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Die ungelösten Probleme der Staatsanwaltschaft

15.07.2012 | 18:24 |  MANFRED SEEH (Die Presse)

Dass es bei Österreichs Anklagebehörden an vielen Ecken kracht, zeigt nicht erst der Kärntner Untreue-Prozess. Auch das Parlament will diese nun kontrollieren. Eine Analyse.

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Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt stellt im Jänner 2009 das Untreue-Verfahren gegen Steuerberater Dietrich Birnbacher und den Chef der Kärntner ÖVP, Josef Martinz, sowie zwei Vorstände der Kärntner Landesholding ein. Begründung: Das Sechs-Millionen-Euro-Honorar für ein sechsseitiges Birnbacher-Gutachten sei „angemessen“ gewesen. Derzeit läuft das Verfahren wieder, Birnbacher hat ein Geständnis abgelegt. Bei der Klagenfurter Anklagebehörde gibt man sich zerknirscht: Man habe Privatgutachten, in denen das weit überhöhte Honorar abgesegnet worden sei, „zu große Bedeutung eingeräumt“.

Wo bleibt der Hausverstand? Was läuft schief im Gutachterwesen? Wo liegen die Probleme, die die Staatsanwaltschaft immer wieder in die Schlagzeilen bringen?


Gutachter: Seit Inkrafttreten der neuen Strafprozessordnung 2008 sorgt die Bestellung von Sachverständigen für Ärger. An sich muss der Staatsanwalt als Herr des Verfahrens bei Bedarf einen Gutachter beauftragen. Bestellt nun der Ankläger etwa in einem Wirtschaftsstrafverfahren einen Sachverständigen, folgt dem meist ein Aufheulen der Verteidigung: Es gehe nicht, dass jene Stelle, die auf Verurteilungen hinarbeite, Gutachter in eine Richtung lenke.

Eben dies, gezielte Fragen an den Gutachter zu stellen, sei geboten, kontert die Anklage. Wer, wenn nicht der Staatsanwalt, könne einschätzen, wo Strafbarkeit zu entdecken sei? Ein Ausweg ist noch nicht gefunden. Derzeit wird erwogen, wieder das Gericht (früher war es der U-Richter) Sachverständige bestellen zu lassen. Andere Variante: Im Prozess schaut ein gerichtlich bestellter (Ober-)Gutachter dem von der Anklage bestellten Experten auf die Finger. Sektionschef Christian Pilnacek vom Justizministerium: „Das ist ein Punkt, von dem wir wissen, dass wir etwas tun sollten.“

Politik: Verbesserungsbedarf sieht auch der parlamentarische Unterausschuss, der sich mit der Evaluierung des Falles Kampusch befasst hat. Der Ausschuss kündigte an, dass es künftig „nachprüfende parlamentarische Kontrolle“ der Strafverfolgungsbehörden durch einen neuen Unterausschuss geben werde.

Aber kann eine selbst vielfach ins Visier der Anklage geratene Politik glaubhaft machen, dass es ihr um Transparenz, nicht um Einflussnahme geht? Es wäre wohl verlockend, ungehemmt in Justizakten zu stöbern, die die politische Konkurrenz in Verlegenheit bringen. Derzeit wird praktisch jeder Antrag der in Österreich tätigen 320 Staatsanwälte gerichtlich entschieden. Insofern fungieren die unabhängigen Gerichte als Kontrollbehörden. Wird ein Verfahren vom Staatsanwalt eingestellt, kann man bei Gericht eine Fortsetzung desselben beantragen.

Zudem werden die Ankläger von ihren Oberinstanzen und vom Justizministerium kontrolliert. Die oberste Weisungsspitze besteht somit aus einer politisch besetzten Stelle (Justizministerin Beatrix Karl, ÖVP). Und nicht, wie vielfach schon aus „optischen“ Gründen gefordert, aus einer politisch abgekoppelten Figur, etwa einem Generalanwalt. Übrigens ist im Rahmen dieser Hierarchie auch die Einstellung des Birnbacher-Verfahrens vom Justizministerium abgesegnet worden. Letztlich ist das auch aus Sicht der Gewaltenteilung äußerst kritisch zu sehen, untersteht doch die zur Justiz gehörende Staatsanwaltschaft einem Verwaltungsorgan, eben dem Justizressort.


