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EU-Wahl: SPÖ zeigt ÖVP an

03.06.2009 | 13:45 |   (DiePresse.com)

Die SPÖ verdächtigt die ÖVP des Missbrauchs der Amtsgewalt, weil das Informationsmaterial des Innenministeriums und die EU-Anzeigen beinahe ident sein sollen. In beiden Fällen war die gleiche Werbeagentur am Werk.

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Der EU-Wahlkampf wird nun auch bei Gericht ausgetragen. Nach den zuletzt immer härter gewordenen verbalen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Koalitionsparteien hat die SPÖ nun am Mittwoch gegen die ÖVP eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht. In der Anzeige wird der Verdacht des Missbrauchs der Amtsgewalt geäußert, weil das amtliche Informationsmaterial des Innenministeriums nahezu ident mit den Sujets der Inserate von ÖVP-Spitzenkandidat Ernst Strasser sei.

Formatvorlagen übernommen

Kräuter verweist darauf, dass die Werbeagentur "Headquarter" sowohl für die ÖVP als auch für das Innenministerium arbeite und der ehemalige Kabinettschef Strassers, Christoph Ulmer, dort tätig sei. In der Sachverhaltsdarstellung der SPÖ, über die das Magazin "News" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird der Vorwurf erhoben, dass der vom Innenministerium an alle Haushalte verschickte offizielle Wahlfolder "anscheinend von der Werbeagentur Ernst Strassers entworfen und anschließend vom BMI als offizielles Informationsmaterial übernommen worden" sei. "Die Beamten haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, den Dokumenten einen anderen Namen zu geben, sondern haben sogar die Formatvorlagen und die Dokumentenbezeichnung von der Werbeagentur übernommen."

Sollte sich dies bei den Ermittlungen bestätigen, dann besteht für Kräuter der dringende Verdacht des Amtsmissbrauches. Das Innenministerium sei dafür verantwortlich, dass die Wahlen objektiv und fair verlaufen. "Wenn das durchgeht, dann gute Nacht", dann könne man sich vorstellen, was bei den nächsten Wahlen noch alles möglich sei, sagte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger sieht der Klage der SPÖ "mit großer Gelassenheit entgegen". Er nennt den Vedacht auf Amtsmissbrauch, den die SPÖ hegt, einen "Schmutzkübel". Diese solle lediglich von den Vorwürfen des Missbrauchs von Geldern aus gemeinnützigen SPÖ-Stiftungen ablenken.

(APA/Red.)

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34 Kommentare
 
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Krowodin
03.06.2009 21:33
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Fällt den Roten nichts mehr aus?

Wie lange gibt es diese Wahlinfos schon? Und wann fällt das dem Herrn Kräuter auf? Ah - drei Tage vor der Wahl. Und wann wird er es ganz schnell wieder vergessen haben? Wenn die Wahl vorbei ist.

Diese Anschüttmasche ist schon so alt ...

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Der amerikanische Napalm-Spinner wieder im Lande?


Gibt es keine getürkte Pflegerin die man dem Strasser unterjubeln könnte? Keine erfundenen Zwangsarbeiter oder keine aus den Daumen gesaugte Na zi-Verwandtschaft?

Die Sozialisten sind seit 2000 die mie seste Bande der österreichischen Politik.

Antworten rapidla01
03.06.2009 20:26
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Re: Der amerikanische Napalm-Spinner wieder im Lande?

nanana, vergiss mal unsere aufrechten deutschen Dreibiertrinker nicht. Die haben bei der miesesten Bande ein großes Wort mitzureden.

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Der amerikanische Napalm-Spinner wieder im Lande?


Gibt es keine getürkte Pflegerin die man dem Strasser unterjubeln könnte? Keine erfundenen Zwangsarbeiter oder keine aus den Daumen gesaugte Nazi-Verwandtschaft?

Die Sozialisten sind seit 2000 die mieseste Bande der österreichischen Politik.

