25.05.2013 16:53 Merkliste 0

"Part of the Game": Scheuch schuldig, mildes Urteil

06.07.2012 | 12:48 |   (DiePresse.com)

Live-TickerDas Strafmaß für den Kärntner FPK-Chef fällt bei der Neuaufrollung des Prozesses geringer aus. DiePresse.com berichtete live.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mit einem Schuldspruch ist am Freitag die Neuauflage des "Part of the game"-Prozesses gegen FPK-Chef Uwe Scheuch am Landesgericht Klagenfurt ausgegangen. Richterin Michaela Sanin verurteilte den Kärntner Politiker wegen Geschenkannahme durch Amtsträger zu sieben Monaten bedingter Haft- und 150.000 Euro unbedingter Geldstrafe. Die Strafe fiel damit geringer aus als im ersten, wegen eines Formalfehlers aufgehobenen Verfahren, als Scheuch zu 18 Monaten, davon sechs Monate unbedingt, verurteilt worden war. Das jetzige Strafausmaß liegt auch unter der Grenze von 12 Monaten, mit der ein automatischer Amtsverlust verbunden wäre.

Das Urteil ist aber nicht rechtskräftig. Verteidiger Dieter Böhmdorfer, der einen Freispruch gefordert hatte, kündigte volle Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde an. Staatsanwalt Eberhard Pieber gab keine Erklärung ab.

Richterin: Schuld steht "zweifelsfrei" fest

Am Ende stand für die Richterin die Schuld des Angeklagten "zweifelsfrei" fest. Sie bezog sich direkt auf Scheuchs eigene Angaben. Im auf Tonband aufgezeichneten Gespräch mit dem Mittelsmann eines russischen Investors hatte dieser gesagt, dass er auch für die Zukunft der Partei profitieren wolle - in Form einer Spende in der Höhe von fünf bis zehn Prozent der Investition. Dafür habe Scheuch in Aussicht gestellt, seine Meinung in der Landesregierung kundzutun, so die Richterin. Das Beweisverfahren hatte gezeigt, dass der Finanzreferent bei Projektförderungen den Regierungskollegen den Beschluss zur Stellungnahme vorlege. Diese Stellungnahme sei das Amtsgeschäft, bei dem Scheuch seine Fürsprache angeboten habe, sagte Sanin in ihrer Urteilsbegründung.

"Den entscheidenden Hinweis lieferte der Angeklagte selbst. Im Gespräch sagte er, er werde seine Meinung in der Landesregierung kundtun, das könne man dann im Protokoll lesen. Deutlicher geht es wohl kaum", so die Richterin. Einige Punkte der modifizierten Anklage erachtete Sanin als nicht zutreffend - darunter auch den Vorwurf, Scheuch habe gegen Spende die Vermittlung der Staatsbürgerschaft - als "part of the game" in Aussicht gestellt. Unter anderem wegen diesem Punkt war Scheuch im Sommer 2011 wegen Geschenkannahme verurteilt worden. Das Oberlandesgericht hatte den Spruch aber wegen eines Formalfehlers aufgehoben.

Sieben Monate bedingte Haft und eine unbedingte Geldstrafe von 150.000 Euro hielt die Richterin für angemessen und ausreichend abschreckend. Die Geldstrafe - 300 Tagessätze zu je 500 Euro - entsprechen einer Haftstrafe von 150 Tagen, also fünf Monaten. Damit blieb die Richterin unter der Strafe in der ersten Verurteilung. Damals hatte Scheuch sechs Monate unbedingte und zwölf Monate bedingte Haft bekommen. Eine unbedingte Freiheitsstrafe habe sie nicht verhängt, weil von der modifizierten Anklage nur ein Teilaspekt übrig geblieben sei und Scheuch keine pflichtwidrige Ausübung des Amtsgeschäfts versprochen hätte. Ein unbedingter Strafteil in Form der Geldstrafe musste aber sein, weil das Vertrauen der Bürger in die Amtsträger durch ein Verhalten wie Scheuchs erschüttert werde.

