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Urteil: Scheuch schuldig, aber mildere Strafe

06.07.2012 | 18:19 |  MARTINA LEINGRUBER (Die Presse)

Der FPK-Chef wurde zu sieben Monaten bedingt und 150.000 Euro unbedingt verurteilt und darf nun auch nach dem erstinstanzlichen Urteil sein Amt als Landeshauptmann-Stellvertreter behalten.

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Klagenfurt. „Kein Kommentar, wir gehen in Berufung.“ Das ist alles, was Uwe Scheuch beim Verlassen des Landesgerichts Kärnten von sich gibt. Mit einem leichten Lächeln auf dem braun gebrannten Gesicht geht der 43-Jährige energisch in Richtung Theatergarage. Stehen bleibt er nur für Parteifreundinnen, die ihm zum Urteil im „Part of the game“-Prozess gratulieren. Er herzt sie, küsst sie auf die Wangen, bedankt sich und verschwindet in der Garage. „Bist du deppert, der Uwe“, sagt eine der Damen ehrfürchtig.

Minuten zuvor hat Richterin Michaela Sanin den Kärntner FPK-Obmann und Landeshauptmann-Stellvertreter in der Neuauflage des „Part of the game“-Prozesses des Verbrechens der Geschenkannahme durch Amtsträger für schuldig befunden. Sein Verteidiger, Ex-Justizminister Dieter Böhmdorfer, hat Berufung und Nichtigkeit angemeldet.

Scheuch darf nun auch nach dem erstinstanzlichen Urteil sein Amt als Landeshauptmann-Stellvertreter behalten, da die Freiheitsstrafe nicht mehr als zwölf Monate beträgt. Sie beläuft sich auf sieben Monate bedingt. Deutlich schmerzhafter dürfte Scheuch die unbedingte Geldstrafe von 150.000 Euro (300 Tagessätze à 500 Euro) treffen. Verhängt, weil Scheuchs Verhalten „das Vertrauen der Bürger in Amtsträger erschüttert“, sagte Richterin Sanin. Er soll 2009 von einem Russen Geld für die Parteikasse verlangt und ihm im Gegenzug die österreichische Staatsbürgerschaft sowie im Falle von Investitionen auch Landesförderungen versprochen haben.

Im Vergleich zum Urteil im ersten Verfahren (18 Monate Haft, davon sechs Monate unbedingt), das aufgrund eines Formalfehlers vom Oberlandesgericht Graz aufgehoben worden ist, bedeutet das jetzige Urteil eine Reduktion der Freiheitsstrafe um mehr als die Hälfte. Begründet hat das die Richterin mit der Unbescholtenheit Scheuchs und der langen Dauer des Verfahrens. „Von einer unbedingten Haftstrafe war abzusehen, da nur ein Teilaspekt der Anklage übrig geblieben ist“, betonte Sanin.

 

Tonband zentraler Beweis

Die Urteilsverkündung nahm Scheuch gefasst und ohne Regung hin. „Der Schuldspruch basiert auf deutlich hörbaren Äußerungen auf einem unverfälschten Tonband“, führte Sanin aus. „Den entscheidenden Hinweis lieferte der Angeklagte selbst. Im Gespräch sagte er, er werde seine Meinung in der Landesregierung kundtun, das könne man dann im Protokoll lesen. Deutlicher geht es wohl kaum.“ Einige Anklagepunkte sah die Richterin hingegen nicht gegeben, etwa den Vorwurf, Scheuch habe gegen eine Spende die Vermittlung der Staatsbürgerschaft als „part of the game“ in Aussicht gestellt.

Richterin Sanin hat den Scheuch-II-Prozess an zwei Verhandlungstagen straff durchgezogen. Gestern, Freitag, wurden lediglich zwei Zeugen vernommen, dann folgten die Schlussplädoyers. Die Ausführungen von Staatsanwalt Eberhard Piber zum „klaren Sachverhalt“ sowie Scheuchs „Fehlverhalten, als Amtsträger Geld zu verlangen“ führten im voll besetzten Gerichtssaal zu ungläubigen Lachern unter den zahlreichen Scheuch-Anhängern. Verteidiger Böhmdorfer konzentrierte sich in seinem Plädoyer darauf, jenen Zeugen, der mit Scheuch auf dem Tonband zu hören ist und der als Mittelsmann zu russischen Investoren fungieren sollte, als unglaubwürdig darzustellen. Das auf Tonband aufgezeichnete Gespräch sei theoretisch und abstrakt gewesen. Scheuch habe sich nicht der Korruption schuldig gemacht.

