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Scheuch rudert zurück: "Endgültiges Urteil abwarten"

09.07.2012 | 13:45 |   (DiePresse.com)

Er werde auch bei einer rechtskräftigen Verurteilung nicht zurücktreten, sagte der FPK-Chef am Montag. Wenige Stunden später relativierte er seine Äußerungen.

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Der Kärntner FPK-Obmann Uwe Scheuch ist am Montag in der Frage eines möglichen Rücktritts zurückgerudert. Im Ö1-„Morgenjournal" hatte er noch erklärt, er werde auch dann nicht zurücktreten, wenn das erstinstanzliche Urteil bestätigt werde. Am Vormittag sagte er dann bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Parteifreund Landeshauptmann Gerhard Dörfler, man wolle die Rechtskraft abwarten, bevor weitere Entscheidungen getroffen würden.

„Ich bin ein völlig unbescholtener Bürger", hatte Scheuch im "Morgenjournal" erklärt. Selbst wenn das Urteil rechtskräftig werde, liege es „in einem Rahmen, der einen Rücktritt nicht vorsieht". Damit spielte Scheuch auf das Gesetz an, das den automatischen Amtsverlust bei Haftstrafen ab zwölf Monaten vorsieht. Er sehe daher „keinen Handlungsbedarf" und werde für das Land noch weitere Jahre „intensiv arbeiten" und sich der nächsten Landtagswahl stellen.

--> Umfrage: Soll Uwe Scheuch jetzt zurücktreten?

Scheuch wehrte sich im "Morgenjournal" auch gegen Rücktrittsaufforderungen von Bundespräsident Heinz Fischer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. „Der Bundespräsident muss aufpassen, dass die Freiheitliche Partei ihn nicht einmal zum Rücktritt auffordert", so Scheuch. Hintergrund dazu ist die bevorstehende Unterzeichnung des Euro-Rettungsschirmes (ESM), der Fischer derzeit zur Prüfung vorliegt.

Auch an Prammer richtete Scheuch Montagfrüh eine Warnung. „Die Frau Präsidentin wird aufpassen müssen, dass sie nicht irgendwann ihren eigenen Bundeskanzler zum Rücktritt auffordert", stichelte er. Gemeint sind die Ermittlungen gegen SP-Bundeskanzler Werner Faymann und dessen Staatssekretär Josef Ostermayer in der Inseratenaffäre.

Scheuch will nichts von Interview gewusst haben

Diese Angriffe auf die höchsten Amtsträger der Republik im "Morgenjournal" erklärte Scheuch später damit, dass der ORF-Reporter ihm nicht gesagt habe, dass es sich bei der Anfrage um ein Interview handeln würde. Er sei lediglich gefragt worden, was er zu seiner erneuten Verurteilung sage. Scheuch bekräftigte aber grundsätzlich seine Kritik an Fischer. Dieser stelle Parteiinteressen über jene der Bevölkerung.

Scheuch war am Freitag in der zweiten Auflage des sogenannten „Part of the game"-Prozesses erneut der verbotenen Geschenkannahme schuldig gesprochen worden. Das nicht rechtskräftige Urteil lautet: sieben Monate bedingte Haft und eine Geldstrafe von 150.000 Euro.Wie am Montag bekannt wurde, legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Auch Scheuch kündigte an, Berufung einlegen zu wollen. Dass er im Jahr 2009 einem Russen die österreichische Staatsbürgerschaft und Subventionen zugesagt und im Gegenzug eine Parteispende verlangt habe („part of the game"), weist er nach wie vor zurück.

Dörfler wiederholte am Montag, es gebe keinen Schaden, "es gibt keinen Russen, es gibt keine Staatsbürgerschaft, es gibt gar nichts", so Dörfler. Auf die Frage, ob sich Dörfler als Landeshauptmann theoretisch vorstellen könnte, sich von einem rechtskräftig wegen Korruption verurteilten Politiker vertreten zu lassen, meinte er: "Ich habe meinen eigenen Gerechtigkeitssinn."

SPÖ: "Scheuch gebärdet sich als Politrüpel"

Die SPÖ bezeichnete Scheuchs Rücktrittsverweigerung am Montag als "unfassbar". SP-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter erklärte via Aussendung: "Scheuch gebärdet sich als wüster Politrüpel, der wie ein Ertrinkender um sich schlägt."

