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Birnbachers überraschendes Geständnis wirft Fragen auf

11.07.2012 | 18:22 |   (Die Presse)

Warum erhielt Birnbacher sechs Mio. Euro für ein Hypo-Gutachten? Ursprünglich hätte er sogar zwölf Mio. Euro erhalten sollen. Ist Geld an Kärntner Parteien geflossen? Nein, versichert der Steuerberater.

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Wien/Klagenfurt/Höll. Mit seinem Geständnis sorgt der Villacher Steuerberater Dietrich Birnbacher für Ratlosigkeit. Beim Untreueprozess gab Birnbacher am Mittwoch zu, dass er für das umstrittene Gutachten über die Hypo Alpe Adria 5,7 Mio. Euro zu viel kassiert hatte. Er habe die letzten Tage genutzt, „alles noch einmal Revue passieren zu lassen“. Dann bekannte er sich schuldig, „einen strafbaren Beitrag geleistet zu haben“.

Ursprünglich hätte Birnbacher sogar zwölf Mio. Euro erhalten sollen, doch schließlich handelte der damalige Landeshauptmann Jörg Haider das Honorar auf sechs Mio. Euro herunter. Ihm sei von Anfang an klar gewesen, dass der Betrag unangemessen sei, zeigte sich der Steuerberater reumütig.

Bei ihm seien alle „Sicherungen durchgebrannt, als er das Angebot machte“. Es sei einfach verlockend gewesen, so viel Geld zu bekommen. Auf die Frage seines Anwalts, welche Honorarhöhe er für angemessen halte, erklärte der Angeklagte: „Ich habe mir gedacht, wenn es 300.000 Euro werden, bin ich zufrieden.“

Seit Jahren halten sich Gerüchte, dass ein Teil des Geldes an Kärntner Parteien geflossen sei, doch das bestreitet Birnbacher. Von den sechs Mio. Euro, die er erhalten hatte, musste er 2,4 Mio. Euro an Steuern abliefern.

Mit dem Rest habe er Verbindlichkeiten seiner Gesellschaft beglichen. Rund 600.000 Euro habe er für private Zwecke ausgegeben, erklärte er vor Gericht. Ende Mai 2012 seien noch 1,2 Mio. Euro vorhanden gewesen.

„Kein einleuchtendes Geständnis“

Birnbacher hatte 2007 den Auftrag für das Hypo-Gutachten von Haider und Josef Martinz erhalten. Martinz trat inzwischen als Aufsichtsratspräsident der Kärntner Landesholding zurück, er ist aber noch immer Kärntner ÖVP-Chef.

Staatsanwalt Andreas Höbl wollte von Birnbacher wissen, warum er 5,7 Mio. Euro zu viel aus öffentlichen Mitteln ausbezahlt bekommen habe. „Es wurde kein Zweck ausgesprochen“, antwortete der Angeklagte. „Das ist für die Staatsanwaltschaft kein einleuchtendes Geständnis“, so Höbl.

Dabei glaubte Birnbacher gar nicht an die Selbstlosigkeit der handelnden Personen. Er rechnete damit, dass er einen Teil des Honorars abliefern sollte. „Im Kopf habe ich es für möglich gehalten, dass irgendwann einmal einer kommt und sagt, jetzt zahlst mir was.“ Doch das sei nicht der Fall gewesen. Schließlich fragte die Anwältin des ebenfalls angeklagten Kärntner ÖVP-Chefs Martinz explizit nach, ob es irgendwelche Zahlungen an die ÖVP oder an Martinz gegeben habe. Birnbacher verneinte dies.

Der Steuerberater erstellte das umstrittene Gutachten, das nur wenige Seiten umfasst, 2007 im Zusammenhang mit dem Verkauf der Hypo Alpe Adria an die Bayerische Landesbank. Gegenüber den Bayern war der inzwischen verstorbene Ex-Landeshauptmann Haider nicht so großzügig wie gegenüber Birnbacher. Der frühere Bayern-LB-Chef Werner Schmidt sagte in Deutschland bei der Einvernahme vor der Staatsanwaltschaft aus, Haider habe den Verkauf der Hypo von einem Millionen-Sponsoring für den Kärntner Fußball abhängig gemacht. Ihm, so Schmidt, sei diese Forderung „ekelig“ vorgekommen.

