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Frauen, Pensionisten sichern Fischer Erfolg

25.04.2010 | 22:10 |   (Die Presse)

Die Wählerstromanalayse zeigt: Hauptmotive für Fischers Wiederwahl waren die Vertretung im Ausland und das Fehlen wählbarer Gegenkandidaten. Bei Rosenkranz war das stärkste Wahlmotiv Protest gegen die Regierung.

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Wien (red.). Heinz Fischer verdankt seine satte Mehrheit bei der Wiederwahl am Sonntag vor allem den Frauen und den Senioren. Dies ergab eine Wählerstromanalyse des Isa-Sora-Instituts im Auftrag des ORF. Nach Geschlechtern getrennt konnte Fischer bei den Frauen immerhin einen Zuspruch von 83 Prozent verzeichnen. Dies fiel umso mehr ins Gewicht, weil die Frauen unter den insgesamt rund 6,3 Millionen Wahlberechtigten gegenüber den Männern in der Überzahl waren.

FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz erzielte bei den Frauen 13 Prozent Zustimmung, Rudolf Gehring drei Prozent. Bei den Männer stimmten 74 Prozent für den Amtsinhaber, 17 Prozent für Rosenkranz, acht Prozent waren für Gehring.

Das Ergebnis

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Nach Altersgruppen aufgesplittet sicherte die Generation 60 plus den Wahlerfolg Fischers im jetzigen Ausmaß ab. 83 Prozent dieser Altersgruppe votierten laut der Wählerstromanalyse für den bisherigen Bundespräsidenten, 13 Prozent der Pensionisten gaben stimmten für Rosenkranz, vier Prozent für Gehring.

Anders bei den Jungen: Dort konnte die FPÖ-Kandidatin gemessen an ihrem Gesamtergebnis mit 22 Prozent Zustimmung bei den Wählern unter 30 Jahren ein überdurchschnittliches Ergebnis erreichen. Fischer kam bei den Unter-30-Jährigen auf 74 Prozent, Gehring auf fünf Prozent.

Bei den Lesern der „Kronen Zeitung“ stimmten laut der Analyse 18 Prozent für Rosenkranz, für deren Kür sich die Zeitung stark gemacht hatte. Fischer kam bei „Krone“-Lesern auf 78 Prozent, Gehring auf vier Prozent. Bei den Lesern „anderer Zeitungen“ schaffte Rosenkranz 14 Prozent, Fischer kam auf 79 Prozent, Gehring auf sechs Prozent.

Die wichtigsten Motive für Fischers Wiederwahl waren: beste Vertretung im Ausland (59%), keine anderen wählbaren Kandidaten (58%), bisher gute Arbeit geleistet (54%), „vertritt die richtigen Werte“ (48%). Bei Rosenkranz war das stärkste Wahlmotiv Protest gegen die Regierung (55%). Für die Gehring-Wähler waren die "richtigen Werte" am entscheidensten, gefolgt vom Motiv "Gehring ist Katholik".

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.04.2010)

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3 Kommentare
Gast: Alter
27.04.2010 11:35
0 0

Pensionisten

Typisch senil.

0 0

Waren es nicht auch die Frauen, die damals Gusenbauer den knappen Wahlsieg sicherten?


Die sogenannte "emotionale Intelligenz" der Frauen erweist sich im praktischen Leben oftmals als, gelinde gesagt, Nachteilig für das Staatswohl.

Wer Autos prinzipiell nach der Farbe kauft sollte dementsprechend im demokratischen Prozess gewichtet werden.

Antworten Scaurus
26.04.2010 13:40
0 0

Re: Waren es nicht auch die Frauen, die damals Gusenbauer den knappen Wahlsieg sicherten?

Das Bildungsniveau der Frauen überholt inzwischen bereits jenes der Männer. Diese Tatsache sowie das Bedürfnis der Männer, den starken Macher raushängen zu lassen, spiegelt sich dann halt im Wahlergebnis oder auch in diesem Forum wieder.

Toller Schmäh mit der Auto Farbe übrigens.

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