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Europa, eine Union der Protestwähler

07.06.2009 | 22:20 |  Von unserer Korrespondentin REGINA PÖLL (Die Presse)

EU-weit haben vor allem die Protest- und Rechtsparteien zugelegt. In vielen Ländern waren es Wahlen gegen die nationalen Regierungen. Die EU-Wähler sind offenbar unzufrieden mit ihren Regierungen, nicht nur mit Europa.

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Brüssel.Ein Ergebnis zeigt sich in fast allen Ländern: Die Regierungsparteien wurden abgestraft. Die Oppositionsparteien haben profitiert, allen voran die Protestparteien. Auch ein Rechtsruck lässt sich in vielen Ländern feststellen.

Einen herben Rückschlag musste die deutsche SPD hinnehmen. Die regierende CDU/CSU konnte sich mit leichten Verlusten über die Ziellinie retten. Auch in Frankreich fuhren die Sozialisten massive Einbußen ein, während sich die Partei von Präsident Nicolas Sarkozy UMP behaupten konnte. Ganz besonders „abgewatscht“ wurde die Labour-Partei von Premier Gordon Brown. Das ist aber vermutlich vor allem dem aktuellen Spesenskandal um britische Abgeordnete im Land zu verdanken – nicht nur dem traditionellen EU-Frust der Bürger.

In Irland sieht das schon anders aus: Da stimmten die knapp drei Wahlberechtigten deutlich gegen ihren konservativen Premier Brian Cowen. Dieser hat vor allem mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen, die auf der Grünen Insel besonders dramatisch ausgefallen sind.

Die EU-Wähler sind offenbar unzufrieden mit ihren Regierungen, nicht nur mit Europa. Doch Europa zahlt drauf. Mehr als die Hälfte der 375 Millionen Wahlberechtigten in den 27 Ländern blieb gestern überhaupt lieber zu Hause, als sich an den Wahlen zu beteiligen. Die Wahlbeteiligung war so niedrig wie noch nie seit der ersten Direktwahl zum EU-Parlament 1979: Nur etwa 43,1 Prozent gingen diesmal zu den Urnen, bei der vorigen Wahl 2004 waren es EU-weit immerhin noch 45,5 Prozent gewesen.

Nichtwähler voran


Und das, obwohl es um die einzige direkt vom Volk gewählte EU-Institution ging. Das ist nicht nur ein schlechtes Zeugnis für das Wahlvolk. Das ist in erster Linie eine Ohrfeige für das Europaparlament, das seit 1979 stetig an Kompetenz gewonnen hat. Die Europäische Union mit all ihren Richtlinien und komplizierten Entscheidungsprozessen ist offenbar nicht sexy.

Protestparteien oder gar Rechtsparteien sind es offenbar. Gerade die Rechten oder Rechtspopulisten konnten in mehreren Ländern deutlich zulegen: In den Niederlanden gelang dies etwa der besonders EU-kritischen PVV des umstrittenen Parteichefs Geert Wilders. Die PVV wurde Zweite hinter der Regierungspartei der Christdemokraten, für diese ist es ein erbärmliches Ergebnis. Weniger stark als erwartet schnitten demgegenüber etwa in Belgien der Vlaams Belang oder in Frankreich die Front National ab.

Die Europäischen Konservativen (EVP), aber europaweit auch die Sozialdemokraten (SPE) sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Nicht zuletzt der Wirtschaftskrise, in der sich gerade der Euro bewährt, dürfte es zu verdanken sein, dass beide Parteifamilien nicht noch stärker abgerutscht sind. So fuhren sowohl die bisherige und künftige Nummer eins, die EVP, als auch die Nummer zwei, die SPE, leichte Verluste ein.

Chance für Barroso


Die EVP als stimmenstärkste Fraktion dürfte damit ab Herbst wieder den nächsten EU-Kommissionspräsidenten, vermutlich erneut José Manuel Barroso, stellen. Und aus der EVP dürfte auch der nächste EU-Parlamentspräsident stammen, nach dem Wunsch vieler Abgeordneter soll es der polnische Expremier Jerzy Buzek sein.
Eine Fortsetzung der Machtkoalition aus EVP und SPE im EU-Parlament ist aber trotzdem keine ausgemachte Sache mehr: Beide wurden geschwächt. Nach den Ergebnissen aus Großbritannien oder Tschechien hat auch eine neue, zweite konservative Fraktion mitzureden, die Rechte und Rechtsextreme aus mehreren Ländern aufnehmen könnte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.06.2009)

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16 Kommentare
Gast: Novotny
08.06.2009 10:24
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Rechtsruck in Europa? Stimmt nicht!