Haider soll immer wieder in München angerufen und auf die Subvention für den Fußball gedrängt haben. Um den Deal nicht zu gefährden, habe man laut Schmidt das Sponsoring getätigt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.07.2012)

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158 Kommentare
 
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Gast: Nachgedacht und Nachgedacht
12.07.2012 18:54
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Mich wundert es????

Das Dörfler, Scheuch, Ragger, Dobernig nichts von den 12 Mio gewusst haben ist schon etwas merkwürdig!
12 Mio ist doch keine Kleinigkeit, oder doch?

12 Mio muss doch im Landtag beschlossen werden oder?

Es kann doch nicht einer (HAIDER) tun und lassen was er wollte? ´Das muss doch den anderen aufgefallen sein, dass jemand 12 Mio haben will für ein Gutachten welches nur 300.000.- Wert ist!
Haben die handelnden Pesonen einen derartigen Realitätsverlust? Dann sollten sie gehen und keine Pension erhalten!

Gast: Die Bürgerin
12.07.2012 18:49
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Wo ist das Geld hin??????

Suchen und suchen..
Bei den Imobilien????

Gast: Korrupter
12.07.2012 13:23
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Martinz

Alles Fassade. Wenn du das Undschuldslamm durchspielen willst denn lege wenigstens dein dreckiges Grinsen ab.
Und spiele nicht einen "Mann" der du nicht bist.

Gast: Korrupter
12.07.2012 13:14
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Blöde Frage

wusste martinz das Birnbacher Schulden hat ?
Herr Birnbacher wusste jemand das Sie Steuerschulden haben ? Sie waren ein leichter Fall, Herr Birnbacher für mich sind sie eigentlich Opfer einer kriminellen Mafiabande geworden in Milliardenhöhe.

Antworten Gast: Korrupter
12.07.2012 13:35
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Re: Blöde Frage

Mir ist ab jetzt alles klar.Die haben nur einen Dummen gesucht. Natürlich fürstlich entlohnt,die haben schon das Geld eingestrichen bevor Sie es Herr Birnbacher, wussten. Diese 12 Euro Millionen waren eigentlich als Trink und als Schweigegeld gedacht. Von Martinz, Tilo Berlin und Co..

Antworten Antworten Gast: Korrupter
12.07.2012 13:52
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Re: Re: Blöde Frage

Es wäre einmal Konto Öffnungen angesagt in einem zivilem Staat. Aber mit einer korrupten Justiz einfach nicht zu machen.

Oder Frau KARL wann gedenken Sie,Sie gekaufte Kuh einzugreifen?

Gast: Korrupter
12.07.2012 13:08
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Immer noch ein Privatgutachten

von Matrinz und Haider da ist nichts mit Honorar. So schaut der Hase aus. Herr Martinz.

Gast: Korrupter
12.07.2012 13:00
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Ein Erfolgshonorar

12 Millionen Euro aus dem eigenen Sack von Haider und Martinz. Das der Richter noch nicht hupft wundert mich.

Gast: Lügner
12.07.2012 12:56
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Also wenn nicht einmal Dobernigg

in das Gefängnis geht dann kenne ich mich nicht mehr aus.

die kärntner "singen" ja so gerne"doppesinn?"

wie wäre es mit einen gefangenenchor?

Gast: Korrupter
12.07.2012 11:29
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Typisch FPÖ

Die ziehen nur alte Opas und Omas über den Tisch.
Da kommt Birnbacher gerade recht dazu noch mit Schulden behaftet. Ein leichtes Opfer, hatten sich Martinz und die Sonne von Kärnten gedacht.

Normal Mafia die ganze ÖVP. Ich fordere den Mafiaparagraf den haben die geändert , HALLO aufpassen.


Gast: Steuerkrimineller
12.07.2012 11:17
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DIE ROLLE DER KÄUFLICHEN GUTACHER

ist hier zu hinterfragen.Die haben doch alles abgesegnet. Ich hoffe ein Staatsanwalt beschäftigt sich mit diesen acht Gutachter. Aber bitte nicht in Klagenfurt,Frau KARL.

Dieses Urteil über "Gutachter" in Österreich hat Konsequenzen über Österreich hinaus und spätestens jetzt muss der EUROPÄISCHE GERICHTSHOF einschreiten.

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Re: DIE ROLLE DER KÄUFLICHEN GUTACHER

Die dienliche Rolle der Staatsanwaltschaft Klagenfurt aber auch der involvierten Gutachter ist weiteres Indiz weshalb das beobachtende internationale Umfeld, insbesondere die OECD, Österreich längst als Korruptionsoase einstufen.

