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Faymann: Politische Vision? Kanzler bleiben!

14.07.2012 | 18:07 |  von Thomas prior und rainer nowak (Die Presse)

Werner Faymann hat allen Grund, entspannt zu sein. ÖVP und Grüne streiten, wer ihn nach der Wahl zum Kanzler wählen darf. Neue Parteien stören ihn wenig. Nur die Inseratenaffäre wird noch einmal unangenehm.

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Das Ziel ist so hoch gesteckt, dass nicht einmal die glühendsten Optimisten wie Laura Rudas glauben, es zu erreichen, aber es klingt einfach so schön. „32-18“ hat die SPÖ als Devise ausgegeben: 32 Prozent für die Sozialdemokraten, 18 für die Grünen, dann wäre die absolute Mandatsmehrheit erreicht, und der Traum von Rot-Grün ginge für beide Parteien in Erfüllung.

Zum Vergleich: Derzeit halten SPÖ und Grüne in den meisten Umfragen bei ungefähr 28 und 14 Prozent. Kein Wunder also, dass die Strategen der Grünen konsterniert reagieren, wenn sie von der Vorgabe des Koalitionspartners in spe hören. Bei der SPÖ hingegen ist dennoch immer wieder der Hinweis zu hören, dass die kleine Oppositionspartei in der aktuellen innenpolitischen Großwetterlage doch eigentlich viel besser liegen müsste. Jammern auf hohem Niveau, könnte man das nennen. Oder Luxusprobleme, von denen ein Michael Spindelegger nur träumen kann.

Rein strategisch könnte es Werner Faymann ein Jahr vor der Nationalratswahl kaum besser gehen. Er liegt in allen Umfragen klar voran, sowohl FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als auch Spindelegger sind mit den Skandalen in den eigenen Reihen beschäftigt. Die neuen politischen Bewegungen, die sich gerade finden bzw. noch einen Spitzenkandidaten suchen – die Piraten und Frank Stronach vor allem – werden aus heutiger Sicht fast allen Parteien schaden, der SPÖ vermutlich aber noch am wenigsten. Auch innerparteilich hat Faymann keine Gegner zu fürchten.

Das liegt auch daran, dass er sich inhaltlich nur selten positioniert. In der Debatte um einen Ausbau der direkten Demokratie etwa, die getragen ist vom Vorschlag der ÖVP, Volksabstimmungen am Parlament vorbei zu erleichtern, hat der Kanzler bislang nicht Farbe bekannt: Ja, im Grunde könne er sich schon vorstellen, dass es ab einer gewissen Unterschriftenzahl (im Gespräch sind rund 650.000) einen Automatismus vom Volksbegehren zur -abstimmung gibt. Aber über die Rolle, die der Nationalrat dabei zu spielen habe, müsse noch gesprochen werden. Von irgendjemand anderem am besten.

Vermögensteuerslalom. Beim Thema Vermögensteuern fährt Faymann seit Jahren Slalom – und schafft es trotzdem oder gerade deshalb, seinen linken Parteiflügel, der vornehmlich in Oberösterreich bzw. in den Gewerkschaften zu finden ist, bei der Stange zu halten. Angetreten ist er als Gegner der Erbschaftssteuer. Im vergangenen Winter, als die Koalition ein Steuer- und Sparpaket ausverhandelte, erklärte er die Idee plötzlich nicht mehr für ganz so schlecht, um sie am Ende doch links liegen zu lassen. Als Ausrede musste der Koalitionspartner nicht nur herhalten, er bot sich geradezu an: Gegen die ÖVP sei eine Erbschaftssteuer nun einmal nicht durchzusetzen.

Das Berufsheer, ein folgenschwerer PR-Gag Michael Häupls im Wiener Wahlkampf, den Faymann und Verteidigungsminister Norbert Darabos sogleich zum Programm machten (oder besser: zu machen hatten), ist so weit von einer Umsetzung entfernt wie Laura Rudas zwischenmenschlich von Günther Kräuter. Wenn Faymann die Wehrpflicht gegen den Willen der ÖVP unbedingt abschaffen will, warum lässt er es dann nicht auf eine Volksabstimmung ankommen? Die Aussicht auf eine Niederlage reicht dem Kanzler, um ein Thema flugs wieder in der Schublade verschwinden zu lassen.

