19.06.2013 04:40 Merkliste 0

Österreich und Deutschland: Verfeindet und vereint

30.06.2012 | 18:07 |  von Oliver Pink (Die Presse)

Die beiden Länder verbindet eine wechselvolle Geschichte von Neid, Zuneigung und Hegemoniestreben. Derzeit haben wir uns wieder ganz lieb. Besagt zumindest eine Imas-Studie, die in beiden Ländern durchgeführt wurde.

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Österreich liebt jetzt die Piefkes“, titelte die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ in der vergangenen Woche auf ihrer Seite 1. Anlass waren der vorwöchige Leitartikel in der „Presse am Sonntag“ („Liebe Deutsche, wir haben euch auf einmal lieb“), der sich unter anderem auf eine Umfrage bezog, laut der 46 Prozent der Österreicher den Deutschen den EM-Sieg gönnen würden, sowie Geschichten aus der „Kronen Zeitung“, die nach dem Sieg der Deutschen gegen Griechenland mit dem Titel „Soooo schööööön!“ mitjubelte.

Das Thema EM-Sieg hat sich ja mittlerweile erledigt. Aber grundsätzlich lässt sich sagen: Die Deutschen mögen uns. Und vor allem: Wir mögen die Deutschen. Zumindest wenn es nach einer aktuellen, der „Presse am Sonntag“ exklusiv vorliegenden Umfrage geht, die vom Imas-Institut in Linz und München durchgeführt wurde.

Drei Viertel der Deutschen haben eine gute Meinung von uns. Und immerhin drei Fünftel der Österreicher haben eine gute Meinung von den Deutschen. „Anzeichen von tief empfundener Abneigung zwischen Österreichern und Deutschen sind statistisch kaum wahrnehmbar“, sagt Andreas Kirschhofer vom Imas-Institut. Jeder Dritte, vor allem Angehörige sozial höherer Schichten, kann sich vorstellen, im jeweiligen Nachbarland zu arbeiten. Wobei die Deutschen – und das ist angesichts der großen Anzahl an deutschen Studierenden hierzulande dann doch überraschend – in Österreich kaum gute Schulen und Universitäten vermuten.

Das Image der beiden Länder in der Eigen- und Fremdwahrnehmung ist aber nach wie vor unterschiedlich. Während die Deutschen sich selbst als wirtschaftlich stark ansehen, schätzen sie Österreich nicht so ein, sondern betrachten das Land vielmehr als eines der schönen Landschaft, des guten Essens, der Fröhlichkeit, des Humors und der Lebensfreude. Ganz wie es dem Klischee entspricht.

Die Österreicher wiederum bewundern an den Deutschen deren wirtschaftliche Potenz und schätzen sich selbst diesbezüglich eher schwach ein. Wiewohl sich der Österreicher ein hohes Maß an Fleiß und Leistungsbereitschaft attestiert.

Hier dürfte auch das derzeit in Ausarbeitung befindliche „Nation Branding“ des hiesigen Wirtschaftsministeriums ansetzen. Die reichen Deutschen sollen nicht nur als Touristen, sondern auch als Unternehmer und Investoren ins Land gelockt werden. Und da genügt keine Walzer- und Heurigenseeligkeit, sondern es braucht das Bild eines modernen, innovativen Landes. Österreich soll sozusagen zur Wirtschaftsnation „gebrandet“ werden, mit zeitgemäßer Infrastruktur, hoher Qualität bei Produkten und Arbeitsplätzen. Und immerhin: Ein wenig herumgesprochen hat sich das ja schon. Tausende deutsche Beschäftigte in den heimischen Tourismusbetrieben zeugen davon.

Wobei jene Deutschen, die als Urlauber nach Österreich kommen, die angeblich hohen Preise hierzulande in der Imas-Studie als negativstes Faktum bewerten. Den Österreichern wiederum missfällt am Nachbarn am meisten das angebliche Übermaß an Zuwanderern – das sehen übrigens auch die Deutschen selbst so – und eine als hoch empfundene Kriminalität.

