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SPÖ-Kurs: „Darf kein Diskussionsverbot geben“

11.06.2009 | 18:05 |   (Die Presse)

Gewerkschafter lassen bei Vermögenssteuern und Sozialfinanzierung nicht locker. Nach dem SPÖ-Präsidium stellte Faymann klar: „Kein Köpferollen und kein Abputzen.“

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wien (ett/oli). Angekündigte Revolutionen finden selten statt. So war es auch beim SPÖ-Präsidium und beim Parteivorstand am Mittwoch. Werner Faymann behielt das Heft in der Hand, bekannte allerdings ein, dass es ein Fehler gewesen sei, Sonntag nach der EU-Wahl abzutauchen. Er versprach, sich nach der nächsten bundesweiten Wahl wieder in der Parteizentrale zu zeigen. Von den roten Präsidien kritisiert wurde in erster Linie Steiermarks Landeshauptmann Franz Voves für seine Dauerkritik am Kanzler. Zwischen Voves und Faymann wurde ein Vieraugengespräch vereinbart – um Meinungsverschiedenheiten auszuräumen. Voves verließ die Sitzung übrigens vorzeitig via Hinterausgang.

 

Kein Personalwechsel

Personalwechsel in der SPÖ-Führung blieben fürs Erste aus. Alle am Präsidium teilnehmenden Landesparteivorsitzenden hätten sich gegen eine Personaldebatte über ihn als Parteichef, über den SPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Hannes Swoboda, sowie über die SPÖ-Bundesgeschäftsführer Laura Rudas und Günther Kräuter ausgesprochen, so Werner Faymann. Es sei keine leichte Aufgabe, „die Vielfalt immer wieder zur Einigkeit zu führen“. Man habe aber alle Differenzen freundschaftlich „ausdiskutiert“. Um ein „sozialeres Europa“ zu erreichen, werde die SPÖ nun entsprechende Kampagnen und Unterschriftenaktionen starten. Faymann will einen „Wahlkampf nach dem Wahlkampf“ führen, es gelte „jahrelanges Schweigen“ vor der nächsten EU-Wahl zu vermeiden.

Werner Faymann wird also zumindest den Jahrestag seiner Bestellung zum geschäftsführenden SPÖ-Chef am 16. Juni an der Spitze der Sozialdemokratie erleben. Die Geister, die er damals unter anderem mit der massiven Aufwertung der Gewerkschafter in der SPÖ rief, die wird er aber nicht mehr los. Faymann mag zwar nach den Sitzungen von Präsidium und Parteivorstand ein Ende der öffentlichen Schuldzuweisungen und der Personaldebatte („Kein Köpferollen, kein Abputzen“) verordnet haben. Die SPÖ-Gewerkschafter bleiben aber hartnäckig bei ihrer Forderung, dass die SPÖ eine stärkere Besteuerung von Vermögen und neue Finanzquellen zur Finanzierung des Sozialwesens – Stichwort Wertschöpfungsabgabe – anstreben muss.

„Es darf kein Diskussionsverbot geben – und gibt es ja auch nicht“, betont Rudolf Kaske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Vida, in der Eisenbahner ebenso wie Beschäftigte im Tourismus vertreten sind, im Gespräch mit der „Presse“. Dass SPÖ-Chef Werner Faymann in der Frage der Vermögensbesteuerung als Bundeskanzler der rot-schwarzen Regierung auf den Koalitionspartner ÖVP, die auf der Bremse steht, Rücksicht nehmen muss, sei „verständlich“. Politik sei „immer eine Frage des Machbaren“.

 

Kaske für neue Steuerdebatte

Kaske pocht dennoch darauf, dass in der SPÖ-Arbeitsgruppe über alle Themen offen diskutiert wird: von der künftigen Finanzierung der sozialen Sicherheit bei gleichzeitiger steuerlicher Entlastung des Faktors Arbeit bis hin zu den „Reizthemen“ wie die begünstigte Besteuerung von Stiftungen, Vermögenszuwachssteuer und auch eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer.

