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Rechnungshof: St. Pölten ignoriert kritischen Bericht

05.07.2012 | 18:10 |  GEORG RENNER (Die Presse)

Die VP-Absolute hat erstmals einen Bericht des Kontrollorgans zu Spitalsbauten nicht zur Kenntnis genommen: Der Rechnungshof habe seine Kompetenzen überschritten.

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St. Pölten/Wien. Klaus Schneeberger, Klubobmann und einer der mächtigsten Männer der niederösterreichischen Volkspartei, hat derzeit Freude daran, sich mit etablierten Institutionen anzulegen: Nicht nur, dass der Politiker Kardinal Christoph Schönborn soeben brieflich aufgefordert hat, die Absetzung eines „ungehorsamen“ Priesters zurückzunehmen – Schneeberger ist auch dafür verantwortlich, dass der niederösterreichische Landtag gestern einen bisher einmaligen Tabubruch begangen hat: Zum ersten Mal in der Geschichte Österreichs hat ein Gesetzgeber einen Bericht des (Bundes-) Rechnungshofs (RH) nicht zur Kenntnis genommen – die absolute VP-Mehrheit hat diesen symbolischen Akt gesetzt.

Konkret geht es um einen Bericht, in dem der RH die Neuerrichtung von Spitälern in den benachbarten Gemeinden Baden und Mödling sowie Neunkirchen und Wiener Neustadt untersucht hat.

Die Prüfer kamen dabei unter anderem zu dem Ergebnis, dass ein einziger Neubau in Baden und Mödling die öffentliche Hand nicht nur um 34 Millionen Euro billiger gekommen wäre – das Land habe diese „Ein-Haus-Variante“ nicht einmal geprüft.

 

Langer Konflikt von Pröll-VP und RH

Schon der zuständige Landesrat, Erwin Prölls Stellvertreter Wolfgang Sobotka (ÖVP), ortete „politisches Kalkül“ hinter dem Bericht. Auch der Landeshauptmann selbst attackierte im „Wirtschaftsblatt“ die Prüfer: „Manche Herren im Glaspalast am Donaukanal sind offensichtlich zu wenig qualifiziert.“ Am Donnerstag hat Schneeberger den Konflikt nun auf die höchste Eskalationsstufe gehoben – der ÖVP-Klub verweigerte dem Bericht per absoluter Mehrheit die Kenntnisnahme.

Im Vorfeld erklärte Schneeberger gegenüber dem ORF dazu, es handle sich dabei um „eine Ohrfeige für den Rechnungshof“. Rechtliche Konsequenzen über eine starke symbolische Wirkung hinaus hat die Ablehnung der Kenntnisnahme freilich nicht: Der Prozess ist eigentlich nur dazu gedacht, den Bericht formell allen Abgeordneten vorzulegen. „Der Rechnungshof kann nur Empfehlungen abgeben – wie damit umgegangen wird, ist Sache der Politik“, erklärt eine Sprecherin des Rechnungshofs. Den Anfeindungen aus Niederösterreich steht man dort gleichmütig gegenüber: „Die Befindlichkeiten von Politikern will ich nicht bewerten.“

 

Experte Mayer: Kritik berechtigt

Anders gesagt: Wenn der Gesetzgeber, dem der RH als Prüforgan zur Seite gestellt ist, dessen Informationen nicht verwenden will, ist das seine Sache. Genau auf dieser Konstruktion – der RH ist der Verfassung nach der Legislative zur Hilfe bei der Kontrolle der Exekutive zugeordnet – baut Schneebergers Kritik auf: „Der Rechnungshof kann die Umsetzung kritisieren – zum Beispiel eine Überschreitung der Baukosten, aber nicht einen Beschluss des Landesparlaments.“ Genau so einen gebe es in dem Fall aber: Die Errichtung der Spitäler in Baden und Mödling wurde 2007 einstimmig durch den Landtag abgesegnet.

Somit, erklärt Verfassungsjurist Heinz Mayer gegenüber der „Presse“, hätten die Niederösterreicher recht: In Artikel 127 der Bundesverfassung sei geregelt, dass Beschlüsse der Gesetzgeber von der Prüfung durch den Rechnungshof ausgeschlossen seien. Konsequenzen für eine solche Übertretung – der RH besteht übrigens darauf, dass er nicht die Entscheidung, sondern nur die Folgen daraus kritisiert habe – gebe es allerdings nicht.