Gegenüber der "Kleinen Zeitung" legte dann ÖVP-Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger nach - und forderte unmissverständlich Scheuchs Rücktritt: "Ich verstehe nicht, warum er überhaupt noch eine Sekunde zögert."

Scheuch habe "jegliche Glaubwürdigkeit verloren", sagte auch ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch. Letzten Endes müssten aber die Freiheitlichen wissen, "wie ehrlich sie mit ihren Wählern umgehen". Wenn ein ÖVP-Funktionär betroffen wäre, wäre es für Rauch, "völlig klar, was ihm die Partei nahelegen würde".

In diesem Zusammenhang kritisierte er die Haltung der FPÖ-Parteispitze. Hier würde sich die "Führungsschwäche" von Parteichef Heinz-Christian Strache offenbaren. Dieser sei "eindeutig damit überfordert, für Ruhe in der eigenen Partei zu sorgen", so Rauch, der Strache "herzlich dazu gratulierte, dass er es geschafft hat, schon den vierten Tag in Folge auf Tauschstation zu gehen".

Uwe Scheuch: Aufstieg und Fall des Großbauern

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(Red./APA)

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671 Kommentare
Antworten Gast: SiebtePosaune
09.07.2012 16:30
4 3

Re: Der ORF hat die ESM Katastrophe, die noch unsere Enkel bezahlen werde zugunsten des unglaublichen Skandals einer unversprechbaren Staatsbuergerschaft eines nichtexistenten Russen von der Internetseite gelöscht!

Beim Thema bleiben, Gott Kupfer. Die Gelegenheit, sich (zu recht) über den ORF und ESM aufzuregen, kommt sicher noch. Hier geht es laut Überschrift um Herrn Scheuch und seine Ruderpartie. Warum abschweifen? Es wird nur herumgeeiert und es werden andere Themen strapaziert, nur um nicht eine klare Stellungnahme zur Causa Scheuch abgeben zu müssen. Und jetzt rasch ab zum Torberg-Weiterbildungsseminar. Der Fortgeschrittenenkurs für Gott Bronze und Gott Messing beginnt.

3 2

Re: Der ORF hat die ESM Katastrophe, die noch unsere Enkel bezahlen werde zugunsten des unglaublichen Skandals einer unversprechbaren Staatsbuergerschaft eines nichtexistenten Russen von der Internetseite gelöscht!

Eine ganz wichtige Information im Presseforum zum Thema Scheuch.

Scheuch verscheucht potentielle Wähler der FP !!

Das sollte Strache wissen !

Antworten Gast: A Lapalie
09.07.2012 16:27
4 3

Re: Scheuch verscheucht potentielle Wähler der FP !!

Schreckt mich nicht. Mich haben die jahrzehntelangen und heute noch andauernden Skandale auf Dauer von der SPÖ verscheucht. Dagegen ist der Uwe ein kleines Licht. Das weiß der Stache.

Konsequenzen unabhängig vom Druck politischer Gegner

Die FPÖ wird - wenn Scheuch im Falle eines letztinstanzlichen Urteils nicht von sich aus zurücktritt - die entsprechende Konsequenz für ihn ziehen, das steht für mich außer Frage. Wenn Strache seinen konsequenten Reinigungs-Prozess innerhalb seiner Partei fortsetzen will, kann er sich derartige Schlagzeilen nicht leisten. Wobei man aber dazu sagen muss, dass in diesem Fall die linken Medien (dazu zähle ich DiePresse nicht) wieder einmal besonders emotionalisierend berichten, und das ist absolut entbehrlich.

Mindestens ebenso entbehrlich sind mMn die Rücktrittsaufforderungen von Fischer, Prammer, Rudas & Co. Nachdem der rechtliche Rahmen, der einen Rücktritt vom Amt vorsieht (12 Monate), nicht überschritten wurde, steht es grundsätzlich niemandem zu, Scheuchs Rücktritt zu fordern. Andernfalls müssten genannte Damen und Herren auch den Rücktritt von Faymann und Ostermayr (Inseratenaffäre) fordern.