Nach einem erstinstanzlichen Urteil wird Scheuch nicht zurücktreten, das hat er schon vor Prozessbeginn klargestellt. Wenn überhaupt, will er erst mit Rechtskräftigkeit Konsequenzen ziehen. Die politischen Konkurrenten forderten aber am Freitag allesamt Scheuchs Rücktritt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.07.2012)

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397 Kommentare
 
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Gast: almöhi
08.07.2012 11:15
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vor einer solchen Justiz

muss man Angst bekommen, Scheuch hin oder her, der eine Richter will in den Knast schicken, die
nächste Richterin sieht das gaaaaaaanz anders. Natürlich können 2 verschiedene Urteile nicht gleich sein, aber die Differenz von 6 Monaten absoluten Knast ist ein Skandal.Was macht der, dem das nötige Geld und möglicherweise die Einsicht für ein Weiterziehen seiner Sache fehlt ?
Dies bei einem einigermassen " prominenten " Fall, was machen die erst bei jemandem , den
niemand kennt. Da packt einen das nackte Grauen.

Gast: plebs potus
08.07.2012 03:10
0 1

Also "part of the game" hin oder her

ein Landesschulrat der für körperliche Züchtigung eintritt ist so oder so untragbar, dass der Typ auch noch korrupt ist war eh klar, sonst würde er ja nicht zur FPÖ gehen

Ah, hat der Wahlkampf schon jetzt begonnen? :-)


Gast: Analyst 829
07.07.2012 17:37
0 2

Newsflash:

In Stein dürfen heute alle Häftlinge das Internet unter der Bedingung nutzen, dass sie gegen die FPÖ hetzen.

Man sieht dies auch hier bei hirnlosen Kommentaren, wo behauptet wird, Uwe Scheuch sei verurteilt worden, weil er Schmiergeld angenommen hätte für sich oder für eine Partei.

Im Urteil steht definitiv, dass Uwe Scheuch KEIN Schmiergeld genommen hat für sich oder für irgend eine andere Partei.

Im Fall Burgstaller ist noch nicht Anklage erhoben worden und dadurch nicht klar, ob Frau Burgstaller, die Staatsbürgerschaften an Nichtöstrreicher vergeben hat, dies gegen Schmiergeldzahlungen für sich oder die SPÖ getan hat.

Allein schon damit die Staatsanwaltschaft den Fall Burgstaller unter den Tisch kehren kann und gar nicht untersucht wird, wie das mit allfälligen Schmiergeldzahlungen an Burgstaller oder die SPÖ und der Vergabe der Staatsbürgerschaften war, wird Scheuch in 2. Instanz mit Sicherheit komplett frei gesprochen.

Hätte man Burgstaller als 1. angeklagt, dann wäre Scheuch eben nicht mehr angeklagt worden, da im Fall Scheuch von Anfang an eindeutig klar war, dass er kein Schmiergeld genommen hat weder für sich noch für irgend eine andere Partei. Im Fall Burgstaller ist das nicht so klar und daher wäre es logisch richtig gewesen zuerst mal Burgstaller anzuklagen.

Aber dann hätten ja vorher die Medien, die mit Inseraten gekauft wurden oder Banken gehören nicht gegen die FPÖ bzw. Scheuch ungerechtfertigt hetzen können.

Klären wir lieber den Mord an Haider!

Re: Newsflash:

der Jörg hätte mit seinen jungen Freunden nicht soviel vodka trinken oder ein Taxi heimnehmen sollen-fall geklärt

Antworten Gast: nkerl
07.07.2012 21:58
0 0

Re: Newsflash:

diese Argumentation und Logik ist niederschmetternd.Was es so nicht alles gibt.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:00
1 0

Re: Re: Newsflash:

Der Mord an Haider kam (vorausgesetzt dass der typ wirklich ned bsoffn fährt, was ich kaum glaub, bei der art und weise wie hierzulande politik gemacht wird) wahrscheinlich vom rechtsrechten Flügel der FPÖ die mit Haiders offensichtlicher Homosexualität sich nicht identifizieren konnten, denn ein Outing hätte die Partei platzen lassen.

Gast: Satyricon
07.07.2012 15:13
6 0

Die Liste wird immer länger....