(c) Die Presse / HR

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Im Heiligen Römischen Reich. Es ist eine wechselvolle Geschichte, die die beiden Länder verbindet. Über Jahrhunderte waren sie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, einer Art Prä-EU in Mitteleuropa, vereint. Das hielt Österreich unter Maria Theresia und Preußen unter FriedrichII. aber nicht davon ab, den „Siebenjährigen Krieg“ gegeneinander zu führen.

Den Vorsitz im Heiligen Römischen Reich führte von 1438 bis 1806 bis auf eine Ausnahme immer ein Habsburger. Österreich dominierte diesen Staatenbund also, der allerdings kein eigener Staat war. Die Sehnsucht nach einem solchen bestand jedoch und wurde, nachdem Napoleon Bonaparte dem Heiligen Römischen Reich ein Ende bereitet hatte, noch größer.

Denn im Widerstand gegen den französischen Kaiser rückten die einzelnen deutschen Länder zusammen und der Wunsch nach einer „großdeutschen“ Lösung war allgegenwärtig. In der Paulskirchen-Versammlung, dem Parlament der 1848er-Revolutionäre, saßen deutsche und österreichische Deputierte. Den Vorsitz führte wiederum ein Österreicher, und zwar wiederum ein Habsburger, allerdings einer, der mit der eigenen Familie auf Kriegsfuß stand: Erzherzog Johann.

Aus der „großdeutschen“ Lösung unter Einbindung Österreichs wurde nichts. Der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck schuf nach Preußens Sieg über Frankreich 1871 Fakten und setzte die „kleindeutsche“ Lösung unter Ausschluss Österreichs durch.

Im Ersten Weltkrieg kämpften Österreicher und Deutsche dann Seite an Seite. Und nach der Niederlage, den ungerechten Verträgen von Versailles und St. Germain, wurde das Verlangen nach einem Anschluss Österreichs an Deutschland übergroß, auch viele Sozialdemokraten sahen darin die einzige Möglichkeit, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen und in einem (sozial-)demokratischen Staat leben zu können. Verwirklicht wurde der Anschluss dann 1938 von einem Diktator aus Österreich: Adolf Hitler.

Belangloses Cordoba. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Österreich von der Sehnsucht nach Deutschland geheilt. Im modernen Ersatzkrieg, dem Sport, schlug diese ins Gegenteil um. Niemandem gönnte der Österreicher eine Niederlage mehr als den Deutschen. Noch immer gilt ein belangloses Spiel als die Sternstunde im österreichischen Fußball: Österreich war bei der WM in Argentinien 1978 eigentlich schon ausgeschieden, im letzten Gruppenspiel der Zwischenrunde ging es nur noch für Gegner Deutschland um den Aufstieg. Dieser wurde ihnen in Cordoba mit einem 3:2 vermasselt – und die österreichische Seele zehrte Jahre, ja Jahrzehnte davon.

Nur das freiheitliche Lager ließ sich von seiner Affinität zu Deutschland, auch im Fußball, nie abbringen. Als Deutschland bei der WM 2002 nach einem Sieg über Gastgeber Südkorea ins Finale einzog, jubelte der heutige FPÖ-Nationalratsabgeordnete Harald Stefan im Wiener Gemeinderat: „Wir haben 1:0 gewonnen! Wir Deutschnationalen haben gewonnen!“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.07.2012)

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65 Kommentare
 
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Diese D

Laut Reuters Statistik hat unser Land im letzten Krieg über 180.000 Soldaten verloren .Das sind mehr als die grossen USA verloren haben und sagt eigentlich alles über unser immer wieder hochgespieltes "Verhältnis" zu den "Deutschen".

Re: Diese D

3.5 Mio. haben die Tschechen auf dem Gewissen (von hinten erschossen und dann mit dem LKW überrollt, das ist auf Filmmaterial dokumentiert). In Slowenien liegen auch hunderttausende Österreicher unter einer Schicht Humus begraben (oder eingemauert und verhungert im Bergwerk). Alle nach Kriegsende ins Jenseits befördert, versteht sich. Dass uns unsere Italienischen Freunde 1915 in den Rücken gefallen sind, die Serben (heute die grösste Zuwanderungsgruppe in Ö!!) 1914 unseren Tronfolger getötet haben (man stelle sich mal vor, der mexikanische Geheimdienst killt den amerikanischen Vizepräsidenten) ist noch das Sahnehäupchen. Im Vergleich zu unseren anderen Nachbarn, sind die Deutschen ein Kindergeburtstag.