Ich bin für einen Rücktritt Scheuchs nicht deshalb, weil es die politischen Gegner fordern, sondern weil ein Politiker eine hohe moralische Verpflichtung hat.

Re: Konsequenzen unabhängig vom Druck politischer Gegner

1. Selbstverständlich hat man das Recht den Rücktritt Scheuchs zu fordern, nur gibt es mit diesem Strafausmaß keinen juristischen Anspruch darauf. Rücktrittsaufforderung an die Regierungsmitglieder gehören für die FPÖ doch auch zur Tagespolitik und dem kleinen politischen Einmaleins. Dafür braucht man in der FPÖ nicht einmal eine Anklage oder gar eine Verurteilung, um dies von Politikern anderer Parteien zu fordern.

2. Was soll denn das für ein Reinigungsprozess sein, den HC in der FPÖ angeblich betreibt?

Die rechtskräftig verurteilte Winter ist noch Nationalratsabgeordnete, Graf ist noch Nationalratspräsident und auch sonst wurde keine dieser unzähligen dubiosen Politiker ausgemustert.

3. Der Vergleich mit Faymann und Ostermayr hinkt. Die beiden sind (noch) nicht einmal angeklagt oder gar verurteilt.

1 1

Re: Konsequenzen unabhängig vom Druck politischer Gegner

"Wenn Strache seinen konsequenten Reinigungs-Prozess innerhalb seiner Partei fortsetzen will, kann er sich derartige Schlagzeilen nicht leisten.", keine Sorge das will er offenbar nicht, siehe Scheuch und Graf...abgesehen davon steht es jedem Politiker zu den Rücktritt zu fordern, so lange er nicht verurteilt ist. Da die zweite Berufung offensichtlich ein taktisches Manöver ist, aus meiner Sicht auch völlig zurecht. Zumal verurteilte Politiker im Amt ein rein orangeblaues Spezifikum sind...

Lassts doch den Uwe!

Ist auch so die beste Wahlwerbung für die Sozis...

Wundert mich nur, dass das bei der FPÖ noch keiner gecheckt hat.

Gast: Gast 2012
09.07.2012 15:54
2 1

es sind doch alle gleich

oder glaubt irgend jemand in Österreich hätten Politker Anstand? - Völlig egal welche Farbe!

Antworten Gast: Gast 2013
09.07.2012 16:21
5 0

Re: es sind doch alle gleich

Pardon, aber das ist ein dummes Totschlagargument.

Politiker, die verurteilt sind, sollten ausnahmslos zurücktreten... gleich welcher Coleur.

Ich bin kein Fischer- oder Prammer-Freund, aber beide haben Recht. Uwe Scheuch sollte ein Mindestmaß an Anstand und Moral besitzen und umgehend zurücktreten.

Und glauben Sie mir... so denken alle, mit denen ich gesprochen habe. Die finden es letztklassig, was hier von Seiten der FPÖ und FPK gespielt wird.

Antworten Antworten Gast: auch ein Gast
09.07.2012 19:17
0 0

Re: Re: es sind doch alle gleich

solange ein Urteil nicht rechtskräftig ist ist er nicht verurteilt! So schwer zu begreifen????

1 0

Re: Re: es sind doch alle gleich

Das sehe ich genau so.

Gast: gasti
09.07.2012 15:53
2 1

part of the system

er ist echt nur ein kleiner teil des gesamten bananistan systems der heimischen politiker

Gast: Get
09.07.2012 15:52
5 4

Was macht der Elsner gerade?

Nur so als Frage weil die Forumsgenossen gerade wieder so einen auf moralisch machen....

Antworten Gast: Get ready
09.07.2012 16:23
5 2

Re: Was macht der Elsner gerade?

Falls es Ihnen aufgefallen ist: Elsner wurde verurteilt und war im Gefängnis.

Außerdem hatte Elsner kein politisches Amt inne. Er war NICHT LH-Stv.

Das ist ein großer Unterschied. Denken Sie vorher nach, bevor Sie solch einen Stuss posten. Danke.

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

Im Unterschied zu Scheuch hatte Elsner kein öffentliches Amt inne und darum geht es hier. Scheuch ist es mit dieser mittlerweile 2. ersinstanzlichen Verurteilung unmöglich geworden Österreich und Kärnten zu vertreten und er muss die Konsequenzen ziehen.

