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Pensionsalter für Frauen soll früher angehoben werden

20.07.2012 | 13:12 |   (DiePresse.com)

Einem Medienbericht zufolge planen SPÖ und ÖVP, eine früher als bisher geplante Anpassung an das Pensionsalter für Männer in den nächsten Koalitionsvertrag zu schreiben.

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Das Frauenpensionsalter könnte früher an jenes der Männer angeglichen werden als bisher geplant. Das soll laut "Oberösterreichischen Nachrichten" (Freitagausgabe) zumindest im nächsten Koalitionsvertrag stehen.

Regierungsmitglieder der SPÖ wie auch der ÖVP gingen in Hintergrundgesprächen davon aus, dass die vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters im nächsten Koalitionsvertrag stehen wird, schreibt die Zeitung ohne konkrete Quellenangabe. Die Angleichung soll demnach bereits 2018 starten. Grund für die geplante Änderung sei ein finanzieller.

Hundstorfer: "Zur Stunde kein Thema"

Die 1992 fixierte geltende Regelung sieht eine Angleichung ab 2024 vor, die 2033 abgeschlossen sein soll. SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer ließ am Freitag über eine Sprecherin ausrichten, dass eine frühere Anpassung "zur Stunde kein Thema" sei. Ob es bei einem möglichen nächsten Koalitionsabkommen Thema sein werde, werde man sehen. Vergangenen November hatte sich der Sozialminister für eine "offene Diskussion" über das Frauenpensionsalter ausgesprochen.

Eine klare Absage an ein früheres Angleichen kommt aus dem Büro von Hundstorfers Parteikollegin, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek: "Unsere Position ist unverändert", man solle beim jetzigen Plan bleiben, meinte eine Sprecherin der Ministerin auf Anfrage der APA. Es gebe bisher keine gemeinsame Regierungsposition. Das Antrittsalter früher anzugleichen "geht völlig an der Lebensrealität älterer Frauen am Arbeitsmarkt vorbei".

Die ÖVP-Teilorganisationen hatten sich bereits im Jänner dafür ausgesprochen, das Frauen-Pensionsalter schon ab 2014 schrittweise anzuheben, bis 2024 soll es auf das Männer-Alter von 65 Jahren angeglichen sein. Dementsprechend betonte Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, angesichts des Zeitungsberichts auch, dass man nicht auf 2018 warten müsse.

Man könne und solle mit kleinen Schritten schon 2014 beginnen, wenn auch mit Begleitmaßnahmen: Aubauer wünschte sich in einer Aussendung eine bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten auf die Pension, noch stärkere Unterstützung für alle, die über 50 ihre Jobs verlieren und höhere Zuschüsse (Boni) für Menschen, die freiwillig nach dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter arbeiten.

(APA)

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56 Kommentare
 
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Gast: Themen
21.07.2012 22:00
0 0

Es ist immer dasselbe

Immer wieder kommen dieselben Themen aufs Tapet. Es gibt genug andere wie z.B. die Gehälter der Politiker, die langen Ferien der Nationratsabgeordneten, den tollen Pensionsanspruch nach relativ kurzer Zeit, die Mehrfachbezüge usw. Da könntet Ihr Euch aufregen !

Antworten Gast: Hinten
22.07.2012 07:04
0 0

Re: Es ist immer dasselbe

Die Hinterbänklerin Aubauer wurde von der ÖVP nach vorne geschickt, um die Diskussion wieder einmal anzuheizen und von den eigenen ÖVP-Problemen abzulenken.

Bevorzugung ...

der Frauen bzgl. früheren Pensionsantrittes kostet dem Staat u.d.Steuerzahler mehre Mrd. jährlich.(Anrechung d. Kindererziehung ist jedoch ok ! gut so)

Zeit wird's

Der frühere Pensionsantritt war einst als Ausgleich für die Kindererziehung und die Leistung beim Wiederaufbau gedacht. Das ist aber überholt und es ist auch nicht einzusehen, daß eine Bevölkerungsgruppe, die bis 1968 geboren ist, weiterhin privilegiert bleiben soll. Darüber hinaus belastet die weitaus höhere Lebenserwartung bei früheren Antrittsalter das Budget zusätzlich. Letztlich bedingen auch gleiche Rechte gleiche Pflichten!