Das stimmt eben nicht. In Tschechien gibt's keinen Rechtsruck. Die Nationale Partei und die Arbeiterpartei haben es nicht ins Parlament geschafft.Auch in Deutschland und in Frankreich gibt's keinen Rechtsruck. Die Gruenen haben zugelegt zum Beispiel.
Ja, einen Rechtsruck gibt es in Oesterreich. Warum wird das nicht ehrlich thematisiert? Weil es in diesem Land nie Vergangenheitsbewaeltigung gegeben hat, nie eine offene Debatte ueber die Nazivergangenheit.Man darf doch an den Rechtspopulist Joerg Haider erinner: er wurde zur Ikone stilisiert nach seinem Tod. So etwas koennte in keinem anderen europaischen Land passieren.

Copernicus
08.06.2009 10:08
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Union, der Nichtwähler

Die geringe Wahlbeteiligung, sowie die vielen Protestwähler kann man auch als Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem bestehenden System deuten. Wobei die Protestwähler dem System immerhin noch soweit vertrauen, dass sie eine interne Richtungsänderung anstoßen möchten. Die Nichtwähler (also die schweigende Mehrheit) muss keineswegs mit den herrschenden Umständen einverstanden sein, diese haben vermutlich einfach das Vertrauen in ein System verloren, in dem Skandale, Korruption und Selbstberreicherung von Abgeordneten (letztes Beispiel einer langen Reihe: der freiwillige Pensionsfond der EU für Abgeordnete) - gerade in Zeiten der Krise - zum Alltag gehören. Auch wurden in fast allen Ländern nationale (oder überhaupt persönliche!) Themen angesprochen - ein sachlicher EU-Wahlkampf war nicht zu erkennen. Wenn Menschen dadurch den Glauben an ein mögliches Umdenken verloren haben, wird verständlich warum die Italiener einen Clown wie Berlusconi wählen. Beschissen werden wir von allen gleichermaßen - Berlusconi sorgt mit seinen Eskapaden wenigstens für einen gewissen Unterhaltungswert in der Politik.

Gast: Ospite
08.06.2009 09:36
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Solange...

...die politischen Parteien, ob in Österreich oder sonst wo in Europa, weiterhin soviel Scheiss bezüglich Geldverschwendung, Korruption und Freunderlwirtschaft europaunfreundlich verpacken und leben, sollen solche Listen wie die von HP Martin mehr und mehr Stimmen bekommen! Keiner in den oberen politischen Rängen (siehe SPÖ in Österreich) scheinen genug Interesse an der Vermittlung eines gemeinsamen Europas zu zeigen und dürfen sich daher auch über Popularitätsschwund nicht wundern.
Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich alle bisherigen EU Parlamentsmitglieder radikal nach Hause schicken und mit wirklich engagierten, noch nicht korrumpierten und abgestumpften Beamten, Menschen, die wirklich noch was bewirken wollen und in diesem Geist handeln (wollen), ersetzen!
Aber das ist leider nur Wunschdenken!Immer kommen die Selbstgefälligen, die Platzhalter zum Zug.Daher habe ich diesmal sehr lange überlegt, ob ich überhaupt wählen gehen sollte.Geholfen hat meine Stimme auch nicht...

Cicero
08.06.2009 08:01
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Die Rechtspopulisten werden weithin überschätzt

Die geringe Wahlbeteiligung sollte man nicht überbewerten. Im Vergleich zu den EU-Wahlen kann man andere Wahlen sehen. So z.B. bei den ach so gelobten Volksabstimmungen in der Schweiz gehen im Schnitt nur 30 % hin und vor allem die Alten und nicht die Jungen. Die ÖH-Wahlen in Österreich brachten es eben auf 25 %. Na ja, und der amerikanische Präsident wird normalerweise auch nur von 30 % gewählt, nur Obama, der „Messias“ und Rhetoriker brachte es auf mehr, aber immer noch unter 50 %.
Viel bedenklicher ist die Tendenz zu Rechtspopulisten. Aber so schlimm ist das auch wieder nicht, weil diese Leute sich nicht auf einen gemeinsame Politik einigen können, wie sich in der Vergangenheit schon zeigte. Mit anderen Worten, diese Kreise werden nichts durchbringen können, wovon sie groß tönen. Querulanten wie Hans-Peter Martin haben nicht einmal ein Programm. Denn, die EU halbieren zu wollen, was soll das? Martin wird weiter mit versteckter Kamera irgendwelche „Mißstände“ aufdecken und selbst dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen müssen, außerdem wird er weiter von der EU zur Kasse gebeten, weil er mit seinen Spesen genau das machte, was etwa die britischen Labour ins Desaster führte.
Entscheidend ist demgegenüber, daß die Konservativen und die Sozialdemokraten, letztere trotz ihrer nationalen Krisen, die im Lissabon-Vertrag vorgesehene „doppelte Mehrheit“ klar erreichen. Und der Lissabon-Vertrag kommt! Gerade Irland hat in der Krise zur Kenntnis nehmen müssen, was die EU wert ist.

