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Männerpartei will bei Nationalratswahl antreten

20.07.2012 | 13:39 |   (DiePresse.com)

Die Männerpartei ist empört über die Forderung von Nationalratspräsidentin Prammer, dass 50 Prozent der Kandidaten bei Wahlen Frauen sein sollten.

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Die Männerpartei will bei der Nationalratswahl 2013 kandidieren. Das erklärte Obmann Oliver Peter Hoffmann in einer Aussendung. "Letzter Anstoß" für das Antreten sei die Aussage von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die kürzlich forderte, bei Wahlen sollten 50 Prozent der Kandidaten Frauen sein.

Bei Prammers Forderung handle es sich um "offenem Sexismus", sagte der Vorarlberger Landesparteivorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Hannes Hausbichler in einem Interview mit ORF Radio Vorarlberg am Freitag. "Ich denke, wir sind es den Österreichern schuldig, die Gerechtigkeit lieben", begründete er das geplante Antreten.

Die Männerpartei tritt für eine Änderung des Familienrechts ein. Auf die Frage nach einem Parteiprogramm außerhalb dieses Punkts erklärte Hausbichler, man werde das gesamte Spektrum programmatisch überprüfen. Ziele seien etwa soziale Gerechtigkeit und den Menschen ein eigenverantwortliches Wirtschaften zu ermöglichen. Man wolle auch Frauen ansprechen. "Wir sind ja keine Männerrechtler - wir sind Menschenrechtler", betonte Hausbichler. In Vorarlberg betrage der Anteil an weiblichen Mitgliedern der Männerpartei 30 bis 40 Prozent. Diesen sei Gerechtigkeit ein Anliegen, und sie fühlten sich von Feministinnen ebenfalls nicht vertreten.

 

(APA/Red.)

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52 Kommentare
 
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Gast: Wir hier
25.07.2012 08:58
0 0

bitte zu Hause bleiben

Piraten lassen grüßen....
Bevor man solchen unnützen Parteien die Stimme gibt, sollte man echt lieber zu Hause bleiben und sich den Nicht-Wählern anschließen.

Gast: Kuya
22.07.2012 21:15
2 0

Brüssel fehlt eine erstzunehmende Interessengemeinschaft

. . . die christliche Familie, das Fundament Europas Kultur und Gesellschaft müsste oberstes Gebot in Wirtschaft und Arbeitswelt sein.
Altruisten, Wissenschaftler sollten entsprechende NGOs in den Ländern der Wirtschaftsgemeinschaft schaffen, um den Volkswillen zu dokumentieren, eine politische Verantwortung fordern und Initiativen setzen.

Eine Interessengemeinschaft für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Frieden.

Ich habe mir bis jetzt vorgenommen

2013 nichts zu wählen. Aber die Männerpartei, das wäre einmal was anderes. Und wenns wieder einmal nur eine Proteststimme (bzw. Gaudistimme) von mir gegen ÖVP/SPÖ/Grün ist.

Eine 50 % Frauenquote ist eindeutig zu wenig, Frau Prammer !

Schließlich muß doch auch der IQ gewichtet werden, um die totale Gleichberechtigung herzustellen !!

Gast: hijk
21.07.2012 11:38
4 1

Gute Idee

Ich habe vor langer Zeit einmal Haider gewählt. Im nachhinein fühle ich mich betrogen. Daher habe ich jahrelang nicht mehr gewählt. Aber eine Männerpartei finde ich super. Auch wenn ich nicht rechen, dass die in das Parlament kommt, beabsichtige ich derzeit diese zu wählen.

Gast: hijk
21.07.2012 11:36
1 2

Gute Idee

Ich habe vor langer Zeit einmal Haider gewählt. Im nachhinein fühle ich mich betrogen. Daher habe ich jahrelang nicht mehr gewählt. Aber eine Männerpartei finde ich super. Auch wenn ich nicht rechen, dass die in das Parlament kommt, beabsichtige ich derzeit diese zu wählen.

Gast: UKW
21.07.2012 01:16
1 3

Bitte nicht schon wieder ein Etikettenschwindel

Welche SPÖ-Organisation steckt diesmal wieder dahinter? Nach Fussi-SPÖ-Eurofigher-Behren, Liberales-Heinz-Fischer-Forum und der Grünroten-Zweimarkenstrategie reicht es allmählich. Da treten ständig Parteien unter falscher Flagge an, die sich später als linksradikaler Haufen erweisen. "Soziale Gerechtigkeit" klingt schon wieder sehr verdächtig.

Gast: Ölscheich
20.07.2012 18:49
0 18

die haben gerade noch gefehlt

Wen wollen die repräsentieren? Gerade einmal 1-2 Prozent der Familienväter, die von Gerichten und Behörden übers Ohr gehaut wurden. Das ist numerisch zu wenig.

Antworten Gast: herman23
21.07.2012 00:03
9 0

Re: die haben gerade noch gefehlt

warum haben sie dann solche angst??

Gute Sache, falscher Name...

Man kann sich nicht MÄNNERpartei nennen und dann so tun als wäre man eine FAMILIENpartei.

Diese Grätsche würde man auch einer FRAUENpartei nicht abkaufen.

