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Schmied für Gesamtschule und Rot-Grün

24.06.2012 | 18:27 |   (Die Presse)

Nach der ganztägigen Schule will die Ministerin die gemeinsame Schule bis 14 verwirklichen. Auf die Frage, wie es um die Zentralmatura stehe, sagte Schmied, dass man auch dabei gut vorankomme.

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„Das ist mein politisches Ziel.“ Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) machte am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“ sehr deutlich, wie es für sie nach der Nationalratswahl 2013 weitergehen soll: Dann solle nicht nur das Projekt der ganztägigen Schulen weiter vorangetrieben werden. Sondern über diesen Schritt wolle sie eine gemeinsame Schule, also eine Gesamtschule, aller Zehn- bis 14-Jährigen erreichen. Allerdings, so die SPÖ-Ministerin: „Das ist derzeit nicht verwirklichbar.“ Das sagte sie in Bezug auf den Koalitionspartner ÖVP. Wobei sie deren Bildungssprecher Werner Amon als „Freund“ bezeichnete, mit dem sie gut kooperiere.

Immerhin sei der Ausbau der Neuen Mittelschule (NMS) – einer aufgewerteten Hauptschule – bereits auf Schiene. Ab 2018 soll es solche Schulen in ganz Österreich im Vollausbau geben. Aber auch in die Standorte von Gymnasien investiere man 1,2 Mrd. Euro, bemühte sich Schmied zu versichern. Im Mai hatte sie noch gesagt, „nicht in den Ausbau von AHS-Standorten zu investieren“ und zusätzliches Geld lieber in die NMS zu stecken – sehr zum Unmut der ÖVP.

Verteidigung der Zentralmatura

Auf die Frage, wie es um die Zentralmatura stehe, sagte Schmied, dass man auch dabei gut vorankomme. Dass sie das Startdatum zuletzt um ein Jahr auf 2015 verschieben musste, habe ihr zwar „keine Lorbeeren“ eingebracht. Aber „wenn die Lehrer noch ein Jahr brauchen“, sei das auch gut so. Auch die Verhandlungen über ein neues Lehrerdienstrecht würden mitunter zäh, aber stetig vorangehen. Zu Aussagen, wonach sie bei einem Scheitern der Gespräche rücktrittsreif wäre, meinte Schmied nur: „Dann müsste ja die halbe Regierung zurücktreten.“

Zu einer künftigen Zusammenarbeit im Bund sagte sie: „Ich kann mir das gut vorstellen“– gefragt nach der Variante Rot-Grün.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.06.2012)

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94 Kommentare
 
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hm ...


Ein Grund mehr, weder rot noch grün zu wählen.

Gast: Demokrat44
27.06.2012 17:34
2 0

Also..... ihr wisst, was ihr nicht wählen dürft?

Also - die Drohung steht im Raum: Die Zerschlagung des Österreichischen Bildungssystems zu Gunsten der sozialistischen "Chancengleichheit".
Bedeutet Chancengleichheit, dass man den Kindern aus bildungsnahen Familien die Chancen auf Bildung nimmt, dass man sie ausbremst?
Wie sieht es mit der Chancengleichheit aus, wenn man die Möglichkeiten der Kinder aus dem Salzburger Lungau mit denen des 15. Wiener Gemeindebezirkes vergleicht? Haben die Kinder auf dem Land nicht bessere Chancen, da es keine Sprachbarrieren zu überwinden gibt?
Werden die Bildungschancen bei der flächendeckenden Gesamtschule total von der Wohngegend abhängen?
Werden die Leute zu Gunsten der Bildungschancen ihrer Kinder übersiedeln?
Wird es zu einer Gettobildung kommen?
Werden die Privatschulen boomen?
Fragen über Fragen - und keine Antworten.
Eines ist klar: Der Leistungsgedanke wird, wenn das Gymnasium erst einmal zerschlagen ist, nicht mehr vorhanden sein. Ist das die Intention der Sozialisten? Will man die "Reichen" in die Privatschulen abschieben? Steht ein Spargedanke dahinter?

Fragen über Fragen. Ich hoffe, die Frau Minister wird später für ihre Entscheidungen im Bildungswesen zur Verantwortung gezogen werden. Zumindest muss man überprüfen, ob alles rechtens ist. Auch bei der Kommunalkredit.

Also.... Ihr wisst, was ihr nicht wählen dürft????