Antworten Gast: Crusader
08.06.2009 08:37
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Re: Die Rechtspopulisten werden weithin überschätzt

Der Klassiker unter den Verlierern...schönreden.....

Antworten Antworten Cicero
08.06.2009 09:23
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Wenn Verlierer etwas schönreden?

Zunächst muß ich etwas klarstellen, um Mißverständnisse zu vermeiden. Im Eu-Parlament wird nicht mit der sogenannten Doppelten Mehrheit entschieden. Was ist sagen will, ist, wenn die Fraktionsgrößen im Parlament so sind, wie sie sind, dann ist sichergestellt, daß in den Räten die dort im Lissabon-Vertrag vorgesehene Doppelte Mehrheit funktioniert.
Und jetzt zur Crusader’schen Fehleinschätzung. Ich bin ein erzkonservativer – das sollte in diesem Forum nun hinreichend bekannt sein – also zähle ich zu den Gewinnern und nicht zu den Verlierern. Aber selbst wenn ich ein Roter wäre, also zu den desaströs Verlierenden gehörte, meine Aussagen, die Rechtspopulisten sollte man nicht überschätzen, wäre trotzdem völlig richtig.
Warum? Ganz einfach, weil Leute wie Strache nicht nur kein Programm haben, sondern nicht einmal wissen, was in Europa läuft. Letzteres hat er mehrfach beweisen. Bei runden Tischen mit Ingrid Thurnher oder bei anderen Interviews, etwa mit Gabi Waldner hat er mehrfach auf Inhalte des Lissabon-Vertrages verwiesen, die so dort nicht nur nicht drinstehen, sondern das gerade Gegenteil darstellen. Das ist entweder – nehmen wir zu seinen Gunsten an – Unwissenheit oder eben bewußte Wählertäuschung. Zukunft hat diese Gangart keine.
Dazu kommt, die Rechtspopulisten, die es in Europa überall gibt, sind untereinander völlig zerstritten. Siehe Mölzer in der vergangnen Periode. Darum bringen sie keine Fraktion zustande, welche Entscheidungen des Parlamentes beeinflussen könnte.

Peregrin
07.06.2009 23:39
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"In Irland ... stimmten die knapp drei Wahlberechtigten"

Und ich habe gedacht, bei uns war die Wahlbeteiligung gering.

Re:

wieso? scheinbar sind eh fast alle drei zur wahl gegangen... *ggg*

Kampf um Mitbestimmung

Auch wenn ich mich jetzt lange darüber auslassen könnte, formuliere ich es lieber kurz zusammen:
Bei der EU-Wahl hat jeder Zweite auf sein Wahlrecht verzichtet. Andererorts kämpfen Menschen um Demokratie und der Möglichkeit zur Mitbestimmung, bei uns ist es 50 % egal.
Österreich hat Helden: Freiheitskämpfer (Andreas Hofer), Widerstandskämpfer (O5) aber niemanden, der für eine Demokratie gekämpft hat. Wir verschenken dieses Recht.

ps: Gerade läuft auf Orf2 eine Reportage über das traurige 20jährige Jubiläum des chinesischen Massakers.

Re: Kampf um Mitbestimmung

vielleicht sollte man diejenigen mandate unbesetzt lassen, die dem anteil der nichtwähler entsprechen. dann hätte die institution schon mal probleme, eine einfache mehrheit zu bilden. und an verfassungsrechtliche 2/3mehrheiten brauchens erst gar nicht zu denken... spätestens dann wird denen klar, daß eigentlich kaum wer will, daß diese typen das sagen haben. mehr als die hälfte der eubürger ist mittlerweile so gebildet, daß sie sich eigentlich nicht mehr regieren lassen wollen, nochdazu angesichts des intellektuellen restmülls, der da in den eu-gremien herumkrebst.

