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Ackerl: "Das Volk ist nicht informiert genug"

22.07.2012 | 18:17 |  GEORG RENNER (Die Presse)

Oberösterreichs SP-Chef Josef Ackerl über Euro-Rettung und direkte Demokratie: Auch Landesparteien müssten mehr zu Debatten beitragen. Das Nein zur FPÖ bleibt aufrecht.

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Die Presse: Oberösterreichs SPÖ-Vizelandeschef Entholzer kann sich eine Koalition mit der FPÖ vorstellen. Damit macht er doch die Tür zur FPÖ auf?

Josef Ackerl: Auf parlamentarischer Ebene ist mit allen Parteien zu reden. Für eine Koalition mit der FPÖ ist keine Grundlage vorhanden. So meint es auch Reinhold Entholzer.

Sie haben angekündigt, sich 2013 zurückzuziehen. Warum kündigt man so etwas so lange im Voraus an, anstatt gleich abzutreten?

Ich habe nicht angekündigt, mich 2013 zurückzuziehen – sondern, dass ich 2015 zu 99 Prozent nicht kandidieren werde. Ich arbeite jetzt daran, ein gut bestelltes Haus zu hinterlassen. Generell herrscht in der Partei eigentlich der Wunsch, dass ich länger bleibe – ich muss mehr Leute überzeugen, dass ich auch ein Recht habe, in Pension zu gehen, als es Leute gibt, die wollen, dass ich gehe.

 

2013 ist also nicht fix?

Sie wissen ganz genau, dass die Fixierung eines Zeitpunkts in der Politik negative Folgen hat.

 

Vor Kurzem hat das Parlament Fiskalpakt und ESM beschlossen – die oberösterreichische SP-Abgeordnete Sonja Ablinger hat als Einzige der Koalitionsparteien gegen den Fiskalpakt gestimmt. Waren die Beschlüsse Ihrer Meinung nach verfassungsgemäß?

Das wird jetzt geprüft. Tatsache ist aber, dass der Großteil der Menschen – auch von denen, die Entscheidungen treffen – sich mit diesen Dingen nicht auskennt und Zweifel hat. In den letzten zwei Jahren hat man nicht den Eindruck gehabt, dass die Akteure in Europa sehr überzeugend agieren. Man hat sich mehr von der Panikattacke zur Panikreaktion bewegt.

Hätte es denn Alternativen zum Fiskalpakt gegeben?

Ich glaube, dass eine intensivere, bessere Öffentlichkeitsarbeit hätte gemacht werden müssen – mit der ganzen Wahrheit und umfassender Darstellung. Als einfacher Staatsbürger – und auch als Politiker –, der mit diesen Begriffen konfrontiert wird, geht man im Kreis: Wo ist jetzt der Unterschied zwischen Stabilitäts- und Fiskalpakt? Was ist der ESM, was der EFSF? Man hätte insgesamt mehr Durchblick schaffen müssen.

Wessen Aufgabe wäre das gewesen?

Das wäre Aufgabe des Parlaments, das dafür aber mehr Ressourcen brauchen würde. Wir müssen die Volksvertreter in die Lage versetzen, das Volk zu vertreten. Ohne blauäugig zu sein – seit Februar 2010 sind schwere Fehler gemacht worden, besonders von Frau Merkel, die Länder wie Griechenland den Märkten ausgesetzt hat.

Aber der Fehler war doch genau, dass man Griechenland nicht den Märkten ausgesetzt hat, sondern immer wieder Geld nachgeschossen hat.

Ich weiß bis heute nicht, wer bei Griechenland wirklich einen Durchblick hat. Mir kommt die Situation dort vor wie die Auflösung der DDR 1989: Es wären zwar alle Ressourcen da, aber die Arbeit ist einfach ungenügend – primär jene der staatlichen Behörden, aber auch im privaten Sektor.

Hat Österreichs Regierung in der Krise richtig gehandelt?

Grundsätzlich ja. Man muss aber die Frage stellen, ob sich Österreich in Europa ausreichend einbringt. Da kann man noch einiges tun. Besonders, wenn es darum geht, welche Mitbestimmungsmöglichkeiten man schaffen kann.