Konflikte und heikle Themen, die zu Konflikten mit wem auch immer führen könnten, meidet Faymann. Schwierige Themen lagert er gern aus: in Arbeitsgruppen oder an Josef Ostermayer, den Staatssekretär für Medien und alles andere. Denn der Kanzler will nur eines: irgendwie im Sattel bleiben. Daher geht er immer den Weg des geringsten Widerstands.

Visionen, wie sie ein Alfred Gusenbauer („solidarische Hochleistungsgesellschaft“), Wolfgang Schüssel („Privat vor Staat“) und Viktor Klima mit seinem „dritten Weg für Österreich“ hatten, sind Faymann fremd. Er ist ein Besitzstandswahrer, der auch und vor allem den eigenen Parteibesitz bewahren will. Kanzlersein ist dabei eine Art Selbstzweck: Faymann will die SPÖ nicht notwendigerweise zu alter Stärke zurückführen. Ihm reicht ein Wahlergebnis um oder knapp über 30 Prozent, um bleiben zu können, was er ist. In einem System wie dem österreichischen ist das keine schlechte Taktik: Wer die Sozialpartnerschaft weitgehend in Ruhe werken lässt, überlebt politisch länger. Noch kaum ein Kanzler vor ihm genießt diesen Machtverlust so sehr wie er.

Links andeuten, rechts vorbei. Nirgendwo wird Faymanns Schlingerkurs derzeit so deutlich wie in der Europapolitik. In Brüssel agiert der österreichische Bundeskanzler oft wie ein Fußballspieler: Er deutet links an und geht dann rechts vorbei. Oder, wenn möglich, durch die Mitte. Seine Zustimmung zum Euro-Rettungsschirm ESM und zum Fiskalpakt, einer zutiefst unsozialdemokratischen Schuldenbremse, rechtfertigt Faymann nicht lange, sondern fordert gleichzeitig Investitionen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.

Damit macht er es allen recht: der deutschen Kanzlerin und europäischen Chefcontrollerin Angela Merkel, die Faymann zu schätzen gelernt hat, weil sie ihm das Gefühl gibt, ihn zu schätzen. Dem französischen Präsidenten und Etatisten François Hollande, den die europäischen Sozialdemokraten zu ihrem neuen Guru ernannt haben. Dem Koalitionspartner in Österreich, der immer gut findet, was Frau Merkel gut findet. Und dem linken Flügel in der SPÖ, der gern hört, dass Faymann auch das will, was Hollande will. Diplomatisch – so nennen das seine engeren Parteifreunde.

Die Liebe zu Europa hat Faymann überhaupt erst sehr spät entdeckt. Die Skepsis des ehemaligen Wiener Wohnbaustadtrates, der im Kanzleramt aufwachte, war fast so groß wie bei seinem Mentor Hans Dichand. Als der „Kronen Zeitung“-Chef verstarb, orientierte sich Faymann neu um, hörte Europa-Anhängern plötzlich genau zu. Mit seinem Credo für die EU in schwierigen Zeiten schaffte er es, seine bisherigen Kritiker zu versöhnen. Das erhöhte seine Selbstsicherheit, die ihm bei den ersten außenpolitischen Gehversuchen auf europäischen Gipfeln und Co. gefehlt hatte. Mittlerweile schätzt der Kanzler Ausfahrten mit Limousinen, Empfänge und die berüchtigten Beichtstuhlgespräche. Wie so vielen Politikern vor ihm, gefällt ihm die Wichtigkeit und Distanz zur Unbill der ach so kleingeistigen Innenpolitik.

Da wartet etwa ein unangenehmer Frühherbst auf den Kanzler. Denn in der Inseratenaffäre wird heftig ermittelt. Auf Wunsch – oder besser auf Ersuchen des Justizministeriums soll der Fall noch einmal aufgerollt werden. Ehemalige Asfinag-Vorstände, die wissen könnten, ob der damalige Verkehrsminister bei ihnen Druck für Inserate in der „Krone“ gemacht hat, werden nun doch von der Staatsanwaltschaft befragt. Auch die finanzielle Sinnhaftigkeit von ÖBB-Inseraten und -Fotos, die Faymann bestellt haben soll, werden noch einmal untersucht.