Im Landtag blieb die Volkspartei am Donnerstag aber allein mit ihrer „Ohrfeige“: Die SPÖ ortet „gekränkte politische Eitelkeit“ bei Erwin Prölls Partei – sie werde sich nicht dem „politischen Kreuzzug der ÖVP“ gegen den Rechnungshof anschließen. In ein ähnliches Horn stoßen die Freiheitlichen: „Es hätte niemandem geschadet, den Bericht anzunehmen.“

Auch die Grünen stellen sich auf die Seite des Kontrollorgans. „Wir stehen hundertprozentig hinter RH-Präsident Josef Moser“, so Klubobfrau Madeleine Petrovic: Die ÖVP lege es darauf an, die oberste Prüfstelle zu „denunzieren“ – „ein Affront, der durch nichts zu überbieten ist“, so Petrovic.

An dem grundsätzlichen Beschluss, vier Spitäler zu errichten, will freilich auch die Opposition nicht mehr rütteln.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.07.2012)

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103 Kommentare
 
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Liebe NÖler, wählt den Pröll ab!

Die ÖVP darf keine Absolute mehr haben, dann wird wieder konstruktiv gearbeitet werden müssen in NÖ.

Gast: schüsselfekter
08.07.2012 13:09
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prölls mehrheit.......

......wird nur noch von den orangen, ineffizienten straßenwärtern und deren anhang gesichert. dieser bereich ist daher auch eine geschützte werkstätte. eine privatisierung dieses bereichs und eine damit einhergehende steuergeldersparnis kommt daher sicher nicht in betracht. bauern, klein- und mittelbetriebe bringen pröll schon lange keine stimmenmehrheit.

Gast: Cuvée
06.07.2012 21:25
1 0

Die VP-Absolute hat erstmals einen Bericht des Kontrollorgans zu Spitalsbauten nicht zur Kenntnis genommen:

Was unser schon etwas überalterte Politträumer und verstockte Landespatron Erwin Pröll nicht wahrhaben will, ist die bekannte Realität, ''das a Scheitl alane net gut brennt''.

Antworten Gast: Lachnummernbeobachter
07.07.2012 21:38
0 1

Re: Die VP-Absolute hat erstmals einen Bericht des Kontrollorgans zu Spitalsbauten nicht zur Kenntnis genommen:

Was so verstockte und verzopfte Typen wie du nicht wahrhaben wollen: Er bekommt immer wieder von der Mehrheit der Wähler seine Stimmen. Also ist der Mann für die Leute in Ordnung und auch das was er macht und wie er es macht ist in Ordnung. Da kannst du noch so abfällig-dumme Kommentare formulieren, Purzelbäume schlagen oder gar zum Furstsäufer werden, das wird nichts daran ändern, dass seine Stimmenmehrheit Fakt ist :-)))

Gast: Es hilft nix
06.07.2012 19:03
2 1

Fakt ist

Pröll ist einer der besten Landeshauptleute. Der kann was, der tut was, der ist auch was - im Gegensatz zur dürftigen Opposition. Die Wähler bestätigen das ja immer wieder.

Antworten Gast: Kontrollamt
06.07.2012 22:17
2 1

Re: Fakt ist

Fakt ist, dass dieser Kerl einer der größten Geldvernichter und Stimmenkäufer unter den LH's der 2. Republik ist.

Wer so viel Schulden angehäuft hat und die Finanzen des Landes so konsequent ruiniert hat, kann als letzten "Ausweg" (Vogel Straus) nur noch den Bericht des Kontrollorgans ignorieren - einfach letztklassig.

Antworten Gast: Susi L.
06.07.2012 19:50
1 0

Re: Fakt ist

I like Pröll :-))

Antworten Antworten Gast: Helga M.
06.07.2012 22:10
1 0

Re: Re: Fakt ist

Ich auch.

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Rechnungshof: St. Pölten ignoriert kritischen Bericht

dies tut man ja ebenso in Wien, welches nur eben rot geführt und vergewalt.igt wird !