Apropos Mitbestimmung: Wäre es der Sache zuträglich gewesen, wenn man das Volk über die Euro-Rettungsmaßnahmen hätte abstimmen lassen?

Der Sache sicher nicht. Man kann ja nicht sagen, das Volk hat zu wenig Informationen – aber abstimmen muss es trotzdem. Bei allen Fragen, über die abgestimmt wird, müsste man zuerst die Parlamentarier so fit machen, dass sie eine öffentliche Auseinandersetzung führen können. Momentan schlagen Polemik und Demagogie immer die sachliche Betrachtung.

 

Das ist ein Killerargument gegen jeden Ausbau der direkten Demokratie.

Wenn ich mir anschaue, wie die Schweizer ihre Demokratie aufgestellt haben, ist eine Stärke, dass dort weit breiter diskutiert wird. Ohne ausreichende Informationsbasis würden Abstimmungen nicht gut verlaufen.

 

Ist das nicht eine Frage nach Henne und Ei? Würden sich Bürger, die häufiger Entscheidungen treffen, nicht automatisch besser informieren?

Ich bin da skeptisch. Mir finden Diskussionen bei uns zu populistisch statt, gehen nie in die Tiefe. Irgendjemand reißt ein Thema auf, wird kurz ins Firmament gestellt, und dann ist die Diskussion wieder weg. Mir fehlt die Ernsthaftigkeit – es ist nicht der Wille da, langfristige Änderungen vorzunehmen, es geht nur darum, kurzfristig Punkte zu machen und gut dazustehen.

 

Wäre das nicht erst recht ein Grund, das System zu ändern?

Zuerst muss man sich in den Parteien darüber unterhalten. Ich habe mich furchtbar darüber geärgert, als von der Verkleinerung politischer Gremien geredet wurde. Wir kommen heute schon nicht mehr zusammen. Obwohl die Schweiz plebiszitäre Demokratie hat, hat sie mehr Länder, mehr Abgeordnete als Österreich.

 

Wenn Sie sagen, es brauchte über diese Fragen eine breite Diskussion: Hat es die in der SPÖ schon gegeben?

Nein. Es gäbe in der Bundespartei das Projekt Sozialdemokratie 2020 – das ist zu zentralismuslastig. Da müssen wir uns alle an der Nase nehmen, auch wir Landesparteien müssen mehr dazu beitragen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.07.2012)

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142 Kommentare

Dieser Mann ist dumm wie Brot

Frau Merkel ist also Schuld weil sie Griechenland den "Märkten" ausgesetzt hat. Bei den dümmlich-ideologischen Aussagen dieses Arigona Fans weiss man nicht ob man lachen oder weinen soll.

Brot ist nicht dumm, aber ...

... abgesehen davon ...
Helmut Kohl hatte einmal geglaubt, aus den neuen deutschen Bundesländern binnen einiger weniger Jahre "blühende Landschaften" machen zu können. Das Ergebnis ist bekannt. Meiner damaligen Einschätzung nach würde es mindestens zwei Generationen dauern.
Angela Merkel hat vielleicht geglaubt, mit Sparen das Problem Griechenlands lösen zu können. Von "Schuld" würde ich nicht sprechen, weil das immer wie "sie hätte die Wirkung vorher schon gekannt" klingt. Ich denke nicht, dass das der Fall war. Allerings haben Frau Merkels Ökonomen einen Rüffel verdient. Zumindest hätten sie ihr sagen können, dass auch dieser Fall eintreten kann.

6 3

Der Wert Ackers ist stark gesunken nachdem das Flaschenpfand abgeschafft wurde.


Es ist immer nett, wie uns die RotSchwarzGrünen erklären,


wie dumm wir Wähler nicht sind!


Antworten Gast: lustigerHegel
23.07.2012 14:44
2 0

Die Politiker Glauben, nur weil Sie Gewählt wurden

können Sie sich mit Ihrer Stimme alles erlauben, weil Sie Kraft ihrer Stimme das Volk repräsentieren und dazu legitimiert wurden auch despotisch zu agieren. Es gibt neben der legislativen legitimation auch eine Moralische Legitimation die eingefordert werden wird. Die legistische Legitimation ergibt sich nämlich aus der moralischen Legitimation.