Nach dem Sommer soll das Thema im parlamentarischen Untersuchungsausschuss behandelt werden. Der Versuch, den U-Ausschuss davor abdrehen zu lassen, dürfte ohne große Chance auf Realisierung bleiben. Man kann getrost davon ausgehen, dass der grüne Chefinquisitor Peter Pilz und die wegen eigener Skandale gedemütigten ÖVP-Abgeordneten sich ein Kanzlerverhör nicht entgehen lassen werden.

Faymann/Strache: Das Duell. Sind der U-Ausschuss und die Ermittlungen einmal ohne große Konsequenzen über die Bühne gegangenen, wovon viele in der Justiz aufgrund fehlender Beweise ausgehen, beginnt der wohl längste Wahlkampf des vergangenen Jahrzehnts. Die SPÖ wird exakt so verfahren, wie es Bürgermeister Michael Häupl bei der Gemeinderatswahl in Wien vorgegeben hat: Über Monate wird – unterstützt von befreundeten und früher großzügig mit Inseraten versorgten Medien – das Duell zwischen Werner Faymann und Heinz-Christian Strache ausgerufen.

Dass die FPÖ in allen Umfragen derzeit weit von Platz eins entfernt ist, tut dabei nichts zur Sache. Die Zuspitzung auf den rechten Feind, der nicht ins Kanzleramt darf, soll die eigenen Funktionäre besser mobilisieren als etwa die Ansage, gestärkt wieder mit der ÖVP koalieren zu wollen. Wie schon in Wien haben weder ÖVP noch Grüne in einer Materialschlacht zwischen SPÖ und FPÖ viel entgegenzuhalten. In der öffentlichen Wahrnehmung drohen beide Parteien unterzugehen.

Dass die SPÖ nicht den nächsten Kanzler stellen könnte, ist in der Partei trotz Duellspielens mit Strache natürlich völlig undenkbar. So formuliert auch SPÖ-Klubobmann Josef Cap schon jetzt, was in das nächste Regierungsübereinkommen zu schreiben sei: die Forderungen des Bildungsvolksbegehrens müssten Punkt für Punkt aufgenommen und abgearbeitet werden. Und: Er verstehe die ÖVP mit ihrer Blockade nicht. Cap gab auch noch zu bedenken, dass die Bildungspolitik der Grund für die rot-grüne Koalition in Wien gewesen sei. Das entspricht zwar eher nicht der Wahrheit, aber es ist immerhin eine schöne Drohung in Richtung ÖVP. Faymanns SPÖ fühlt sich derzeit unverwundbar. Mit nicht einmal 30 Prozent.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.07.2012)

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411 Kommentare
 
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Antworten Gast: b754
15.07.2012 14:11
0 4

bRe: Ähm - by the way:

dann wenn schüssel endlich in u haft sitzt

lieb

den besten Kanzler aller Zeiten kann ich nur lieben, zeigt er doch, nicht die Leistung zählt.

failmann als nächst bk

welch grausame vorstellung ... ausgenommen alle andere :(

Gast: Bilderberger
15.07.2012 13:09
17 2

Mehr Respekt für Euren Kanzler bitte!

Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Leicht zu steuern und sehr willig. Eine Frechcheit, diesen hochgebildeteten Mann so durch den Dreck zu ziehen!!!!!

Antworten Gast: Hopefull
15.07.2012 13:41
4 0

Re: Mehr Respekt für Euren Kanzler bitte!

Vielleicht findet er sich dort bald wieder.

http://kurier.at/nachrichten/4503606-der-haerteste-haefen-von-innen.php

Re: Mehr Respekt für Euren Kanzler bitte!

Stimmt genau, was Sie schreiben. Ich gehe so weit, zu behaupten, dieser Faymann ist sogar gefürchtet für seine Intelligenz.

Antworten Antworten Gast: Zenius
15.07.2012 13:41
1 4

Re: Re: Mehr Respekt für Euren Kanzler bitte!