Übrigens, Elsner ist immerhin verurteilt, hat die Höchststrafe von 10 Jahren ausgefasst, hat bisher knapp die Hälfte davon verbüßt und einen nicht unerheblich Teil davon in U-Haft. Auch die Fußfessel wurde abgelehnt und von einer Bevorzugung von linken Parteifreunden kann hier wohl keine Rede sein.

Wenn Scheuch dieselbe Behandlung wie Elsner erfährt wäre ich durchaus nicht unzufrieden.

Re: Was macht der Elsner gerade?

was macht faymann, verhandelt er in bruessel einen ESM II??

3 3

Re: Was macht der Elsner gerade?

Und der Grasser, Strasser und Graf?

Re: Re: Was macht die Burgstaller gerade?

Die hat nämlich im Gegensatz zu Scheuch tatsächlich Staatsbürgerschaften verkauft !!!

1 0

Re: Re: Re: Was macht die Burgstaller gerade?

Wie bei Künstlern und Sportlern durchaus üblich und immerhin ohne dem Versuch sich oder ihre Partei finanziell profitieren zu lassen...

3 4

Das sollten alle tun, immer das endgültge

Urteil abwarten, dann sieht man weiter..

2 0

Re: Das sollten alle tun, immer das endgültge

Kommt drauf an, wie oft er noch berufen will, der UWE.

Gast: Traurig
09.07.2012 15:40
6 3

Scheuch

Wie soll man bei solchen Leuten Anstand erwarten, wo dieses Wort bzw. Handeln in ihrem Wortschatz nicht vorhanden ist.Wenn man mit solchen Leuten über Anstand diskutiert, so ist das, wie wenn man einem Blinden einen Picasso erklären soll.

Genieren Sie sich nicht Scheuch (ohne Herr)??

Gast: Hobsi
09.07.2012 15:39
5 2

Wer wählt noch so einen Menschen?

Ihr wird ein hochranginger Politiker von einem Gericht verurteilt und der denkt nicht einmal daran zurückzutrete. Dies ist eine Sauerei oberster Klasse!

Wenn schon der Herr Uwe nicht weis, was sich gehört, sollten die Wähler dieses Fehlverhalten bei der nächsten Wahl hart bestrafen.


Antworten Gast: entsetzt
09.07.2012 16:28
3 3

Wer wählt so einen BP?

Die wirkliche Sauerei ist doch Anklage, mediale Vorverurteilung, mediale Hetze und schwere Verurteilung (durch linke Staatsanwälte?) für ein gar nicht begangene Tat !

Worum geht es denn?

Um eine angeblich (telefonisch?) in Aussicht gestellte Staatsbürgerschaft gegen Bares, ein Schwerverbrechen? Etwas das vermutlich schon x Politiker tatsächlich gemacht haben aber nicht angeklagt wurden. Etwas das Österreich bei weitem nicht so schadet wie jene tatsächlich vergebenen Staatsbürgerschaften an unzählige Scheinflüchtlinge (darunter auch Verbrecher) .

Aber der Mann kommt ja aus rechten Kreisen und hat sich kein Blatt vor den Mund genommen und daher hat die linke Hetzgemeinschaft wie schon bei Jörg Haider beschlossen dass er aus der Politik verschwinden muss (egal wie?) ...

Das sollte allen Bürgern zu denken geben, dieses Messen mit ungleichem Maß, diese medial-politischen Hetzjagden, einer Demokratie unwürdig!

Ein BP der da verlogen mitmacht ist das Letzte!

2 1

Re: Wer wählt so einen BP?

Sparen Sie sich Ihre Nebelgranaten, die erscheinen gerade hinsichtlich der taktischen zweiten Berufung hochgradig lächerlich. Und gleich wieder in der Opferrolle, wirklich armselig.