Spätestens wenn ihr Despotisch und abgehoben seid und vom Volk das einverlangt was ihr selbst Nie bereit zu tun wäret, wird das Volk mit den Füssen abstimmen und mal wieder soetwas wie den 'Prager Fenstersturtz' durchführen. Polizei und Militär wird sich auch von Euch abwenden und dabei mitmachen.

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Der Ackerl ist nicht informiert genug,

was mit Lügner, Betrügern und Verrätern passiert, wenn deren Lügen keiner mehr glaubt.

ESM - Österreich bürgt hier für 19 Milliarden Euro......

..............das ist fast exakt der gleiche Betrag, für den das Land Kärnten (jetzt Österreich) für die Hypo bürgt.
Die ESM-Hysterie ist in Österreich - wie alles - vom Populismus geprägt und der Wahlberechtigte ist zu faul, sich selbst zu informieren. Aber gleich Zeter und Mordio schreien!

Re: ESM - Österreich bürgt hier für 19 Milliarden Euro......

Merke: Hypo = österreichische Bank in der wir das sagen haben.

ESM=Geld in ein Fas ohne Boden zu Pumpem um z.B spanische Banken zu retten die sich mit der finanzierung von Fussballvereinen und deren Stadien übernommen haben.

Merke weiters, linke können nicht differenzieren.

zu sagen haben

Geschätzter Rüdiger,
bei den Schulden der Hypo Alpe Adria (Kommunalkredit, Volksbank) haben "wir" "was zu sagen"?
Der durchschnittliche Oberösterreicher, der durchschnittliche Tiroler, der durchschnittliche Salzburger, der durchschnittliche Vorarlberger ... und, ja, auch der durchschnittliche Wiener - inklusive der jeweiligen Politiker der genannten Bundesländer - ... hatte(n) bei den vorgenannten Banken genau gar nichts (!!!) zu sagen. Genausowenig, wie die Vorgenannten etwas zu sagen hatten, als sich die Linzer SP verspekulierte oder die Sache mit der Intertrading lief. Fässer ohne Boden gibts mehrere, stehen bleiben allerdings die Fragen nach etwaigen Alternativen.

Gauck sage das auch!

Zuvor gab ja auch hier in Deutschland Gauck zum besten, “die Politiker sollten dem Bürger die Finanzprobleme mit dem Euro verständlich erklären”. Nun, wie sollten sie das können, wenn sie selbst keine Ahnung haben.

http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/07/23/das-volk-ist-nicht-genug-informiert/

Gast: gast45
23.07.2012 08:43
11 0

zum zerkugeln

Josef Ackerl trat nach einer kaufmännischen Lehre 1966 in die Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter in Linz ein. Dort wurde er Abteilungsleiter der Beitragsabteilung und war von 1972 bis 1985 Betriebsrat. Von 1976 bis 1978 war er Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreichs.

das glaube ich dem bürolehrling gerne dass er mit swaps, efsm, finanzmärkten und so weiter überfordert ist :-):-):-)

... drum gibt es ja das desaster, lauter ehemalige bürolehrlinge, längstzeitstudenten und ähnliches, die keine ahnung haben :-):-)

Re: zum zerkugeln

Wie in der Gewrkschaft, bald wird es keinen BSA mehr geben, mangels Akademiker.

Paradebeispiel ist ja unser BK!


Daraus schließe ich ...

..., dass Sie mit dem vorhergehenden BK einverstanden war, weil der ist bzw. war ja Akademiker. *feix* ^^

Und am Wiener Bürgermeister, der Salzburger Landshauptfrau, dem Landeshauptmann der Steiermark haben Sie sicher die reine Freude ... weil lauter Akademiker. ;-)))

Antworten Antworten Gast: gast45
23.07.2012 09:22
7 0

Re: Paradebeispiel ist ja unser BK!

immer die lebensläufe lesen :-)

Faymann wurde am 4. Mai 1960 in Wien geboren. Bereits während seiner Schulzeit am Gymnasium im 15. Wiener Gemeindebezirk engagierte er sich politisch

ein gymnasiumabbrecher aus dem 15. bezirk :-):-):-)

13 1

Die Made erhebt ihr blutrotes Haupt und erklärt den Wirt, den sie zerfressen hat, zum Idioten


Leider hat Ackerl recht - die Oberösterreicher wissen, dank Unterdrückung durch die Systempresse, noch garnicht welches finanzielles Damoklesschwert bereits über sie gefallen ist.

