26.05.2012 08:24 | Meine Presse Merkliste 0

Hippach in Tirol: Nur 17,59 Prozent gingen zur Urne

26.04.2010 | 19:09 |   (Die Presse)

Die Gemeinde mit der geringsten Wahlbeteiligung. Bürgermeister und Sekretär des Hippacher Gemeindeamts haben Erklärungen parat: von fehlenden Konkurrenten Fischers bis zur alljährlichen Floriani-Feier.

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Hippach (red.) Hippach – 17,59 Prozent. Diese Zahl werden die Einwohner der kleinen Gemeinde Hippach im Tiroler Zillertal nicht so schnell vergessen. Denn mit dieser Zahl wird Hippach als die Gemeinde mit der niedrigsten Wahlbeteiligung bei den Bundespräsidentschaftswahlen 2010 in die Geschichte eingehen. Nur 188 der 1069 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, 178 waren gültig. Ergebnis: 80,3 Prozent für Heinz Fischer; 11,8 Prozent für Barbara Rosenkranz; 7,9 Prozent für Rudolf Gehring.

„Eine niedrige Wahlbeteiligung hatte sich in den letzten Tagen abgezeichnet, aber dass wir unter den Wahlverweigerern die Spitzenreiter sein würden, überrascht mich dann doch“, sagt Gerhard Hundsbichler, Bürgermeister der 1398-Seelen-Gemeinde im Bezirk Schwaz. „Ich bin von einer Beteiligung zwischen 30 und 40 Prozent ausgegangen, zumal Hippach bei Wahlen in der Vergangenheit immer im Trend oder sogar darüber gelegen hat.“

Hundsbichler führt das hauptsächlich auf die „geringe Wertschätzung“ des Amtes des Bundespräsidenten und die fehlenden ernst zu nehmenden Konkurrenten von Heinz Fischer zurück. Außerdem sei der Wahlkampf von Anfang an nicht in Schwung gekommen und die Medienaufmerksamkeit weit hinter vorangegangen Wahlen zurückgeblieben.

Besonders vermisst hat Hundsbichler eine TV-Konfrontation des Präsidenten mit seinen Herausforderern. „Vielleicht sollte man diesen Wahlausgang zum Anlass nehmen, um darüber nachzudenken, ob die Wahl des Bundespräsidenten beispielsweise mit einer Nationalratswahl zusammengelegt werden sollte“, schlägt der ÖVP-Bürgermeister vor. „Denn während bei Gemeinderatswahlen die Beteiligung stets sehr hoch ist, weil deren Ausgang die Bürger unmittelbar betrifft und die Wahlkampfthemen greifbarer sind, kann man bei abstrakteren Wahlen wie Nationalrats- und Präsidentschaftswahlen eine zunehmende Politikverdrossenheit beobachten.“ Eine Entwicklung, die zum Nachdenken anregen solle.

 

Floriani-Feier statt Fischer

Einen weit profaneren Grund glaubt Ludwig Fleidl, der Sekretär des Hippacher Gemeindeamts, gefunden zu haben. Die alljährliche, im gesamten Zillertal sehr beliebte Floriani-Feier der Feuerwehr fand dieses Jahr nicht am 1.Mai statt, sondern am 25.April, dem Wahltag, um nicht mit dem ebenso beliebten Gauda-Fest zu kollidieren, das diesmal auf den 1.Mai fällt. „Unsere Wahllokale sind nur bis 12 Uhr offen, genauso lange dauerte die Floriani-Feier“, erzählt Fleidl, der diesmal ebenfalls auf die Stimmabgabe verzichtet hat. Zudem seien die Wege in der Berggemeinde Hippach ins Ortszentrum mühsam und weit.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.04.2010)

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1192 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Gast: 91
04.05.2010 18:48
0 0

Fehler in

Die FPÖ fiel bei der Grazer Gemeinderatswahl 2008 nicht von 27 % auf 8 % zurück, sondern 2003.
2008 legte sie um 3 % auf 11 % zu.

0 0

was man aus der BP-Wahl lernen kann

Wenn man eine Politik a la FPÖ will, soll man auch FPÖ Kandidaten wählen, zuhause bleiben bring genau null.