Vor dem Gericht erwartete Scheuch, der zu keiner Stellungnahme bereit war, eine erste politische Reaktion auf das Urteil. Die Grünen demonstrierten mit Plakaten mit der Aufschrift "Game over Uwe - Rücktritt jetzt". Seine auch im Gerichtssaal vertretene Anhängerschaft tröstete den Parteichef. Einen Rücktritt hatte Scheuch bis zur Rechtskräftigkeit des Urteils ausgeschlossen.

FPÖ-Justizsprecher: "Ein Falschurteil"

Einen solchen forderten neben den Grünen auch die SPÖ. Das BZÖ rief Scheuch ebenfalls auf, sich aus der Politik zurückzuziehen. Auch die ÖVP forderte Konsequenzen und legte Scheuch nahe, sein Amt ruhend zu stellen. Der Kärntner Landeshauptmann und FPK-Parteifreund Gerhard Dörfler sieht dafür jedoch keinen Grund, da dieser noch nicht rechtskräftig verurteilt sei. Schärfere Töne schlug FPÖ-Justizsprecher Peter Fichtenbauer an. Er sieht ein "Falschurteil" wie beim ersten Prozess. (APA)

"Kleine Zeitung"-Redakteur Thomas Cik berichtete für kleinezeitung.at und DiePresse.com direkt aus dem Gerichtssaal:

 

Ticker aktualisieren  

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
397 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7 8 9
Gast: almöhi
08.07.2012 11:15
0 0

vor einer solchen Justiz

muss man Angst bekommen, Scheuch hin oder her, der eine Richter will in den Knast schicken, die
nächste Richterin sieht das gaaaaaaanz anders. Natürlich können 2 verschiedene Urteile nicht gleich sein, aber die Differenz von 6 Monaten absoluten Knast ist ein Skandal.Was macht der, dem das nötige Geld und möglicherweise die Einsicht für ein Weiterziehen seiner Sache fehlt ?
Dies bei einem einigermassen " prominenten " Fall, was machen die erst bei jemandem , den
niemand kennt. Da packt einen das nackte Grauen.

Gast: plebs potus
08.07.2012 03:10
0 1

Also "part of the game" hin oder her

ein Landesschulrat der für körperliche Züchtigung eintritt ist so oder so untragbar, dass der Typ auch noch korrupt ist war eh klar, sonst würde er ja nicht zur FPÖ gehen

Ah, hat der Wahlkampf schon jetzt begonnen? :-)


Gast: Analyst 829
07.07.2012 17:37
0 2

Newsflash:

In Stein dürfen heute alle Häftlinge das Internet unter der Bedingung nutzen, dass sie gegen die FPÖ hetzen.

Man sieht dies auch hier bei hirnlosen Kommentaren, wo behauptet wird, Uwe Scheuch sei verurteilt worden, weil er Schmiergeld angenommen hätte für sich oder für eine Partei.

Im Urteil steht definitiv, dass Uwe Scheuch KEIN Schmiergeld genommen hat für sich oder für irgend eine andere Partei.

Im Fall Burgstaller ist noch nicht Anklage erhoben worden und dadurch nicht klar, ob Frau Burgstaller, die Staatsbürgerschaften an Nichtöstrreicher vergeben hat, dies gegen Schmiergeldzahlungen für sich oder die SPÖ getan hat.

Allein schon damit die Staatsanwaltschaft den Fall Burgstaller unter den Tisch kehren kann und gar nicht untersucht wird, wie das mit allfälligen Schmiergeldzahlungen an Burgstaller oder die SPÖ und der Vergabe der Staatsbürgerschaften war, wird Scheuch in 2. Instanz mit Sicherheit komplett frei gesprochen.