Gast: parteilos
09.07.2012 15:32
2 2

parteiverseucht

Anscheinend ist Österreich Parteien verseucht.
Man liest nur Vorwürfe und Anschuldigungen zu Parteimandataren.
Es sollten alle wissen dass wir keinen Politiker mehr trauen können. Nach der Zustimmung zum ESM sollten auch alle Politiker die unsere Zukunft verkauft haben zurücktreten.
Es geht hier um die Existenz- es geht um die Zukunft.
Kein vernünftiger Bürger würde privat einen sollen oder ähnlichen Vertrag wie es der ESM Vertrag ist unterzeichnen.
Banken bekommen in Zukunft das Geld direkt aus dem ESM.
Warum sollen wir 3,5 Millionen Wohnungen in Spanien mitfinanzieren?
Warum sollen wir andere Länder finanzieren die niemals wirtschaftlich konkurrenzfähig waren und werden?
Die Bankschulden sind 3x höher als die Staatschulden.
Unser Bundespräsident sollte aufs wesendliche konzentriern und mit der Unterschriftverweigerung endlich sein Parteimäntelchen ablegen und im Sinne der Bürger die Unterschrift verweigern.

Sonst darf sich keiner wundern wenn die Bürger die nassen Fetzen ausgepackt.
Es ist an der Zeit zum massiven Bürgerprotest.

1 0

Re: parteiverseucht

Sie haben leider das falsche Knöpfchen erwischt, ESM - anderer Artikel.

Re: parteiverseucht

Sehr gut erkannt, eine Ablenkungsheadline folgt der anderen!

1 0

Re: Re: parteiverseucht

Damit kennen Sie sich zweifellos aus, keien Frage, wie man deutlich an Ihren Postings eben Nicht zum Thema hier erkennen kann. Ein Profinebelgranatenwerfer mit blauem Rauch sozusagen.

Was ist eigentlich dran an den angeblichen Versicherungsbetrügerein von Scheuch in Ungarn.

Laut Parlamentshomepage, ist ja ein gewisser Josef Tibor Liska rechtskräftig als Beitragstäter von Uwe Scheuch in 3 Fällen wegen Versicherungsbetruges in Ungarn verurteilt worden. Womit Scheuch als Haupttäter zu sehen wäre.
.
Es ist in der österreichischen Justizgeschichte einzigartig, dass die Feststellung der
mehrfachen Begehung strafbarer Handlungen durch einen österreichischen Politiker völlig
ignoriert und ganz offenbar in keiner sonst jedem Staatsbürger gegenüber selbstverständlichen Art und Weise verfolgt wird.
.
Warum wurde der angebliche Haupttäter dieser Versicherungsbetrügereien nie nach Ungarn ausgeliefert. Dort hat die Polizei immer noch Fragen an den sauberen Herrn Bildungsreferenten von Kärnten. Was für ein Vorbild für unsere Jugend. Großartig.

Re: Was ist eigentlich dran an den angeblichen Versicherungsbetrügerein von Scheuch in Ungarn.

Glaubens wirklich, die Rotschædel in AUT wuerden nicht gleich hupfen, wenn es eine Geschichte gäbe?

Die brauchen das wie einen bissen Brot, um von deren Regierungs- und Korruptionswahnsinn abzulenken!

2 1

Re: Re: Was ist eigentlich dran an den angeblichen Versicherungsbetrügerein von Scheuch in Ungarn.

Aber geh, versuchens doch nicht gleich wieder den Korruptionswahnsinn von Schwarzblau einer anderen Partei umzuhängen...

Re: Re: Re: Was ist eigentlich dran an den angeblichen Versicherungsbetrügerein von Scheuch in Ungarn.

Postenschacher gibt es nach wie vor, den Inseratenkauf mit Steuergelder zu seinem persönlichen Vorteil hat Failman nach Schwarz-Blau perfektioniert und den Lederer sollten sie sich auch merken!

;-)

5 3

VERANTWORTUNG

Dass sich in Österreich Politiker wie Scheuch, Westenthaler, Graf, Winter und nicht zuletzt der sich derzeit auf Tauchstation befindliche Strache betätigen können, müssen jene Wähler verantworten die die entsprechenden Parteien gewählt haben. Aber wie kommt die Mehrheit der ÖsterreicherInnen dazu, dass durch diese Tatsache das Ansehen Österreichs im Ausland geschädigt wird.

