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Bundespräsident? Erwin Pröll hakt das Thema ab

16.07.2012 | 17:43 |   (DiePresse.com)

Niederösterreichs Landeshauptmann will das bis auf Weiteres auch bleiben: "Jeder weiß, dass ich keine halben Sachen mache."

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ST. PÖLTEN/APA/RED. Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hat keine Ambitionen mehr auf das Bundespräsidentenamt. Das Thema sei „abgehakt, egal, ob es Tageszeitungen wieder aufnehmen oder nicht“, sagte Pröll den „Niederösterreichischen Nachrichten“ („NÖN“).

Die Begründung? „Jeder weiß, dass ich für die Landtagswahl wieder kandidiere. Jeder weiß auch, dass ich keine halben Sachen mache“, erklärte der Landeshauptmann. Niederösterreich wählt im Frühjahr 2013, voraussichtlich im März, einen neuen Landtag.

Vor der Bundespräsidentenwahl 2010 soll Pröll ernsthaftes Interesse an einer Kandidatur gegen Heinz Fischer bekundet haben. Doch wesentliche Teile der Volkspartei legten sich quer.

In der Kompetenzfrage in der Bildungspolitik hielt Pröll an seiner Linie fest, dass der Bund die Regeln vorgeben und die Länder für die Umsetzung sorgen sollen.  Man habe in Niederösterreich auch ein genaues Auge darauf, welche Investitionen für die Gymnasien getätigt werden und welche nicht. Ministerin Claudia Schmied (SPÖ) würde jedenfalls nicht gut daran tun, tatsächlich ihren Willen umzusetzen und die Investitionen in den Gymnasien einzufrieren.

"Sehr lange Aussprache" mit Faymann

Dem ÖVP-Chef Vizekanzler Michael Spindelegger sicherte Pröll in der Wochenzeitung seine bestmögliche Unterstützung zu: "Er ist jemand, der absolutes Vertrauen verdient, der auch eine hohe Glaubwürdigkeit ausstrahlt." Das sei gerade in krisenhaften Zeiten etwas Wichtiges. Sein Verhältnis zu SP-Bundeskanzler Werner Faymann bezeichnet Pröll mittlerweile als durchaus "praktikabel" und "professionell". Es habe eine sehr "lange Aussprache" stattgefunden.

Im Zusammenhang mit Enthüllungen im Zuge des Korruptions-U-Ausschusses meinte Pröll, dass einige wenige Persönlichkeiten nicht nur den Ruf der Politik allgemein in ein schiefes Licht gebracht hätten, sondern auch jenen der ÖVP. Er sei sehr froh darüber, dass Spindelegger sich mit den aufgestellten Ethiknormen klar deklariert habe. "Jemand, der nicht zwischen Dein und Mein unterscheiden kann" und mehr nehme als ihm zustehe, habe in der Politik nichts verloren. Wer in der Volkspartei einen solchen Fehlgriff tue, habe in der Gesinnungsgemeinschaft nichts mehr verloren. Die Untersuchungsausschüsse hätten bis jetzt viel Aufregung und wenig Aufklärung gebracht - es wäre höchste Zeit, dass die Gerichte auch einmal ihr Wort sprechen.

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40 Kommentare
 
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Gast: Plach2
17.07.2012 13:15
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Wer fragt Pröll immer wieder?

Seine Parteifreunde sicher nicht. Die haben ihn schon voriges Mal nicht gewollt.

Mit seinen neuerlichen NEIN bringt sich Pröll immer wieder neu ins Spiel. ("Ich wäre auch noch da wenn man mich nur eindringlich bitten würde")

Dieser "Bauernschmäh" ist vielleicht in NÖ erfolgreich ....

Rein optisch...

...wäre Pröll als Bundespräsident schon eine Katastrophe;)

Antworten Gast: Cybergucker
17.07.2012 13:43
0 0

Re: Rein optisch...

Da kann man sich vorstellen, was für eine Zumutung erst der CapeOfGreenHope wäre. Grusel, grusel...


Gast: harakiri
17.07.2012 08:04
1 0

darauf einen kräftigen

Schluck reschen Radlbrunner.

Gast: naservaas
17.07.2012 07:14
1 0

bankrott

hat Niederösterreich in seiner Ära nicht enorme Schulden angehäuft ??
So ein PR - Artikel ist der Presse unwürdig !

Antworten Gast: Kopfschüttlerin
17.07.2012 13:46
0 0

Re: bankrott

Österreich hat enorme Schulden angehäuft!

Interessant in diesem Zusammenhang:
Österreichs Schulden 1970: 15% des BIP
Österreichs Schulden 2011: 72% des BIP
In diesem Zeitraum:
5 x SPÖ-Alleinregierung
2 x SPÖ/FPÖ-Regierung
6 x SPÖ/ÖVP-Regierung
2 x ÖVP/FPÖ-Regierung
Somit stehen die Hauptbeteiligten fest.

