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Grüne: "Ohne Frauenquote droht Wettbewerbsnachteil"

16.07.2012 | 11:55 |   (DiePresse.com)

Die Grünen stellen sich gegen Wirtschaftsminister Mitterlehner. Er stemmt sich gegen verpflichtende Frauen-Förderpläne und Quoten.

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Die Grünen kritisieren die Haltung von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in der Diskussion um eine Frauenquote. Er hatte am Sonntag per Aussendung den Vorschlag von Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) abgelehnt, Firmen zur Aufnahme von Frauen-Förderplänen zu verpflichten. Konkret meinte er: "Die Unternehmen sind mit privatem Geld aufgebaut worden, tragen das volle Risiko und müssen daher weiterhin die Freiheit haben, sich ihr Personal selbst auszusuchen. Markteingriffe durch Quoten und Förderpläne, die noch dazu den bürokratischen Aufwand erhöhen, lehnen wir daher ab."

Damit ignoriere der Minister den Aspekt, dass österreichischen Unternehmen wegen des geringen Frauenanteils ein "enormer Wettbewerbsnachteil" drohe, klinkten sich die Grünen am Montag in die Debatte ein. Spanien und Frankreich hätten nämlich eine 40-Prozent-Quote - etwa für Aufsichtsräte. Es stehe folglich im Raum, dass sich bei öffentlichen Ausschreibungen nur mehr Unternehmen bewerben könnten, die diese Quote erfüllen, meinte die Grüne Frauensprecherin Judith Schwentner am Montag.

Schwentner will als ersten Schritt eine Quote von 40 Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen staatsnaher Unternehmen und in weiterer Folge auch eine Quote für private Unternehmen.

 

(APA)

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142 Kommentare
 
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Ein wirklicher Wettbewerbsnachteil ist, wenn man neben jeden, der die Arbeit macht, noch eine überflüssige Frau hinsetzen und bezahlen muss!


Die Farbe grün ...

... hat auf mich inzwischen den gleichen Effekt, wie Beethovens Musik auf den Hauptdarsteller im Film "Clockwork Orange".

Ich muss sofort kotzen...

wieder ein ein schäuflen nachgelegt in die waagschale: "auswandern oder nicht"

aber das juckt die sozialkommunisten ja nicht, die kreiieren ein je nach marx oder keynes anders betiteltes wohlstands-perpetuum mobile

Gast: Gruftmaus
17.07.2012 14:05
7 0

alles klar

Inländerfrauen dürfen alles, nur EINES nicht- Kinder kriegen.

Gast: FF77
17.07.2012 13:41
4 0

Früher hieß es ohne Zuwanderer

Jetzt heißt es ohne Frauen

Irgendwie haben die sich wohl in der Reihenfolge vertan oder was anderes ist total schief gelaufen.

4 0

Der oder die Beste

soll jeweils den Job bekommen und aus!

Diese Quoten-Gestalten werden uns noch viel Geld und Nerven kosten!

Antworten Gast: G. D.
17.07.2012 13:41
4 0

Re: Der oder die Beste

Nein, nein...
"Zwangsbeglückung aller" ist angesagt.

Eine Frauenquote herbeizwingen

ist wohl der Weisheit letzter Schluss. Aber das will die grüne Frauenpartei nicht einsehen. Private Unternehmen zu etwas zwingen, das evenuell kontraproduktiv wäre, ist fast schon diktatorisch. In den Unternhmen sollen jene zu bestimmen haben, die auch die Leistung bringen, egal ob feminin oder maskulin.

Gast: Martin Zehentner
17.07.2012 09:44
10 0

Spanien und Frankreich

Ich könnte mich ja irren aber haben nicht gerade Spanien und Frankreich momentan enorme wirtschaftliche Probleme? Das liegt sicher nicht an den Frauenquoten aber Wettbewerbsfähigkeit sieht anders aus, wenn gerade Frankreich seit Langem Deutschland hinterher hechelt. Aber auch die Musterländer Skandinaviens zeichnen sich nicht durch mehr Wettbewerbsfähigkeit aus.

Frauenförderprogramme sind gut und zu unterstützen aber dieses ständige "Pflicht, Pflicht, Pflicht" lenkt von vielen Problemen und Fakten ab.

Warum sind denn so wenig Frauen in Aufsichtsräten? Weil sie zwischen 20 und 45 Jahren häufig Kinder bekommen und sich - auch wenn das für Frau HH. und die GrünInnen komisch klingen mag - auch bewusst gerne Zeit für die Kinder nehmen.