Re: Diese D

was willst du damit sagen?

Re: Re: Diese D

Lossts eahm! ;-)

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katholisch u. protestantisch

ich sehe den unterschied der beiden länder hauptsächlich in der religion.katholizismus u. protestanismus hatten prägende wirkung.besonders die gegenreformation in österreich hat uns untertänigkeit u. autoritätshörigkeit beschieden.protestanten tun sich mit demokratie u. aufklärung leichter.
einen weiteren markanten unterschied sehe ich in der sprachentwicklung.deutschland hatte eher so etwas wie einen sprachstandard,ein großes gebiet in dem viele menschen sehr ähnlich kommunizierten.in der monarchie gab es 50 dialekte u. eine menge anderer sprachen.drum wurde die musik von den habsburgern sehr gefördert um ein verbindendes element zu schaffen.

Antworten Gast: korrio
01.07.2012 11:32
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Re: katholisch u. protestantisch

1. gibt es heute auch in Deutschland mehr Katholiken als Protestanten, also so ganz stimmt ihre These nicht, und

2. die katholischen Bayern sind nicht mehr oder weniger "unterthänig" als die Preussen, die trotz Protestantismus noch viel mehr autoritätsgläubig fest marschiert sind, mehr als die Bayern!

3. war das verbindende Element auch in der kurzen Zeit des österr. Kaisertums von etwas mehr als 100 Jahren noch stark, und zwar im Sinne eines deutschen Staaten Bundes und erst mit Errichtung des dt. Kaisertums, das dann gerade mal 50 Jahre bestand , war der Ausschluss Österreichs aus dem deutschen Verband erfolgt, weil die Preussen den Ton angeben wollten und so die Hohenzollern die Habsburger überflügeln wollten. Dass aber deswegen die Musik besonders gefördert wurde, weil die Sprachen verschieden, das ist eine etwas abenteuerliche These... also in den anderen dt. Gebieten gab es nicht weniger Musik als im österr. Raum, obwohl die Sprache ähnlich/gleich war.

4. war der selbstgewählte Name der neuen Republik nicht zufällig "Deutsch-Österreich" und wäre dies auch heute, wenn die Siegermächte dies 1919 nicht anders diktiert hätten, was übrigens die Sozialdemokraten veranlasste trotzdem jahrzehtelang sich "deutsch" zu bezeichnen, wenn schon die selbstgewählte offizielle Staatsbezeichnung von außen verhindert wurde.

die Differenzen sind Nachwehen der Konflikte Habsburg gegen Preußen

dazu muss man bemerken, dass die Österreicher meist "deutscher" waren als die Preußen.

Friedrich der Große sprach am Hofe noch französisch während Maria Theresia ihrer Tochter einbläute "bedenke, dass Du eine Deutsche bist".


die Differenzen sind Nachwehen der Konflikte Habsburg gegen Preußen

dazu muss man bemerken, dass die Österreicher meist "deutscher" waren als die Preußen.

Friedrich der Große sprach am Hofe noch französisch während Maria Theresia ihrer Tochter einbläute "bedenke, dass Du eine Deutsche bist".


Gast: wiener gast
01.07.2012 09:23
11 1

Geschichtsfälschung

"Es ist eine wechselvolle Geschichte, die die beiden Länder verbindet. Über Jahrhunderte waren sie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, einer Art Prä-EU in Mitteleuropa, vereint."

Bis 1866 waren die Erblande Teil von Deutschland. Das war auch im Bewustsein der Bevölkerung verankert. Österreichische Nation ist eine Nachkriegsentwicklung.

Antworten Gast: Skydings
01.07.2012 16:15
0 0

Auch eine Geschichtsfälschung

Die österreichische Nation ist als breites Mehrheitsphänomen eine Nachkriegsentwicklung, es ist trotzdem eine deutschnationale Illusion, anzunehmen eine breiter deutscher Nationalismus wäre vor dem 19. Jh ein Massenphänomen gewesen, in den österr. Erblanden. Deutschen Nationalismus fand man nur unter Buergerlichen und teilweise dem Adel, also einer kleinen (gebildeten) Minderheit der Gesellschaft. Der Rest war doch viel stärker in regionalen prä-nationalen Identitäten verhaftet.