Vor allem Letzteres wird von Faymann entschieden abgelehnt. SPÖ-Gewerkschafter Kaske hält in der Sache dagegen: „Da geht es nicht darum, den Kleinen das Geld, das sie sich sauer erspart haben, wieder abzuluchsen.“ Diese sollen mit Freigrenzen bei Erbschafts- und Vermögensbesteuerung ohnehin ausgenommen bleiben. Vielmehr gehe es um die großen Erbschaften.

Die Diskussion in der SPÖ soll nach Kaskes Wunsch in einem Zeitrahmen von ein bis eineinhalb Jahren geführt werden: „Dann müsste hier ein Paket auf den Tisch gelegt werden, wie es in Zukunft weitergeht.“ Dieses müsse jedenfalls so rechtzeitig fertig sein, dass die Vorschläge bei der Erstellung des Budget 2011 bereits berücksichtigt werden können.

 

Soziale Sicherheit zuerst

Als Antwort auf die Stimmenverluste der SPÖ in Richtung FPÖ drängt Vida-Chef Kaske darauf, dass die Regierung danach trachten müsse, „das Gefühl der sozialen Sicherheit wiederherzustellen“. Das beginne bei der Ausbildungsgarantie, damit Jugendliche nicht auf der Straße stehen, und reiche bis zur der von den Gewerkschaftern vehement geforderten Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ will man diesbezüglich bei Finanzminister ÖVP-Obmann Josef Pröll, der sich beim Arbeitslosengeld querlegt, nicht mehr locker lassen.

AUF EINEN BLICK

Bei der EU-Wahl am Sonntag verlor die SPÖ fast zehn Prozentpunkte. Dieses Ergebnis wurde am Mittwoch im SPÖ-Präsidium und Vorstand beraten. Personelle Konsequenzen gab es allerdings keine. Die SPÖ will ihre EU-Positionen noch besser kommunizieren. Gerügt wurde Franz Voves für seine Faymann-Kritik. Zwischen beiden wurde ein Vier-Augen-Gespräch vereinbart.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.06.2009)

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111 Kommentare
 
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Gast: conscientia
14.06.2009 21:59
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Knallroter Autobus


Die SPÖ erinnert mich an einen öffentlichen Bus auf der Fahrt bergab und mit äußerst desolaten Bremsen. Noch dazu ist der Busfahrer kein guter Lenker.

ME gehört der Bus aus dem Verkehr gezogen.

Ich hoffe, alle Businsasse können noch rechtzeitig aus oder umsteigen!


Max Planck
14.06.2009 00:40
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SPÖ kommtschon hoch

Ich glaube SPÖ ist ganz eionfach zu weich und zu lieb zur Ihren Regierungspartner ÖVP. Ich vertrette die Meinung man sollte ein Hrdliner sein um mit ÖVP klar zukommen. Schlägt man etwas vor, so stellt sich ÖVP dagegen und provozier die neuen Wahlen. Ich galube aber Herr Faymann wird die Situation meistern könne, weil er ein Typ ist der Klat-Warm spielen kann.

PetMoor
13.06.2009 17:40
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Die Fähigkeit im Zwischenmenschlichen zu wirken nennt man Kompetenz, aus einer Situation zu lernen und auf andere Situationen anzupassen nennt man Intelligenz!

Wer nach dieser Ansage einer Partei bedingungslos das Wort redet erwirbt Parteikompetenz.

Wer Sinn und Unsinn in einer Parte auswerten kann erwirbt intellienz.

Wer das nicht bewerten kann ist ein Parteidebberl!

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"...bekannte allerdings ein, dass es ein Fehler gewesen sei, Sonntag nach der EU-Wahl abzutauchen..."

ich finde, ganz im gegenteil!
es war etwas, was ich mir von allen wünsche:
endlich nicht mehr nach geschlagener wahl vor den kameras auftauchen und das unehrliche "lassen sie mich als erstes allen unseren wählern für ihre unterstützung danken...." blabla auswendig runterleiern.
dass auch nur ein einziger parteichef das ernst meint, schließe ich sowieso aus!

dasselbe gilt für all die schlauen analysen: kaum ist die erste hochrechnung da, schon sind alle superschlau!

also nehmt euch in zukunft den wahlabend frei, geht mit (partei- und sonstigen) freunden einen saufen und verschont uns wenigstens an diesem tag!