Nicht nur intelligent und gebildet.
Ein großartiger Staatsmann obendrein! Inernational respektiert und anerkannt.

Gast: diestrippenzieher
15.07.2012 13:02
18 0

die SPÖ mit faymann, hundstorfer oder einer rudas führen österreich in den eu und euroniedergang. inkl. asvg pensions u.sozialabbau,staatspleite u demokratieverlust;

Bleibt der „Kükenweg",den Thaler zufolge immer mehr künftige Spitzenpolitiker begehen. Junge Karrieristen eignen sich ihr Know-How in Regierungsbüros und Parteisekretariaten an und steigen auf, ohne sich die langen Bewährungsjahre an der Basis antun zu müssen.
Der Vormarsch dieser „Schreibtischtäter", deren Beförderung die Parteichefs oft im Alleingang beschließen, ist für Thaler eine der Wurzeln des derzeitigen politischen Übels. Er vermisst die Rebellen in der Politik. Vorankommen würden nur mehr „aalglatte Strippenzieher der Macht".Die Welt der Spitzenpolitik werde immer mehr zu einem in sich geschlossenen Zirkel von Menschen, die die reale Lebenswelt außerhalb des Parteiapparats nie kennengelernt hätten.
Die folgen dieser negativauslesen sind in der eu nun zu sehen. faymann/SPÖ ist ein bsp davon. als bildbergerbesucher wird er dort von den reichen eliten informiert, was zu tun ist.
sozialabbau bei den echten leistungsträgern- den asvg versicherten, u. den asvg pensionen.
viele milliarden einsparungen bei den völkern, dessen sozialen wohlstand kann man sich nicht mehr leisten, so medien,banker u.viele politiker. jahrzehnte wurde auf einen sozialen wohlstand hingearbeitet. hat dies alles keinen wert mehr? sozialer zusammenhalt u.ethische werte zählen nichts mehr. die börsen-u. bankenkonzerne, die von elitären aktionären u. reichen gelenkt werden, dulden kein europa des sozialen wohlstandes mehr. die bürger sollen mehr arbeiten,zahlen u.auf die basisdemokratie verzichten

Gast: Ihr Pilot Faymann
15.07.2012 11:57
34 0

Sehr geehrte Mitpassagiere der Fluglinie "Österreich"

hier spricht "heute" Ihr Pilot Faymann.

Ignorieren Sie das Chaos grins, den stärker werdenden finanziellen Treibstoffmangel grins, die zahlreichen Lecks unseres Flugzeuges grins und auch die zahlreichern Gewitter im Euroraum. grins. Bleiben Sie mit mir gemeinsam an Board des Flugzeuges,
ich am Steuer grins: Meine Vision ist: Pilot bleiben!

Fliegen Sie später noch einmal 5 Jahre mit mir. Ziele brauchen wir keine. Fliegen wir einfach drauflos. Bei unserer Fluglinie wird Ihnen serviert: Nicht Fisch, nicht Fleisch. Also suchen Sie es sich genüsslich aus. Für jede(n) ist was also dabei.
Meine Vision habe ich schon genanannt: Möglichst lange Pilot bleiben, also die "Krone" möglichst lange am Haupt haben. grins.

Bitte entschudligen Sie auch die zahlreichen Inserateinschaltungen während meiner Durchsage, denn je mehr transportierte Visionen desto besser. grins

So jetzt das kleingeistige Innenpolitik-Mikro off stellen und wieder die Inserate des All Inclusive Hotel Club Bilderberg für die nächste Privatreise studieren. Die haben schöne Zukunftsbilder.

Antworten Gast: Der Rabe wacht
15.07.2012 13:22
19 0

Hervorragend geschrieben. Und so treffend.


Die richtige Antwort auf Pandis Jubelinterview, bei dem ich den Brechreiz kaum unterdrücken konnte.

Noch ein paar solcher Schreibereien vom Pandi und niemand mehr nimmt ihn noch als Journalisten ernst. Abgesehen von den ganz Ungebildeten.

Pandis letzte Chance: Miniserin Schmied zerstört unser Schulsystem im Rekordtempo um den Prozentsatz der Ungebildeten zu erhöhen.