Antworten Antworten Gast: Günther vom Schneeberg
17.07.2012 23:30
0 0

Deutsches Österreich unter der Enns

"Ich bin und bleib' bis in den Tod /
ein braver deutscher Patriot."
(Aufschrift in NÖ, 1814)

Antworten Antworten Gast: baro palatinus
01.07.2012 23:15
0 0

na und?

wer determiniert die staatsgeschicke?
bauern und feldarbeiter?

Die grossdeutsche Lösung

kam nur aus einem Grund nicht zu Stande. Die Habsburger weigerten sich die nicht deutschen Gebiete abzutreten. So waren sie den Preussen wirschaftlich zu mächtig. Weiter sollten natürlich nur deutsche Gebiete zum Deutschen Reich gehören. Kaiser Friedrich durfte sich deshalb auch nur "Deutscher Kaiser" statt Kaiser von Deutschland nennen, denn aus der damaligen Sicht heraus waren in seinem Reich ohne Österreich eben nicht alle Deutschen.

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Re: Die grossdeutsche Lösung

Ganz allgemein haben sich die Habsburger nicht so verbunden gefühlt mit diesen neu daher gekommenen Preußen. Sie waren etwas anderes.

Siehe das Zitat von Karl V. (1500-50):

"Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch mit Frauen, Französisch mit Männern und Deutsch mit meinem Pferd.“

Gast: uburoi
01.07.2012 00:03
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opfer verlieren nix.

auch keine kriege.

mahlzeit!

wir sind ein volk - nur es wird einem von oben, unten und seitwaerts etwas anderes eingetrichtert

ein geeintes deutschland/oesterreich/schweiz braeuchte sich weltweit vor ueberhaupt nichts und niemand verstecken

die deutsche mentaelitaet, arbeitsethik, praezession und die faehigkeit sachen herzustellen, die sonst niemand herstellen kann, ist einzigartig.
ebenso wie die gruendlichkeit, sauberkeit und ordnung, die man gaenzlich in anderen laendern und kulturkreisen vermisst

aber das waere wohl dem rest der welt nicht geheuer, deswegen zieht man willkuerlich grenzen zwischen diesem volk, weist einem teil gleich einem anderen land zu (sued-tirol) der dann von diesem land infiltriert wird um die urspruengliche germanische kultur auszuloeschen, und durch kommende spaesschen wie esm, europaeische steuern und umverteilung wird man versuchen, dieses volk auszubluten und man wird leider erfolg haben, weil die letzten dekaden uns schwach gemacht haben (gewollter weise)

es gibt 2 arten ein volk zu versklaven, eine ist durch das schwert, die andere ist durch schulden.

willkommen in der sklaverei


Antworten Gast: Skydings
01.07.2012 16:21
0 1

Re: wir sind ein volk - nur es wird einem von oben, unten und seitwaerts etwas anderes eingetrichtert

Man hätte glauben, können ein ueberlegenheitsbesessener grauslicher Nationalismus wie der obige wäre in der Zwischenzeit untergegangen.

Dieses völkische Gerede ist nur schwer zu ertragen. Es ist in Wirklichkeit völlig egal wo jemand herkommt, man soll ihm an den Taten messen und nicht an Vorurteilen von vermeintich monolitischen Völkern.

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Re: wir sind ein volk - nur es wird einem von oben, unten und seitwaerts etwas anderes eingetrichtert

War der Deutsche Kireg denn eine Verschwörung der Angel-Sachsen oder der Juden?

Weder die Österreicher und schon gar nicht die Schweizer wollen eine "großdeutsche" Lösung. Besonders Letztere wollten nie Teil dieses "Klotzes" sein. Gar die Bayern wollten selbstäding werden nach WKII. Das hat man von "oben" verhindert.

Geschichte lernen, bevor man diesen idealistischen Blödsinn schreibt.

