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Ja zu ESM fix: Österreich wird Teil des Rettungsschirms

02.07.2012 | 14:44 |   (DiePresse.com)

Glawischnig macht mit: Die Zustimmung der Grünen sichert die nötige Zweidrittelmehrheit im Parlament. Der Kanzler bedankt sich. Strache ist empört, der FPÖ-Chef ortet ein "Ermächtigungsgesetz".

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Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) ist zumindest in Österreich auf Schiene: Grünen-Parteichefin Eva Glawischnig signalisierte am Montag endgültig grünes Licht. Die Zustimmung der Grünen sichert der Regierung die für den Beschluss des Rettungsschirms notwendige Zweidrittel-Mehrheit.

Mitspracherechte "einzigartig"

Die Grünen sehen ihre Bedingungen für eine Zustimmung als erfüllt an. Die Mitspracherechte des österreichischen Parlaments seien "europaweit einzigartig", betonte Glawischnig. Es habe auch Zusagen der Regierung gegeben, sich für eine wirtschaftspolitische Neuorientierung der EU sowie eine Abhaltung eines Konvents einzusetzen. Die Grünen erklärten außerdem, auch "große Schritte zur tatsächlichen Einführung einer Finanztransaktionssteuer" und eine "Perspektive auf Eurobonds" in den Verhandlungen durchgesetzt zu haben. Verbindlich klingt das freilich nicht.

Der ESM soll als permanenter Euro-Rettungsschirm Krisenstaaten wie Griechenland oder Spanien bei der Finanzierung ihrer Verbindlichkeiten helfen. Die Republik Österreich wird im Rahmen des ESM mit zusammen 19,5 Milliarden Euro haften, zusätzlich zu 21,6 Milliarden Euro an Zusagen, die für den provisorischen Rettungsschirm EFSF abgegeben wurden. Dieser soll nach dem aktuellen Stand noch wenigstens ein Jahr weiterbestehen.

Faymann bedankt sich

"Europa braucht die Zustimmung zum ESM von allen europäischen Ländern zum Schutz gegen Spekulanten und gegen die Finanzmärkte, die ohnedies schon ein zu hohes Gewicht haben", erklärte SP-Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und bedankte sich ausdrücklich bei den Grünen für ihre Unterstützung. Das ESM-Begleitgesetz spiegle in einem hohen Ausmaß grüne Forderungen wider.

Wie berichtet, werden in dem Begleitgesetz zwei Unterausschüsse eingesetzt, die der Finanzministerin mit einfacher Mehrheit die Ermächtigung für den Beschluss wesentlicher ESM-Entscheidungen erteilen können. Am Mittwoch soll das Plenum des Nationalrats die Begleitgesetze zum ESM beschließen. Eine weitere Gesetzesänderung beinhaltet eine Erweiterung des EU-Grundlagenvertrags, der eigentlich die Haftung von Mitgliedstaaten für die Schulden anderer Länder ausschließt. Genau für diesen Beschluss ist die Zweidrittelmehrheit nötig. Die sogenannte "No Bail out"-Klausel bleibt bestehen, sie wird aber durch einen Absatz ergänzt, der besagt, dass eine Hilfe über einen eigenen Stabilitätsmechanismus sehr wohl möglich ist.

Spindelegger: ESM "kein Teufelszeug"

Die parlamentarische Unterstützung zeige ihm, dass der ESM "kein Teufelszeug" sei, "sondern eine "sinnvolle Art den Rettungsschirm auf neue Beine zu stellen", erklärte Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP). Das neue Gesetz erlaube eine parlamentarische "Mitbegleitung" des neuen Euro-Rettungsschirms.

Von den Grünen hat Vize-Klubchef Werner Kogler die Bedingungen mitverhandelt. Die Regierung habe zugesagt, sich auf europäischer Ebene für eine Änderung der EU-Verträge auf dem Wege eines Konvents starkzumachen, sagte er. Dies solle ab Jahresende 2012 passieren, die Versammlung könnte dann 2013 tagen. Nachher werde es wohl zu einer Volksabstimmung kommen müssen, aus rechtlichen Gründen wahrscheinlich (auch) auf nationaler Ebene. Die Grünen wünschten sich aber eher eine europäische Volksabstimmung über allfällige Vertragsänderungen, sagte Kogler. Man werde "zum Schutz der Steuerzahler" mit der Regierung einen Entschließungsantrag zur Bankinsolvenz einbringen.