5 0

Re:Die richtige Antwort auf Pandis Jubelinterview, bei dem ich den Brechreiz kaum unterdrücken konnte.

sehen sich die beiden denn nicht schon sehr ählnlich das man annehmen könnte, O-Pandi wäre selbst aus der erlauchten Familie entstanden ?!

IN LEIDER ERST 20 ODER 30 JAHREN; wird das Volk oder besser gesagt die dann noch existierenden Völker im Geschichtsunterricht wissen, wohin uns genau solch nach aussen fadenscheinige Gestalten uns wissentlich geführt haben !

Bis dahin aber dürfen genau DIE weiterhin fuhrwerken ohne zu wissen was da sie tun ????

20 0

Jetzt grinst er zu Recht.

Nichts gelernt, aber die Made im Speck. Spätestens wenn der und seine Mitverschwörer vor einem künftigen Gericht stehen, ist das Grinsen aber verschwunden.

4 0

Re: Nichts gelernt, aber die Made im Speck.

leider bsihser aber auch von der MERHZAHL DER wiENER UDN öSTERREICEHR GEWÄHLT ALSO BESTÄTIGT; VERSCUHT DER JA NICHTS ANDERES ALS EBENSO UNWIRKSAM SICH ZU BEREINCHERN; WÄHREND DER rEST DER BEVÖLKERUNG IMMEMR ÄRMER WERDEN WIRD 1

Wenigstens ehrlich ist er, unser Kanzler!

Während andere Politiker ständig von irgend welchen "Visionen" faseln und von ihren Vorschlägen zur Weltverbesserung, bringt es Werner Faymann endlich auf den Punkt: "Ich will Kanzler bleiben"! Hätten wir nur mehr Politiker (wenn auch nicht unbedingt "Volksvertreter"), welche sich trauen, den "Menschen draußen" ähnlich offen reinen Wein einzuschenken! Wir wären dann zwar um etliche Illusionen ärmer, aber um eine klarere Sicht auf die Dinge, wie sie WIRKLICH sind, reicher...

Gast: hahahallo
15.07.2012 11:48
20 0

Ich befürchte, dass unser Land im selben politischen Chaos wie Syrien, Lybien. Tunesien,......enden wird.

Außerdem ist mir immer noch schleierhaft, dass man ohne jegliche berufliche Ausbildung/Qudlifikation einer der höchsten Politiker unseres Landes werden kann.

Für jeden Job, und sei es nur Kassiererin, braucht man eine Qualifikation. Nur Politiker darf jeder Hauptschüler werden - das ist doch ein Fehler im System, oder?

Ich meine, welche Qualifikation hat man schon mit einer AHS-Matura um den Kanzler zu stellen? Wenigstens hat er, wenn er den Wagen an die Wand fährt, eine Ausrede. Den schließlich hat er nie etwas gescheites gelernt, sondern lieber seinen SPÖ-Mitgliedsbeitrag geleistet.

Ich finde eine gewisse Basisausbildung sollte ein Politiker schon haben um überhaupt für ein Ministerium, geschweige den Kanzler, nominiert zu sein. Denn Politiker ist am Ende des Tages auch nur ein (hochbezahlter) Job, also warum sollten hier keine Qualifikationen gelten?

Dieser Faymann hat das Glück, ...

... dass die tiefrote Justiz immer wieder wegschaut. Sonst wäre der schon lange nicht mehr Kanzler und Österreich hätte eine Demokratie. Voll Neid blicke ich nach Rumänien, wie die ihre Korruptionsfälle aufklären.

12 0

Re: ... blicke ich nach Rumänien ...

Ja, der Spruch "der Balkan beginnt am Rennweg" (für Ortsunkundige, Straße in Wien), gewinnt langsam eine andere Bedeutung.

Gast: supi34
15.07.2012 11:25
7 0

spö grüne

Soderschulkantzler,kloheinzi,klowischnig was sie auch machen machen wenn juckts...eu-deutschland Schaft an!

Gast: Bruno Kreisky, was machen deine Erben nur
15.07.2012 11:18
3 0

Man kann die Sozialisten mögen, die Grünen, die Bürgerlichen, die Freiheitlichen, persönlich bin ich sozialistisch orientiert....