Gast: ulix
09.07.2012 15:04
5 4

rücktrittsreif

sowohl der herr LH-Stv uwe scheuch als auch der herr BK werner faymann sind schon längst rücktrittsreif. hätten die beiden herren einen funken an gemeinsinn und einen funken an ehre, wären sie schon zurückgetreten.
... statt dessen hört man von diesen herren und ihren adlaten nur gelaber, aber keine argumente.
... und ein herr LH, dem von der staatsanwaltschaft bestätigt ist, dass er recht von unrecht nicht unterschieden kann (ihm fehlt demnach der juristische intellekt), sollte den mund halten (im übrigen hätte auch der schon längst zurücktreten sollen).
amschlimmsten sind aber wohl diejenigen, die solche blender und politclowns wählen.

Gast: soniwa
09.07.2012 14:53
4 7

Einfacher haben es da sicher jene Parteien, die zur Ihrem Parteigeld für Inserate kommen,

indem sie bei den Staatsbetrieben einige Millionen fordern oder gleich an eigene bzw. Unternehmen, an denen sie beteiligt sind, öffentliche Aufträge vergeben. Heuchelei sondergleichen!

Da entfleucht aber keine Silbe der Kritik und warum, das liegt ja auf der Hand.

Ja, Uwe gehört im Fall der rechtskräftigen Verurteilung weg, aber jene Politiker, die seinen Rücktritt fordern, die sollte einmal o.a. Problem lösen, bevor sich sich als Hüter des Rechtsstaates und der Demokratie aufplustern.

Antworten Gast: Analyst 829
09.07.2012 15:28
4 6

Extrem heuchlerisch sind Rote und Grüne!

Da fordern die Roten z. B., dass bei jeder Parteispende über 3.500 der Name des Spenders veröffentlicht werden muss oder die Grünen gar ab 500 und dann haben Rot und Grün die Frechheit einfach Millionen für ein rotes Fest aus der Stadtkasse zu entnehmen.

Jeder Veranstalter, der Sonderzüge haben will, der muss dafür tief in die Tasche greifen. Nicht so die SPÖ und ihr grüner Adlatus, der gegen Autos im TV wettert und jedem empfiehlt auf das Auto zu verichten und etwa zehn Minuten nach der Sendung mit einem VW (laut Vasilakou KEIN Auto, die VW-Fahrer sind sowieso keine bedeutende Wählergruppe) davonbraust, wobei die Fans getäuscht werden und mit ihnen bei der Bushaltestelle gewartet wird und erst dann zum Auto gegangen wird, die zahlen nichts.

Allein die Sonderzüge der U-Bahn kosten die Stadt hunderttausende Euro, dazu kommt aber noch, dass das Gras auf der Donauinsel schwerst beschädigt wird und umgerechnet auf die Preise, die von Autofahrern verlangt werden, wenn sie mit einem Rad am Rasen, der der Stadt Wien gehört für Gärnterarbeiten neben der Strafe abverlangt wird, entsteht durch das SPÖ-Fest jährlich ein Milliardenschaden!

Die SPÖ und die Grünen stehlen aber nicht nur Natur im Milliardenwert den Österreichern und Österreicherinnen und genehmigen sich diese in Form von Parteispenden, sondern zerstören die Welt auch damit, indem sie Slumbewohner aus diversen Slums des Südens ins relativ kühle Österreich einsickern lassen, wo sie mehr CO2 verursachen als im Süden.

2 1

Re: Extrem heuchlerisch sind Rote und Grüne!

Tja aber Vielen hat das Donauinselfest sehr gut gefallen, zumal in diesem Fall nicht die üblichen horrenden Eintrittspreise bezahlt werden mussten.
Ihre Rotphase in allen Ehren, es ist nicht zu übersehen, wessen Geistes Kind sie sind, insofern ist es nicht besonders verwunderlich, dass sie weder zu Differenzieren, noch zum Inhalt des Artikels etwas beizutragen haben. Macht aber nichts wenn Ihnen dieser Sermon hilft Ihre Psyche im Gelcigewicht zu halten, sein Ihnen das unbenommen. Dennoch wäre es der Einfachheit halber schön, wenn Sie sich in ihren Postings auf den Inhalt des Artikels beziehen könnten und ihre Links-Paranoia etwas zügeln könnten...es gibt Artikel wo sie das nach Belieben ausleben können...

