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Alkoholisierte Grün-Politikerin verursacht Autounfall

26.06.2012 | 12:13 |   (DiePresse.com)

Die Klubobfrau der Grünen in Wien-Donaustadt, Eva Hauk, hat einen Auffahrunfall verursacht – mit angeblich 1,9 Promille im Blut. Sie legte alle politischen Ämter nieder.

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Die Klubobfrau der Grünen Donaustadt, Eva Hauk, hat am Freitag gegen 18 Uhr in Wien einen Auffahrunfall verursacht. Sie soll im 22. Wiener Gemeindebezirk einen vor ihr stehenden Wagen gerammt haben. Zum Unfallzeitpunkt soll die Politikerin stark alkoholisiert gewesen sein. Über den Grad der Alkoholisierung gab es unterschiedliche Angaben. Die Zeitung „Heute" berichtete von 1,9 Promille, laut "wien.ORF.at" soll es sich um 0,9 Promille gehandelt haben.

Sowohl Hauk, als auch die Insassin des zweiten Fahrzeugs blieben unverletzt. Allerdings musste die Grüne ihren Führerschein abgeben.

Kurz darauf zog sie auch die politischen Konsequenzen: Sie trat als Klubobfrau in der Donaustadt und als Bezirksrätin zurück. Sie ist seit 1984 bei den Grünen aktiv, war Gründungsmitglied, Hainburg-Aktivistin und bis 1990 auch im Bundesvorstand. Zu ihren Kernthemen gehörten neben Stadt- und Raumplanung ironischerweise auch Verkehr. „Ich bin wirklich fertig", wird Hauk von „Heute" zitiert.

"Was macht eine Grüne im Auto?"

Besonders pikant: Der Ehemann des Unfallopfers ist der Bezirksvorsteher-Stellvertreter der FPÖ- Donaustadt, Werner Hammer. Eine Reaktion der Freiheitlichen ließ deshalb nicht lange auf sich warten: Der Donaustädter FPÖ-Gemeinderat Anton Mahdalik sagte gegenüber der „Krone": „Was macht eine Grüne eigentlich im Auto, noch dazu sturzbetrunken? Autofahrer sind für diese Partei ja das Allerletzte!"

Grünen- Nationalratsabgeordneter Peter Pilz konterte am Dienstag: „Wir ziehen wenigstens die Konsequenzen."

(Red.)

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154 Kommentare
 
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Gast: nur 2 promille
28.06.2012 13:34
0 0

yes !

nur weiter so ;-)

Gast: Kibietz
28.06.2012 11:41
0 2

Gäääääähn! Autofahrer, betrunken, Crash....passiert täglich

Dass man mit sowas noch eine Schlagzeile macht.
Die FPÖler erwischt man ja auch nie nüchtern Egal wo und bei was.

Re: Gäääääähn! Autofahrer, betrunken, Crash....passiert täglich

Grotesk, die Schnapsflaschen von den GrünInnen sollten Radfahren!

0 1

Bravo Polizei!

Zum Glück hatte die Schnapsdrossel noch keinen umgemäht.

Gast: Gabi Kleesadl
27.06.2012 19:58
0 7

Der Grüne Weg ist denoch richtig

Zunächst einmal: Falls sich Frau Hauk tatsächlich so benommen hat, wie beschrieben, so war ihr Verhalten untragbar und ihr Ausscheiden aus allen politischen Funktionen die einzig logische Konsequenz. Schade, daß hier die Sucht stärker war. 30 Jahre politische Tätigkeit für die Miezekatze.

Aber viele der hämischen Kommentare hier gehen in eine noch ganz andere Richtung. Nämlich das es Grünen überhaupt untersagt sein sollte Auto zu fahren - selbst wenn sie schwere Lasten zu transportieren haben oder in einer ländlichen Gegend mit einem schlechten Taktfahrplan wohnen.
Die Realität sieht vielfach aber anders aus, und weil die Grünen darauf aufmerksam machen, jaulen viele so auf. Die Hälfte aller getätigten Autofahrten ist unter 5 Kilometer lang. Strecken, die bequem mit dem Fahrrad zurückgelegt werden könnten (überhaupt mit dem jetzigen Ausbau der Radwege). Selbst extrem kurze Strecken werden ohne viel zu überlegen mit dem Auto gefahren (ein solches Prachtexemplar wohnt in meiner Umgebung und fährt 200 m zum nächsten Wirtshaus).
Und solange wir uns das leisten können, können wir auch das Parkpickerl zahlen, welches im internationalen Vergleich in Wien ohnehin sehr billig ist.
Es spricht ganz im Gegenteil für die Seriosität der Grünen, daß sie sich hier nicht einschüchtern lassen und für die Entwicklung weg von den fossilen Brennstoffen arbeiten. Oder wollen sie warten, daß deswegen einmal Kriege geführt, weil man nicht rechtzeitig Alternativen gesucht hat?

