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Beamtenvertreter für einheitliches Dienstrecht

27.06.2012 | 18:27 |   (Die Presse)

Die Beamtengewerkschaft unterstützt Pläne von Beamtenministerin Heinisch-Hosek. „Da sind wir völlig einer Meinung“, betonte der Vizechef der Beamtengewerkschaft, Wilhelm Gloss.

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Wien/Ett. Es kommt nicht alle Tage vor, dass die für den öffentlichen Dienst zuständige Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) bei der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, also den Beamten, offene Türen einrennt. Bei ihrer Ankündigung, aus derzeit 36 Dienstrechte für die öffentlich Bediensteten in Bund, Ländern und Gemeinden ein einziges zu machen, ist das jedoch der Fall. „Da sind wir völlig einer Meinung“, betonte der Vizechef der Beamtengewerkschaft, Wilhelm Gloss, bei einer Diskussionsveranstaltung der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV) am Dienstagabend in Wien.

In Vertretung der Ministerin, die zum nächsten Termin eilen musste, hörte die zuständige Sektionschefin Angelika Flatz die Unterstützung der ÖVP-dominierten Beamtengewerkschaft. Die SPÖ-dominierte Gewerkschaft der Gemeindebediensteten hatte den Plan schon früher begrüßt.

Der Haken sind Mehrausgaben bei der Umstellung auf ein einheitliches System. „Ein Dienstrecht kostet natürlich“, gab Flatz zu bedenken. Das ist ein Grund, warum ein einheitliches Dienstrecht selbst im Bundesdienst für neue Mitarbeiter angesichts des Sparkurses weiter fehlt. Zugleich sieht Flatz durch die bevorstehende Pensionierung tausender Bediensteter in den kommenden Jahren einen steigenden Druck, mit der Umstellung zu beginnen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.06.2012)

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6 Kommentare
Gast: Korrupty
28.06.2012 18:41
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gute Idee

Gute Idee, probiert es einfach mit arbeiten ihr Versager

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Das reale Österreich

Und weil sich niemand etwas wegnehmen lassen will und die Beamten die effektivste Gewerkschaft haben,wird es am Ende so sein,dass das einheitliche Dienstrecht die Privilegien aller 36 Dienstrechte zusammenfast und dann alle Beamten alle Rechte haben,die sie bisher nur in Teilen hatten.

Gast: demokratieidealist
28.06.2012 00:28
0 1

Ein einheitliches Dienstrecht würde heißen, dass allen ÖBD alle Beamtenprivilegien zustehen würden!

Nur deswegen freut sich die Gewerkschaf und nur deswegen geht dieser Staat endgültig zugrunde!

Die Beamtenmafia wird wohl auch das noch schaffen!

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Ein einheitliches Dienstrecht? DAS wäre so UNösterreichisch!!!


Gast: 1. Parteiloser
27.06.2012 19:20
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Die Beamten sind sich einig weiter gegen Österreich zu sein!

Ausgehend von einfach nur irren Kosten für die ca. 487.000 öff. Bediensteten und die schon fast 400.000 Ruhegenießer will sich diese grausige Partie noch mehr an den Leistungen der anderen Österreicher bedienen.

Die Gesamtkosten für die vielen Parteibonzenhochburgen betragen doch, samt Zinsen schon um die 100.000 Mio. Euro pro Jahr.

Von den gesamten Staatsausgaben über fast 160 Mrd. Euro pro Jahr sind doch keine 40 Mrd. Euro die monetären Transferleistungen an die anderen Österreicher, vielleicht noch max. 20 Mrd. für diversen Infrastrukturwahnsinn.

Die Gesamtheit der Staatlichkeit für die immer weniger vorhandenen Dienstleistungen kostet also die irre Summe von 100 Mrd. Euro pro Jahr. Jedes Jahr mehr, immer mehr und immer wieder immer wieder.

Um die ca. 900.000 Personen einen geschützten Arbeitsplatz zu geben, bzw. deren Altersabsicherung zur bezahlen, da braucht es also für 10% der Österreich gleich 30% des BIP oder 70% aller Staatsausgaben.

Jahresbruttoeinkommen nach dem RH Einkommensbericht
Arbeiter:.........18.318.-
Selbstständige.23.657.-
Angestellte:.....34.146.-
Beamte:...........51.228.-

Ruhegenüsse der Irren:
Exekutive:..........33.772.-
Lehrpersonen:.....51.430.-
Richter/Staatsanw.:.74.976.-
Militär:...........37.123.-
Verwaltung:...31.624.-

Gesetzliche PV.:.14.634.- (ASVG)

Unter dem Titel "gemeinsames Dienstrecht" wollen die "Gaddafis" die anderen Österreicher noch mehr aussackeln.

Re: Die Beamten sind sich einig weiter gegen Österreich zu sein!

Man sollte zumindest mit korrekten Daten argumentieren und nicht polemisieren. Hierzu hilft ein Blick in das aktuelle Budget. Wenn Gesamtausgaben in der Höhe von 73.585 Mio Euro (73,585 Mrd) vorgesehen sind, kann Ihre abstruse Darstellung nicht stimmen kann. Für den gesamten Personalaufwand (inkl. Pensionen) des Bundes (Bundesbedienstete und Landeslehrer + Pensionen Post und ÖBB) sind 20.092 Mio. € vorgesehen.

http://www.bmf.gv.at/Budget/Budgetsimberblick/Sonstiges/Budgetsimberblick/Budgetentwurf2012/2012_Gesamtueberblick_WEB.pdf