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Oh, wie wahr...

wenn sie es nur tun wuerden.....

Cymry
12.06.2009 15:05
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Ein Jahr mit Voves

und die Finanzkrise wird zum ökonomischen
Supergau. Die Reichensteuer ist nur eine
zusätzliche Steuer für den Mittelstand der seine
paar Euro sauer verdienen mußte. Aber dafür
sind alle gleich, denn alle fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, ausgenommen der Herr
Voves der mit gepanzerter Limousine und
dutzenden Leibwächtern fährt (und fahren
muß).

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Die Reichensteuer ist nur eine zusätzliche Steuer für den Mittelstand der seine paar Euro sauer verdienen mußte

wo ist denn diese weisheit her?

laut gewerkschafts-vorschlag soll es doch einen grenzwert von 500.000 euro geben. und dieses einkommen zählt für mich jedenfalls nicht zum mittelstand.

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Re: Die Reichensteuer ist nur eine zusätzliche Steuer für den Mittelstand der seine paar Euro sauer verdienen mußte


Na eh, 500.000,- - wird da auch das Haus und die private Vorsorge eingerechnet?

Und ist man mit 500.000,- € nach Marktwert der Immobilie besteuert?

Werden die Schulden davon abgezogen?

Gehört man dann zu den "Reichen"?

Oder doch nur wieder die populistische Hetzkampagne gegen den Mittelstand?

Die Weisheit der Linken muss mir erst noch jemand beweisen.

Gast: mecky
12.06.2009 14:39
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an faymann

was heißt hier köpferollen? bis dato habe ich noch keine köpfe in der spö bemerkt

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Rudolf Kaske

ist doch beim Thema neue "Vermögens"-Steuer auch so ein Heuchler:

„Da geht es nicht darum, den Kleinen das Geld, das sie sich sauer erspart haben, wieder abzuluchsen.“ Diese sollen mit Freigrenzen bei Erbschafts- und Vermögensbesteuerung ohnehin ausgenommen bleiben. Vielmehr gehe es um die großen Erbschaften.

So, und wenn er das wirlich so gesagt hat, dann fragt man sich für wie dumm er eigentlich die Wähler hält.

Eine Steuer die wirklich nur die Reichen treffen soll, dürfte aufgrund der Mobilität dieser Vermögen und des eher bescheidenen Steueraufkommens doch auch nur eine Bagatellsteuer sein.

Darum wurde die ursprüngliche Vermögenssteuer ja auch abgeschafft, und im Gegenteil das Stiftungsrecht eingeführt.
Das bringt zwar eine geringere Steuerquote (%) aber unterm Strich dennoch ein viel höheres Aufkommen in satten €, weil man ja Vermögen aus anderen Staaten dazubekommt.

Aber das werden die linken Parteistrategen nie kapieren.
Deshalb wird die neue Reichensteuer ja auch alle treffen, die sich etwas zur Eigenvorsorge ansparen oder schon angespart haben, also Unterschicht und Mittelschicht.
Dann hat man ein nennenswertes Steueraufkommen, womit sich die Steuer auch rentieren wird.

Die Kleinen sind doch die wahren Reichen, auf die es die SPÖ abgesehen hat, warum sagt man das nicht einfach in aller Deutlichkeit?

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die abgeschaffte erbschaftssteuer

hatte doch auch freigrenzen.
und dennoch hat sie einige hundert millionen pro jahr gebracht.
eine bagatelle??

zum thema stiftungen: da regen wir uns zurecht auf über länder, die steuerdumping betreiben. und selbst sind wir stolz darauf, dass wir steuerspar-modelle auf kosten anderer länder anbieten?

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Re: die abgeschaffte erbschaftssteuer

Bevor Sie hier weitere Halbwahrheiten (Freigrenzen) über die -vernünftigerweise bereits abgeschaffte Erbschaftssteuer- schreiben, ein paar Klarstellungen dazu:

1. Freigrenze für unentgeltliche Erwerbe war bei 15.000 ,- € und zwischen Angehörigen wurde die Freigrenze bei 50.000 € gezogen, d.h. jede vererbte Immobilie fiel dem Steuersatz von 2-60% (!), je nach Verhältnisgrad zum Opfer.