Gast: ProEuropäer
03.06.2009 19:14
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Billiges Manöver

So billig, dass man es nicht mal dem Brachial-Sozi Kräuter zugetraut hätte. Der soll sich endlich mal zu den SPÖ Stiftungen äußern, anstatt mit Schmutzkübeln nu so um sich zu werfen,

romolaner
03.06.2009 18:52
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Europa-Wahl 2009 – Politiker zahlen beim Stimmenkauf 80 Cent für eine Wählerstimme

Eigentlich müsste man das Wahlergebnis der EU-Wahl vom 7. Juni 2009 für ungültig erklären, noch bevor gewählt worden ist. Immerhin berrichten Politiker in diesen Tagen ganz freimütig darüber, dass ihnen große Mengen von Wählerstimmen zum Kauf angeboten werden. Vor allem in Italien scheint der Stimmenkauf zu einem ganz »nomalen« Alltagsgeschäft geworden zu sein. Giacomo Mancini, der in der Provonz Bari kandidiert, erhielt am 20. Mai einen Anruf auf seinem Mobiltelefon und wurde von »Freunden« zu einem Treffen gebeten. Dort bot man ihm völlig offen 2.000 Stimmen zum Preis von »nur« 3.000 Euro an. Gicomo Mancini lehnte dankend ab – er will Wähler überzeugen und nicht kaufen.



Wer nun glaubt, die Geschichte sei erfunden oder nur ein »Einzelfall«, der irrt. Ein weiteres Beispiel: Rosario Cricetta ist Bürgermister der sizilianischen Stadt Gela. Ihm wurden gerade erst 500 Stimmen für 400 Euro angeboten – das entspricht 80 Cent für eine Stimme....

Gast: MS Deutschland
03.06.2009 17:45
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Lächerliches Scheingefecht innerhalb der SPÖVP

Das hat gerade noch gefehlt eine Fehde innerhalb der SPÖVP-Mafia!

Die 1930er Jahre lassen immer mehr grüßen. Der Wähler weiss wer schuld ist und wählt natürlich weder SPÖ noch ÖVP.

Für wie blöd die SPÖ, die ja Teil der SPÖVP-Mafiastruktur ist, die Wähler hält, hat sie mit dem Scheingefecht innerhalb der SPÖVP-Mafia mal wieder klar gezeigt.

Die Anzeige landet doch nach den Wahlen sowieso im Mistkübel und die SPÖVP kennt wieder nur einen Feind, nämlich die FPÖ, die auf der Seite Österreichs und seiner Bürger und nicht auf der Seite der diversier Mafiaorganisationen wie die SPÖVP steht.

Antworten Gast:
03.06.2009 19:27
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wie langweilig ...
ms piefke und der übliche braune unsinn

rapidla01
03.06.2009 17:35
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ach die rote doppelmoral...

die tollen 8 Seiten ÖBB Werbung mim Faymann drauf, geschaltet in Kronenzeitung und Heute sind doch was völlig anderes...

Antworten Gast:
03.06.2009 18:00
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dann zeig es halt an, maulheld

Antworten Antworten rapidla01
03.06.2009 20:27
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Re:

normal mach ich ja keine rechtsschreibflames, aber wer mich deppert angeht sollte wissen das es "die" SPÖ is...

Antworten Antworten Gast: ukw
03.06.2009 19:56
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Re: Auch wenn Kritik weh tut...

...solltest man sich beherrschen können.

Gast: mein voller Ernst!
03.06.2009 17:18
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ablenkungsmanöver des kräuter

anders kann man das nicht sehen! immerhin ist die sache schon seit wochen bekannt und jetzt plötzlich regt sich die löwelstraße auf...

die roten müssen eben von ihrem wahlkampffinanzoerungsskandal ablenken... verwand der wiener arbeiterheime? klingelts?

ulysses
03.06.2009 16:48
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SPÖ: „Da halte ich mich an Goebbels, der gesagt hat: Das Volk muß fühlen, wer das Sagen hat.“



Für Sozialisten ist Beschmutzen Österreichs Tagesordnung.

Seit über 40 Jahren.
„Mir miassn di Macht haben. Um jeden Preis.“

Das Wohl Österreichs und seiner Bürger ist Nebensache.