Das heißt aber noch lange nicht das ich mit allem und jedem einverstanden bin, und auch nicht mit Personen die diese Vertreten, Geschmackloseres Charisma geht wohl kaum noch, das sind Kompromißheinis die zu allem ja und Amen sagt, vertritt nur mehr die Interessen der Industrie und Wirtschaft und ist vor allem eines nicht, nicht in der Lage mit der Faust auf den Tisch zu hauen, und klar zu sagen, mit mir nicht!

Das ist aber das generelle Problem der heutigen Politiker in grauen Anzügen, sie sind allesamt grau, verwaschen, geschmacklos und nichts sagend, sie leben nur mehr im trott der Zeit ohne Zukunft, ohne Vergangenheit und vor allem ohne Perspektiven und Aufbruchstimmung!

Gleiches gilt für den Wiener Bürgermeister, der sich mehr schlicht als recht mit der Aufbruchstimmung von U-Bahnen sonnt, Bahnhofstempel und Co. machen nur keine Stadt aus!

Sozialismus ist bei weitem auch mehr als nur die Grundversorgung zu sichern das was es dafür braucht übersteigt aber bei weitem den geistigen Horizont aller Partien und der Personen die diese Parteien vertreten bei weitem!

2 0

Re: Man kann die Sozialisten mögen, die Grünen, die Bürgerlichen, die Freiheitlichen, persönlich bin ich sozialistisch orientiert....

ALSO doch auch dem Faymannderl unterworfen, der ja selbst meint, Kreiskys Erbe sein zu versuchen obwohl der nicht einaml ein Promill von dem damaligen Kanzkler je erreichen wird wollen und können !

Re: Man kann die Sozialisten mögen, die Grünen, die Bürgerlichen, die Freiheitlichen, persönlich bin ich sozialistisch orientiert....

Ohne auf Ihre Grundeinstellung eingehen zu wollen, dass ist jedem seine persönliche Sache, möchte ich Sie doch wie folgt ergänzen:

Politik hat schon lange wenig mit Gestaltung für die Zukunft zu tun. Sie ist zu einer Verwaltung der gegebenen Zustände degeneriert, welche sie mit allen Mitteln, möglichst unverändert, aufrecht erhalten will.

D.h., heutige Politik ist Stillstand. Und Stillstand ist automatischer Rückschritt (da andere nicht still stehen). Rückschritt hat aber, wieder automatisch, Verlust von Lebensqualität, Sozialsystemen, etc. (kommende Unfinanzierbarkeit) zur Folge. Wofür uns z.B. GR gerade ein warnendes Beispiel liefert.

Gast: Warum lässt die ÖVP diesen Tolpatsch so gewähren?
15.07.2012 11:09
14 0

Weil die ÖVP keine Partei im klassischen Sinne ist. Sondern eine Ansammlung verschiedenster Interessensgruppen (Bünde und Landeshauptleute), von denen jede einzelne Gruppe immer nur ihr eigenes Interesse im Vordergrund hat.


Deshalb kann die SPÖ immer wieder Teile der ÖVP auf ihre Seite ziehen (um es freundlich auszudrücken und nicht das böse Wort kauf… zu gebrauchen).

Gast: karl schnitzel
15.07.2012 10:59
3 0

politische vision

keinen standpunkt zu den wirklichen wichtigen themen (esm,....!) unserer politiker nennt man jetzt schon vision!? gute nacht.

5 0

Re: politische vision

Sicher hat er einen Standpunkt zu diesen Themen. Er fährt ja gerade deswegen zu den Bilderberger-Treffen. Um ihn abzuholen.

Gast: Rechnung kommt bald
15.07.2012 10:53
18 0

Alarmstufe ROT

bedeuten für Österreich solche Leute wie Faymann und Fischer. Beides Lavierer und Kassierer. Nichts übrig für die Menschen und das Land, aber alles für die Partei und EU,ESM. Das ist vielen Bürgern schon lange zuwenig und sie fühlen sich schon längst verraten und verkauft.

keinen Plan, aber Hauptsache Kanzler bleiben!

man kann nur hoffen, dass diese Kommunisten wie Barosso, Rumpelstilzchen van Rompuy, Schulz und Faymann bald von der Bildfläche verschwinden!