Antworten Gast: Mr.
01.07.2012 10:41
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sehr richtig

die wahrheit tut eben leider manchen menschen weh und vielen passt es einfach nicht in den kram dass wir zusammen gehören ob wir es wollen oder nicht.
was am schlimmsten daran ist dass wir sehr viele personen in unseren eigenen reihen haben politiker, gutmenschen und neoliberale usw.. die diesem trent munter noch immer folgen und unser erklären wie viel besser es wir dann hätten.
man kann nur hoffen dass einer mehrheit im volk dies rechtzeitig auffällt und sich dagegen zur wehr setzt.

schönen sonntag noch allen

Antworten Gast: Flippo
01.07.2012 04:58
2 0

Re: wir sind ein volk - nur es wird einem von oben, unten und seitwaerts etwas anderes eingetrichtert

ein Tipp , lesen sie mal etwas über die Geschichte von Nord u Süditalien und danach nochmal ihren Post. :)

Gast: Brummer
30.06.2012 21:52
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Familienstreitigkeiten

zwischen Deutschland und Österreich , etwas anderes gibt es nicht, bei allen regionalen Unterschieden bleibt die gemeinsame Geschichte unzerstörbar!
Und wenn man als Wiener in Berlin zu tun hatte, war immer die Ähnlichkeit des Humors in der Beurteilung der "Großen Politik" frappierend!

hätten wir damals bei koeniggraetz gewonnen, hiesse die deutsche Hauptstadt heute Wien. Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass damals an Österreichs Seite auch Bayern, sachsen, Hannover und andere deutsche Staaten gegen Preußen kämpften. wäre es nur anders ausgegangen...

...dann brauchten wir diese dämliche Umfrage nicht. wir sind nämlich alle deutsche.

die deutschen machen vieles richtig

bin gerade in bayern mit dem rad unterwegs: soviel solar- und photovolt.anl gibts wahrscheinl. nirgends!! waere doch etwas fuer unsere genossen im sueden?

Gast: zorro33
30.06.2012 20:58
29 0

Die Piefkes und die Ösis,die wird es immer geben!

Das gleiche kennen wir zwischen Österreichern:

z.b. die Werner Bazi,die Gsiberger(Vorarlberger),die Mostschädln(die Oberösterreicher)oder die Staosteira.

Das gleiche gibt`s ja auch in Deutschland.
Die Ossis,die Wessis,die Baorn,oder die Berliner,
u.s.w

Ich habe mal 3 Jahre in Deutschland gearbeitet,und kann mich nicht erinnern das mich mal jemand abwertend behandelt hat,im Gegenteil.

Natürlich wird es auf beiden immer wieder Ausnahmen geben,aber es ist eine Minderheit
und man sollte es nicht allzu ernst nehmen.


Re: Die Piefkes und die Ösis,die wird es immer geben!

bitte nicht auf geländegängige burgenlandler(stm),steirisch kongo und neandertaler vergessen!(fühle mich-als "werner"-in znojmo,brno&co 100x wohler als z.b.frankfurt;nicht nur wg.sauberkeit,auch mental&pivo...)

Während die Deutschen sich selbst als wirtschaftlich stark ansehen, schätzen sie Österreich nicht so ein, sondern betrachten das Land vielmehr als eines der schönen Landschaft, des guten Essens, der Fröhlichkeit, des Humors und der Lebensfreude..

scheinbar, wenn man die zahlen betrachtet, zieht sie ja wirtschaftlich doch etwas an österreich an. vielleicht irre ich mich aber auch, und das sind alles dauertouristen.

Antworten Gast: Guckst du
30.06.2012 22:39
4 0

Re: Während die Deutschen sich selbst als wirtschaftlich stark ansehen, schätzen sie Österreich nicht so ein, sondern betrachten das Land vielmehr als eines der schönen Landschaft, des guten Essens, der Fröhlichkeit, des Humors und der Lebensfreude..

Es arbeiten ja schon seit Jahrzehnten sehr viele Deutsche hier bei uns in der Industrie und im Handel. Und zwar in führenden Positionen, und allein schon aus dem Grund, weil sich im Lauf der Jahrzehnte bei uns über 5.500 deutsche Firmen angesiedelt haben.
Das Beispiel Tourismus, wo vor ein paar Jahren ein Boom aus der ehemaligen DDR eingesetzt hat, ist also ein schlechtes Beispiel, zeigt allerdings, wie flexibel die Deutschen Arbeitnehmer sind.