Re: DIE ROLLE DER KÄUFLICHEN GUTACHER

Birnbacher hat ausgesagt, dass ihn kein einziger Gutachter zu seiner Tätigkeit befragt hätte!

Das erinnert an so manches medizinisches Gutachten, das gemacht wurde, ohne das Objekt des Gutachtens gesehen zu haben.

Diesen Gutachtern gehört die Zulassung entzogen und sie müssten ihre Honorare zurückzahlen.

Gast: jan-patrick jarosch
12.07.2012 11:09
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Birnbacher


Ich beobachte seit längerer Zeit die Machenschaften österreichischer "Bestechnungskünstler" und bin erstaunt, wie sehr sich sich die Bevölkerung verdummen lässt.

Der Ruf des Landes ist schon so schlecht, daß man außerhalb schon vom "GKD-Land" spricht, Begriffe, die für Gier,Korruption und Dummheit stehen.

Dass die Wahlbeteiligung in Zukunft weiter abnehmen wird, wundert nicht. Die meisten Politiker können ja ihre Parlamentsarbeit nicht mehr wahrnehmen, da sie zunehmend ihre Verlogenheit und Korruption in Untersuchungsausschüssen begründen müssen. Armes Österreich.

Gast: Korrupter
12.07.2012 10:53
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Hosen voll gehabt

Darum auch keine 12 Millionen Euro. Darum nur 6 Millionen( da dachte man da wird wohl keiner drauf schauen), dann starb Haider. Und alleine konnte es Martinz nicht mehr machen. So einfach.

Da hat Birnbacher komplett recht ,die hatten nur die Hosen voll ansonsten hätte die sich schon längst gemeldet. Dazu brauche ich kein Gericht ,1 und 1 ist 2 aber bei unserer Justiz anscheinend nicht mehr möglich.
"Birni" du warst schon verkauft bevor du es gewusst hast,von Martinz und Haider. Na,ja ein älterer Herr .Normal eine Straftat "Ältere Menschen über das Ohr ziehen". Kennt mann ja schon von der FPÖ.

Also: wenn sich die Justiz wirklich bemühen würde

und über ausreichende Kompetenz verfügte, wäre schnell nachvollziehbar, was mit dem Geld wirklich passiert ist. Aber manche Verbrecher sind eben intelligenter als die Justiz(beamten); daher klären die das niemals wirklich auf.

Antworten Gast: Steuerkrimineller
12.07.2012 11:02
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Re: Also: wenn sich die Justiz wirklich bemühen würde

Das sehe ich auch so.
Also mit diesen korrupten Politikern die eh alles nur Milchbuben sind und noch keiner von denen richtig gearbeitet hat würde eine mittelmäßige Justiz keine Schwierigkeiten haben.

Ich sage nicht ROT nicht Blau ich sage ÖVP.
Seit 25 Jahren sind die in der Regierung außer Schulden und Hochkorruption haben wir im Jahre 2012 nichts bekommen.
Doch,einen dummen Rauch. Das ist alle was die övp aufzubieten hat.

Gast: tzulli
12.07.2012 10:15
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Das "Geständnis" wirft zunächst die Frage auf, ob es stimmt dass man ihm das Geld quasi aufdrängte oder doch eher die "übliche" Provision gefordert wurde. was eher anzunehmen wäre, weil sie später halbiert wurde

Will sich da einer herausreden mit diesem "Geständnis" um nicht auch noch mit anderem belangt werden oder ist dies tatsächlich ein Geständnis.

Erst dann wäre die Frage zu stellen, wenn das Geständnis zutrifft, warum die Millionen dann nicht von einer Partei "abgeholt" werden.

Liebe Presse: Da sind auch noch andere Fragen offen

Haider ist tot, aber Martinz kann man ja noch fragen, wieso soviel gezahlt wurde.
Da macht der große Augen und findet nach wie vor den Betrag OK. Er meint auch, man hätte 8 Gutachter gefragt, darunter namhafte österreichische Wirtschaftsprofessoren, und die hätten das Honorar auch alle OK gefunden.
Da frägt man sich doch: wer waren die Damenherren Experten und Wirtschaftsprofessoren, wieso haben die das OK gefunden, und wieviel haben deren Gutachten eigentlich gekostet? Und was sagen die "namhaften Wirtschaftsprofessoren" eigentlich jetzt zu ihren jeweiligen Gutachten? Könnte man das mal bitte auch recherchieren?