Re: Einfacher haben es da sicher jene Parteien, die zur Ihrem Parteigeld für Inserate kommen,

Uwe? Den alten Kumpel beim Vornamen genannt? ;-)

5 0

Re: Einfacher haben es da sicher jene Parteien, die zur Ihrem Parteigeld für Inserate kommen,

Endet das in einer VERURTEILUNG ist wohl ebenfalls ein Rücktritt fällig abner es ist eben nicht alles was hinkt ein Vergleich, auch wenn es eine noch so schöne ins eigenen ideologische Konzept passende Aufrechnung wäre. Durch die aber Scheuchs "Leistung" dennoch nicht geschmälert wird.

Gast: Analyst 829
09.07.2012 14:49
7 9

Pleonasmus typisch für Linke

Linke meinen Volksdemokratie (ein Pleonasmus ist dieses Wort, da "Demos" ja schon Volk heißt) sagen aber Demokratie.

Die FPÖ ist rein und teilt sich nicht wie die SPÖ die Parteifarbe mit den Kommunisten.

Auch einen Guerilla-Krieg (wieder ein Pleonasmus, Guerilla = spanisch Krieg-Krieg) heißen die Linken gut, wenn ihnen eine Regierung nicht link genug erscheint.

Arg wird es, wenn die Linken nach dem optimalsten (Pleonasmus, optimal und gesteigert) Weg suchen. Da wird mal so mal so argumentiert.

Einerseits jammern die Linken noch heute (und lassen auch viel über Lehrer u. s. w. jammern), dass kein Schuss vom Bundesheer fiel als Österreich an Deutschland angeschlossen wurde, wobei es damals kurz nach dem Anschluss eine Volksabstimmung gab, die den Anschluss mit 98 % Zustimmung legalisierte. Lustig hierbei auch, wie falsch linke Lehrbücher sind, demnach seien Österreicher beim Anschluss durch die Abwertung des Schilling gegenüber der DM geschädigt worden! Das ist volkswirtschaftlich gesehen schwachsinnig. Nur mit einer Abwertung des Schillings konnte man bei der Umstellung auf die Reichsmark Österreich gegenüber Deutschland konkurrenzfähig machen und bereits Ende 1938 brummte die Wirtschaft in Österreich wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Abwertung war also kein Diebstahl sondern gab Österreichern über mehr Nachfrage Arbeit.

Aber wenn man verlangt dass Österreich gegen den Anschluss an den ESM mit dem Militär verteidigt, wie es die Verfassung vorsieht, ist selbiges böse!

Antworten Gast: Hobsi
09.07.2012 15:49
2 0

Re: Pleonasmus typisch für Linke

Wie kommen Sie überhaupt bei dem Thema Scheuch auf solche Aussagen?

Ihre Aussagen sind in dem Zusammenhang lächerlich und sonst zu verachten.

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, worauf der kurze Aufstieg aufgebaut worden ist.

Sie haben wohl ganz vergessen, dass Millionen Menschen an dem Wahnsinn gestorben sind und Österreich nach dem Regime bei Null anfangen musste.

So einen Schwachsinn schreibt man nur, wenn man mit seinem Leben unglücklich ist und immer nur die Schuld bei den anderen sucht.

Stammt dieser hysterische, vor Unwahrheiten strotzende Beitrag aus Ihrer Feder oder gibt es da direkt vom HC Vorlagen?


Durch den ESM wird weder das Parlament in Wien entmachtet noch verlieren wir die Budgethoheit. Die Verfassung sieht keine Volksabstimmung vor und dieser Beschluss ist demokratisch legitimiert.

Nur zur Information: Die Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland fand NACH dem Einmarsch der Wehrmacht statt. Natürlich war Österreich gewiss kein armes Opfer, allerdings hätte man durchaus Gegenwehr vom BH erwartet, wenn eine fremde Armee einmarschiert.

Was für ein hirnloses Gewäsch das nur der Ablenkung dient!!!

In diesem Artikel geht es aber eindeutig immer noch um Scheuch und nicht um den sch... ESM der nun als Ablenkung vom wirklichen Thema, nämlich dem Rücktritt aUWEh`s herhalten soll.
.
Übrigens 1938 haben fast alle gejubelt und 1945 haben dann Millionen von Müttern aller Nationen um ihre gefallenen Söhne geweint. Ich wüsste also beim besten Willen nicht, was an 1938 so großartig gewesen sein soll. Ihr hirnloses geschreibsel ist in meinen Augen der absolute H ö l l e n t r i p.