Die finanziellen Malversationen der völlig uninformierten und so inkompetenten wie präpotenten SPÖ Hohepriester haben zu einem Finanzdesaster in Linz geführt, an dessen Auswirkungen noch die Kindeskinder der Linzer zahlen werden.

Die Informierten pfeifen

auf die EU-Versager.

Das Volk ist nicht informiert genug?

Wie will er den Informieren, wenn er selber auch nicht versteht, was da so passiert!

Re: Das Volk ist nicht informiert genug?

Wenigstens ist er ehrlich und vermutlich hat er Recht, dass sämtliche Politiker auch wenig Durchblick haben und sich antreiben lassen von der eigenen Panik. Und eine Panik, die Politiker immer haben, ist vor dem Wahlvolk. Die sehen sie wohl eher als Feind, denn als die, die sie vertreten sollten.

Gast: fj14
23.07.2012 07:39
18 0

Ihr könnt uns ja informieren

und müsst uns nicht pausenlos belügen.
wie schauts den beispielsweise mit den Finanzen aus in der Stadt Linz???

20 0

Seien sie froh, Herr Ackerl,

denn, wäre das Volk genügend informiert, hätte man die Regierung samt dazu gehörenden Parteien schon längst aus dem Parlament gejagt.

Antworten Gast: zylmurbafi
23.07.2012 10:24
0 1

Re: Seien sie froh, Herr Ackerl,

wenn wollen denn die ösi-schlappis aus dem parlament jagen? Solange billige fernurlaube möglich sind, das zweitauto, mag es auch eine tschessen sein, drinnen ist, das schnitzerl ,das bierli, vor allem für die weana und die krankenkasse eh alles blecht ist die welt in ordnung. in einigen jahren , vielleicht dauert es noch 10 jahre schauts dann nicht mehr so gut aus. aber dann suchen wir wiedereinmal den anschluss, damit wir im nachhinein unsere opferrolle wieder einnehmen können.

Re: Re: Seien sie froh, Herr Ackerl,

Die Zeichen der Zeit sprechen eine andere Sparche. Österreich ist nicht in der Opfer sondern in der Täterrolle. Zumindest wird uns das seit 1945 eingeredet. Ich bin gespannt, wie lange noch. Vielleicht werden wir auch noch für Kriege des Mittelalters zur Kasse gebeten.

Einfach unglaublich

.....da schießt ihr dem österreichischen Bürger mit ESM und der ewigen Retterei von Banken und reformunwilligen Südstaatlern in beide Knie und wir sollen lediglich "Aua" sagen dürfen! Wer zahlt schafft an!!! Es bezahlen die österreichischen Bürger und daher schaffen wir an! Der ach so "dumme Bürger" hat wesentlich mehr Ahnung als ihr völlig abgehobenen Systemgünstlinge!

Wer hindert Sie daran?

Wer, geschätzter gebirgsjaeger, hindert Sie daran, in die Politik zu gehen und dort "alles anders zu machen"? Genau, allenfalls Sie selber.
Weil Sie notfalls - mangels für Sie passender Parteien - ja auch selber eine gründen könnten.

Und das mit der "Ahnung"? Ich denke nicht, dass der "normale" Bürger vom ESF (etc.) mehr Ahnung hat als Herr Ackerl.

Re: Wer hindert Sie daran?

Niemand hindert mich daran! Das Unverständnis für die etablierten politischen Entscheidungsträger einerseits und der wachsende erfrischende Gegenwind der Teilnehmer in diesem Forum andererseits, ermutigen mich entsprechend aktiv einzubringen. Möglichkeiten diesbezüglich gibt es mittlerweile genügend. Mit lieben Grüßen.

Re: Einfach unglaublich

Wenn das so ist, dann fordere ich Sie auf, endlich in Bürgeraktion zu treten. Wenn es vernünftig klingt, schließe ich mich Ihnen gerne mit Rat und Tat an.
Wir Bürger tun aber auch nichts. Gar nichts. Und haben uns damit den ganzen Quatsch auch mitverdient.
Vielleicht fragen unsere Kinder uns einmal: Und warum habt ihr damals nix gesagt oder getan?

