unten lezitiert, Transitvertrag rollt unbeschränkt über Österreich und ganz Europa, Finanzmärkte wurden wie man sieht nicht kontrolliert - alles für den freien Markt und den maximalen Gewinn. Und in Lissabon wurde die Freie Marktwirtschaft (die 3 Grundfreiheiten) als wichtigste Verfassungsgrundlagen für Europa festgelegt, sprich: noch mehr vom gleichen Mist.

Ich will wie gesagt im Gegensatz dazu eine kontrollierte Wirtschaft, wie wir sie zumindest in Österreich (aber auch Deutschland) vor 20-30 Jahren hatten, wo die Freiheit dort eingeschränkt war, wo es dem allgemeinen Interesse, der Vernunft oder den guten Sitten (und mit guten Sitten meine ich hauptsächlich Fairness) zuwiederlief.

Antworten Antworten Antworten Michi_
08.05.2009 17:45
0 0

Re: Re: Re: Fieberträume

Dann empfehle ich Ihnen die "Soziale Marktwirtschaft" - welche vom BZÖ gefordert wird. Dabei werden Oligarische Strukturen (Viel Nachfrage - wenige Anbieter) unterbunden und es wird dort eingegriffen, um das "Allgemeinwohl" zu erhalten.

Kreis6
08.05.2009 01:32
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Die Grünen

stürzen von einem extrem ins nächste. Zuerst
wollten sie auf Teufel komm raus, Renten-
sicherer holen, dann kämpfen sie auf Teufel komm raus für die Mindestsicherung.
Da bei ihren M-Klientel zunehmend hacken-
stad sich ausbreitet, wird das Eingezahlte
schnell verbraucht sein.
Also ein Flop, keine grüne Erfolgsgeschichte.

untertan
07.05.2009 23:34
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Jedesmal, wenn sich die Grünen zu irgendeinem

aktuellen Thema zu Wort melden fällt mir der WALULISO ein. Warum wohl?

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LUNATSCHECK IS WATCHING YOU

die kleine Schwester vom Großen Bruder ....

Re: LUNATSCHECK IS WATCHING YOU

eher DER kleine schwester...

Gast: Hank
07.05.2009 21:57
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Wenn ich die seh

und von der EU höre und lese beitls mich gleich ab Der absolute Horror. Na ja, ein ungültiger Stimmzettel ist euch wenigstens sicher.

Gast: LSD
07.05.2009 21:28
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Die freut sich bestimmt schon, auf Steuerkosten mit ihrer Lebensgefährtin in Brüssel zu residieren.

Aber warum müssen wir uns ihren Quatsch anhören?

Tom93
07.05.2009 21:23
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"Die Grünen würden als einzige Partei Nein sagen zu Rassismus, Antisemitismus und Homophobie."

das ist wohl eine frechheit. die spö mag lahm und unfähig sein, aber daß sie zu "rassismus, antisemitismus und homophobie" nicht nein sagen würde, ist eine bodenlose frechheit!

Antworten koala
07.05.2009 22:56
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Re:

also lahmer und unfähiger als die anderen sind die roten aber auch nicht!

sie sind allesamt überfordert mit der krise, weils eben eine krise ist!

die einen tun überkompensieren (sarkozy) die anderen machen vogelstraußpolitik (faymann,pröll)

koala
07.05.2009 20:47
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das lunacek spricht wieder einmal...

...und keinen scheints zu interessieren ;-)

ja, machen wir eine tobin-tax für die EU...singapur, china, japan, usa sind sicher feuer und flamme, können sie sich doch über mrd aus europa freuen!

ps.: DAS lunacek heißt sie bei mir, da sie ja vom geschlechtslosen wesen träumt und ich will ihr mit der richtigen wahl des artikels nur dabei helfen :-)

Antworten Gast: gast
07.05.2009 21:16
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Re: das lunacek spricht wieder einmal...

woher wollen Sie bitte wissen ob das irgendwen interessiert?

oder pauschalisieren Sie alles was sie denken, so wie es die rechten recken grundsätzlich tun?

Antworten Antworten koala
07.05.2009 22:53
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Re: Re: das lunacek spricht wieder einmal...

ruhig blut ruhig blut :-)

mein posting bezog sich nur auf die wirtschaftskompetenz der grünen, so wie sie eben derzeit gelebt wird

weil es ist schon sehr spannend mitanzusehen, wie versucht wird, kapital aus europa zu vertrieben, wirklich sehr spannend

und zu Ihrem rechten recken, wann kapieren schwach***** wie Sie, dass das ewige getue um links und rechts sowas von nervig ist...jeder normal denkende demokratiefreundliche mensch kann diesem lagerdenken nichts abgewinnen, weil beide seiten sind mit ihren äußeren ausprägungen nunmal nicht mit einer demokratie vereinbar, außer sobald sie 50% erreichen, dann wirds kritisch

aber genau das ist ja das schöne, man kann beide seiten so wunderbar reizen, obwohl es natürlich nicht pc ist, dass man lunaceks kritisiert, weil die ist ja schließlich homo und somit leidet man dann gleich unter homophobie ;-)
aber ich hätt auch was gegen ihre politik, wenn sie eine ganz stinknormale hetero wäre...aber ich weiß, dass kann man nicht beweisen :D

Antworten Antworten Antworten untertan
07.05.2009 23:40
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Re: Re: Re: das lunacek spricht wieder einmal...

Das Kapital geht immer dorthin wo es die besten Chancen vorfindet. Und das ist nicht mehr die EU. Der zerstrittene Haufen von Eigenbrötlern und nationalen Interessen. Und das wird immer so bleiben. Bis zur Auflösung des "unheiligen" Bundes.

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