Gast: ...
01.05.2010 16:53
0 1

...

Die Pressekommentare werden offensichtlich von FPÖ Symphatisanten rotgepostet. Typisch Oppositioneller Schwachsinn...egal was der andere sagt wir sind dagegen...vor allem wenn es keinen blaubraunen Inhalte vermittelt.

Ich werde die Zeit stoppen bis ich für meine Feststellung die ersten roten Bewertungen bekomme!

Gast: Bruno Kreisky
30.04.2010 09:33
2 4

Tipp ...

Lernen´s Geschichte, Herr Kollege Strache. Jeder Versuch von FPÖlern in Richtung liberal war deren Anfang vom Ende. Die FPÖ ist nur für rechts angehauchte Proteststimmen "gut".

1 3

Mobilisierung

Die letzte Mobilisierung vor dem Untergang.....

2 3

mobilisierung

die letzte mobilisierung vor dem untergang.
sonst fällt mir dazu nichts ein.

Darabimo
30.04.2010 08:31
3 3

Wer postet hier?

Die SPÖ Zentrale?

Piwoli
30.04.2010 08:10
1 0

Politische Größen

Gestern im ehemaligen Linzer Zentral-Kino: Eine Veranstaltung, die die Figur Bruno Kreisky's zum Inhalt hatte.

Es war sicher nicht die spannendste Debatte, die da um den ehemaligen Kanzler der Republik geführt wurde, der vor 40 Jahre das Ruder in die Hand genommen hat.

Eines hat diese Veranstaltung jedoch recht deutlich aufgezeigt: Was immer man von Kreisky halten mag, in seinen Entscheidungen hat er sich meist als Mann mit Rückgrat erwiesen.

DAS ist letztlich der einzige Wertmaßstab, der einem Politiker angelegt werden sollte.

Wer sich die heutigen Führungsspitzen genauer ansieht, erblickt lediglich Gummipuppen, die sich nach allen Seiten verwinden, von ganz links bis ganz rechts. Strache ist da ebensowenig eine Ausnahme wie etwa Faymann, Glawischnig oder Pröll.

Gast: Ahab
30.04.2010 07:54
1 0

Dürftig

Naja, mit dem genannten Namen sind diese Ziele wohl kaum erreichbar. Vilimsky, Kickl und Co sind nicht unbedingt bekannt dafür liberal zu sein. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Alfie
30.04.2010 06:53
2 6

Unterhaltunsgswert

Ich finde die Postings zu FPOE Artikeln ja recht lustig. Offenbar ist ja ein signifikanter Teil des harten FPOE Kerns hier beim posten vertreten.

Aber warum die Presse immer mehr zur Haus und Hof Zeitung dieser Randgruppe wird ist mir ein wenig schleierhaft. Jetzt haben wir seit der Nominierung von Rosenkranz fast jeden Tag einen FPOE Artikel unter den Schlagzeilen. Das wird dann sicher bei der Wienwahl so weiter gehen.

Liebe Presse: Es gibt noch 4 weitere Parteien und darueber hinaus noch wichtigere Themen als reine Parteipolitik.

1 5

es gibt zugegebenermaßen viele wege sich lächerlich zu machen,

aber dies ist ein neuer!

DIE GLORREICHEN 7!!! - ich hau mich ab...

strache überholt strache in sachen dämlichkeit mit turboboost.

mm6015
30.04.2010 02:48
1 1

lieber hc

in das Eck, in welches Sie sich begeben wollen, ist bereits glaubwürdiger von Josef Bucher besetzt.

Gast: Johan C.
30.04.2010 00:48
1 5

Glorreiche Menschen in der FPÖ?

Das ist so ungefähr, als würde man Heilige in einer Bank suchen.

Naja, aber "glorreich" ist eine Frage der Auslegung - in der FPÖ Steiermark versteht man unter "Glorreich" sicher die Kameradschaft IV.

Mir graust...

Das, was der liebe, dumme HC da krampfhaft versucht, hat Jörg Haider auch schon versucht - aber damals hat Strache sich von Haider abgespaltet. Jetzt auf einmal will er sich genau dieselben Ziele an die Fahnen heften.