Gast: Alles Blödsinn
21.07.2012 11:38
0 0

Dumm

Kann mir jemand sagen, wo die Firmen sind, die Frauen über 50 noch gerne beschäftigen ? Die suchen sich doch meistens junge, die nicht so viel kosten.

Antworten Gast: Be-obachter
21.07.2012 13:40
1 0

Re: Dumm

Die Sache mit dem Kostenfaktor betrifft Männer gleichermassen.
Auch ich musste beim Wiedereinstieg nach vorangegangener Arbeitslosigkeit Federn lassen...

Antworten Antworten Gast: Logisch
21.07.2012 14:02
0 0

Re: Re: Dumm

Es betrifft beide, Frauen wie Männer. Darum ist das von der Aubauer nur ein blödes Gequatsche !! Sie schaut ohnehin aus, als ob sie nicht bis 3 zählen kann. Hauptsache, dass sie bei der ÖVP noch ein schönes Posterl bekommen hat.

Gast: Aubauerin
21.07.2012 11:37
0 0

Klappe halten

Darauf habe ich gerade noch gewartet, dass die Aubauerin als gut abgesicherte NR-Abgeordnete (natürlich wieder einmal ÖVP) beim Pensionsalter gross mitredet.

Gast: Aubauerin
21.07.2012 11:36
0 0

Klappe halten

Darauf habe ich gerade noch gewartet, dass die Aubauerin als gut abgesicherte NR-Abgeordnete (natürlich wieder einmal ÖVP) beim Pensionsalter gross mitredet.

Gast: Be-obachter
21.07.2012 11:30
0 0

Kinderbetreuungszeiten voll pensionsversichern,

ansonsten gleiches Pensionsalter für Männer und Frauen!
Ferner:
die Pensionszahlungen von Frauen und Männern auf getrennte Konten überweisen und auch von da wieder auszahlen.
So wird man dem unterschiedliche Lebensalter der Geschlechter ebenfalls gerecht, weil Frauen wie Männer dann alliquot das als Pension erhalten, was sie eingezahlt haben.

Männer suchen sich den Job oft unter dem Aspekt der späteren Penson aus und leisten sich nicht den Luxus, den "Traumjob" unabhängig vom damit verbundenen Einkommen zu ergattern.
Diese Ausrichtung auf die später zu erwartende Pension muss auch von Frauen wahrgenommen werden.

Gast: gerechtigket siegt
21.07.2012 11:16
1 0

hilfe

was ist das hier für eine Diskusion!!
Kann es nicht egal sein, ob jemand männlich oder weiblich ist?? ist es nicht der Mensch der zählt?? Wenn wer arbeitet und was leistet, soll er in Pension gehen, und zwar mit 65 egal ob Mann oder Frau, egal ob verheiratet oder ledig ob mit oder ohne Kind!
Wenn wer eine Ausbildung hat soll er entsprechend dafür bezahlt werden, egal was er/sie zwischen den Beinen hat, es zählt das können, de Wille zur Leistung und das Ziel.Hier in Österreich zählen nur faule Ausreden, von allen, und das ist für unsere Wirtschaft, und unsere Zukunft nicht sehr hilfreich, vor allem wenn wir diese Einstellung an unsere Kinder weiter geben.

ich glaub's net ...

Sollte die Herrschaft der Frauen wirklich schon so angeknackst sein?

nicht das frauenpensionsalter hinaufsetzen,

sondern das männermindestpensionsalter auf das der frauen herabsetzen.