Antworten Peregrin
07.06.2009 23:41
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Re: Kampf um Mitbestimmung

Keine Zustimmung ist auch eine Meinungsäußerung. Daß die in Brüssel und Straßburg niemanden interessiert, ist halt typisch für die EU.

Re: Re: Kampf um Mitbestimmung

Nein!
Ungültig wählen ist eine Meinungsäußerung.
Nicht wählen ist ein Verzicht auf die eigene Mitbestimmung, eine Erklärung, dass die anderen bestimmen sollen, weil es zu uninteressant/anstrengend ist es selbst zu tun.

In einem anderem Forum wurde gesagt, dass es genauso sei, das Volk wolle geführt werden.
Führer ängstigen mich...

cunifra
07.06.2009 21:35
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Eine Union der Nichtwähler

Nimmt man die Nichtwähler und die Protestwähler zusammen, dann sieht’s echt schlecht aus um die Legitimation des EU-Parlaments.

Mag das EU-Parlament immer mehr Kompetenzen erhalten, es bleibt, was es ist: Ein demokratiepolitisches Feigenblatt, daß außer die EU-Abgeordneten kaum jemand wirklich haben will. Weder die Mehrheit der EU-Bürger und schon gar nicht die nationalen Regierungen.

Warum beläßt man es nicht bei einem EU-Wirtschaftsraum, arbeitet in dazu prädestinierten Politikfeldern wie Verteidigungs- und Außenpolitik engstens zusammen. Ansonsten halt Europa als Staatenbund mit dem Ziel weitgehender gemeinsamer Regelungen, wo dies zum gegenseitigen Vorteil gereicht.

Es gibt keine EU-Identität, weil es kein erlebbares Europa gibt. Nur historisch gewachsene Nationalstaaten. Wieso man nicht nach allen Regeln der Kunst auf dieser Basis kooperieren kann, bleibt mir ewig ein Rätsel.

Antworten Gast: Ospite
08.06.2009 09:39
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Re: Eine Union der Nichtwähler

BRAVO!! Mir aus der Seele gesprochen! Keiner will wirklich diese gepredigte "EU Einheit", ist ja aus den vielen nationalen Unterschieden heraus schon mal nicht möglich - aber mirakulöserweise war die "Mehrheit" der Österreicher damals FÜR die EU....

Antworten antikarl
08.06.2009 04:11
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Re: Eine Union der Nichtwähler

Hohe Wahlbeteiligungen gibt es meistens durch Zwang in Diktaturen oder wenn eine Radikalisierung des Stimmvolkes entstanden ist. Im "Normalfall" gehen viele Leute nicht wählen, weil sich ohnehin nichts ändert oder weil der "Spaßfaktor" fehlt und Politik sowieso nicht sexy ist. Die Italiener hatten doch einmal einen Pornostar, die Ilona Staller ins Parlament gewählt. Aber nicht, weil sie soo kompetent war.
Außerdem finde ich, dass die nationalen Politiker auch Anteil an der geringen Wahlbeteiligung haben. Wer sich jeden Erfolg, aber auch wirklich jeden, an die eigene Brust heftet und für die Wichtigkeit des gemeinsamen Projekts nur Lippenbekenntnisse macht, darf sich nicht wundern. Dieses Verhalten ist schäbig und ein Armutszeugnis. Sind diese Leute überhaupt interessiert, dass die EU erfolgreicher wird?

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Re: Eine Union der Nichtwähler

Wenn man zur Legitimation jedes demokratischen Systems die Wahlbeteiligung heranzeihen würde, dann würde es wohl in vielen Bereichen zu keinen Wahlen mehr kommen (siehe ÖH Wahlen mit 25% Beteiligung).

Meiner Meinung nach sollte man die geringe Wahlbeteiligung nicht von vorn herein negativ bewerten. Es wäre doch naheliegend, wenn der Großteil der Nichtwähler mit der aktuellen EU-politischen Situation zufrieden sind. Bei derartig kontrastreichen Parteiprogrammen müsste einen strikten EU-Gegner die Wahl doch nicht schwer fallen. Außerdem hat eine Enthaltung der Stimme bisher noch eher selten zu einer Entscheidung geführt worin man wiederum eine Akzeptanz der Nichtwähler für die EU sehen kann.

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