Hätte man Burgstaller als 1. angeklagt, dann wäre Scheuch eben nicht mehr angeklagt worden, da im Fall Scheuch von Anfang an eindeutig klar war, dass er kein Schmiergeld genommen hat weder für sich noch für irgend eine andere Partei. Im Fall Burgstaller ist das nicht so klar und daher wäre es logisch richtig gewesen zuerst mal Burgstaller anzuklagen.

Aber dann hätten ja vorher die Medien, die mit Inseraten gekauft wurden oder Banken gehören nicht gegen die FPÖ bzw. Scheuch ungerechtfertigt hetzen können.

Klären wir lieber den Mord an Haider!

Re: Newsflash:

der Jörg hätte mit seinen jungen Freunden nicht soviel vodka trinken oder ein Taxi heimnehmen sollen-fall geklärt

Antworten Gast: nkerl
07.07.2012 21:58
0 0

Re: Newsflash:

diese Argumentation und Logik ist niederschmetternd.Was es so nicht alles gibt.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:00
1 0

Re: Re: Newsflash:

Der Mord an Haider kam (vorausgesetzt dass der typ wirklich ned bsoffn fährt, was ich kaum glaub, bei der art und weise wie hierzulande politik gemacht wird) wahrscheinlich vom rechtsrechten Flügel der FPÖ die mit Haiders offensichtlicher Homosexualität sich nicht identifizieren konnten, denn ein Outing hätte die Partei platzen lassen.

Gast: Satyricon
07.07.2012 15:13
6 0

Die Liste wird immer länger....

... damit bei der Law & Order Partei niemand den Überblick verliert ;-) Rechtskräftig Verurteilte in den Reihen der FPÖ:

Susanne Winter – derzeit FPÖ Nationalrätin – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung
... Werner Königshofer – ehem. FPÖ-Abgeordneter – wegen übler Nachrede
John Gudenus – ehemaliger FPÖ Mandatar – rechtskräftig verurteilt wegen Wiederbetätigung
Karlheinz Klement – ehemaliger FPÖ Nationalrat – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung
Ernest Windholz – ehemaliger FPÖ/BZÖ Nationalrat – rechtskräftig verurteilt wegen Körperverletzung
FPÖ-Sympathisanten (Nov. 2011) – wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilt – Das Nachrichtenmagazin "News" bekam im Vorjahr die Bilder zugespielt. "News" veröffentlichte diese ebenso wie Fotos, die FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und die ehemalige freiheitliche Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz Schulter an Schulter mit der 24-Jährigen zeigen
Uwe Scheuch – FPK – verurteilt wegen Parteispende gegen Staatsbürgerschaft
Wolfgang Fröhlich – ehemaliger FPÖ Bezirksrat – rechtskräftig verurteilt wegen Holocaust-Leugnung
Bernhard Gratzer – ehemaliger FPÖ-NÖ Klub- & Landesobmann – rechtskräftig verurteilt wegen Untreue
Wolfgang Haberler – ehemaliger FPÖ Landtagsabgeordneter – rechtskräftig verurteilt wegen Betrug und falscher Beweisaussage
Karl Mayrhofer – ehemaliger Vorarlberger FPÖ Politiker – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung
Walter Meischberger – ehemaliger FPÖ Generalsekretär – rechtskräftig verur

Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:11
0 0

Re: Die Liste wird immer länger....

Da gibts noch viel mehr, ich erwähne nur einen...

Rosenstingl

Gott sei Dank arbeitet die Justiz wenn´s um FPÖ´ler geht ....


....korrekt.

Jetzt wäre nur wünschenswert, auch bei Politikern anderer Parteien würde genauso konsequent gearbeitet.

Dann wäre mein Vertrauen in den Rechtsstaat wieder im Lot.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:03
0 0

Re: Gott sei Dank arbeitet die Justiz wenn´s um FPÖ´ler geht ....