1 0

Re: Re: Bürgeraktion

Oja, wir Bürger(-innen) haben vor 1 Jahr die EU-Austrittspartei gegründet.
Sie sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten.
Dann können Sie auch die Frage ihrer Kinder beantworten, was Sie gegen den EU-Wahnsinn gemacht haben.

Re: Re: Re: Bürgeraktion

Bei wem melde ich mich und wo kann ich zuerst nachlesen/erfahren, was das genaue Programm oder die Idee hinter der Austrittspartei ist und wer sie anführt/bzw unterstützt?

1 0

Re: Re: Re: Re: Bürgeraktion

Website
=> http://www.euaustrittspartei.at/

Kontaktmöglichkeiten:
=> http://www.euaustrittspartei.at/internes/kontakt/

Und die Politiker

sind ja so informiert oder doch nicht?

Die haben nicht einmal kapiert,was in den Banken wirklich passiert.

Re: Und die Politiker, die haben nicht einmal kapiert,was in den Banken wirklich passiert.

Da Gegenteil ist der Fall: die Banken /dürfen können nur so agieren, weil die Politiker(-innen) dort in den Aufsichtsräten sitzen oder sogar Banksters in die Politik geschleust werden. (Vranz, Klima, Schmied & Konsorten).

Ein Komplott hat sich zusammengeschlossen um den Staat zu plündern!

Der mit dem Volkswillen tanzt

Ein trauriges Zeichen für den mentalen Zustand der österreichischen Bevölkerung, dass derartige Gestalten die politische Elite bilden.

Ackerls ideologieverpicktes Hirn erfaßt nicht, daß die Griechen Lügner und Unfähige sind.

Er soll in die Pension verschwinden und das Maul halten. Genug jetzt von diesem einseitigen Geschwätz und dieser fürchterlichen Unkenntnis provenzieller Politiker.

Pardon "provInziell".


"Waren die Beschlüsse Ihrer Meinung nach verfassungsgemäß?"

Wie soll das verfassungsgemäß sein, wenn die Parlamentarier auf Basis einer vorläufigen Version abstimmen? Seit wann sind politische Blankoschecks verfassungsgemäß?

Gast: leRenard
22.07.2012 23:15
8 0

Das Volk hätte gerne den SWAP 4175 ..

.. aufgeklärt. Wie kann ein Ackerln diesen Dobusch noch den Rücken decken, nachdem dieser 400 Millionen Euro verspekuliert hat. Die Website die die Stadt Linz betreffend Information eingerichtet hat wurde schon seit monaten nicht mehr aktualisiert !

Antworten Gast: auskenner23
23.07.2012 10:02
1 0

Re: Das Volk hätte gerne den SWAP 4175 ..

wie das halt so ist .. eine junge fesche bankmitarbeiterin schäckert halt mit die alten buagamasta, zeigt ein bisserl bein, und sagt .. da kann gar nix passieren .. und dann unterschreiben sie halt :-):-)
so einfach ist das :-):-):-)

Gast: Demokrit
22.07.2012 23:12
7 0

Der alte Klassenkämpfer - Don Quichote

Diese Champagnersozialisten wie Ackerl spielen sich als unsere "Interessensvertreter"auf. Dabei geht es denen um ihr gutes Leben auf Kosten des arbeitenden Volkes. Diese abgehobene Politikerkaste ist zu einer dümmlichen Quasselbande verkommen. Die gleichgeschalteten Medien (vornehmlich der ORF) betreiben im Auftrag der Parteien mit Dauerfeuer Volksverdummung. Wenn ihr Politiker schon so informiert seid - was sagt ihr zu den Swap Geschäften - z. B. in Linz? Was zum ESM Vertrag, den SPÖ, ÖVP und Grüne abgenickt haben? (Ohne Hirn nickt es sich leicht).ESM, jenes Monster, das wir bald am Hals haben, das absehbar für Verarmung, Entdemokratisierung und Zwangsanleihen sorgen wird. Wenn das Sterbeglöcklein lauter bimmelt, wenn die Folgen eurer Politik (ESM, Transferunion, Schuldenunion usf.) die ö. Steuerzahler erreicht haben, werdet ihr ein anderes Volk erleben, das ihr jetzt als uninformiert, also dumm belächelt. Dann Gnade euch Gott!

