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Nach EU-Wahl: Karas kritisiert ÖVP

23.06.2009 | 15:33 |   (DiePresse.com)

Der frühere Delegationsleiter enthält sich seiner Stimme bei der Wahl von Ernst Strasser zu seinem Nachfolger. Damit wolle er zeigen, dass er "die Vorgangsweise am Wahltag nicht billige", erklärt Karas.

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Die Unstimmigkeiten innerhalb der VP-Europaabgeordneten sind auch nach der Wahl von Ernst Strasser zum Delegationsleiter nicht ganz geglättet. Der frühere Delegationsleiter Othmar Karas, der sich der Stimme enthalten hatte, kritisierte am Dienstag in Brüssel neuerlich das Verhalten der Partei am Wahltag, "das ich nicht billige". Eine gemeinsame Lösung betreffend die Delegationsleitung "war nicht gewollt".

Dies mache auch seine Stimmenthaltung deutlich. Er werde sich angesichts von rund 110.000 Vorzugsstimmenwählern auf jeden Fall "mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass weiterhin eine klare proeuropäische Linie verfolgt wird, und dass es zu einer Europäisierung der Innenpolitik und nicht zu einer Nationalisierung der Europapolitik kommt". Er werde seine Tätigkeit im Europäischen Parlament offen und transparent halten. Neuerlich verwies er darauf, dass er "mit Gleichgesinnten ein unabhängiges Bürgerforum Europa 2020 auf neutralem Boden gründen" werde, das zur "Drehscheibe der Europapolitik in Österreich werden soll".

(APA)

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8 Kommentare
Gast: FL
14.10.2009 20:34
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DAS IST EIN GANZ GEMEINER WAHLBETRUG

WENN IHR SCHWARZEN ÖVP BRÜDER JETZT STRASSER ALS DELEGATIONSLEITER WÄHLT IST DIES EIN GANZ GEMEINER WAHLBETRUG DER ÖVP WÄHLER:Für was haben wir die Vorzugstimmen mit Othmar Karas gewält.
Wenn die der Fall ist da wird die ÖVP viele Stimmen bei der nächsten Wahl verlieren

biedermann
05.10.2009 22:20
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gibts von dem nur das fingernagelvorderpupille-foto?


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Bin zufriedener ÖVPler

Abgesehen von meiner chistlichsozialen Grundeinstellung fällt es einem Denkenden zur Zeit leicht ÖVPler zu sein. Alle -ausnahmslos alle - anderen Parteien arbeiten mit dem Schmutz der Politi k. Die ÖVP hat sich ein Restchen an Anstand bewahrt. Das gilt angenehmerweise für alle ÖVP-Politiker, die derzeit in Österreich was zu sagen haben. Es wird nicht an die Kronenzeitung angebiedert. Es wird nicht Unsinn erzählt. Beim EU-Wahlkampf hat die SP ja haarsträubende Lügen verbreitet: Da sollte die Sicherung von Sozialem und der Pensionen in Brüssel vorangetrieben werden. Ist halt leider nicht Kompetenz der EU.
Bei der ÖVP geht es nicht zu wie bei den Grünen. Die booten nach altstalinistischer Manier einen altgedienten Voggenhuber aus. Ohne das zu argumentieren und ohne lange Diskussion. Der hat dort ausgesch... für immer. In der ÖVP tut man sich innere Diskussion öffentlich an. Man stellt einen Strasser gegen einen Karas. Die, die diesen inneren Wettkampf süffisant kritisieren, die sollten sich in eine Ecke setzen und nachdenken über demokratisches Verhalten.

captain1
25.06.2009 10:17
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Versicherungskenner!

War er vor Jahren in ein Versicherungsschwindel verwickelt?

captain1
25.06.2009 10:12
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Karas , der unbescholene.


Gast: ökono-mist
24.06.2009 03:10
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Die 110.000 Vorzugsstimmen stammen bestimmt nicht von 110.000 Ameisen; aber auch nicht von 110.000 Mullahs...


Herr Karas darf sich jetzt ein wenig so fühlen wie eine Mischung aus Kurt Schuschnigg [1938, während seiner Abschiedsrede ans österreichische Volk ("...daß wir der Gewalt weichen"...)] und Mir-Hossein Mousavi Khameneh (nach der iranischen Präsidentenwahl 2009).

Auch im vordemokratischen Österreich rufen die Leute jetzt en masse: "Where is my vote?!"

Und das mitten in Mitteleuropa...

P. S.: Schlagstöcke und Burka-Tragepflicht fehlen bei uns - noch. Doch auch dieser Freiheits-Vorsprung ist rasch verspielt, wenn man nicht aufpaßt auf die pluralistische Demokratie und den zerbrechlichen Rechtsstaat!


Gast: Hugo
23.06.2009 17:48
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Ein bekannter Russenberater

wirft einen alt gedienten Politiker, der 110.000 Vorzugstimmern macht, aus dem Rennen? Die VP möchte wohl den letzten Rest ihrer Wähler vergraulen.

Gast: Crescence
23.06.2009 16:33
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no, da


da scheints ja noch ein paar Kränkungen gegeben zu haben wenn der Brave wieder so aufmuckt.

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