Weitere Beispiele Sozialistischer Einstellung:

„Wer einmal schon für Adolf war, wählt Adolf auch in diesem Jahr“
(SPÖ Wahlslogan von Adolf Schärf in den 50er Jahre).

„Da halte ich mich an Goebbels, der gesagt hat: Das Volk muß fühlen, wer das Sagen hat.“
(Kärntner SPÖ-LA Gebhard Arbeiter 1999).


Antworten Gast: Montecristo
03.06.2009 19:34
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Re: SPÖ: „Da halte ich mich an Goebbels, der gesagt hat: Das Volk muß fühlen, wer das Sagen hat.“

(...) wohl drei Bier zuviel bestellt, oder?

Antworten Gast:
03.06.2009 18:00
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du kannst einem leid tun

Gast: övp in not
03.06.2009 16:45
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ÖVP in Not

Das Innenministerium hat die Wahlen neutral zu organisieren. Mit der bewußten Verwendung desselben Sujets wie die ÖVP wurde eine bewußte Irreführung betrieben und die Grauzone der Neutralität bei weitem Überschritten.

Neben der strafrechtlichen Problematik stellt dieser Missbrauch des Innenminiseriums als Organisator der Wahl auch einen Grundrechtsverstoss dar mit möglicher Anfechtbarkeit der Wahl. Dieser Missbrauch der ÖVP könnte daher den Steuerzahlern Millionen kosten. Für diese Wahl gilt eben nicht nur die Hausordnung der ÖVP, sondern u.a. auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Nicht zuletzt werden die Kosten der missbräuchlichen Aussendung der ÖVP natürlich auch bei der Wahlkampf-Kostenerstattung anzurechnen sein.


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Re: ÖVP in Not

sind die roten parteiposter so schlecht oder schlicht unkreativ, dass sie alles doppelt posten müssen, was sie sich aus den fingern saugen?

http://derstandard.at/?url=/plink/1242317332872/13116377


Alien
03.06.2009 16:29
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Da erinnere ich mich doch

an die wunderschöne ÖBB-Werbung vor den letzten Wahlen, die vor allem in der Kronenzeitung geschaltet wurden:

Das Konterfei vom Faynachtsmann auf rotem Hintergrund. Sonst kaum eine Aussage. Alles bezahlt von der ÖBB, das bedeutet aus unserem Steuergeld.

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Bis zum Halse

steht den Genossen das Wasser - und am Sonntag noch ein wenig höher!

Die Umfragen müssen desaströs sein!

Antworten Alien
03.06.2009 16:30
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Re: Bis zum Halse

vielleicht hilft das, und der braune Hals vom Faynachtsmann wird endlich von Dichands Spuren gesäubert?

Gast: Gut so
03.06.2009 15:53
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Rot Schwarze Säcke

machts euch nur selber fertig. Der Stache hat es sich verdient.

hw
03.06.2009 15:44
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nicht anzeigen!

stimmen sie SPÖ mit anderen) doch im parlament FÜR die offenlegung sämtlicher parteienfinanzierungen! ich bin auch sicher, die mehrheit der österreicher würde dies befürworten.

wozu machen innenministerium oder andere, überhaupt werbung?

Condor
03.06.2009 15:37
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BMI

sieht fast deckungsgleich aus und der Herr Dr. Strasser ist UNDERCOVER ;-) a strizzi

Gast: p0lit
03.06.2009 15:35
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Schmutzkampagne der SPÖ

Weil ihnen die Wähler davonrennen, schlagen die Roten einfach in alle Richtungen, in der Hoffnung, so wenigstens noch ein paar Wähler von den anderen Parteien abzuschrecken.

Gast: meier
03.06.2009 15:30
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??

Noch peinlicher geht fast nicht mehr!! Liebe Politiker und solche, die es gerne waeren:

Bitte kuemmern Sie doch endlich mal um die Wirklich wichtigen Sachen in diesem Land, denn die liste dafuer ist schon wirklich lang!

Ich find den letzten Wahlkampf schon laecherlich, aber wie dieser zeigt: Es geht immer noch tiefer!!

Schaemen SIE sich!

 
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