13 0

Ackerl hat schon recht...

denn eine Bevölkerung welche solche Wanzen und vo allem solche Lemuren wie ihn (mildern gilt nicht freiwillige, denn die Kandidaten werden ausschliesslich von Systemparteien gestellt) als ihre Volksvertreter wählt als "schlecht informiert" zu bezeichnen, ist eigentlich noch sehr milde ausgedrückt.

Wir müssen eigentlich alle verrückt sein, uns diese intellektuelle Beleidigung und Erniedrigung gefallen zu lassen - oder haben die uns Sedidative ins Wasser gemischt?

Stimmt

Wären die Menschen informiert genug,würden an den Laternenmasten der Ringstrasse 183 Abgeordnete und sämtliche Bankdirektoren Österreichs die Strasse illuminieren.

7 1

Re: Ackerl hat schon recht...

Da der ÖsterreicherIn (allgemein) beim Schuld- und Verbesserungssuchen nie bei sich selbst beginnt, haben die ÖSI-politiker leichtes Spiel mit dem Volk.

Gast: Bärenfalle...
22.07.2012 22:40
8 0

Also wenn ich mich so umhöre...

scheinen die Leute bestens über Eurokrise und ESM informiert zu sein.

Ob dies nun "Falschinformationen" sind weil sie den Anschauungen unserer Politiker in etlichen Punkten widersprechen wage ich jetzt nicht zu beurteilen.

Aber wie ich feststelle haben sich die meisten gemerkt welche Parteien für den ESM gestimmt haben.


7 0

Cool

Das Volk dummhalten, um dann gleich sagen zu können, das Volk ist ungeeignet für Demokratie.

Sowas kann man aber auch nicht von heute auf morgen reparieren. Das dauert in etwa eine Generation. Ich merke aber nichts, dass man mit der Aufklärung beginnen will.

11 0

Re: Cool

das volk könnte sich, sofern nicht zu faul oder doof dazu, ja auch selber schlau machen. angeblich gibts dazu ja neben der kronen zeitung und dem orf noch 2 bis 3 andere quellen auf diesem planten...

5 1

Re: Re: Cool

Wenn da die Mehrheit in einer Demokratie nicht macht, haben sie schlechte Karten.

Und um die Problematik zu erkennen, braucht ein Mensch eine gewisse Intelligenz oder Bildungsgrad.

Also in diesem Falle helfen persönliche Einzelaktionen rel. wenig.

Re: Re: Re: Cool

PS: "das volk" ist die summe vieler einzelner.

Re: Re: Re: Cool

was der einzelne lernen will oder nicht, kann man nicht an den staat abgeben, das meinte ich mit faul und doof.

13 0

Orwell ist aktueller als je zuvor!

Ackerl gehört zu jener Kategorie von Funktionären, die solange nach Mitbestimmung schreien, als sie selber nicht an der Macht sind.
Kommen sie dann ans Ruder, ist es aus mit der Demokratie, weil das Volk eben zu dumm dafür ist .....

Gast: leRenard
22.07.2012 22:14
6 0

Ich würde gerne mehr über die SWAP Affäre in Linz lesen ...

... das Volk will aufgeklärt werden wie 420 Millionen Euro (zur "Absicherung" von 200 Millionen) verspekuliert werden.


Gast: Hubertus
22.07.2012 21:50
8 0

Fossil

Das Volk ist nicht genug informiert ,um über die Euro-Rettungsschirme abzustimmen? Sie, Herr Ackerl, dürfen nicht von sich auf andere schließen. Kryptokommunisten haben wir genug. Sie sind halt irgendwann vor langem intellektuell stehen geblieben. Kreisky hat gesagt: Wer mit 20 Jahren kein Revolutionär ist, ist...., wer aber mit 50 (und Sie, herr Ackerl sind deutlich drüber) noch immer Revoutionär ist, ist ein..(wird vor dem kl. Bezirksgericht geahndet).