Gast: gasti
16.07.2012 23:12
1 0

ep bleibt lh

das prölletariat klatscht beifall

Antworten Gast: Wer unordentlich denkt, schreibt auch so
17.07.2012 13:49
0 0

Re: ep bleibt lh

Haben Sie keine Großstelltaste? Oder sind Sie nur zu faul diese zu benützen? Abgesehen davon sollte Sie einen Rechtschreibkurs besuchen, bevor Sie wieder Kommentare zu schreiben versuchen. Sonst machen Sie sich weitherin lächerlich. Und das bringt doch nichts, oder?

Pröll hat keine Ambitionen auf das Amt des Bundespräsidenten?

Ein netter Versuch, sympathisch zu wirken. Meine Sympathie hat er aber erst, wenn er ganz verschwindet. Aber Niederösterreich ist noch nicht ganz kaputt. Erst wenn er dem Land den Gnadenschuss verpasst hat, wird er sich mit Pomp und Glorie abseilen.

Antworten Gast: Wählerstimmenauswertung
17.07.2012 13:53
0 0

Re: Pröll hat keine Ambitionen auf das Amt des Bundespräsidenten?

Die breite Wählerzustimmung beweist, dass Pröll richtig liegt und Sie total daneben :-))

0 2

Re: Pröll hat keine Ambitionen auf das Amt des Bundespräsidenten?

sie schreiben zu jedem Thema den selben Müll!! nur meckern!!! ist es möglich, dass sie ihr eigenes leben kaum bewaeltigen u deshalb die Schuldigen in der Politik suchen???!?

Antworten Antworten Gast: browie
17.07.2012 08:42
0 0

Re: Re: Pröll hat keine Ambitionen auf das Amt des Bundespräsidenten?

Pröll darf man wohl nicht kritisieren? jeder halbwegs politisch gebildete, weiss doch, dass pröll (wie sonmanch anderer LH)ein maßgeblicher Totengräber unserer Repoblik ist.

Gast: Ex-Wähler
16.07.2012 22:37
3 1

Machtrausch

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Ich ersuche sie in Ihre Überlegungen einzubeziehen, dass sie bei einer neuerlichen Kandidatur mit meiner Stimme nicht mehr rechnen können. Grund: Wir können uns solche Landeskaiser wie Sie nicht mehr leisten. aufgeblähte Landesverwaltungen, mangelnder Sparwillen, mehrfach verhinderte Verwaltungsreform und damit echte Einsparung in der Verwaltung. Packelei mit dem Michael Häupl - kommt uns auch teuer zu stehen - siehe Skylink. Wie gesagt, wenn sie noch einmal antreten - meine Stimme bekommen Sie nicht mehr

Gast: b754
16.07.2012 22:04
1 1

der berlusconi niederösterreichs wird nicht so schnell aufgeben


Antworten Gast: G. D.
17.07.2012 13:52
0 0

Re: der berlusconi niederösterreichs wird nicht so schnell aufgeben

So wie der b754 auch, der immer wieder einen nicht mal vorhandenen IQ mittels seiner Kommentare unbedingt an die Öffentlichkeit bringen will.

Gast: Walter34
16.07.2012 20:52
5 0

Typisch ÖVP NÖ

Aus der Parteizentrale wird LH Pröll wiederum in ÖVP nahen Medien als Bundespräsident vorgeschlagen.

LH Pröll demetiert und ist wiederum in den Medien. Alle die bisher den "Bundespräsidenten Pröll" vergessen hatten, werden wieder an ihn erinnert.

Mag er sich noch so oft präsentieren, (direkt oder indirekt) seine eigenen Parteifreude wollen ihn weiterhin nicht haben!

trau mi net

Dem Fuchs waren die Trauben auch zu sauer

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"Jeder weiß, dass ich keine halben Sachen mache."

Ja, das IST eine gefährliche Drohung.

Antworten Gast: Plach2
16.07.2012 20:47
1 1

Re: "Jeder weiß, dass ich keine halben Sachen mache."

Lt. OECD hat:
• Österreich mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.
Der heimische Schuldenberg stieg 2010 und 2011 wieder kräftig an. Österreich ist Ausgabenweltmeister

•die Republik Österreich eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)
•Österreich eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert.

Gast: b754
16.07.2012 20:37
4 1

keine halben sachen

der kassiert immer voll ab

Gut für Österreich, schlecht für Niederösterreich...


Gast: UKW
16.07.2012 19:53
3 1

"Jeder weiß, dass ich keine halben Sachen mache"

HaHa, ein Blick auf die Halbglatze genügt, um das zu widerlegen.

Antworten Gast: MK2013
17.07.2012 13:56
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Re: "Jeder weiß, dass ich keine halben Sachen mache"

Ja, Herr Pröll ist außerhalb des Kopfes fast blank. Sie sind es halt innerhalb des Kopfes. Aber müssen Sie das unbedingt stets mit Ihren Kommentaren beweisen? Ach so, ja - logisch, darum....

Gast: Humpelstilzchen
16.07.2012 19:44
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E. Pröll, Häupl, Neugebauer, ...

Wie wäre es mit der wohlverdienten ( hust, hust ) Pension? Da können sie viel weniger Schaden machen.

Der Herr mit der Clownperücke...

...und den stalinistischen Attitüden soll in St.Pröllten bleiben!

 
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