Niemand schert sich um den RH, weil der leider auch wenig bis keinerlei Kraft und Macht hat, V
Verfehlungen auch anklagen zu können !

Es ist wie bei den Banken: zwar gibt es dem Anschein nach eine Kontrolle (FMA), weil diese aber eigentlich unwirksam ist, tun und lassen die weiterhin alles wie gehabt !

Gast: kudlich
06.07.2012 13:46
5 2

Abgehoben und überdrüber

so agiert Pröll seit Jahrzehnten. Egal ob Hypo NÖ, oder Skylinkbeteiligung - Schuld sind nur die Anderen. Und wenn das gar nicht mehr geht, dann ist alles ganz einfach nicht wahr.


Antworten Gast: B52
06.07.2012 16:44
3 2

Re: Abgehoben und überdrüber

Niederösterreich ist ein großes, autarkes Bundesland, eine selbstständige Region mit einem der besten Landeshauptleute. Es gibt also nichts zu meckern!

Antworten Antworten Gast: Heimatländler
06.07.2012 18:56
1 0

Re: Re: Abgehoben und überdrüber

Ach lassen Sie doch, dass sind nur kleine, unbedeutende Neider, diese kudlichs und Konsorten ;-)

Gast: wina
06.07.2012 12:18
3 2

juhu

Während in Italien aus Budgetgründen Spitäler geschlossen und Betten abgebaut werden (müssen), wird in NÖ munter neu errichtet. Herr Schneeberger und Landeskaiser EP sollten nach Italien reisen und erklären wie DAS geht!
NÖ ist einfach ein Vorbild in jeder Hinsicht im Geld ausgeben, das nicht einmal selbst vorgeschrieben und eingehoben werden muss!
Die Baulobby hat Österreich im Griff, dass es eine Freude ist, eine Branche, in der großangelegter Steuer- und Sozialbetrug weit verbreitet sind!

Erwin Pröll kann mit seiner Macht nicht mehr den Blödsinn von Sobotka verdecken

Dieser Musikschullehrer stellt sich als großer Sparer hin:

Ja, bei den Beamten ist NÖ nicht so schlecht aufgestellt.
Aber:
- was bei den Schulden passiert ist himmelschreiend
- dass eine Milliarde an Baugeldern einfach versenkt wurde, thematisiert keiner
- dass mit den Förderungen nur Freunderlwirtschaft betrieben wird, kann jeder Bürgermeister bestätigen
- dass die EVN ein wirtschaftshindernder Koloss ohne Effizienz ist, muß man bemerken, wenn man eine Wärmenahversorgung auf eigene Beine stellen will (von Wasser/Wind ganz zu schweigen), oder einen neuen Betrieb aufmachen will.
- der Verkehrsplan mit "voll auf Auto" ist bei steigenden Ölpreisen der wirtschaftliche Tod der Region

Mit Verlaub: 2 (oder auch 4)Krankenhäuser in unmittelbarer Nähe sind da das kleinstes Problem. Das große Problem sind solche Politiker wie Sobotka und Schneeberger.

Re: Erwin Pröll kann mit seiner Macht nicht mehr den Blödsinn von Sobotka verdecken

Beim Verkehrsplan kommt einem echt das Mittagessen hoch, das wäre der nächste Punkt.

Es ist NICHT möglich, nah beieinander liegenden niederösterreichische Gemeinden mittels Öffis zu erreichen. Bemüht man die Pläne, sagen die folgendes:

1. Von Ausgangspunkt A nach Wien.
2. Von Wien nach Zielort B.

Das alles ist einfach nur noch ein schlechter Scherz. Ich hatte das vor einiger Zeit mal benötigt, weil mein Auto einen kleinen Defekt hatte. Ohne Witz: es war für mich zeitlich effizienter, das Auto von einem bekannten Mechaniker meines Vertrauens reparieren zu lassen. Das hat wenigstens "nur" ein paar Stunden gedauert.

Antworten Gast: Gelernter Niederösterreicher
06.07.2012 11:50
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Was noch ein Wahnsinn ist:

Alle Vereine sind parteinah geführt.

Nachdem viele Gemeinden kohlschwarz sind, regieren BM und geschäftsführende Gemeinderäte auch in die ganzen Vereine hinein.