2. war diese Steuer verfassungswidrig. Die Reparaturfrist wurde zum Glück nicht genutzt.

3. Das Steuervolumen betrug zwischen 110 - 150 Mio. jährlich. Also was faseln Sie da von mehreren hundert Mio?

4. Die Steuer war zwischen Bund und land geteilt, es waren bis zu 130 beamte nur mit diesem Humbug beschäftigt.

Und außer der SPÖ (Heuchlerpartei!) und dem deutschen Finanzminister regt sich niemand über das österr. Stiftungsgesetz auf.

Und ja, ich bin stolz darauf, dass Österreich dem internationalen Steuerwettbewerb auch außerhalb der EU die Stirn bietet!

Gast: Blondl
12.06.2009 12:37
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„Darf kein Diskussionsverbot geben“

Darf nicht oder wird nicht?

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die Gewerkschaft sollte sich klarmachen

dass die SPÖ mehr keine Partei der Arbeitnehmer ist.

Also warum überhaupt noch in der SPÖ mitarbeiten? Die Gewerkschaft sollte unabhängig agieren, dann wäre sie auch wesentlich glaubwürdiger.

Wortmann
12.06.2009 09:59
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DAS ZIEL DIREKT VOR DER NASE Das Ziel ist ganz klar: Die Sozialdemokratie muss wieder Sozialdemokratisch werden.


Die Jahre seite Vranitzky haben die SPÖ immer mehr in die bürgerliche Richtung driften lassen. Heute ist sie von der ÖVP kaum zu unterscheiden. Die SPÖ hat den sozialen Instinkt verloren. Dieser aber ist das einzige was die Partei für den Wähler interessant macht.


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Re: DAS ZIEL DIREKT VOR DER NASE Das Ziel ist ganz klar: Die Sozialdemokratie muss wieder Sozialdemokratisch werden.

Viel Glück den Postkommunisten und Neomarxisten in der SPÖ.

Die reiben sich doch beim Ausflug ins gaaanzz linke Eck doch selbst auf zwischen KPÖ und GrünInnen.

Die SPÖ täte gut daran, endlich ein Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft und dem heimischen Kapitalmarkt abzulegen.

Die Globalisierung ist nämlich schon da.
Wer Vermögen unter Druck setzt, verspielt damit auch die Zukunft der heimischen Arbeitsplätze.

Aber um das zu verstehen, dafür reicht das Hirn der Linken Parteiideologen wohl nicht, oder?

Antworten mahuber
12.06.2009 12:55
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Re: DAS ZIEL DIREKT VOR DER NASE Das Ziel ist ganz klar: Die Sozialdemokratie muss wieder Sozialdemokratisch werden.

die sozialdemokratie hat nach 1990 nie ein schlüssiges konzept erarbeitet wie es weitergehen soll. stattdessen ist sie, der wurzel des kommunismus entgültig kastriert, systemerhaltend auf dem status quo gehockt. die hat dabei zuschauen müssen wie ihre bastionen nach der reihe der stärkeren ideologie zum opfer fielen (in ö: verstaatlichte, konsum, bawag,....) anstatt eine synthese ihrer programmatik mit dem kapitalismus zu entwickeln beschränkte man sich aufs ausräumen von sog. härtefällen und den sozialstaat entgegen dem steuerwettbewerb aufrechtzuerhalten. ein verlorener posten und zugleich eine der ursachen dass der kapitalismus uns in die heutige situation führen konnte. es bräuchte in zeiten des international freien kapitalverkehrs eine internationale regelung der gesamten ökonomie (mindeststeuern/vermögen/ust/kest/köst/aktien minus oasen, bemessungsgrundlagen, arbeitnehmerstandards, kontrollen usw...). stattdessen betreiben faymann, erich haider und co einen billigen sozialnationalen polpulismus, noch dazu mit der krone...
als busek die internationale mitsang wusste er zum missverständnis seiner parteikollegen was er da tat...