Damit fehlt den Frauen im Aufsichtsratsalter von 45+ einiges an Erfahrung im Unternehmen. Quoten von 40% sind daher übertrieben.

Gast: gasti
17.07.2012 09:44
7 0

ohne grüne droht ein wettbewerbsvorteil

und das muß mit allen mitteln verhindert werden

Gast: knuckles
17.07.2012 09:11
0 9

Quotenfrauen

Ich stehe dazu, dass ich Grün wähle. Auch wenn ich denke, dass Glawischnig die Partei zu Grunde richtet, aber andere Partein sind leider auch nicht wählbar und somit hoffe ich auf ein Schwarz-Grünes Wunder!

Zu Quotenfrauen. Es stimmt, dass es nichts demütigers für qualifizierte Frauen nichts schlimmers gibt, wie als Quotenfrau tituliert zu werden. Aber die Hoffnung besteht, dass durch eine Quotenregelung in Zukunft vielleicht nicht mehr "Diskriminiert" wird. Obwohl natürlich über die ökonomischen Fragen wieder nicht gesprochen wird. Wer zahlt eventuelle Mehrkosten, was ist mit Firmen die schon eine "ideale" Frauenquote haben, was ist mit männerdominierten Branchen?

Aber ja, man ist ja einiges von unseren Politikern gewöhnt, also wird auch in Zukunft nicht über die "kleinen" Details gesprochen...

Antworten Gast: Reihenfolgw
17.07.2012 19:02
2 0

Re: Quotenfrauen

"Ich stehe dazu, dass ich Grün wähle."

Das sollten sie zuerst verändern!

Re: Quotenfrauen

wer wird denn diskriminiert? und wo?

Gast: sid
17.07.2012 08:45
9 0

Erinnert mich an den Hymnenwahnsinn...

Auch da spielten sich die Grünen auf, obwohls NIEMANDEN interessiert hat. Kein Männlein und kein Weiblein. Ein Schritt zurück für die Frauenbewegung, wöfür die Frau in Österreich nichts konnte. Laut Umfragen waren zu dem Thema die Frauen nicht weniger genervt als die Männer. Auch das, ist rein den Grünen zuzuschreiben.

Jetzt: Quotenregelung für Frauen? Muss ich Minderqualifizierte einstellen, um auf meine Quote zu kommen? Was würden Krankenhäuser dazu sagen? "Wir brauchen mehr Männer in der Pflege und mehr Frauen mit Skalpell in der Hand!"

Sollen wir so aus der Wirtschaftskrise?

Wie wärs mit Quoten bei Piloten von Passagierflugzeugen? Oder Quoten bei Proffesoren in Universitätskliniken?

Hört sich da der Quoten Spaß auf- wenn fahrlässig wird?

Wahlkampf

Hat der Wahlkampf der linksgrünen Journalisten für die Grünen bereits begonnen?

Gast: Master of the Universe
17.07.2012 08:33
8 1

Frauen an der Spitze sind ein gigantischer Wettbewerbsvorteil.

Das erklärt auch die absolute Mehrheit der Grünen im Parlament. Hoppla! Glawischnigg & Co sind ja nur ein 10,4 % Kleinpartei. Dann ist vielleicht die Frauenquote doch kein Erfolgsgarant?

8 0

Re: Frauen an der Spitze sind ein gigantischer Wettbewerbsvorteil.

Klowischnig und ihre Spießgesellinnen sind ja auch keine Frauen, wenn man's genau nimmt. Das sind hysterisch gackernde Hühner.

Privat

Dass gleiche Arbeit mit qualitativ gleichem Ergebnis auch mit gleichem Lohn bezahlt wird, egal wer sie macht, sollte selbstverständlich sein. Ist es aber leider nicht! Dass für die selben Aufgaben auch die selben Rechte und Pflichten bestehen sollten, ist auch selbstredend.
Und dass man als Wirtschaftstreibender nach Abzug aller Steuern und Gebühren mit seinem erwirtschaftetetn Mitteln tun kann was man für richtig erachtet, auch das sollte selbstverständlich sein.
Also kann ich für mein Geld auch einstellen wen ich für geeignet halte um die Unternehmensziel zu erreichen. Punkt!