Gast: Leibwächter
21.07.2012 08:43
0 0

lol

Die "Einzelfälle" sind das System.

Gast: Hastalavista
20.07.2012 19:05
4 1

Ungerechtigkeit

für ESM, ESFS sind hunderte Milliarden vorhanden, da spielt Geld keine Rolle. Die Beamten gehen früher in Pension (siehe Meldung vor wenigen Tagen, Wr. Beamte gehen früher und zwar bereits mit 53 Jahren!) in Pension, aber bei denen, die keine starke Lobby haben und die nicht zu den eigenen Pfründen zählen will man sparen. Frauen sind mehrfach im Nachteil: weniger Gehalt, Kinder und so weiter.

In der österr. Bundes-Verfassung ist festgehalten, dass die Angleichung des Pensionsalters der Frauen an das Pensionsantritts-Alter der Männer erst dann erfolgen wird, wenn die Frauen eine Gleichstellung erreicht haben (Gehalt, und dergleichen). Da man davon ausgegangen ist, dass dies bis 2033 gegeben ist, hat man eine stufenweise Anhebung ab 2024 festgelegt. Wie die Gehaltstudien zeigen, kann von einer Angleichung der Gehälter zwischen Männern und Frauen keine Rede sein. Ganz im Gegenteil.

Es kann nicht so weitergehen, dass sich in Österreich kein Politiker mehr um die Verfassung schert und immer bei denen spart, die sowieso schon benachteiligt sind. Noch dazu wo die Politiker schon fast täglich freizügig Milliarden unserer Steuergelder mittels ESM ins Ausland schaufeln und immer neue Zusagen für weitere "Rettungschirme" machen. Politiker, rettet endlich die Österreicher!

Antworten Gast: gast111
20.07.2012 23:06
1 0

Re: Ungerechtigkeit

was schreiben sie denn da wieder?

österreich haftet mit 2 bis 3 mrd euro derzeit ganz europa haftet mit 100ten mrd €

das frühere frauenpensionsalter kostet den staat österreich mehr als 100mrd €

frauen bekommen nämlich um ca. 90.000€ mehr an pension ausbezahlt als männer, das macht bei über 1 milllion weiblichen pensionistinnen über 100mrd €

Antworten Gast: wolfi48
20.07.2012 21:31
0 0

Re: Ungerechtigkeit

Sie haben Recht, Frauen leisten noch immer mehr für Kinder, Familie, Haushalt etc.
Warum und weshalb man dies aber mit einem früheren Pensionsantrittsalter (bei eindeutig höherer Lebenserwartung) ausgleichen muss (fast nur mehr in Österreich) ist logisch kaum begründbar.

Beispiel (ein mögliches, kann sich in Relation verschieben!):
Frau (ledig oder kinderlos) arbeitet (oder erwirbt entsprechende Versicherungszeiten) vom 15. Lbj. 40 Jahre - Pensionantritt mit 55.
Mann (ledig, kinderlos) arbeitet ebenfalls ab 15. Lbj. muss aber 45 Jahre "erwerben" und kann erst frühestens mit 60. in Pension gehen.

Wie würden sie das begründen? (mit zweifelhaften 40 % wenige Gehalt? wohl kaum). Im Übrigen habe ich diese Beispielein meinem Berufsleben "nicht nur einmal" selbst erlebt und auch die Nachteile meiner 3 Söhne ggü den Mädchen (durch Präsenz-Zivildienst im Beruf und Studium und späteren Erwerbseinkommen).

Gast: sozialistenfürbanker
20.07.2012 18:44
2 0

die SPÖ mit faymann/hundstorfer vom SPÖ/ÖGB nehmen den asvg arbeitnehmern u.asvg pensionen mrd. weg. und diese für die österreicher notwendigen gelder werden dann von der SPÖ im euro/EU bankensumpf auf nimmerwiedersehen versenkt.