Verfahrensdauer: Hier gilt das seit elf Jahren laufende, noch immer nicht rechtskräftige Verfahren um die Libro-Pleite als Klassiker. Dass die „unendliche“ Dauer hier zum Großteil auf die Kappe der Gerichte geht, spielt in der Öffentlichkeit keine Rolle. Bei besonders langwierigen Verfahren würde eine personelle Aufstockung helfen.

Vor allem im Bereich Wien, wo auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Leute sucht, gibt es Engpässe: Viele junge, nicht gerade üppig entlohnte Ankläger sehen sich in hochkomplexen Wirtschaftsstrafsachen einer Übermacht an Anwälten ausgesetzt und klagen zudem über die schleppende Umstellung von herkömmlichen Gerichtsakten auf elektronisch verarbeitete Dokumente. Etliche Junge bewerben sich bald an andere Dienststellen. Oder satteln einfach um und werden Richter.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.07.2012)

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27 Kommentare
 
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Gast: Hemingway
17.07.2012 09:23
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Wo ist die Leistung der Richter u Staatsanwälte - für die extrem hohen Gehälter ?


Gast: betadonna
16.07.2012 11:47
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die öst. justiz ist doch schon mind. genauso korrupt wie die politik..


wobei man hier sicherlich noch ein wenig differenzieren muss - die schlimmsten verhältnisse innerhalb der justiz sind sicherlich in der staatsanwaltschaft kärnten zu konstatieren - da sind doch die "strafverfolgungsbehörden" nichts anderes als straf-verhindernde busenfreunde der fpk-övp-bagage..

aber grundsätzlich gilt für ganz österreich, dass all diese gaunereien in der politik u. deren umfeld nur möglich sind, weil diese polit-verbrecher keine verfolgung durch staatsanwaltschaft u. keine strafe durch die richterschaft fürchten müssen..



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Die Korupption

fängt in diesem Land bei der Justiz an.
Wenn eine Ministerin eine Weisung erteilt dann ist dies ein Eingriff.
Und solange die Gerichtposten nach Parteibuch vergeben werden,ist und bleibt Österreich eine Bananen Rep.

Antworten Gast: yoshi1
16.07.2012 13:48
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Re: Die Korupption

Halbwissen ist gefährlich. So werden zB "nur" die VfGH-Richter nach Proporz bestimmt.

Und die Behauptung, dass die Korruption hier anfängt ist sowieso Unsinn: Erst wenn in anderen Bereichen Verbrechen geschehen hat die Justiz überhaupt die Möglichkeit korrupt zu agieren...

Das liegt einfach an den handelnden Personen.

Jeder Jurist weiß doch, dass gerade im strafrechtlichen Bereich nur "Minderkundige" (Zitat H. Hoyer) sitzen. Da herrscht einfach Inkompetenz bis hin zur totalen Unfähigkeit, abgesehen von entsetzlicher Faul- und Trägheit.

Gast: 1. Parteiloser
16.07.2012 09:45
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Das Versagen der Staatsanwälte ist eines der wesentlichen Probleme Österreichs!

Die Grundlage für den kaputten Rechtsstaat ist in Ö der Gesetzgeber. Es ist ein Gesetzgeber wo schon traditionell die Interessensvertreter (=Lobbyisten!) einen direkten Zugriff auf die Gesetzgebung hatten und diese Zugriff auch schon immer, vor allem in eigener Sache, missbraucht haben. Die Lebensläufe der Parlamentarier machen das auch Heute noch deutlich:

http://www.parlament.gv.at/WWER/NR/

Die Staatsanwälte machen aber das Recht in der Praxis. Da wird dann auch gleich in die gewünschte Richtung ermittelt um das gewünschte Resultat bekommen. Damit bleiben wesentliche Straftäter gleich geschützt, weil ja die Informationen dazu dann auch fehlen müssen. Sollte es doch zu einem erhärteten Verdacht keine Täter kommen, welche nicht erwünscht sind, dann wird gerne "mangels an Beweisen" eingestellt. Wenn das auch nicht mehr möglich ist, dann wird die Anklage so lange verschleppt, dass es eine Verjährung geben muss. Geht das auch nicht mehr, weil der öff. Druck zu groß ist, dann wird die Anklage so schlecht vorbereitet, dass es den gewünschte Freispruch geben muss.