... damit bei der Law & Order Partei niemand den Überblick verliert ;-) Rechtskräftig Verurteilte in den Reihen der FPÖ:

Susanne Winter – derzeit FPÖ Nationalrätin – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung
... Werner Königshofer – ehem. FPÖ-Abgeordneter – wegen übler Nachrede
John Gudenus – ehemaliger FPÖ Mandatar – rechtskräftig verurteilt wegen Wiederbetätigung
Karlheinz Klement – ehemaliger FPÖ Nationalrat – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung
Ernest Windholz – ehemaliger FPÖ/BZÖ Nationalrat – rechtskräftig verurteilt wegen Körperverletzung
FPÖ-Sympathisanten (Nov. 2011) – wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilt – Das Nachrichtenmagazin "News" bekam im Vorjahr die Bilder zugespielt. "News" veröffentlichte diese ebenso wie Fotos, die FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und die ehemalige freiheitliche Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz Schulter an Schulter mit der 24-Jährigen zeigen
Uwe Scheuch – FPK – verurteilt wegen Parteispende gegen Staatsbürgerschaft
Wolfgang Fröhlich – ehemaliger FPÖ Bezirksrat – rechtskräftig verurteilt wegen Holocaust-Leugnung
Bernhard Gratzer – ehemaliger FPÖ-NÖ Klub- & Landesobmann – rechtskräftig verurteilt wegen Untreue
Wolfgang Haberler – ehemaliger FPÖ Landtagsabgeordneter – rechtskräftig verurteilt wegen Betrug und falscher Beweisaussage
Karl Mayrhofer – ehemaliger Vorarlberger FPÖ Politiker – rechtskräftig verurteilt wegen Verhetzung
Walter Meischberger – ehemaliger FPÖ Generalsekretär – rechtskräftig verur

Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:11
0 0

Re: Die Liste wird immer länger....

Da gibts noch viel mehr, ich erwähne nur einen...

Rosenstingl

Gott sei Dank arbeitet die Justiz wenn´s um FPÖ´ler geht ....


....korrekt.

Jetzt wäre nur wünschenswert, auch bei Politikern anderer Parteien würde genauso konsequent gearbeitet.

Dann wäre mein Vertrauen in den Rechtsstaat wieder im Lot.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:03
0 0

Re: Gott sei Dank arbeitet die Justiz wenn´s um FPÖ´ler geht ....

Aber hallo... Die Justiz ist schwarz, das Innenministerium ist schwarz, das Finanzministerium ist schwarz. Also, wieso sollte der ehemalige Koalitionspartner der FPÖ so zudringlich werden, wenn man diese doch für eine Mehrheit gegen die Linke braucht?

Faktum ist nuneinmal, dass es noch keinem Roten nachgewiesen werden konnte. Und wenn ma uns anschaun, was da alles geschwärzt und geshreddet wurde, zu Zeiten von Blaurangeschwarz und dem EF-UA, dann braucht man wirklich nicht glauben, dass die ÖVP der FPÖ ein Haxl stellen möchte, denn die haben seit zwei Jahrzehnten die Hand auf dieser Partei, die sie als Speerspitze bei der Themenführung gegen die Linke brauchen.

Antworten Gast: Analyst 829
07.07.2012 17:24
0 3

Satyricon lügt wie ein typischer Sozialist oder kann nicht sinnerfassend lesen

Zitat: "Einige Anklagepunkte sah die Richterin hingegen nicht gegeben, etwa den Vorwurf, Scheuch habe gegen eine Spende die Vermittlung der Staatsbürgerschaft als „part of the game“ in Aussicht gestellt."

Uwe Scheuch wurde entgegen ihrer Lüge NICHT wegen Annahme einer Parteispende im Tausch gegen eine Staatsbürgerschaft verurteilt!

Auch alle anderen Beispiele sind plumpe Lügen, Gesinnungsterror u. s. w.

Niemals hat ein Freiheitlicher aber die Hand gegen Österreich erhoben und z. B. dem ESM zugestimmt und jedem Österreicher damit eine Hypothek in Höhe von 46.000 Euro aufgebrummt. Aber das glauben sie ja nicht, weil sie nicht rechnen können und auch nicht lesen und folglich schon gar nicht mit einem Vertragstext fertig werden.

12.500 Mrd. Euro haben die südlichen Staaten der Eurozone und ihre Banken an Schulden angehäuft. 2,99 % DIESER Schulden, das sind etwa 374 Mrd. Euro kann der ESM von Österreich jederzeit fordern.

Verurteilt für das Verbrechen wird niemand vom ESM werden, denn die Herrschaften haben sich Immunität zusichern lassen, ja zahlen nicht einmal Lohnsteuer u. s. w.

Allein im BAWAG-Skandal wurde mehr Geld von roten Bonzen veruntreut als alle Bankräuber der II. Republik je erbeutet haben. Mit dem Geld hätte man z. B. Bahnkreuzungen wo Züge ungebremst in den Kreuzungsbereich mit Fußgängen, Radfahrern, Mopedlenkern, Autofahrern, Bussen, LKW u. s. w. rasen und jährlich etwa 100 Menschen töten, sicher und lebensrettend umbauen können.