BM Schmied

ist aufgrund ihrer DDR-mässigen Ideen und dem völligen Fehlen jeglichen Sachverstandes eine gefährliche Drohung an sich!

diesen gedankengang

der schmied kann ich nachvollziehen !

nichts schlimmeres für rot-grün, als wenn es mündige, intelligente bürger gibt !

je düm mer desto besser...wahrscheinlich ist das lieblingsbuch der schmied und der roten und grünen politiker der roman "1984"

hoffentlich....HOFFETLICH wacht der bürger 2013 endlich auf !!!

Gast: ROTFRONT
25.06.2012 19:40
10 0

Das die kleine Claudia nicht rechnen kann ist inzwischen jedem Steuerzahler bekannt.


Re: Das die kleine Claudia nicht rechnen kann ist inzwischen jedem Steuerzahler bekannt.

Das konnte man auch daran erkennen, dass Frau Schmied in der Kommunalkredit sehr wahrscheinlich an der Vorbereitung der Milliarden-Pleite mitgearbeitet hatte. Allerdings hatte Sie ein gutes Gefühl dafür, wann es Zeit ist den Job zu wechseln.
Wenn allerdings das Ergebnis ihrer Schulpolitik zu einer schlechteren Ausbildung vieler österreichischer Kinder führt, dann ist der Totalschaden für Österreich vielleicht noch größer als die Milliarde der Kommunalkredit!!

Gast: xi-berger
25.06.2012 16:47
15 0

Intelligenz

Manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Politiker gar keine intelligenten Kinder möchten, da sie sonst später zu denkendem Wählern werden und die Lügen auf den Wahlplakaten lesen könnten. Angefangen hat das Desaster mit unserer "Strick"-Liesl und seither hat man den unseligen Weg weitergeführt. Schade um unsere Jugend, denen man die Zukunft raubt.

Re: Intelligenz

Ist vollkommen richtig. Ein dummer Durchschnitt ist leichter zu kontrollieren und solang man überzeugende Reden schwingen kann glaub dieser einem auch alles.

Die Illusion, dass stärkere Schüler schwächere mitziehen gehört in Märchenbücher verbannt. So etwas spielt es in der Realität einfach nicht.

Hinzu kommt natürlich noch, dass leichtere Schulen zu einem höheren Prozentsatz von Maturanten gibt ;-) Nur das diese Maturanten nicht einmal 1+1 egal in welchem Zahlensystem hin bekommen!

Es ist natürlich viel wichtiger, dass Kinder Erfolgserlebnisse in der Schule haben, damit ihre Kindheit nicht gefährdet wird, als dass sie in ihrem späteren Leben Berufsaussichten aufgrund ihrer guten Ausbildung haben. (Wo sie dann sicher mit Misserfolgen hervorragend umgehen können -.-) *augenroll*

Antworten Gast: Lukas
25.06.2012 18:01
10 0

Re: Intelligenz

Sehr richtig, genau aus dem Grund will Rot-Grün ja die Gesamtschule mit möglichst wenig Leistungsdruck. Gebildete Wähler sind für die Typen eine Gefahr, die es zu verhindern gilt!

Diese Frau

versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, der verluderten Sozialdemokratie gerecht zu werden!
Freundschaft

16 0

Kommunalkredit

Ich verstehe irgendwie Österreichs Medienlandschaft nicht. Hier sitzt eine ex Bankerin in der Regierung auf der Seite der bankbashenden Sozialisten, die im Vorstand einer mehr oder weniger unbedeutenden Minibank saß während, diese windige Papiere im grossen Stil angeschafft hat (Credit Default Swaps auf Griechenland, und das als Kommunal Finanzierer). Diese Bank kostet Österreichs Steuervolk fast 5 Mrd. Euro!!! Und das Geld ist weg, es wird nicht mehr zurückgezahlt. Erste, die um ein x-faches größer ist hat bis jetzt 1.7 Mrd genommen (Ruckzahlung immerhin wahrscheinlicher) und wird da schon massiv kritisiert (von Guenther Kraeuter).

Aber sie bleibt weiter von den Medien absolut unangetastet, trotz gegenteiliger Gutachten ...

http://www.profil.at/articles/0926/560/245251/risiko-management-kommunalkredit-gutachten-ministerin-schmied

Re: Kommunalkredit

Die Funktion der Schmied in der KK, insbesonders jene für die KK Zypernsollte man einmal genau beleuchten!

