Wien/Pö. „Ein Teil Bio, ein Teil Programm.“ So beschreibt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache das Buch, das er mittlerweile „durchaus konkret“ plane. „Im Wesentlichen“ sogar ohne Ghostwriter. Andere Politiker sollen ja auch größere Anleihen bei anonym gehaltenen Helfern genommen haben, etwa der verstorbene Kärntner Landeshauptmann und Vorgänger Straches als FPÖ-Chef, Jörg Haider („Die Freiheit, die ich meine“, „Jenseits von links und rechts“). Strache will lieber gleich selbst „umfassend aufklären“ – und das Bild seiner Partei und seiner Person in der Öffentlichkeit „zurechtrücken“, wie er sagt: „So, wie ich wirklich bin“.
So wolle er in seinem Buch einerseits sein (Privat-)Leben behandeln – mutmaßlich von der Kindheit über seine jungen Jahre als Fußballer-Talent bei der Austria und beim Sportklub bis zum Ein- und Aufstieg in der Politik. Auch die umstrittenen „Paintball“-Spiele mit Rechtsextremen im Wald dürften Thema werden.
Andererseits solle das Werk auch Programmatisches enthalten, der Leser werde hier „sicher auch die eine oder andere Neuigkeit“ vorfinden. Immerhin soll das Buch rechtzeitig vor der Nationalratswahl 2013 auf den Markt kommen, wenn Straches FPÖ nach Platz eins greifen werde, wie der Parteichef gern betont.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2012)
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