So dumm können die Wähler garnicht sein, wie er sie gerade zu verkaufen versucht.

Gast: Wenn man aus Braun Braun entfernt - was bleibt über?
29.04.2010 23:27
2 6

Was? Neues Paintball-Team?

Was will dieser Politiker?

Strache war doch der, von dem manche sagen könnten er habe im Wald diese politisch motivierten Hinrichtungsszenen nachgespielt, als junger Mann?

Was? Dieser will jetzt die Gesetze für ALLE machen?

Oh, danke, sehr lieb - aber ich lehne ab.

Gast: ende
29.04.2010 23:19
2 7

BITTE WER INTERSIERT SICH FÜR DEN STRACHE?

der is doch sowas von fad

Antworten Darabimo
30.04.2010 08:29
1 1

Re: BITTE WER INTERSIERT SICH FÜR DEN STRACHE?

Warum postet du dann?

Gast: Ich der Steuerzahler ganz alleine
29.04.2010 22:51
1 8

Strache

gleich nach der "gesichtsverschönerung" eine "parteiverschönerung" - alles braune muss weg...

wer bleibt da über? 3000000 MIO€ Parteiförderung! und wer hat die gezahlt? na?

Sigmar
29.04.2010 21:44
2 9

Mehr?

Mehr von Kickl oder Lord Voldemort?

Bitte nicht. Ein Idiot reicht der die Öffentlichkeit mit Schwachsinn penetriert.

Gast: marbod
29.04.2010 20:32
5 3

Die Zukunft

ist eindeutig blau. Die Linken danken ab,

Antworten Fritz
30.04.2010 15:30
0 0

Re: Die Zukunft

Die Zukunft ist blau?
Ja höchstens beim Branntweiner, das liest man aus jedem Pro-Strache Posting!

Antworten GAnders
30.04.2010 00:22
1 1

Re: Die Zukunft

Falls es noch niemand bemerkt hat. Die FPÖ ist eine sehr linke Partei. Wirtschaftspolitisch betrachtet orientiert sie sich ebenfalls am Umverteilungsgedanken wie die Grünen und die SPÖ. Die gleichen Worthülsen, keine Substanz.

0 0

Re: Re: Die Zukunft

wirklich links ist die FPÖ auch in wirtschaftspolitischen Fragen nicht... Die Partei und allen voran HC Strache versucht gerne bei Veranstaltungen den kleinen,armen Mann anzusprechen und will diesen gegen die bösen Spekulanten beschützen..... aber wenn man sich mal das Parteiprogramm ansieht, sieht man doch dass die wirtschaftspolitische Linie ganz auf die "faire" Marktwirtschaft ausgerichtet ist...... "fair" bedeutet hierbei jedoch dasselbe wie "freie Marktwirtschaft", zumindest liest es sich so...

Antworten Antworten Antworten GAnders
30.04.2010 10:33
1 0

Re: Re: Re: Die Zukunft

Ich halte die Wirtschaftskompetenz dieser Partei für sehr fragwürdig. Ein typisches Beispiel ist das reflexartige Erwähnen von Basel II durch Strache. Ich habe nicht den Eindruck, dass er nur ansatzweise weiss, worum es bei Basel II geht, da er zwei Sätze später von klareren Regeln im Bankenbereich spricht. Ein weiteres Beispiel sind die heutigen Aussagen zum Thema Griechenland. Banken und Versicherungen hätten müssen mit dem Risiko einer Kreditabschreibung zu leben. Gut für alle Sparer.

Antworten Gast: Rosenkranz-Strache-FPÖ - Die Partei der Lächerlichkeit
29.04.2010 22:54
2 8

Die Zukunft

gehört den Gebildeten, Ehrlichen und Mutigen.

FPÖ - Sorry, leider nein!


Gast: frischer Nichtwähler
29.04.2010 20:27
2 11

Jetzt reichts

Wie leicht es doch ist, vom FPÖ zum Nichtwähler zu werden. Strache hat echt ein Talent einem das zu vereinfachen.

Weg mit Strache.
Her mit da Babsi.

Antworten Gast: Politologe
29.04.2010 20:46
5 2

Re: Jetzt reichts


So ein Stuss kann nur aus dem linken Eck kommen.

 
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