2 0

Re: keinen Plan, aber Hauptsache Kanzler bleiben!

ist eben das Kredo der besagten, welche allesamt nichts anderes können als sich am Futtertrog weiterhin laben zu wollen !

Selbst angeblich "bürgerliche" wie der Manuel Barosso sind nicht anders, und wollen unser Land völlig an die Wand fahren statt es am Leben erhalten zu wollen.

Denen ist der eigene bestbezahlte Job eben wichtiger als alles andere, wie unserem BK der nicht einmal darüber nachdenken versucht !

Gast: Sannibert G
15.07.2012 10:48
20 0

Schwindelkanzler

Nach getaner Arbeit ist gut ruhn!
(Inseratenkanzler)
Hoffentlich erwischt in die Justiz.

14 0

Re: Schwindelkanzler

Unsere rote Justiz sicher nicht. Da muß sich erst noch ein einiges ändern.

Gast: Gast 2012
15.07.2012 10:47
6 1

der Inseratenkanzler wird wohl schwarz und grün brauchen

wenn er nach der Wahl Kanzler bleiben will....!

Gast: Jose Mario Branca
15.07.2012 10:44
14 0

Landesverräter

Unsere Regierenden sind und bleiben Landesverräter, Volksausplünderer und Lügner

Neuwahlen aber sofort

Gast: DI
15.07.2012 10:38
9 0

Offiziere eines Schiffes!

Wenn das Wetter gut ist, keine Gefahren lauern, dann kann jeder Kapitän eines Schiffes spielen. Nur wenn z. B. Eisberge, Untiefen, Piraten, Unwetter, Terroranschläge, technische Probleme auftauchen, dann zeigt es sich, ob die Mannschaft was taugt oder nicht. Wenn ich an die nächste Wahl denke, wir mir Angst. Man könnte natürlich auch darüber nachdenken, warum hat das Volk diesen Kanzler und die meisten Abgeordneten nicht schon lange in die Wüste geschickt.


Re: Offiziere eines Schiffes!

"... warum hat das Volk diesen Kanzler und die meisten Abgeordneten nicht schon lange in die Wüste geschickt."

Einfach zu beantworten:
Weil die dem Volk schon lange so viel abnehmen, dass ein Großteil danach von kleinen Rückgaben der abgenommenen Summen abhängig ist.

Und das wird mittlerweile, bedauerlicherweise als Selbstverständlichkeit akzeptiert. Die Weitergaben von Anteilen an Klientel und Freunde, speziell in den Medienbranchen, welche dafür Tag für Tag gebetsmühlenartig die großen Errungenschaften der Politik preisen, darf man in diesem Zusammenhang auch nicht unterschätzen. Die Bildungspolitik nach unten erledigt den Rest.

Das diesem System irgendwann die Zahler ausgehen werden tangiert niemand. Noch gibt es genug. Und mit der 250.000-Neudefinierung von wohlhabend wurde doch auch gerade der Startschuß für eine kommende Umfangserweiterung der Zahler abgegeben.

Gast: Wilhelm Schüttelspeer
15.07.2012 10:38
13 0

Mit "Brezen"!

Schafft den Narren fort!

Gast: guckmal
15.07.2012 10:37
19 0

Faymann: Politische Vision? Kanzler bleiben!

NIEMALS mehr Kanzler Faymann!


Gast: amoebius
15.07.2012 10:27
13 0

ergebnis

Was hat diese Partei über die letzten 60 jahre vorzuweisen ? Rein nichts, aber rein gar nichts. Diese SPOEVP haben riesige Schuldenberge geschaffen und riesige Strukturprobleme. Das sind Fakten, Zahlen schwarz auf weiss.
Also weg damit, weg mit diesen Parteityrannen sie habe nichts fuer dieses Land getan, rein gar nichts über 60 Jahre ( ausser die eigenen Taschen gefuellt). Lösung: direkte Demokratie.