7 1

Re: Pleonasmus typisch für Linke

Und was hat das mit Scheuch zu tun? Wie schon zuvor erwähntmag das alles in Ihrer Welt zutreffen, hat aber dennoch wenig mit der Realität zu tun.
Aber vielleicht ist Ihnen jetzt besser, wo sie Ihrer Links-Paranoia weiten Raum gegeben haben.
Aber sonst wäre es hilfreich sich bei seinem Posting inhaltlich an den oben stehenden Artikel zu halten.

Antworten Antworten Gast: Analyst 829
09.07.2012 16:11
1 2

Re: Re: Pleonasmus typisch für Linke

Pleonasmus gibt es auch im übertragenen Sinn. Die Linken machen den Scheuchprozess zum Prozess der Prozesse.

Nehmen wir an, dass Scheuch jemanden umgebracht hätte. Wer auch immer das Mordopfer gewesen sein mag, es würde Österreich nicht in seinen Grundfesten erschüttern können. Also kann so etwas nur ein unwichtiges Thema sein. Wie nebensächlich die Machenschaften der Justiz gegen Scheuch sind sieht man ja an den immer windigeren Urteilsbegründugen für etwas wo Burgstaller nicht einmal noch angeklagt ist.

Ganz anders ist es beim ESM, der nicht der Verfassung entspricht! Das Bundesheer hätte längst im Sinne der wirtschaftlichen Landesverteigung diesen Anschluss an den ESM verhindern müssen. Da geht es um eine Hypothek, die jedem Österreicher in Höhe von 46.000 Euro auferlegt wird. Österreich haftet für 2,99 % von 12.500 Mrd. Euro Schulden der Südschiene!

Die ganz Reichen werden diese 46.000 Euro locker berappen und sich dann absetzen, wenn die Zahlerei betrifft. Hart wird es für den Rest der Österreicher die 46.000 Euro für die Südschine irgendwie - und da fallen dann laufend weitere Wucherzinsen über 5000 Euro pro Jahr an, wenn mal die Bonität hin ist - abarbeiten werden müssen. Die Gehälter werden dann geviertelt durch die Dummheit von Rot, Schwarz und Grün und die Hälfte wird für den ESM draufgehen.

Hier geht es um 374 Mrd. Euro! 2002 als die FPÖ eine Steuerrefrom für die Österreicher wollte hieß es, dass Österreich sich unmöglich 4 Mrd. Euro hierfür leisten könne!

Scheuch

wenn einer beim Futtertrog sitzt...... eh schon wissen.

4 10

Rot-schwarze Verbrechen

Wann werden endlich einmal die rot-schwarzen Verbrecher verurteilt? Die ÖVP-Gangster schieben sich Millionen-Pseudo-Consulting-Verträge zu, dass einem schlecht wird. Die Roten wirtschaften ausnahmslos alles zugrunde - angefangen vom Flughafen Wien bis hin zu einfachen Laufveranstaltungen. Die Zukunft meiner Generation ist ohnedies schon "solidarisch" in einen Rettungsschirm und an die EU-Schweineländer versenkt worden.

Fazit: Solange die wirklich Kriminellen in Rot und Schwarz nicht rechtskräftig verurteilt sind, darf der FPK-Nobody gern weiterwurschteln. Der Schaden, den ein Scheuch angeblich angerichtet hat, existiert nicht - das betrifft einfach niemanden in der Bevölkerung.

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Re: Rot-schwarze Verbrechen

Ich wusste gar nicht, dass Sie der Rechtsstaat sind, der bestimmt, wer wo wie weiterwursteln darf. Natürlich völlig unabhängig von einer Verurteilung, es reicht völlig, wenn Sie schuldig schreien. Hoffentlich ist Ihre masslose Selbstüberschätzung nicht pathologisch.

Gast: polles
09.07.2012 14:42
1 1

Recht und Gerechtigkeit sind leider tatsächlich zwei voneinander unabhängige Dinge, was in einer Demokratie nicht sein sollte