Aber hallo... Die Justiz ist schwarz, das Innenministerium ist schwarz, das Finanzministerium ist schwarz. Also, wieso sollte der ehemalige Koalitionspartner der FPÖ so zudringlich werden, wenn man diese doch für eine Mehrheit gegen die Linke braucht?

Faktum ist nuneinmal, dass es noch keinem Roten nachgewiesen werden konnte. Und wenn ma uns anschaun, was da alles geschwärzt und geshreddet wurde, zu Zeiten von Blaurangeschwarz und dem EF-UA, dann braucht man wirklich nicht glauben, dass die ÖVP der FPÖ ein Haxl stellen möchte, denn die haben seit zwei Jahrzehnten die Hand auf dieser Partei, die sie als Speerspitze bei der Themenführung gegen die Linke brauchen.

Antworten Gast: Analyst 829
07.07.2012 17:24
0 3

Satyricon lügt wie ein typischer Sozialist oder kann nicht sinnerfassend lesen

Zitat: "Einige Anklagepunkte sah die Richterin hingegen nicht gegeben, etwa den Vorwurf, Scheuch habe gegen eine Spende die Vermittlung der Staatsbürgerschaft als „part of the game“ in Aussicht gestellt."

Uwe Scheuch wurde entgegen ihrer Lüge NICHT wegen Annahme einer Parteispende im Tausch gegen eine Staatsbürgerschaft verurteilt!

Auch alle anderen Beispiele sind plumpe Lügen, Gesinnungsterror u. s. w.

Niemals hat ein Freiheitlicher aber die Hand gegen Österreich erhoben und z. B. dem ESM zugestimmt und jedem Österreicher damit eine Hypothek in Höhe von 46.000 Euro aufgebrummt. Aber das glauben sie ja nicht, weil sie nicht rechnen können und auch nicht lesen und folglich schon gar nicht mit einem Vertragstext fertig werden.

12.500 Mrd. Euro haben die südlichen Staaten der Eurozone und ihre Banken an Schulden angehäuft. 2,99 % DIESER Schulden, das sind etwa 374 Mrd. Euro kann der ESM von Österreich jederzeit fordern.

Verurteilt für das Verbrechen wird niemand vom ESM werden, denn die Herrschaften haben sich Immunität zusichern lassen, ja zahlen nicht einmal Lohnsteuer u. s. w.

Allein im BAWAG-Skandal wurde mehr Geld von roten Bonzen veruntreut als alle Bankräuber der II. Republik je erbeutet haben. Mit dem Geld hätte man z. B. Bahnkreuzungen wo Züge ungebremst in den Kreuzungsbereich mit Fußgängen, Radfahrern, Mopedlenkern, Autofahrern, Bussen, LKW u. s. w. rasen und jährlich etwa 100 Menschen töten, sicher und lebensrettend umbauen können.


4 0

Es gilt die nicht rechtskräftig verurteilte Strachevermutung.

Verurteilt ja,
jedoch nicht vom Höchstgericht,
daher darf dieser Kerl(Uwe) weiterhin im Amt bleiben
und zögert das Unvermeidliche bis zum Sankt Nimmerleinstag hinaus.

Das Strafausmaß wurde bereits unverständlicher Weise reduziert
und dennoch hat er sich das Urteil noch nicht eingestanden,
sondern besitzt zwar das Recht,
jedoch auch den Frevel zu berufen.

Er schachert bis zuletzt.

Für die FPÖ sind versuchte Verbrechen sichtlich nicht strafbar.

FPÖ an der Macht kann man damit sagen bedeutet dann sichtlich
Straffreiheit bei lediglich versuchter Verbrechen.

Versuchter Mord, Kinderschändung, Einbruch, Raub, Banküberfall, usw.
alles keine strafwürdigen Verbrechen,
da nur versucht.

Es muss schon "erfolgreich" gewesen sein,
um den freiheitlichen Tatbestand zu erfüllen.