Rechte Parteien empört

Die Freiheitlichen sind über die Einigung empört. Die FPÖ wird per Antrag im Verfassungsausschuss eine Volksabstimmung fordern. Parteichef Strache erklärte, die "rot-schwarz-grüne Dreierbande" habe sich auf ein "Ermächtigungsgesetz" geeinigt, mit dem österreichische Souveränität an Brüssel abgetreten werde: "Wir stehen heute am Beginn einer europäischen Finanzdiktatur." Hintergrund: Das bekannteste Ermächtigungsgesetz der jüngeren Geschichte war das deutsche Gesetz vom 24. März 1933, das der damalige Reichskanzler Adolf Hitler für die Abschaffung der Republik nutzte.

BZÖ-Chef Josef Bucher kündigte am Montag eine "volle Konzentration auf den Widerstand gegen den Rettungsschirm" an: "SPÖ und ÖVP werden mit ihrem Plan, die Diskussion zum Rettungsschirm an einem Tag durchzuziehen und mit jedem Ablenkungsmanöver scheitern", erklärte der BZÖ-Chef in einer Aussendung. "Wenn die Grünen Ja und Amen zum Rettungsschirm sagen und die Mitbestimmung der Österreicher verweigern, zeigen sie ihr wahres Gesicht und dürfen nie wieder mehr direkte Demokratie fordern."

(APA)

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1151 Kommentare
Gast: Held der Arbeit
02.07.2012 13:25
20 0

herr faymann

wo bleibt die versprochene volksabstimmung bei wichtigen eu fragen. oder haben sie ihre wahlankündigung, mit der sie auf stimmenfang gegangen sind, schon wieder vergessen?

13 0

Aber es ist eh lustig,

jetzt, wo (fast) alle Länder schon mit dabei sind, kommen die Franzosen drauf, dass ihnen doch auch ein wenig Geld fehlt, von Spanien gibt es bis heute keine verbindlichen Zahlen....und wir stellen all diesen einen Blankoscheck aus, mit der zusage, dass wir eh noch genug haben und wenn sie etwas brauchen, wir gerne etwas nachlegen.

15 0

Gut 41 Milliarden

sind schon für EFSF und ESM verplant. Das ist der schlichte Wahnsinn. Im eigenen Land hat man aber explodierende Sozialkosten, zu wenig Geld für Bildung und Gesundheit und eine steigende Arbeitslosigkeit. Somit ist die Richtung klar in die unser Land dank dieser Politdilettanten fährt, nämlich gegen die Wand. Und was sagen dann die dafür verantwortlichen Politheinis? "Des hamma ja net gwusst, dass des so kumma wird". Und was dann? Achselzucken ist zu wenig. Der Crash wird uns das letzte Geld kosten, das wir dann vielleicht noch haben werden und die Politiker werden versuchen sich reinzuwaschen und sich auf die von ihnen so gepriesene EU ausreden. Aber dafür wird es zu spät sein und die Politiker werden schauen müssen, dass sie einer Lynchjustiz entkommen, sollte der Volkszorn ausarten.


Gast: Tellur
02.07.2012 13:24
15 0

Mühlstein

Mit heutigem Beschluss, wird jedem Österreicher ein weiterer enormer, riesiger finanzieller Mühlstein um den Hals gehängt - es wird denk ich nie mehr möglich sein, sich in diesem Land mit normalem Erwerbseinkommen auch einen entsprechenden Wohlstand zu sichern. Es sind nun Millionen mehr, die die Hand aufhalten - eine absolut tragische Entwicklung. die EU war nie als Transferunion geplant und unsere Eltern haben/hätten auch wohl nie dafür "JA" gestimmt. und das mit der mitbestimmung: einfach traurig das die Grünen und die regierung versuchen, einen solche Lüge uns Wählern zu verkaufen, das ist ja unfassbar lächerlich!! Ein fürwahr rabenschwarzer tag für Österreich...