Das Resultat ist dann, dass bei 500.000 bis 600.000 Straftaten jährlich ca. 250.000 Straftaten aufgeklärt werden können. Es gibt aber nur 36.461 Verurteilungen und a bissl Diversionen. Korrupte betreffend, vorwiegend aus dem Dunstkreis der Parteien, da werden gleich keine 1% vor Gericht gebracht!

Der Misthaufen Staatsanwaltschaft ist ein wesentliches Problem Österreichs!

Gast: Fuchsa
16.07.2012 09:03
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Kursmanipulatuion Telekom

Was ist eigentlich mit dem Verfahren gegen die Telekommanager wegen der Kursmanipulation? Da haben doch hochrangige Manger schon öffentlich zugegeben, dass da manipuliert wurde. Warum braucht das alles so lange oder ist die Suppe der Staatsanwaltschaft trotzdem zu dünn?

Gast: Lecter
16.07.2012 08:44
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Bananenrepublik

Seit Jahrzehnten wird nur herumgepfuscht immer neue Gesetzte immer komplizierter auch für den Bürger immer unverständlicher, der Einfluss der Politik auf die allzu willfähige Justiz. Das einzig Unasbhängige ist die gestaltung der Arbeitszeit der Weg in die Bananenrepublik ist schon beschritten.

Besser wäre es,wenn

alle Gerichtsverfahren gegen Politiker aus Kärnten in Wien verhandelt würden

und nicht in Klagenfurt oder Graz,

denn die Wörthersee-Amigos

halten zusammen in Politik und Justiz

bis zu ihrer Götterdämmerung.

Gast: Hemingway
16.07.2012 07:33
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In Österreich geht Täterschutz vor Opferschutz !

Man braucht sich nur mit Bundespolizisten unterhalten, die sich große Mühe machen, Verbrecher ausforschen und verhaften und dann vom eingeschalteten zuständigen Staatsanwalt die Aufforderung erhalten, dass Anzeige auf Freiem Fuß zu erstatten ist.

Die frustrierten Polizeibeamten verfassen dann pfannenfertige Anzeigen, die die Staatsanwälte auf Punkt und Beistrich übernehmen, wobei oft gar keine Anklage erhoben, sondern eingestellt wird, damit sich die überarbeiteten Staatsanwälte weitere Arbeiten ersparen können.

Sollte Anklage erhoben werden, müssen die auf Freiem Fuß angezeigten Straftäter für die Gerichtsverhandlung erst von der Polizei mittels Aufenthaltsermittlungen gesucht, gefunden und gegebenenfalls vorgeführt werden, wobei diese Herrschaften - falls überhaupt verurteilt - mit geringen Strafen rechnen dürfen und das 'Spiel' von vorne beginnen kann - will heissen, diese Herrschaften - meistens mit ausl. Hintergrund - können sich weiterhin in krimineller Weise bei uns ein dauerhaftes 'Einkommen' verschaffen.

Kein Wunder, dass immer mehr Polizeibeamte nur noch 'Dienst nach Vorschrift' verrichten oder sich in das Burn Out System verabschieden.

Gute Nacht Österreich - Wir haben einen Saustall !

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Schlechtachter

Vor allem sollte man auch die Schlechtachter (denn Gutachter kann man die wohl nicht nennen) und das Unwesen, das sie treiben näher durchleuchten. Gerade der Birnbacher-Prozess hat ja gezeigt, dass diese Gutachten oft nach dem Pippi-Langstrumpfprinzip (Ich mache mir die Welt, wiedewiedewie sie mir gefällt) erstellt werden.

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das wurde von der Politik so mit Absicht gemacht damit sie ja gar nicht auf die Idee kommen die Politiker zu verfolgen!