Antworten Gast: OCD
20.07.2012 19:08
11 0

Da stimme ich zu.

Familienpartei oder Gleichheitspartei (klingt a bisserl komisch) wären Namen die sicherlich weniger Ressentiments und mehr Vertrauen wecken würden.

Ich denke der Name wurde als Kontrast zu bisheriger Politik der etablierten Parteien gewählt und um dringend notwendige Akzente in der Politik zu setzen (gleiche Rechte auch für Männer, gleiche Pflichten auch für Frauen, u.v.m.). Insofern bin ich auch bereit über den etwas einseitigen Namen hinwegzuschauen, wichtig sind mir vor allem die Inhalte.


Gast: E.T.
20.07.2012 17:24
2 1

Sollen sie es versuchen

Ich finde die Idee originell und warum in einer Männerpartei Frauen sein sollen ist für mich nicht einzusehen.
Es könnte ja auch eine Frauenpartei, eine Friseurpartei, eine Schifahrerpartei, etc... gegründet werden. Warum nicht. Wer glaubt, er will sein Glück in der Politik versuchen, der soll es tun.

20 0

Ist halt ein (wahrscheinlich notwendig gewordenes) Gegenstück ...

... zu Vasillakou, Glawischnig, Petrovic und Prammer.

Weiß jemand, was aus Herbert Haupts Männerabteilung im Sozialministerium geworden ist, oder hat man dort eine Frau als Abteilungsleiterin installiert?

Männerpartei mit 50% weiblicher Mandatsträger

gibt's nur in Österreich sonst nirgends in der Welt

5 0

Re: Männerpartei mit 50% weiblicher Mandatsträger

sowie einen männlichen Frauenministerin .. ich fand die Gruppenfotos aller Frauenminister immer sehr amüsant

Antworten Gast: E.T.
20.07.2012 17:25
4 0

Re: Männerpartei mit 50% weiblicher Mandatsträger

Na ja, es gibt ja auch die Transvestiten.

Gast: Ceterum
20.07.2012 17:05
19 0

Eine nicht ganz neue Opfergruppe

Feministinnen sind die seit Jahrzehnten erfolgreichste und am meisten privilegierte Opfergruppe. Da die Politik leider seit mittlerweile vielen Jahren dem Marketing folgt, fragmentiert sie die Gesellschaft in immer neue Opfergruppen (Radfahrer, Bauern, allleinerziehende Mütter, Ausländer usw usw), spielt sie gegeneinander aus und betreibt dann gezielten Wählerkauf.

Endlich kommen auch die Männer darauf, sich als Opfergruppe zu etablieren. Prosit – es möge ihnen nützen.

21 0

Viel Erfolg

Schon allein die Tatsache, dass Männer dies erwägen, sollte Allen zu denken aufgeben!

Gast: ROTFRONT
20.07.2012 16:19
1 15

LOL! Und da wirds den Persil wieder vom Sessel hauen, weil er da ja wieder nicht vertreten ist!

Ist ja eine Partei, die Männer vertritt und nicht Waschlappen!

LOL!

Antworten Gast: Judas Ben Hur
20.07.2012 16:37
3 1

Ich glaube, dass unsere Forum-Maskottchen alias Persil Ihren Kommentar nicht mehr lesen wird können. Bei dem hat gestern der Verfassungsschutz geklingelt. Prävention, Sie wissen schon....

Ich habe es schon seit längerem gesagt:

Wenn es eine Partei in Österreich gäbe, die Männer nicht diskriminiert oder diskriminieren will, dann würde ich diese als weißer, heterosexueller, berufstätiger Mann wählen.

Dass diese Partei erst gegründet werden musste, ist ziemlich traurig und sagt einiges darüber aus, wie schlecht es um die Parteienlandschaft in Österreich bestellt ist.

Gast: OCD
20.07.2012 15:33
11 2

Klingt auf den ersten Blick ganz gut.

Was sie da ins Parteiprogramm schreiben:
http://maennerpartei.at/content/parteiprogramm-0
" target="_blank">http://maennerpartei.at/content/parteiprogramm-0


Falls das LIF nicht antritt habens mit mir definitiv einen Wähler gewonnen, schon allein wegen Mangels an akzeptablen Alternativen.

Ihre Homepage solltens aber doch etwas professioneller gestalten bis zur NR-Wahl, ist heutzutage immerhin das Aushängeschild einer Partei.

Gast: Dummy
20.07.2012 15:22
7 3

ich dachte immer

es ist endscheidend was jede/r im Kopf hat und nicht zwischen den Beinen

Re: ich dachte immer

Was haben sie zwischen den Beinen? Nur damit ich weiß ob ich ihnen eine rotes oder ein grünes Stricherl gebe.

Gast: Kibietz
20.07.2012 15:16
10 1

Wenn die Faruenquote durchgesetzt wird, müssen dann in der Männerpartei 50% Frauen sein?

Ich check's nicht! Wie immer halt.

Männerpartei würd' ich nie wählen, ist mir zu chauvinistisch!

Klingt irgendwie nach einer versprengten Buberlpartie, die frustriert sind, weil sie bei der Scheidung eventuell übergangen wurden.

 
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