Elendes Veräterpack


Gast: Messalina-X
02.07.2012 13:23
1 0

dann wird jetzt wohl das fällig,

http://nerdgedanken.files.wordpress.com/2011/11/v_for_vendetta_by_dragaonegro.jpg

oder wir werden fällig

Gast: Held der Arbeit
02.07.2012 13:20
13 0

was soll man da noch sagen

da gehen leute haftungen mit dem geld anderer leute ein, von denen bereits jetzt sich jeder volldepp denken kann, dass sie sicher schlagend werden. wären das keine politiker sonder normale bürger und steuerzahler, würden spätestens jetzt die handschellen klicken (naja, bei der österreichischen justiz vielleicht auch erst in zehn jahren). ich hoffe, die österreichern wissen nächstes jahr, wer ihr auer verdientes geld verjubelt hat.

Vom Galgenberg her ...

... fallen schon lange Schatten in die Stadt.

Und wieder einmal ...

... verrät das grüne Gesindel das Volk für einen warmen Platz am Trog. War zu erwarten.

13 0

Blinde beschließen

die Farbenlehre neu zu gestalten. Das Ergebnis ist relativ leicht vorhersehbar.

Nur ein wenig zum nachdenken, da es in und für Österreich ja diesbezüglich keine Zahlen gibt: In Deutschland beträgt die Summe der diesbezüglichen, aktuellen Hilfen Haftungsübernahmen bereits rund 1 komplettes Jahresbudget!

Und wehe den Haftenden, sollten die Schuldner doch weiter ausfallen, was jedoch eine höhere Wahrsheinlichkeit hat, als umgekehrt. Sie wären dann nämlich über Nacht auf dem aktuellen Griechenland-Niveau und man müsste die (finanziellen) Grenzen der EURO-Länder dicht machen, wie in der ehemaligen UdSSR.

Wie formulierte es ein Satiriker einmal so treffend? Der Mensch lernt zu wenig Geschichte. Und wenn er es doch tut, so zieht er die falschen Schlüsse daraus.

Gast: Ex-Grünspan
02.07.2012 13:12
21 1

Jetzt habe ich keine Berührungsängste mehr mit BLAU


Gast: *** Mark Poller ***
02.07.2012 13:12
20 1

Heute wird der Grundstein für die Armut und Versklavung zukünftiger Generationen in Österreich gelegt!



Gast: Systemerhalter
02.07.2012 13:11
13 0

Wann wird die neue Verfassung geschrieben?

§ 1: Alle Macht geht von den Bilderbergern aus.
§ 2: Jeder Privatbesitzt ist Verrat an der Gemeinschaft und somit verboten - nur ausgewählten Personen ist es gestattet etwas zu besitzen.
§ 3: Die Wahheit wird von den Bilderbergern vorgegeben und ist bedingunglos zu akzeptieren.
...

Die Grünen sorgen schon jetzt vor, damit sie ...

... mit ihrer Politik des vorsätzlichen Staatskonkurses dann auch einmal in den Nutzen der europäischen Hilfe kommen können.

Gast: LegendIn
02.07.2012 13:10
11 1

"Bück dich, du grünes Stück!"


Gast: trust 12
02.07.2012 13:08
11 0

Es ist nicht zu fassen

wie das Vermögen der Österreicher vernichtet wird

Wie gesagt

SPÖVPGRÜNE = KEP

Kommunistische Einheitspartei

Dieser Tag wird noch gesühnt werden.

Gast: Kleinhans E
02.07.2012 13:06
14 0

Die Freiheitlichen sind über die Einigung empört. Die FPÖ wird per Antrag im Verfassungsausschuss eine Volksabstimmung fordern.

Empörung ist viel zu wenig für diesen unüberlegten Schnellschuss.

Dass in einer Frage, in der es um Steuermillionen geht das Volk befragt werden soll, ob es das überhaupt will, ist vollkommen berechtigt und der FPÖ hoch anzurechnen, dass sie sich dafür einsetzt!

Gast: Einefragehättichnoch
02.07.2012 13:03
24 1

Hmm...

Wo sind auf einmal die Kerzerl-Gutmensch-Politisch Korrekten-Schreihälse die für jeden Dreck marschieren gehen?! Wenn es mal um was wirklich wichtiges geht sind's nirgendwo zu sehen...

Antworten Gast: zetto
02.07.2012 13:35
0 4

Re: Hmm...

Sie können das gerne übernehmen.

Nicht immer die anderen werkeln lassen - selbst Initiative zeigen!