Gast: Austrianer
27.06.2012 16:57
11 0

Ich schreibe schon seit Jahre immer wieder in meinen

Kommentaren dass die Grünen immer "Wasser predigen und Wein trinken".

Ich muss gestehen dass ich falsch lag.

Es ist Wodka. :-)

4 6

Wenigstens hat sie so viel Rückgrat, dass sie ihren Hut genommen hat!

Ich will es absolut nicht verniedlichen, denn Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt.
Trotzdem: Hut ab vor dieser Politikerin, denn andere haben weit mehr am Stecken und kleben immer noch an ihren Sesseln fest.

Antworten Gast: Wiener
27.06.2012 16:48
10 1

Re: Wenigstens hat sie so viel Rückgrat, dass sie ihren Hut genommen hat!

Warum Hut ab?
Hätte die nicht das Pech gehabt in einen FPler zu fahren wäre wahrscheinlich alles still und heimlich über die Bühne gegangen.
Die wußten aber die FP würde es genüßlich auskosten -gerade bei den grünen Autofeinden.
Und so ist es klarerweise ja auch

Gast: SiebtePosaune
27.06.2012 13:00
2 10

Danke vielmals !

Als parteiloser, unentschlossener Wechselwähler beobachtete ich sehr interessiert die Kommentare zu einem unbedeutenden Ereignis. Ein läppischer Buserer, verursacht durch eine mehr oder weniger angetschecherte Dame, die halt zufällig Politikerin ist. Dass hier versucht wird, einen Auffahrunfall parteipolitisch auszuschlachten, ist mehr als grotesk. Neutrale oder positive Meinungen, die den Rücktritt von Fr. Hauk gutheissen, wurden gnadenlos abgelehnt, Beschimpfungen und hämische Bemerkungen werden in dickem, fetten grün (!) positiv bewertet. Provokante Anmerkungen werden niedergeschrie(b)en, und andersdenkende Politiker (von Kreisky bis Häupl) müssen für Pseudoargumente herhalten. Es hat nur noch gefehlt, dass Hr. Figl mit der „Reblaus“ aus dem Grab geholt wurde. Bis jetzt war für mich die FPÖ eine überlegenswerte Option für die kommende Wahl, nur möchte ich mit einer solchen Klientel nicht in einen Topf geworfen werden. Hr. Haider war der genialste Oppositionspolitiker seit ich wahlberechtigt bin. Traurig, was sich daraus entwickelt hat. In der nächsten Unfallstatistik wird dann auch eine Parteizugehörigkeit oder eine politische Gesinnung aufgenommen werden müssen. Oder bei der Krankenstatistik, warum SPÖ-Anhänger vermehrt an Magengeschwüren leiden und BZÖ-Anhänger überdurchschnittlich oft Depressionen haben.
Unfreiwillig haben mir viele Schreiber bei der Wahlentscheidung mittels Ausschlussprinzip weitergeholfen. Vielleicht mach ich mein Kreuzerl doch weiter oben....

Antworten Gast: Gast111
27.06.2012 13:16
9 0

Re: Danke vielmals !

Dann sollten Sie mal im Standard - die Zeitung der Grünen - nachlesen, wie dort erst drüber hergezogen wird.

Ergo: "wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen". Hier ist es,an einer Partei dies festzumachen, nicht gerade schlau. Aber wählen Sie nur SPÖVP und zementieren Sie den Stillstand in diesem Land fort.

Das muss ein harter Arbeitstag für die Politikerin

gewesen sein, wenn sie um 18:00 schon "schneckenfett" war...

Re: Das muss ein harter Arbeitstag für die Politikerin

"schneckenfett" ist süss! :)

3 0

Re: Das muss ein harter Arbeitstag für die Politikerin

Vielleicht liegt es ja auch daran?