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Tatsaechlich werden Anzeiger psychiatriert und die Taeter kaufen sich mit Hilfe der Justiz frei. Uhd die Journaillie bedankt sich auch noch ueberschwenglich, dass jemand Ihre Arbeit kostenlos macht. Inzwischen haben sich die Schadenssummen im Bereich verdreifacht aufgrund der tollen Werbung fuer die Taeter.

Gast: Rechts- und Linksverdreher
16.07.2012 06:37
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Verteidigung hat die schlaueren Juristen

Bei Wirtschafts- und Korruptionsstrafverfahren ist auf Seite der Verteidigung wesentlich mehr Geld zu verdienen als auf Seite der Anklage.
Damit stehen der Verteidigung auch die schlaueren Juristen zur Verfügung.
Wirtschaftsstraftäter haben "de facto" kaum eine spürbare Sanktionierung zu befürchten.
Eine effektive Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist damit nicht möglich.

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Re: Verteidigung hat die schlaueren Juristen

Liegt vielleicht auch daran, dass im Staatsdienst Kritierien wie Wissen oder Können nur zweitranging sind....

den Bock zum Gaertner gemacht

das Beispiel HAAG Kaernten beweist, dass es aeusserst fragwuerdig ist, Prozesse mit landespolitischen Implikationen am eigenen Landesgericht zu fuehren.
Ein uebergeordnetes unabhaengiges Gericht waere da vorzuziehen.

Die Beseitigung der Untersuchungsrichte

als Herren des Verfahrens war ein Schritt in die falsche Richtung. Alle Argumente die ich damals hörte war daß im anglo-amerikanischen Raum dies so üblich sei! Im Rückblich war das wohl nicht so gescheit wie man dachte.
Am Rechtssystem auf diese grundlegende Weise herumzupfuschen haben sich die größen Justizminister der letzten 30 Jahre nicht erlaubt. Egmont Foregger oder Nikolaus Michalek! Ganz zu schweigen von Christian Broda!
Man ist versucht von Hybris zu sprechen!

Gast: Hmmmmm
15.07.2012 20:56
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Parteibuch und Vetternwirtschaft?

So wie in allen öffentlichen Einrichtungen?
Könnte da das Problem sein?
Nein, sicher nicht - kann nicht sein.

Gast: Rechtsanwalt, Wien
15.07.2012 20:30
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Auch dad Dilemma der Justiz verdanken wir der ÖVP-FPÖ-Schüsselregierung


Das sollte man nicht vergessen, wenn man die Situation kritisiert.

Antworten Gast: TT1
15.07.2012 22:26
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Re: Auch dad Dilemma der Justiz verdanken wir der ÖVP-FPÖ-Schüsselregierung

Schwachsinn. Es gab genügend Zeit für Rotschwarz, personell aufzustocken. Und vor allem: ENDLICH UNABHÄNGIGKEIT der Justiz von der Politik. Nichts ist gemacht worden. Warum!!???

Antworten Antworten Gast: Saiffenstayn
16.07.2012 12:37
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Re: Re: Auch dad Dilemma der Justiz verdanken wir der ÖVP-FPÖ-Schüsselregierung

Und dennoch stimmt´s !

was unter Schüssel-Haider angerichtet wurde läßt sich in 15 Jahren nicht reparieren .....

nicht nur bei der Justiz und den Gesetzen ...

Antworten Gast: Heiner Untenreiner
15.07.2012 22:11
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Oben genannter SC Pilnacek

ist einer der damals Installierten. Entsprechenderweise wird so schnell nichts weitergehen.

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das Justizministerium ist seit vielen Jahren schlecht geführt

zuerst Böhmdorfer: seine Interssen waren gegenteilig- er ist Teil des Bereicherungskomplotts. Er beweist regelmäßig, daß er zur Gegenseite des Rechts gehört.
Dann nur noch überforderte Frauen

Antworten Gast: Hmmmm
15.07.2012 20:57
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Re: das Justizministerium ist seit vielen Jahren schlecht geführt

Und deshalb lassen sich die Blauen jetzt von ihren eigenen Leuten politisch verfolgen?
Die These kommt echt von Genossen...

Antworten Gast: b754
15.07.2012 20:42
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Re: das Justizministerium ist seit vielen Jahren schlecht geführt

volltreffer

 
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