Aber das speckige sofa zuhause ist dann doch bequemer...

19 1

Das Ende naht!

Das ist nur ein Vorgeschmack auf die nächste Linksregierung SPÖVP und GRÜNE.
Der Ausverkauf Österreichs hat begonnen.
Sie hassen das eigene Land und das eigene Volk, sei werden nicht ruhen bis der letzte Österreicher am Boden ist...

Re: Das Ende naht!

Der linksideologisch "durchgebeizte" Versuchsballon wird weiter aufgeblasen. Europa als Versuchsobjekt.

11 1

Das Ende naht!

Das ist nur ein Vorgeschmack auf die nächste Linksregierung SPÖVP und GRÜNE.
Der Ausverkauf Österreichs hat begonnen.
Sie hassen das eigene Land und das eigene Volk, sei werden nicht ruhen bis der letzte Österreicher am Boden ist...

Das Ende naht!

Das ist nur ein Vorgeschmack auf die nächste Linksregierung SPÖVP und GRÜNE.
Der Ausverkauf Österreichs hat begonnen.
Sie hassen das eigene Land und das eigene Volk, sie werden nicht ruhen bis der letzte Österreicher am Boden ist...

Vorgeschmack auf die nächste Regierung!

Das ist nur ein Vorgeschmack auf die nächste Linksregierung SPÖVP und GRÜNE.
Der Ausverkauf Österreichs hat begonnen.
Sie hassen das eigene Land und das eigene Volk, sei werden nicht ruhen bis der letzte Österreicher am Boden ist...

Gast: Schlumpfine
02.07.2012 12:50
18 0

Zeit die Regierung abzusetzen - noch offensichtlicher kann man kaum noch gegen die Interessen der Bevölkerung handeln

Und die Grünen sollen sich auch gleich auflösen, sie haben jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

Die Herrschenden treiben es noch so weit bis es europaweit Aufstände gibt - ist nur eine Frage der Zeit. Der Verrat an der Bevölkerung wird ja europaweit begangen.

Antworten Gast: Arbogast
02.07.2012 13:33
2 0

Re: Zeit die Regierung abzusetzen - noch offensichtlicher kann man kaum noch gegen die Interessen der Bevölkerung handeln

die Deutschen versuchen wenigstens, was gegen ihre Oligarchen zu tun http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/eilantraege-gegen-fiskalpakt-und-esm-klagewelle-soll-merkels-euro-rettung-zu-fall-bringen_aid_775196.html
http://www.youtube.com/watch?v=zsvqcJqg8y0&feature=related << samt kurzer ESM-Inhaltsangabe: klingt unglaublich

Die Grünen machen das

sicher nicht umsonst,

denn die haben sich da sicher wieder dafür von der Regierung

massive Steuergeldförderungen

für unwirtschaftliche grüne Alternativ-Energieprojekte

IHRER diversen "Öko"-Firmen eingehandelt oder doch?

Antworten Gast: Na und?
02.07.2012 13:25
2 0

Nein, so gescheit sind die nicht!

Die haben sich ein paar Versprecher geben lassen und im Gegenzug dafür gestimmt.

(Es waren aber auch die Grünen, die plakatiert haben: Österreich im Herzen, Schei..e im Hirn; so gesehen sind die ihrer Linie eh treu geblieben!)

Im Ernstfall ist Österreich allein auf weiter Flur, da kann in irgendwelchen Verträgen alles mögliche drinstehen!

->sind denn schon die Sanktionen anno 2000 vergessen?

Gast: Humpelstilzchen
02.07.2012 12:43
18 0

Von nun an sehe ich die Grünen als Mittäter

Erschreckend wie rückgradlos Menschen sein können nur um mit den Mächtigen mitschwimmen zu können.

Gast: echtwahnsinn
02.07.2012 12:40
18 0

zuerst

wien zum TAKA TUKA land gemacht und als nächstes ganz Österrech

rot grün schwarz einfach nur mehr wiederlich

Gast: Ibisxi
02.07.2012 12:39
20 0

Liebe Grüne

damit seid ihr für mich auch nicht mehr wählbar.
Es ist schockierend, welche dümmlichen Positionen die Grünen und die Sozialdemokraten sowohl bei uns wie in Deutschland einnehmen.
Sie machen bereitwillig mit bei der Abschaffung der Demokratie! Schämt ihr euch nicht?