4 0

Es gilt die nicht rechtskräftig verurteilte Strachevermutung.

Verurteilt ja,
jedoch nicht vom Höchstgericht,
daher darf dieser Kerl(Uwe) weiterhin im Amt bleiben
und zögert das Unvermeidliche bis zum Sankt Nimmerleinstag hinaus.

Das Strafausmaß wurde bereits unverständlicher Weise reduziert
und dennoch hat er sich das Urteil noch nicht eingestanden,
sondern besitzt zwar das Recht,
jedoch auch den Frevel zu berufen.

Er schachert bis zuletzt.

Für die FPÖ sind versuchte Verbrechen sichtlich nicht strafbar.

FPÖ an der Macht kann man damit sagen bedeutet dann sichtlich
Straffreiheit bei lediglich versuchter Verbrechen.

Versuchter Mord, Kinderschändung, Einbruch, Raub, Banküberfall, usw.
alles keine strafwürdigen Verbrechen,
da nur versucht.

Es muss schon "erfolgreich" gewesen sein,
um den freiheitlichen Tatbestand zu erfüllen.

Und selbst dann findet man sicher Ausreden.

"ER will was WIR wollen. ENDLICH SICHERHEIT"
LOL

Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?


Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:05
0 0

Re: Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?

Blecha als alter Waffenhändler braucht die FPÖ um absägbare Mittels- und Strohmänner zu rekrutieren. Es steht ihnen frei zu recherchieren, aber leider fehlt den Rechten hierzulande jedes logische Denkvermögen...

Antworten Antworten Antworten Gast: Analyst 829
09.07.2012 09:39
0 0

Re: Re: Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?

Was sie als Logik bezeichen ist der falsche linke Glaube, man könne Menschen planen. Das ist genau so ein Holzweg wie der christlich-soziale Determinismusglaube oder der Glaube an eine zielstrebige Evultion.

Wenn man sich den Zungennerv ansieht - geht vom Gehirn über das gesamt Rückenmarkt und wurde im laufe der Evolution immer länger und jeder Techniker, der einen Menschen sofort schaffen würde, würde einfach die Kurze Verbindung zwischen Hirn und Zunge nehmen allein schon um Leitungen zu sparen und natürlich Verletzungsgefahr der Leitung - weiß man, dass da nichts nach einem zentralen Plan läuft.

Mit Logik kommt man in einer chaotischen (Börsen)welt nicht weit, das sieht man auch daran, dass die SPÖVP hilflos agitiert und Österreich damit mit ins Chaos stürzt, statt zu verstehen, dass die Welt nun mal nicht nach Plan läuft sondern Menschen Individuen sind, die man nicht mit Götterglauben und Sozialhilfe abhängig machen soll, sondern motivieren muss sich positiv zu entfalten.

Das europäische Folge-Wirkungsdenken ist in der Technik effizient und daher haben wir auch die besten Ingenieure in Europa. Aber die Beherrschung des Chaos - was Schief gehen kann, das geht nun mal irgendwann schief - war immer schon eine Stärke von Einlinienleitsystemen und daher fällt schon mal die bündische ÖVP für die Beherrschung der jetzigen Situation flach, Sozialisten in allen Varianten sind unfähig, so bleiben nur die Freiheitichen Parteien der Ausweg aus der Krise oder ein Monarch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: anatom
09.07.2012 11:48
0 0

Re: Re: Re: Sind z.B Blecha und Androsch auch FPÖ Mitglieder?

Also, wenn Sie als Analyst schon glauben, ihre politischen Gedanken durch pseudowissenschaftliche Argumente auffetten zu müssen: der Zungennerv geht nicht über das gesamte Rückenmark, sondern ziemlich direkt vom Gehirn zur Zunge. Vermutlich haben sie da im Biologieunterrichjt was falsch verstanden und meinen die Chorda tympani, die macht ein paar Umwege, aber ins Rückenmark geht die auch nicht. Rührend auch Ihr Gedanke, die SPÖVP würde hilflos agieren, weil sie mit Logik weiterzukommen versucht. Der messerscharfe Schluß dass zur Beherrschung des Chaos nur FPÖ (bei Chaos haben die zumindest reichlich Erfahrung) oder Monarchie bleiben, kommt danach wie eine fulminanter Themenwechsel als Schlußpointe - haben Sie schon mal daran gedacht, Komiker zu werden?

All diese selbsherrlichen Politiker....