Schön zu sehen bei Sportvereinen, FF usw.

Man muß leider auch so offen sein und zugeben: Das macht jede Partei, ein Wahnsinn ist und bleibt es trotzdem!

Abgesehen davon hat die NÖVP den ganzen Norden von Mistelbach bis ins tiefste Waldviertel vernachlässigt. Da werden weder anständige Straßenverbindungen gebaut noch tut man was, um Betriebe hinzubringen.

Der Norden NÖslebt von der Arbeit in Wien.

Antworten Antworten Gast: Westostgefälle
06.07.2012 19:32
2 0

Re: Was noch ein Wahnsinn ist:

Da müssten halt vielleicht die Leute dort selber was machen und nicht darauf warten, dass jemand kommt und für sie alles macht.

Gast: Baur4
06.07.2012 10:29
5 0

Wie in Nordkorea & Co

11.6.2012: Der Rechnungshof kritisiert die hohen Ausgaben der Bundesländer. Tirol, NÖ und Kärnten haben zwischen 2005 und 2010 deutlich mehr ausgegeben als eingenommen haben!
Die Schulden stiegen in Kärnten (BZÖ) von 680 Mio auf 1,4 Mrd.; in NÖ (ÖVP) von 1,7 Mrd. auf 4,1 Mrd., (+136%!) Tirol (ÖVP) + 120% . Die pro Kopf Verschuldung beträgt in Kärnten 2548, in NÖ 2458

12.6.2012: Sobotka (ÖVP) “Wir lassen uns vom Rechnungshof nicht irritieren. Sobotka denkt nicht daran sich an die Vorschläge des Rechnungshofes zu halten.

Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)
•Österreich eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert;
• Österreich mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.
Der heimische Schuldenberg stieg 2010 und 2011 wieder kräftig an. Österreich ist Ausgabenweltmeister

Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Was unterscheidet Niederösterreich eigentlich noch von Georgien? Außer der geografischen Lage nichts mehr.
Sowohl in Kiew als auch in St. Pölten regieren Landesherrn mit eiserner Faust und halten sich Abgeordnete, deren Hauptaufgabe darin besteht, sich als Zeichen der Zustimmung bei Abstimmungen von ihren Ärschen zu erheben, sonst aber nur Büttel des Landesherrn sind, die sklavisch das tun, was er von ihnen erwartet. Denn sie wissen genau, dass sie ohne ihn nichts sind.
Anders lässt sich nicht erklären, dass die ÖVP-Abgeordneten im n.ö. Landtag geschlossen mit dem Landeshauptmann mitziehen, wenn er eine durchaus berechtigte Kritik des Rechnungshofes nicht einmal ignoriert. Das ist bereits Kadavergehorsam und hat mit einem freien Mandat nicht mehr das Geringste zu tun, auch nicht mit gesundem Menschenverstand.

Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine - zumindest seit der EM sollte man das dann doch wissen.

Die Hauptstadt von Georgien ist Tiflis.

Re: Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Die Fehlleistung habe ich bereits bemerkt, knapp nachdem ich das e-mail abgefertigt hatte. Trotzdem besten Dank für den Hinweis.

Antworten Antworten Antworten Gast: Maximinimus
06.07.2012 16:53
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Re: Re: Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Und es heißt "die E-Mail"!

Re: Re: Re: Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Ich darf Sie darauf hinweisen, dass das Österreichische Wörterbuch auch die sächliche Bezeichnung von e-mail in der Schreibweise "das E-Mail" kennt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Maximinimus
07.07.2012 21:44
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Re: Re: Re: Re: Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Okay. Entschuldigung. Aber ich spreche und schreibe Deutsch, wusste nicht, dass man laut Österreichischen Wörterbuch mal so oder mal so und mal klein, mal groß usw. schreiben kann. Da tun sich die Leute dann halt leichter, brauchen nicht so viel denken. Das wiederum verstehe ich :-)

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zustandsforscher
06.07.2012 18:59
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Re: Re: Re: Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Und wie man eine E-Mail "abfertigt" ist ja auch irgendwie ein großes Rätsel :-))

Re: Re: Re: Re: Re: Erwin Pröll: "L`etat c`est moi"

Ihnen kann geholfen werden, indem man auf senden drückt.

 
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