Andere kleine Geberländer wie Finnland und die Niederlande fangen an, sich zu wehren, siehe
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/finnland-und-niederlande-blockieren-anleihekaeufe-1.17309451

Nur bei uns scheint sich der Großteil der Politiker darüber einig zu sein, dass wir Teil einer Schuldenunion werden wollen, damit jeder einzelne von uns ausgeplündert werden kann.

Damit treiben ÖVP, SPÖ und Grüne die Wähler entweder zu FPÖ und BZÖ oder in die Wahlverweigerung.
Das ist der Ausverkauf Österreichs. Das einzige, was uns noch bleibt, ist auf die Straße zu gehen und diese Politiker mit einem nassen Lappen zu verjagen.

Antworten Gast: Messalina-X
02.07.2012 13:08
4 0

Re: Liebe Grüne

"Das einzige, was uns noch bleibt, ist auf die Straße zu gehen und diese Politiker mit einem nassen Lappen zu verjagen. "

bin sofort dabei, aber erst sollte man sie noch teeren und federn


Mitspracherechte ?

Ich glaube nicht, dass Frau Glawischnig nur ansatzweise versteht was Sie hier als einzigartig beschreibt. Mitspracherecht ? Wie sieht das beim ESM aus ?

Stimmberechtigt sind die teilnehmenden Staaten. Die Anteile der Stimmen ergeben sich aus dem einbezahlten Kapital. Der österreichische Stimmenanteil beträgt sage und schreibe 2,7 %.
Zum Vergleich der deutsche Anteil 27,1 %
der französische 20,3 % usw.

Der Teufel steckt jedoch im Detail. Es gibt nämlich kein Vetorecht und auch keine Einstimmingkeit mehr. Es reichen je nach Beschluss einfach Mehrheiten. Somit kann sich jeder ausrechnen was der Anteil Österreichs im ESM wert ist.

Wen es im Detail interessiert:

http://goo.gl/Grw60

Antworten Gast: bert234
02.07.2012 13:35
3 0

Re: Mitspracherechte ?

Zitat Bericht auf orf.at:
"Nach Angaben Glawischnigs erwirkten die Grünen im Austausch für ihre Zustimmung am Mittwoch eine Zusage für erhöhte Mitspracherechte des Parlaments bei der Hilfsgelderfreigabe. Diese Mitspracherechte seien „europaweit einzigartig“, so Glawischnig"

Leider kann ich im ESM-Vertrag Artikel 13 (Verfahren für die Gewährung von Stabilitätshilfe) nicht entdecken, wo da Nationalparlamente was mitzureden hätten. Das wird von Governeursrat, EU-Kommission und EZB entschieden.
Diese verhandelten Mitspracherechte werden daher großes Gewicht haben, da sie im Vertrag ja nicht existent sind.

4 0

Re: Mitspracherechte ?

Es gibt sehr wohl Beschlüsse die einstimmig ausfallen müssen. Z.b. die Erhöhung des Stammkapitals. ABER: Es steht nirgendwo im Vertrag daß ein Parlament eines Landes Mitspracherecht hat. Das kann man sich zwar wünschen und auch in einem Gesetz festlegen. Aber wenn sich der jeweilige Vertreter nicht dran hält dann kann man NICHTS gegen die bereits gefällte Entscheidung machen. Man kann maximal den Vertreter abziehen und in Pension schicken.

Re: Re: Mitspracherechte ?

Was bei uns allerdings auch gleich ist. Wir plappern nur das nach was wir aus Deutschland hören.

Gast: Die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen langsam,aber sie mahlen beständig
02.07.2012 12:38
13 0

Die dreier Bande

hat gnadenlos zugeschlagen. Jeder Österreicher der denen dafür noch jemals eine Stimme gibt, sollte wegen Volksverrat und Mittäterschaft zur Rechenschaft gezogen werden.Anders kann man das nicht mehr sehen.

Gast: L.W.
02.07.2012 12:36
17 0

Faymann bedankt sich

Die Menschen werden sich auch bald bedanken ...

Ob dann der Spindi und die Glawi auch noch so lächeln werden, sei allerdings dahingestellt.

Einen derartigen Skandal hat es in der 2. Republik noch nicht gegeben. Das wird Konsequenzen haben.