Und selbst dann findet man sicher Ausreden.

"ER will was WIR wollen. ENDLICH SICHERHEIT"
LOL

Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?


Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:05
0 0

Re: Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?

Blecha als alter Waffenhändler braucht die FPÖ um absägbare Mittels- und Strohmänner zu rekrutieren. Es steht ihnen frei zu recherchieren, aber leider fehlt den Rechten hierzulande jedes logische Denkvermögen...

Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
09.07.2012 09:39
0 0

Re: Re: Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?

Was sie als Logik bezeichen ist der falsche linke Glaube, man könne Menschen planen. Das ist genau so ein Holzweg wie der christlich-soziale Determinismusglaube oder der Glaube an eine zielstrebige Evultion.

Wenn man sich den Zungennerv ansieht - geht vom Gehirn über das gesamt Rückenmarkt und wurde im laufe der Evolution immer länger und jeder Techniker, der einen Menschen sofort schaffen würde, würde einfach die Kurze Verbindung zwischen Hirn und Zunge nehmen allein schon um Leitungen zu sparen und natürlich Verletzungsgefahr der Leitung - weiß man, dass da nichts nach einem zentralen Plan läuft.

Mit Logik kommt man in einer chaotischen (Börsen)welt nicht weit, das sieht man auch daran, dass die SPÖVP hilflos agitiert und Österreich damit mit ins Chaos stürzt, statt zu verstehen, dass die Welt nun mal nicht nach Plan läuft sondern Menschen Individuen sind, die man nicht mit Götterglauben und Sozialhilfe abhängig machen soll, sondern motivieren muss sich positiv zu entfalten.

Das europäische Folge-Wirkungsdenken ist in der Technik effizient und daher haben wir auch die besten Ingenieure in Europa. Aber die Beherrschung des Chaos - was Schief gehen kann, das geht nun mal irgendwann schief - war immer schon eine Stärke von Einlinienleitsystemen und daher fällt schon mal die bündische ÖVP für die Beherrschung der jetzigen Situation flach, Sozialisten in allen Varianten sind unfähig, so bleiben nur die Freiheitichen Parteien der Ausweg aus der Krise oder ein Monarch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: anatom
09.07.2012 11:48
0 0

Re: Re: Re: Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?

Also, wenn Sie als Analyst schon glauben, ihre politischen Gedanken durch pseudowissenschaftliche Argumente auffetten zu müssen: der Zungennerv geht nicht über das gesamte Rückenmark, sondern ziemlich direkt vom Gehirn zur Zunge. Vermutlich haben sie da im Biologieunterrichjt was falsch verstanden und meinen die Chorda tympani, die macht ein paar Umwege, aber ins Rückenmark geht die auch nicht. Rührend auch Ihr Gedanke, die SPÖVP würde hilflos agieren, weil sie mit Logik weiterzukommen versucht. Der messerscharfe Schluß dass zur Beherrschung des Chaos nur FPÖ (bei Chaos haben die zumindest reichlich Erfahrung) oder Monarchie bleiben, kommt danach wie eine fulminanter Themenwechsel als Schlußpointe - haben Sie schon mal daran gedacht, Komiker zu werden?

All diese selbsherrlichen Politiker....



....die glauben, über dem Gesetz zu stehen, gehört der Prozeß gemacht und bei Verurteilung sofortiger Rücktritt.

Wem haben wir denn da noch, neben den Scheuch:

Häupl, Burgstaller-wegen Staatsbürgerschaft gegen cash

Fayman, Ostermayer-wegen Inseratenaffäre

Hab ich welche vergessen-das sind ja alle Sozis?

Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:06
0 0

Re: All diese selbsherrlichen Politiker....

Und die Brandstifter der Agentur Hoanzl? Als man Stermann und Grissemann mit einem terroristischen Attentat versuchte mundtot zu machen? Wann ist das einem Strache passiert? Die Rechte in Österreich ist nicht nur Gewaltbereit, sie ist AKTIV gewalttätig.