Gast: Vogel Strauss
30.06.2012 20:37
2 12

Von lieb haben keine Rede

Hab seit 20 Jahren einen Deutschen in der Familie und kann aus eigener Erfahrung berichten, dass vor allem in O-Ösistan keine große Liebe für 'die Deutschen' vorhanden ist. Vordergründig ist man freundlich, während von hinten wadlgebissen wird ...

Antworten Gast: Ludwig M.
30.06.2012 22:42
8 0

Re: Von lieb haben keine Rede

Das hat nichts mit den Deutschen zu tun, das ist das allgemein bekannte West-/Ost-Gefälle. In Österreich westlich der Enns sind die Mentalitäten ganz anders.

Gast: guckmal
30.06.2012 20:17
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add:

-------------Die Österreicher wiederum bewundern an den Deutschen deren wirtschaftliche Potenz und schätzen sich selbst diesbezüglich eher schwach ein------------

jopp und nu müssen die Politiker alles um Merkel hofieren, weil sie selbst keinen Mumm haben*lol*


Gast: HB
30.06.2012 19:47
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Deputierte

". . .saßen deutsche und österreichische Deputierte."

Die österreichischen Deputierten waren DEUTSCHE Deputierte genauso wie die bayerischen oder die preussischen.

Antworten Gast: Guckst du
30.06.2012 23:03
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Re: Deputierte

Sie haben Recht.
Sie müssen aber auch verstehen, dass die meisten aus der heutigen Zeit heraus denken zu verstehen, aber eben deswegen nicht richtig verstehen ;-)

Ich habe nie was anderes geglaubt

Mir waren die Umfragen, Statistiken und Meinungsforscher schon immer egal.
Ich habe immer nur darauf geachtet, wie es mir in Österreich ergangen ist - und das war gleichbleibend gut seit 1969 (erster Besuch)

Ebenso wenig glaube ich an eine angeblich "Deutschenfeindlichkeit" der Schweiz.
Auch hier habe ich meine eigenen Erfahrungen - die angeblichen Umfrageergebnisse lassen mich kalt.
Das einzige Befremden war 2005, als auf dem Linzer Anschlußturm die deutsche Fahne gehißt wurde.
Ausgerechnet eine Türkin, Gülcan Gigl, empörte sich und sah eine "Zumutung für die Bürger".

Aber das sind Ausnahmen.

Re: Ich habe nie was anderes geglaubt

War klar das die Türkin das nicht gerne sieht. Die würde am liebsten in Österreich und Deutschladn nur die türkische Flagge hiessen.

Gast: Johann S
30.06.2012 19:12
4 0

Der

Herr Stefan wird sich sicher mit Schrecken erinnern,daß Deutschland im folgenden Finale gegen Brasilien, 2:0 verloren hat.

Eine spanische Zeitung gestern:Aus arroganten Deutschen,sind liebenswerte Loser geworden.

Re: Der

Die Spanier sollten sich lieber zurückhalten. Deren sauteuere Spieler und Vereine leben genauso wie die Bevolkerung - auf Pump.

Linz und München?

Und warum sollten ausgerechnet Linz und München repräsentativ für die jeweilige Landesbevölkerung sein? Könnte mir vorstellen, dass die Umfrage in Wien und Berlin zu etwas anderen Ergebnissen kommt...

Gast: Gruftmaus
30.06.2012 18:24
7 14

Rätselraten

Wird Österreich zerstückelt oder geschlossen dem Gau Zentraleuropa einverleibt?

Bin schon auf die neue Fahne und die Fremdpolizei gespannt.

Hoffentlich darf ich weiter hier in meinem ehem. Heimatland leben.

Antworten Gast: HVT
30.06.2012 22:43
2 0

Re: Rätselraten

Wenn ein Psychiater deinen Kommentar liest, wird der wahrscheinlich zu dem Schluss kommen, dass dien Problem ist, dass du ein Problem mit dir selber hast.

Re: Re: Rätselraten

na, mal abwarten.....

 
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