Antworten freeman
12.06.2009 12:50
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Auch die Arbeiter sind bürgerlich geworden,

warum soll also deren Partei diesen Weg nicht mitgehen.

Politik nur für Sozialstaatsprofiteure ist kurzsichtig.

Gast: Eierbär
12.06.2009 09:59
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Kein Diskussionsverbot!!!!

Wer hat die Marie aus dem BAWAG Desaster? Bekommt Fritz V. noch eine Gewerkschaftspension? Wer braucht den ÖGB noch, außer Leitl? Ist die Sozialpartnerschaft eine Partnerschaft der Unterdrückung? usw usw.

Wortmann
12.06.2009 09:54
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DAS ZIEL DIREKT VOR DER NASE

Das Ziel ist ganz klar: DIE SPÖ muss wieder sozialdemokratisch werden. Die Frage ist, ob die SPÖ es auch merkt. Die Jahre seite Vranitzky

Gast: mk
12.06.2009 09:01
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eh kloar

da es sich bei faymann, rudas und cap ohnehin um das letzte aufgebot der heimischen sozialisten handelt, kann e sauch kein köpferollen geben. wer sollte sie ersetzen? die die in den startlöchern scharren sind noch übler, voves, leitner, brauner, haider....

so wie es in deutschland gerade en vogue ist, wird sich die spö politisch jetzt ganz weit links positionieren. der kampf gegen die klassenfeinde soll neu gestartet werden. ob das mit vergreisten stammwählerschaft aber noch was wird, wage ich zu bezweifeln.

Gast: Zahler
12.06.2009 07:48
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Fehlverhalten?

wenn das die "Rezepte" der Sozialdemokratie (dzt. SPÖ) sind, nach jeder verlorenen Wahl neue steuern zu fordern bzw. alte zu erhöhen, laufen ihnen noch mehr Wähler weg, weil es auch ihr eigenes Klientel trifft!
Und wenn ich nicht mehr weiter weiss, gründ` ich einen Androschkreis (weil der weiss eh alles)!

Antworten freeman
12.06.2009 12:56
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So ist es.

Der Generaldirektor hat sein Vermögen eh schon im Ausland und im schweizer Chalet lebt es sich auch nicht so schlecht.

Die Witwe mit 4 Kindern hingegen darf einen Kredit aufnehmen um in der gemeinsamen Eigentumswohung bleiben zu dürfen. Das Geld kriegt dann ihr Nachbar, der bisher jeden Cent versoffen hat als "Mietzinsbeihilfe".

Das nennen wir dann "soziale Gerechtigkeit".

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wenn die spö

neoliberaler als die neoliberalen sein will, ist sie dann sozialdemokratisch?

Gast: Auslandsösterreicher
11.06.2009 21:05
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„Es darf kein Diskussionsverbot geben...

Und DIESE Aussage von den Genossen!

Das lachen ja die Hühner!!

Eurogirl
11.06.2009 19:32
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Was geschieht, wenn Häupl zur Einsicht gelangt, wir Sozen haben alles zum Besten gestaltet - jetzt zeige wer wie das noch besser ginge?

Nur angedacht an echte Politik für alle, nicht die von Hr. Betriebsrat unterstützten der öffentlichen Mitarbeiter.

So gesehen ist es dem Hr. Betriebstat der Wiener Bediensteten wurscht, wer unter seiner Führung Bürgermeister ist.

Wien mit gleich viel Bediensteten wie die ganze EU - und mit saumäßigen Begünstigungen. Die horrenden Kosten der einzelnen Dienste werden durch Mitarbeitszwang der BürgerIn zu hoher Bequemlichkeit gestützt.

Eine gebrechliche Person muß ihr Hündchen, fein am Gullie die Losung abgesetzt, dafür 36.-€ entrichten, weil das Bücken schon sehr schwer fällt.

Keine Rede davon, dass nun der Dienst billiger wird - gleiches bei Müll - die 20 Stundenwoche gilt wie bei Lehrern und dem Straßendienst.

Kann jeder beobachten. Dafür werden Verkehrsfallen am laufenden Band errichtet - hat mit Verkehrssicherheit nichts zu tun, wenn statt Sperrmülldienst ein Spermüllspion kommt.

 
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