Fragen sie mal irgendeinen X-beliebigen grünen Abgeordneten, wieviele Todestdrohungen diese monatlich erhalten. Im Gegensatz zur FPÖ spielen die trotzdem nicht dauernd feig Opfer.

Gast: b754
07.07.2012 12:58
6 0

ein echter fpler fleißig und anständig

passt auch perfekt zu erbschleichern wie graf um den ist es ja auch ruhig geworden

Antworten Gast: Get
07.07.2012 13:19
2 4

Re: ein echter fpler fleißig und anständig

Nur weil die Justiz derzeit auf dem linken Auge blind ist - siehe Elsner - brauchen sich die Genossen nicht aufplustern - auch für sie wird die Zeit der Strafe kommen - möglicherweise aber dann vom Volk.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:08
1 0

Re: Re: ein echter fpler fleißig und anständig

was ist an Elsner bitte links? der Typ ist für die Geldumschichtung bei der BAWAG für den Eurofighterkauf drangekommen. indirekt. Profiteure des Deals? Blaue Provisionsfirmen.

0 2

Im Gegensatz zu Scheuchs theoretischem "part of the game",

bei dem ein eingeösterter Ausländer eine große Spende leisten sollte,
ist das bei der Einösterreicherung von Künstlern und Sportlern umgekehrt: Sie können daraus mit ertragreichen Verträgen, Privilegen einem stolzen Einkommen rechnen, das sie dann oft in einem steuergünstigen anderen Land anlegen können. Dabei wird natürlich das "Vertrauen der Bürger in die Amtsträger" nicht erschüttert, weil Einösterreicherungen von so genannten Promis nicht kritisiert werden dürfen und auch keinen Eingang in die von der Frau Richerin beschworenen und zum ungeschriebenen Paragraphen gemachten Medienjustiz finden.

Gast: Gödels friend
07.07.2012 12:41
2 1

geschätzte 5 Mrd Euro Schwarzgeld aus Ländern

der ehemaligen Sowjetunion werden jährlich in Österreich gewaschen: über Ladenlokale
(Restaurants, Boutiquen etc.) und Immobilienkäufe.
Dieses Geld trägt zum BIP bei und ohne dieses
Geld wäre Ostösterreich so gut wie pleite. Seriöse
Geschäftsleute sind da so gut wie gar nicht dabei.
Während die Schweiz solche "Subjekte" gar nicht
einreisen lässt, finden sie in Österreich sofort
Kontakte zu höchsten "Würdenträgern", die mit
ihnen auf "Augenhöhe" verhandeln.

Antworten Gast: wilder wastl
08.07.2012 03:09
1 0

Re: geschätzte 5 Mrd Euro Schwarzgeld aus Ländern

Genau das ist der Grund warum die FPÖ-Betrüger bei russischen Oligarchen schleimen gehen. Um an der Geldwäsche mitzuverdienen.

Ein Prozess als Theatervorstellung für die Öffentlichkeit? Ein Urteil.

Selbiges darf als Farce angesehen werden, zumal es Herrn Uwe Scheuch gerade noch ermöglicht, seine politischen Funktionen weiterhin zu behalten. Der Verdacht steht im Raum, dass hier ein Urteil schon im Vorhinein auf Herrn Uwe Scheuch maßgeschneidert war und die Aufregung und die Berufung, nur künstlich sind, im "rechten" Hintergrund aber bereits erleichtert gefeiert wird.
Der Staatsanwalt soll Berufung einlegen, nicht der Herr Uwe Scheuch.

Einzelrichterin Michaela Sanin schien dem Prozess und dem politischen Druck nicht gewachsen gewesen zu sein.

Das ganze "Schauspiel" war schlicht schlecht geplant, das Schauspiel von entwaffnend laienhaften Darstellern besetzt.

 
12 3 4 5 6 7 8 9