Unfallstatistik in der Stadt
http://www.welt.de/wissenschaft/article107262901/Frauen-bauen-Unfaelle-haeufiger-innerorts.html

Rad und öffentliche Verkehrsmittel

ich dachten, die Grünen sind alle auf Rad und Öffis umgestiegen oder care share.
In diesem speziellen Fall hätte sie ohnehin nur mit Öffis fahren dürfen, da man so auch nicht Rad fahren darf

10 0

jahresticket

Warum ist sie überhaupt Auto gefahren, wenn das Jahresticket der Öffis eh so billig ist?

Antworten Gast: Vogel Strauss
27.06.2012 12:45
3 0

Re: jahresticket

Wir san ja net in London - bei uns fahrn die Bsoffenen mitm Auto, dort mit der U-Bahn.

10 0

Fair-Trade Vodka

„Ich bin wirklich fertig", wird Hauk von „Heute" zitiert.

Mit einer Flasche Vodka, die im Auto der Politikerin gefunden worden ist, ist es kaum verwunderlich. Bedenklich finde ich es, dass sie den Polizisten anlügt, indem sie angibt nur zwei Gespritzte getrunken zu haben.

Bleibt zu hoffen, dass Getreide/Kartoffeln, die für den Vodka verwendet wurden, fair gehandelt wurden sowie die Bauern fair entlohnt wurden.

na ja

der omi-outsackler ist noch im amt und hatte volle rückendeckung von der parteispitze.

hej bruada moch da kane surgn mehr wegn da miete .....


Re: na ja

ach, hat er die miete nach dem kauf nicht bezahlt?

Antworten Gast: sdfsdf
27.06.2012 06:56
16 1

Re: na ja

Die Omi ist geschäftsfähig und gierig. Da wurde ein rechtskonformes Geschäft eingegangen. Ich nehme nicht an, dass sich die beiden Unfallgegner vertraglich auf den Unfall geeinigt haben.

Gast: GayGuy
26.06.2012 22:53
22 0

Jetzt sind aber schon alle ein bisserl verwirrt

Warum behauptet der Hr. Pilz "Wir ziehen die Konsequenzen", wenn doch nur Frau Hauk die Konsequenzen gezogen hat. Oder ist Hr. Pilz und die ganze grüne Hautevolee auch von all seinen Ämtern zurückgetreten?

6 0

Re: Jetzt sind aber schon alle ein bisserl verwirrt

na leider net, jetzt müssen wir immer noch des grantlerte, oberlehrerhafte und quälend leidende Gsicht vom Pilz ertragen.

Re: Re: Jetzt sind aber schon alle ein bisserl verwirrt

"...und das quälend leidende Gsicht vom Pilz ertragen"

Dazu noch die geistvollen Kommentare der braunen Kampfposter !

Gast: gertl 46
26.06.2012 20:21
24 0

Verständnis

Unter Berücksichtigung gewisser "Begleitumstände bzw. Beeinflussfaktoren" wird die Zustimmung der Grünen zum ESM beinahe verständlich

Gast: SiebtePosaune
26.06.2012 20:02
8 21

Wer im Glashaus sitzt...

Hitliste:
Reinhart Gaugg, Stefan Petzner, Sebastian Ortner, Hubert Gorbach,
Uwe Scheuch Zitat: „Das kann jedem passieren.“ (Bitte um viele rote Stricherl für diese Aussage!)
Und welche wurden NICHT erwischt?
Selbst die Grünen können nicht auf’s Auto verzichten. Überall kommt man zu Fuß, mit dem Rad oder mit Öffi’s auch nicht hin. A propos: wieviele Blaue sind damals eigentlich mit dem Zug nach Knittelfeld gefahren?

Gast: Von hier und dort und irgendwo
26.06.2012 19:59
31 0

Nachdem eine Grüne Stadtpolitikerin, am Ende ihres Arbeitstages, mit so einem Alkoholspiegel unterwegs war, muss man sich zumindest folgendes fragen dürfen:


Wie kann man sich eigentlich eine Sitzung der Stadtregierung vorstellen? Wenn, zum Beispiel, Rot Grün darüber diskutiert, ob man für einen neuen Radweg nur zwanzig Parkplätze vernichten oder auch noch ein paar Dutzend Bäume zusätzlich fällen soll.

Darf der bestimmen, der die anderen unter den Tisch saufen kann? Oder hat der Bürgermeister alleine das Sagen und alle wollen es ihm nur gleich tun? Um von ihm ernst genommen zu werden?

 
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