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Re: Liebe Presse: Da sind auch noch andere Fragen offen

Also bitte. Gutachter haften für das, was sie in GA aussagen, daher sollte man sie nicht nur befragen, sondern vor Gericht zitieren, damit sie dort die Schlüssigkeit ihrer Schriftsätze darlegen können. Und sollte sich dabei herausstellen, dass schlampig (oder gefälligskeitshalber) gearbeitet wurde, gibt es Sanktionen.

Auch das ...

da kenne ich mich was die Gesetzeslage betrifft nicht so aus.

Aber für die Öffentlichkeit wäre das schon interessant: 8 Gutachten um die Kosten eines Gutachtens prüfen zu lassen: wieviel (Steuer-) Geld, haben alleine diese Gutachten gekostet? Wer hat sie beauftragt und die Gutachter ausgewählt? Und wieso kommen die alle zu einem Schluss, den man nur als absurd bezeichnen kann? Wie verantworten sich diese Gutachter heute? Warum werden die nicht öffentlich befragt? Unabhängig von einer (straf-)rechtlichen Relevanz wäre das etwas, was für die Öffentlichkeit relevant und interessant wäre.
Journalismus und Medien sollten eigentlich als eine eigene Gewalt und Kontrollinstanz in einer Demokratie funktionieren, aber in Österreich gehen solche Dinge praktisch immer unter.

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Re: Liebe Presse: Da sind auch noch andere Fragen offen

Man muss auch die Frage stellen, ob die Bestellung von unzähligen Gutachten selbst nicht schon de Tatbestand der Untreue erfüllen. Vor allem, da sich nun herausstellt, dass es offensichtlich Gefälligkeitsgutachten ohne jeden Wert waren. Für die Vorstände der LH wäre es ein Leichtes gewesen, die Angemessenheit der Vergütung Birnbachers zu prüfen. Sie hätten sich einfach dem notwendigen Leistungskatalog entsprechende Angebote von WP Kanzleien einholen müssen.

Die 12 Millionen waren für FPK/ÖVP vorgesehen....

.....zum Glück wurde die Sache öffentlich, dann katapultierte unser sauberer Landeshauptmann sich besoffen aus dem Leben und schon war der Deal geplatzt. Ob meine Kärnter Mitbürger das alles endlich wahrnehmen, wird die nächste Wahl zeigen. Wenn nicht, plädiere ich als Kärnter für eine kommissarische Leistung des Landes unter Aufhebung des Landtages und der Landesregierung. Dann wären wir hier im Süden reif für die Sachwalterschaft!

Gast: Mizzi von der Olm
12.07.2012 08:31
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Beginnt jetzt der Reinigungsprozess in Kärnten?

Kommen wir endlich aus dem FREIHEITLICHEN Würgegriff?
Wann kann Kärnten endlich durchstarten?
Wann gehen Dörfler, Ragger, Scheuch, Dobernig.....
Wann gibt es Neuwahlen in Kärnten?

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Die Republik im Würgegriff des organisierten Schlaucherltumstums

Das korrupte Vertuschungskarussell aus dem Dunstkreis Kärntner Landespolitik/HAA steht offenbar vor der Enttarnung.

Und die Indizien erhärten sich das die ÖVP Kärnten im Vorjahr aus vorausschauendem Kalkül mit der F alotten P artie K ärntens gemeinsame Sache machte. Und das Strafausmaß zur Enthebung rechtskräftig verurteilter krimineller Amtsinhaber auf 18 Monate Haft hinaufsetzte.

Offenbar wurde professionell organisierten aber von der Justiz bedrängten Anstandsvermeidern wie Scheuch oder Martinz die legistische Mauer gemacht um selbst mit hohen Haftstrafen noch politisch aktiv sein zu können.

Die Praktiken der Münchhausenriege lassen Spielraum wie das politische Leben Kärntens wohl nächstens zur realsatirischen Episode abgleiten könnte:

Da in Kärnten kein verbrecherischer Amtsinhaber zurücktritt geschweige denn zugetreten werden kann dürfte das Landhaus wohl in eine feudale Außenstelle der Zuchtanstalt umfunktioniert werden.

Möglich wäre auch, dass der amtlicherseits quasi zum Kretin erklärte aber aktive Landeshauptmann Dörfler die Sitzungen der Landesregierung in eine Gemeinschaftszelle der F alotten P artie K ärntens sowie ihrem moralverwahrlosten Ableger, der Kärntner ÖVP, verlegt.


 
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