Gast: Scheingefechte
20.07.2012 18:28
2 0

ab 2.6.1968 geborenen Frauen sind voll gleichgestellt


alle arbeitenden Frauen bis 44 sind bereits vollkommen gleichgestellt, dh. dürfen bei nachweislich geringeren Einkommen gleich lange arbeiten ...

https://www.sozialversicherung.at/portal27/portal/pvaportal/channel_content/cmsWindow?action=2&p_menuid=5316&p_tabid=4


Antworten Gast: herman23
20.07.2012 23:02
2 0

Re: ab 2.6.1968 geborenen Frauen sind voll gleichgestellt

was ist beim einkommen nachgewiesen? gar nichts

dass eine halbtags arbeitende sekretärin weniger verdient als ein vollzeitbeschäftigter ingenieur - das sollte aber klar sein

frauen verdienen kaum weniger, wenn man die selben berufe miteinander vergleicht und nicht äpfel mit zwetschken vergleicht

kein menshc kann sagen, wie hoch die gehaltsschere ist,w eil keiner alle daten zur vefügung hat

sie berufen sich auf studien, welche von feministinnen für feministinnen erstellt werden

Antworten Antworten Gast: Schon wieder so ein Blödsinn
21.07.2012 20:41
0 0

Re: Re: ab 2.6.1968 geborenen Frauen sind voll gleichgestellt

Ganz sicher verdienen in der Privatwirtschaft Frauen weniger als ein Mann, auch bei gleichen Berufen, derselben Ausbildung und demselben Alter. Eine halbtägig arbeitende Sekretärin und ein vollzeitbeschäftigter Ingenieur ist ein ganz saublöder Vergleich !! Ich weiss schon, wovon ich rede !!!

Gast: Vorschlaghammer
20.07.2012 16:01
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Pensionsalter für Frauen soll früher angehoben werden.....

....um die Bankenbervrecher weiterhin mit Milliarden zu unterstützen, könnte man das Pensionsalter für Männer und Frauen und Sonstige auf 100 anheben und wer es erlebt, geht in den Häfen.....das traut sich dann sicher keiner erleben, naja die Harten vielleicht!

Antworten Gast: franz33
20.07.2012 17:14
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Re: Pensionsalter für Frauen soll früher angehoben werden.....

nein, es geht um gleichberechtigung und gleichbehandlung

unabhängig von den banken wäre das schon lange angebracht

Antworten Antworten Gast: Hastalavista
20.07.2012 19:25
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Re: Re: Pensionsalter für Frauen soll früher angehoben werden.....

Männer gehen im Durchschnitt mit 59 Jahren in Pension, obwohl das gesetzliche Antrittsalter 65 Jahre ist. Da klafft eine gewaltige Lücke.

Bei Frauen ist das nicht so. Frauen gehen im Durchschnitt mit 57 Jahren in Pension. Obwohl Frauen lt.Pensionsantrittsalter (60 Jahre) um fünf Jahre weniger lang arbeiten müssten als Männer (65 Jahre), gehen Frauen im Durchschnitt also nur um zwei Jahre früher in Pension als Männer!

Männer hingegen gehen im Schnitt um 6 Jahre früher in Pension als lt. Pensionsantrittsalter

Antworten Antworten Antworten Gast: herman 23
20.07.2012 22:59
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Re: Re: Re: Pensionsalter für Frauen soll früher angehoben werden.....

in welchen bereichen arbeiten männer? und in welchen frauen?

schon mal überlegt

männer schaffen und erhalten unseren lebensstandard, indem sie die rohstoffe fördern und produzieren, indem sie die infrastrukturen (straßen, tunnel, brücjken, häuser, kanalisation, eisenbahntrassen, stromleitungen) schaffen, die unser leben erst ermöglichen bzw erleichtern

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Käse
21.07.2012 21:08
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Re: Re: Re: Re: Pensionsalter für Frauen soll früher angehoben werden.....

Du bist immer noch einer, der auf den Bäumen hockt, Neandertaler !

 
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