Frau Glawischnigg hat mich gerade um die letzte Alternative gebracht!

Wen zum Geier soll ich jetzt noch wählen? (vorausschicken möchte ich, dass ich unter keinen Umständen jemals blau wählen werde. Ich bring's einfach nicht über's Herz).
Vorschläge?

Re: Frau Glawischnigg hat mich gerade um die letzte Alternative gebracht!

Hundstrümmerlpartei
Liste Bauer Fritz
Handypartei


Antworten Gast: malleus
02.07.2012 13:20
6 0

Ich bring's einfach nicht über's Herz.

Warten´s noch a bisserl.
Die bringens noch zustande, dass auch Sie (und viele andere) die Blauen wählen werden...
Keine Sorge, das gilt als Notwehr!

Re: Vorschläge?

BZÖ?

Sonst gibt's ja niemand mehr, wenn blau entfällt. Und bitte nicht vergeseen, Nicht- oder Weißwähler zu sein, bedeutet in der Praxis sich aus der verbleibenen Minimal-Mitbestimmung komplett auszublenden. Denn beide Arten ernten nach Wahlen max. 30 Sekunden Krokodilstränen der Parteivorstände im Fernsehen.

Re: Re: Vorschläge?

BZÖ ist für den NATO Beitritt, fällt somit auch flach.

Es bleibt im Moment zu Blau keine Alternative.

Ich verstehe auch nicht, wie man so vehement gegen die Blauen sein kann, ich habe sie zwar auch noch nie gewählt, dass wird sich aber mit Sicherheit ändern.

Wenns dabei um die "Braunen" geht, ist dies insofern nicht zuverstehen, weil diese Typen auch in Rot/Schwarz unterkamen bzw.
von Rot/Grün teilweise Verbrecher wie Mao, Che und Stalin verherrlicht werden.

Auch werden von den Blauen antisozialistische Standpunkte, wie etwa die Forderung nach einer gedeckten Währung (Goldstandard) vertreten.

Man sollte halt über Farben und Namen hinwegsehen und entgegen der ewig dämlichen Propaganda jenen wählen, welcher die eigene Meinung am ehesten Vertritt. Das Ausschlussverfahren hilft da auch oft weiter ;)

Antworten Gast: Wirtschaftler
02.07.2012 13:08
0 0

Re: Frau Glawischnigg hat mich gerade um die letzte Alternative gebracht!

Geduld, es kommt !
Bereits im Aufbau....!!!!

Gast: ehschowurscht
02.07.2012 12:29
14 0

Österreich wird Teil des Rettungsschirms

Wer den ESM-Vertrag ned lesen kann, geschweige begreifen, sollte sich als sogenannter "Politiker" in die Mindestsicherung "flüchten", weil daß steht uns ALLEN bevor - wenn wir uns als VOLK gegen diesen Verfassungsbruch nicht wehren!!!!!

17 0

Wessen Interessen...

... vertreten die Sozialisten Faymann, Spindelegger und Glawischnig eigentlich?
Es kann doch nicht wahr sein, dass sich die 3 auch noch darüber freuen, dass in Zunkunft Österreich (+D, NL, FIN) noch mehr in Geiselhaft der Verschwenderstaaten genommen wird und es zu Zwangsumverteilungen kommen wird.

Re: Wessen Interessen vertreten die Sozialisten Faymann, Spindelegger und Glawischnig eigentlich?...

Ganz einfach, die ihrer Parteien.

Und denen scheint offensichtlich die Zustimmung als der momentan beste Weg um an der Macht zu bleiben / zu kommen. Ob es dann auch tatsächlich so ist, ist eine andere Frage.

Gast: Mai
02.07.2012 12:27
16 0

Lug und Betrug

"Die von den Grünen mitverhandelten Mitspracherechte des österreichischen Parlaments seien "europaweit einzigartig", betonte Glawischnig."

Lächerlich.
Die Grünen und -Innen sind offensichtlich des sinnerfassenden Lesens nicht mächtig.
Sonst wüßten Sie, dass es da gar kein Mitspracherecht gibt.
Wie soll das auch funktionieren, wenn binnen 7 Tagen zu überweisen sein wird ?

Reine Lüge.

Das einzige, was hier richtig ist, ist die Überschrift.
Im doppelten Sinn.