ESM

.....die Auswirkungen der Versklavung des österreichischen Volkes durch ESM wird sehr rasch spürbar werden! Werner und Freunde sind daher bald Geschichte! Das ist eingeplant. Wichtig ist nur, dass ESM unumkehrbar ist und die Hochfinanz "ewig" in unsere Kassen greifen darf - ganz legal! Werner, was siehst Du, wenn Du in den Spiegel schaust??

Antworten Gast: Hilfe
15.07.2012 10:30
5 1

Re: ESM

Noch schlimmer ist der Sklaven Merkel Fiskalpakt.

Gast: sepplmair
15.07.2012 10:11
24 0

grüne handlanger

zuerst die Parkgebühren in Wien,
dann ESM,
was kommt noch? Ach ja, die neue Vermögensteuer! Für den Mittelstand, unter dem Namen Reichensteuer.
Und das dumme Volk jubelt während es zur Schlachtbank getrieben wird.
Aber schaut´s euch nur Dancingstar, Supertalent, Songcontest,... an.

Re: grüne handlanger

Einiges fehlt noch ...u.a. sie haben vergessen die Multikulturalismus Fantasien zu erwähnen.

Antworten Antworten Gast: wasfür
15.07.2012 14:10
5 0

Re: Re: grüne handlanger

fantasien ?

verbringens eine stunde am praterstern

sie werden sich fühlen wie in Pakistan

Antworten Gast: Gast: Leser
15.07.2012 11:52
8 0

Re: grüne handlanger

Bei den Grünen kann man sich nur auf eines verlassen: nämlich dass sie, kaum gibt es eine Chance, and die wohlgefüllten Töpfe einer Regierung zu gelangen, sofort ihre sämtlichen Grundsätze und Ziele vergessen und verraten.

Antworten Gast: gast1234
15.07.2012 10:48
3 1

Re: grüne handlanger

naja, die grünen sind nicht anders als die anderen und wollen doch auch mal an den futtertrog.

Gast: Bauarbeiter
15.07.2012 10:07
12 0

Faymann

hat uns an die Schweiz und an die hochkriminellen Steuerverbrecher verraten.
Faymann und SPÖ nein Danke. Der soll sich von den Bankstern und Steuerhinterziehen wählen lassen und uns Schwerarbeiter in Ruhe lassen die hier brav ihre Steuern bezahlen.

Gast: Nelkenrot
15.07.2012 09:58
1 0

Da capo

Ja, unser Fredi muß Kanzler bleiben! Wie, was, ist gar nicht unser Fredi? Ja, wer ist das denn? Muß gleich die Laura fragen, die tut immer alles wissen tun.

Gast: Theo
15.07.2012 09:57
18 0

Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott! Theodor Körner 1791-1813


Gast: Saiffenstayn
15.07.2012 09:55
1 14

""""von Thomas prior und rainer nowak (Die Presse)"""



Ich entnehme dem Geschreibsel der Presseschreiberlinge vor allem ..,,,
dass der Faymann
"ALLES falsch macht"
"sich nicht festlegt"

und dennoch vorne liegt .....
Was einem gut besoldeten Presse-Redakteur und seinem Zeitungs-Eigentümer wirrklich ganz stark ärgert ....

Als Wähler sehe ich darin keinen Fehler ...
denn wofür die ÖVP wirklich steht weiß ich auch nicht .....
und auch alle anderen taktieren was geht ....

Gott behüte

Österreich vor dieser Regierung und diesem Kanzler!

2 0

Re: Gott behüte uns auch vor rot-grün !

und gerade deshalb bleibt einem logisch denkenden gar nichts anderes übrig als die einzige Heimatpartei FP zu wählen, welche wenigstens auch die Chance hat, diese gefährliche Drohung "rot-grün" zu verhindern !!!

...

der Bericht könnte kurz zusammengefasst so lauten...
obwohl kein rückgrat strebt er 32% an...

3 0

Re: ...

und wird hoffentlich auch nir 23 % erhalten, denn mehr war und ist diese Gestalt samt Anhang, ja nun wirklich nicht wert !!!

Ein Cap hat wohl berechterweise Angst, bald nur noch Redenschreiber für die Laura und Consorten zu werden ?

 
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