....die glauben, über dem Gesetz zu stehen, gehört der Prozeß gemacht und bei Verurteilung sofortiger Rücktritt.

Wem haben wir denn da noch, neben den Scheuch:

Häupl, Burgstaller-wegen Staatsbürgerschaft gegen cash

Fayman, Ostermayer-wegen Inseratenaffäre

Hab ich welche vergessen-das sind ja alle Sozis?

Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:06
0 0

Re: All diese selbsherrlichen Politiker....

Und die Brandstifter der Agentur Hoanzl? Als man Stermann und Grissemann mit einem terroristischen Attentat versuchte mundtot zu machen? Wann ist das einem Strache passiert? Die Rechte in Österreich ist nicht nur Gewaltbereit, sie ist AKTIV gewalttätig.

Fragen sie mal irgendeinen X-beliebigen grünen Abgeordneten, wieviele Todestdrohungen diese monatlich erhalten. Im Gegensatz zur FPÖ spielen die trotzdem nicht dauernd feig Opfer.

Gast: b754
07.07.2012 12:58
6 0

ein echter fpler fleißig und anständig

passt auch perfekt zu erbschleichern wie graf um den ist es ja auch ruhig geworden

Antworten Gast: Get
07.07.2012 13:19
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Re: ein echter fpler fleißig und anständig

Nur weil die Justiz derzeit auf dem linken Auge blind ist - siehe Elsner - brauchen sich die Genossen nicht aufplustern - auch für sie wird die Zeit der Strafe kommen - möglicherweise aber dann vom Volk.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
08.07.2012 03:08
1 0

Re: Re: ein echter fpler fleißig und anständig

was ist an Elsner bitte links? der Typ ist für die Geldumschichtung bei der BAWAG für den Eurofighterkauf drangekommen. indirekt. Profiteure des Deals? Blaue Provisionsfirmen.

0 2

Im Gegensatz zu Scheuchs theoretischem "part of the game",

bei dem ein eingeösterter Ausländer eine große Spende leisten sollte,
ist das bei der Einösterreicherung von Künstlern und Sportlern umgekehrt: Sie können daraus mit ertragreichen Verträgen, Privilegen einem stolzen Einkommen rechnen, das sie dann oft in einem steuergünstigen anderen Land anlegen können. Dabei wird natürlich das "Vertrauen der Bürger in die Amtsträger" nicht erschüttert, weil Einösterreicherungen von so genannten Promis nicht kritisiert werden dürfen und auch keinen Eingang in die von der Frau Richerin beschworenen und zum ungeschriebenen Paragraphen gemachten Medienjustiz finden.

Gast: Gödels friend
07.07.2012 12:41
2 1

geschätzte 5 Mrd Euro Schwarzgeld aus Ländern

der ehemaligen Sowjetunion werden jährlich in Österreich gewaschen: über Ladenlokale
(Restaurants, Boutiquen etc.) und Immobilienkäufe.
Dieses Geld trägt zum BIP bei und ohne dieses
Geld wäre Ostösterreich so gut wie pleite. Seriöse
Geschäftsleute sind da so gut wie gar nicht dabei.
Während die Schweiz solche "Subjekte" gar nicht
einreisen lässt, finden sie in Österreich sofort
Kontakte zu höchsten "Würdenträgern", die mit
ihnen auf "Augenhöhe" verhandeln.

Antworten Gast: wilder wastl
08.07.2012 03:09
1 0

Re: geschätzte 5 Mrd Euro Schwarzgeld aus Ländern

Genau das ist der Grund warum die FPÖ-Betrüger bei russischen Oligarchen schleimen gehen. Um an der Geldwäsche mitzuverdienen.

Ein Prozess als Theatervorstellung für die Öffentlichkeit? Ein Urteil.

Selbiges darf als Farce angesehen werden, zumal es Herrn Uwe Scheuch gerade noch ermöglicht, seine politischen Funktionen weiterhin zu behalten. Der Verdacht steht im Raum, dass hier ein Urteil schon im Vorhinein auf Herrn Uwe Scheuch maßgeschneidert war und die Aufregung und die Berufung, nur künstlich sind, im "rechten" Hintergrund aber bereits erleichtert gefeiert wird.
Der Staatsanwalt soll Berufung einlegen, nicht der Herr Uwe Scheuch.

Einzelrichterin Michaela Sanin schien dem Prozess und dem politischen Druck nicht gewachsen gewesen zu sein.

Das ganze "Schauspiel" war schlicht schlecht geplant, das Schauspiel von entwaffnend laienhaften Darstellern besetzt.

 
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