Siehe auch Wikipedia unter Claudia Schmied! ;-)

Antworten Gast: Gast 2012
25.06.2012 18:06
12 0

Re: Kommunalkredit

es gibt zweifellos viele seriöse Jounalisten, die das gerne aufgreifen würden. Aber für ein paar korrupt finanzierte ganzseitige Inserate müssen sie offenbar SPÖVP schonen. Ihren Frust dürfen sie ja ohnehin gegen die Blauen ablassen...

Antworten Gast: sozial-spekulanten
25.06.2012 17:00
11 0

Re: Kommunalkredit

Von „unzureichendem“ Risikomanagement ist ebenso die Rede wie von „niedrigem Professionalisierungsgrad“ und unterschätzten Risiken – und obendrein soll der Aufsichtsrat nicht korrekt informiert worden sein. Detailreich wird geschildert, wie sich das Kerngeschäft der Kommunalkredit im Lauf der Jahre weg von den ­öffentlichen Finanzierungen hin zu spekulativen Wertpapierveranlagungen entwickelt hat. Politisch brisant: Ein Großteil der Vorwürfe bezieht sich auch auf die Zeit, als die derzeitige SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied im Vorstand der Kommunalkredit Beschlüsse mit unterzeichnet hat.

Gast: Guckst du
25.06.2012 14:27
17 0

auch mal woanders hin...

Der Freistaat Bayern löste schon bis 1993 fast alle Gesamtschulen wieder auf.

Von rund 5000 Schulen werden nur noch 30 dreißig ganztägig geführt!

Auch die letzten PISA-Studien bestätigten, dass in Deutschland Schüler aus gegliederten Schulen im Vergleich mit Schülern aus Gesamtschulen wesentlich bessere Leistungen erbringen.

Antworten Gast: Das ist mein politisches Ziel?
25.06.2012 14:43
5 0

Re: auch mal woanders hin...

Für ein Kreuzerl auf dem Wahlzettel muss man nicht unbedingt gut (aus)gebildet sein...

19 0

Die Gesamtschule schadet allen allen

Beteiligten. Sie funktioniert ungefähr so gut wie ein Tenniskurs, bei dem blutige Anfänger mit Halbprofis zusammengesperrt werden.
Wenn in einem Verein solche Leute etwas zu sagen hätten..............

Antworten Gast: Ohne Politiker gehts auch
25.06.2012 14:24
12 0

Re: Die Gesamtschule schadet allen allen

Es ist immer eine Tragödie, wenn Ideologen Teile ihrer Ideologien dem Volk aufzwingen wollen ohne Rücksicht auf Verluste.

Gast: Schlaubi
25.06.2012 13:46
15 0

Bei Schmieds Leistungen ( Kommunalkredit + Ministerin ) könnte man meinen sie wäre in eine Gesamtschule gegangen :-)


Re: Bei Schmieds Leistungen ( Kommunalkredit + Ministerin ) könnte man meinen sie wäre in eine Gesamtschule gegangen :-)

Sonder......

Antworten Antworten Gast: kpax
25.06.2012 22:13
3 0

Re: Re: Bei Schmieds Leistungen ( Kommunalkredit + Ministerin ) könnte man meinen sie wäre in eine Gesamtschule gegangen :-)

Sie meinen wohl, sie hätte in eine Sonderschule gehört, ist aber nichtmal hingegangen.

Tja Frau Schmied....

... leider wird ihr Wunschtraumeiner rot-grünen Regierung (trotz enormer Anstrengungen der Medien) nicht realisierbar sein...

Da müsst ihr schon die Schwarzen mit ins Boot nehmen...

Und ideologische Unterschiede zu "the-black-ones" lassen sich bei denen leicht mit Geld (am besten Bargeld) "bereinigen"!

Es lebe die östter. Verdummungspolitik!

12 0

Was denn?

Die Gesamtschule ist Wien in Form der AHS - Unterstufe (vormals "höhere Schule") bereits erreicht. Die Hauptschule, jetzt NMS, ist und bleibt in Wien Restschule. Die anderen Bundesländer sind noch nicht so weit, aber es wird schon werden...

bald werden

pensionierte buchhalter mathematik, hausfrauen stricken, ausgedingte bauern biologie und pensionierte verbundler physik unterrichten.

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Re: bald werden

Wie wahr!! Trotzdem legen diese Schä...; diese Obergscheiten in Wien immer noch ein Schäuferl nach zur Verschlimmerung der Situation der Lehrer. Dilletantisch? Gemein? Berechnend? Systematisch?

Glauben sie, dass es so schlecht wäre, Praktiker an die Schule zu bringen?


 
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