Will denn ernsthaft jemand in der Privatwirtschaft die Qoutenfrau sein, die den Job hatnur weil sie eine Frau ist?

Warum will keiner die Quote im vierschichtigen Stahlwerk, auf der Baustelle beim Asphaltieren, bei Dachdeckern im Sommer und mein Hilfsarbeitern in Beizereien?

Klar! So etwas kann sich Frau Politiker, die von der ÖH über die Caritas in die geförderte Parteihängematte taumelt gar nicht vorstellen!

Antworten Gast: sid
17.07.2012 08:34
4 0

"Dass gleiche Arbeit mit qualitativ gleichem Ergebnis auch mit gleichem Lohn bezahlt wird, egal wer sie macht, sollte selbstverständlich sein. Ist es aber leider nicht!"

Haben sie da ein konkretes Beispiel? Die Gehaltsunterschiede zw. Mann und Frau sind leistungsabhängig. Würde ein Arbeitgeber seiner Angstellten für die gleiche Leistung in der gleichen Zeit grundlos weniger bezahlen als dem männl. Angestellten, wär er mit seiner Firma schneller in der Zeitung, als ihm lieb ist.

Aber ich bin für Beispiele offen.

Eine Quotenregelung an sich, ist meiner Meinung nach, Schwachsinn höchsten Grades. Niemals würde ich als Arbeitgeber einen Minderqualifizierten bevorzugen, ob es sich nun um einen Bekannten handelt, einen Behinderten oder eine Frau.

Es gibt männerdominierte Berufssparten, eben weil sich dafür Männer besser eignen. Genauso wie es frauendominierte Sparten aus dem Grund gibt. Ich versteh die Aufregung der Grünen nicht. Will man der Frau einen Vorteil verschaffen?

Warum es allerdings so wenige Frauen in Führungspositionen schaffen, ist mir ein Rätsel.
Hab doch gerade in der Krone gelesen, sie wären intelligender?! Wär auch hier eine Quotenregelung sinnvoll?

Gast: Klar! Die Grünen! Wer sonst?
17.07.2012 07:57
9 0

BITTE!!!

Ich möche einmal einen Grünwähler erleben, der zu seiner Stimmabgabe steht!!!

Was treibt jemand, die Grünen zu wählen?! Selbsthaß?

"Ohne Frauenquote droht Wettbewerbsnachteil"

:-)

Liab, wie jetzt die Grünen in den Massenmedien gepusht werden !!

Kein Tag ohne Meldung über die Grünen.

Übrigens : es gibt nichts schmachvolleres für eine qualifizierte Frau als "Quotenfrau" zu sein !!

Gast: Zyni
17.07.2012 06:35
8 0

Bewerberinnen gibt es ja schon

Janine Wulz und ihre Cafe Partie suchen sowieso bald eine neue Herausforderung.

Judith Schwentner

slawinistik studiert, danach lektorin in der ukraine, redaktionelle mitarbeiteren einer caritaszeitung später sogar chefredakeurin selbiges sozialblattes, leitung eines interkluturellen cafes (auch caritas) und politisches frauenblabla.

und von so einem menschen, aufgewachsen und "erfolgreich" berufstätig in einem goldenen käfig ohne jegliche wirtschaftliche verpflichtung, soll man sich den wettbewerb erklären lassen.

den wettbewerb... von einem CARITAS Mitarbeiter......

liebe grüne

bitte lehrt die österreichischen unternehmer wie sie im internationalen wettbewerb bestehen können. zahlreiche kmus die den gesamten staat am leben erhalten sind dringend auf hilfe der allwissenden experten (deren qualifikation durchaus auch ein dr.roland lehrgang oder ein studium in angewandter theologie darstellen kann) angewiesen.
und da eure bürger nicht nur dumm sondern auch ungelehrig sind ist es die aufgabe wahrer volksvertreter ihre meinungen zwangsweise per gesetz durchzusetzen.

Gast: Lingus
16.07.2012 22:39
10 0

Wettbewerbsnachteil? so so ....

Unternehmen die Tag täglich im Wettbewerb stehen müssen sich also von den Grüninnen erklären lassen wie man's richtig angeht.
Lächerlicher geht's ja kaum noch.

"Spanien und Frankreich" sind ja auch die Paradebeispiele in Sachen Wirtschaft.

Wortspenden aus dem Grünlager sind ein Fall für die Rundablage - das bestätigt sich immer wieder.

 
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