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Regierung schafft befristete Invaliditätspension ab

24.07.2012 | 11:43 |   (DiePresse.com)

Die "I-Pension" wird nun doch für alle vorübergehend Arbeitsunfähigen zur Gänze gestrichen. Künftig gibt es Rehab- und Umschulungsgeld. SP-Minister Hundstorfer erwartet 700 Millionen Euro Netto-Einsparungen.

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SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat am Dienstag eine Überraschung geliefert: Die befristete Invaliditätspension (I-Pension) soll nun doch zur Gänze abgeschafft werden. Das sieht der Entwurf vor, den Hundstorfer nun zur Begutachtung ausschickte. Die I-Pension wird damit für alle vorübergehend Arbeitsunfähigen auslaufen. Bisherige Pläne hatten nur eine Abschaffung für unter 50-Jährige vorgesehen.

Wer zu krank ist, um seinen Beruf weiter auszuüben, soll in Zukunft falls möglich medizinisch rehabilitiert oder auf einen anderen Beruf umgeschult werden. Die bisher befristeten Invaliditätspensionisten erhalten dann ein "Rehabilitations-" oder "Umschulungsgeld".

Netto-Einsparungen von 700 Millionen Euro

Die Neuregelung soll nach Ende der Begutachtungsfrist im September das Parlament passieren und mit 1. Jänner 2014 für alle dann unter 50-Jährigen in Kraft treten. Die befristete Invaliditätspension wird damit in den nächsten 15 Jahren auslaufen.

Das Sozialministerium erwartet sich bereits bis 2018 Einsparungen von einer Milliarde Euro bei der Pensionsversicherung. Gleichzeitig verursacht die Reform wegen der vorgesehenen Umschulungen und Rehabilitätsmaßnahmen allerdings mehr Kosten, etwa beim Arbeitsmarktservice (AMS). Das Sozialministerium geht daher davon aus, dass abzüglich dieser Mehrausgaben Nettoeinsparungen von 700 Millionen Euro möglich sein werden. Ressortchef Hundstorfer hatte zuvor noch von Netto-Einsparungen im Ausmaß von 400 Millionen Euro berichtet.

--> Arbeiterkammer fordert Malus-System für Firmen

Derzeit wird Krankengeld für maximal 52 Wochen ausbezahlt, eine befristete I-Pension wird gewährt, wenn jemand voraussichtlich länger als ein halbes Jahr arbeitsunfähig ist. Im Vorjahr wurde 7200 Personen unter 50 Jahren eine I-Pension zuerkannt, davon 6400 befristet.

Ist jemand vorübergehend invalide, erhält er künftig nach dem Krankengeldanspruch von der Krankenkasse ein Rehabilitationsgeld in der Höhe von 60 Prozent des Letzbezugs. Das Rehab-Geld wird zwar grundsätzlich nur für ein Jahr gewährt, der Bezug kann jedoch verlängert werden. Es gibt auch einen Sanktions-Mechanismus: Werden zumutbare medizinische Rehab-Maßnahmen verweigert, bleibt auch die Auszahlung des Geldes "für die Zeit der Verweigerung der Mitwirkung" aus. Die Kosten des Rehab-Geldes werden den Krankenkassen von der Pensionsversicherungsanstalt ersetzt.

"Qualifikationsschutz" statt Berufsschutz

Ein weiterer wichtiger Teil des Maßnahmepakets: Wer seinen erlernten Beruf krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann, muss sich künftig umschulen lassen. Der für Angestellte und gelernte Kräfte geltende Berufsschutz wird dabei in einen "Qualifikationsschutz" umgewandelt. Das bedeutet, der Betreffende hat das Recht auf eine hochwertige Qualifikation, die seinem bisherigen Ausbildungsniveau (Lehrabschluss, Fachschule etc.) entspricht.

Als Beispiel für eine mögliche Umschulung nannte Hundstorfer einen Tischler, der wegen seiner Bandscheibenprobleme den erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser könne dann etwa als Fachberater in einem Baumarkt tätig werden.

Während der Dauer der Umschulung erhält der Betroffene ein "Umschulungsgeld" in der Höhe des Arbeitslosengeldes plus 25 Prozent. Damit soll das durchschnittliche Umschulungsgeld laut Sozialministerium die durchschnittliche Höhe der derzeitigen I-Pension (957 Euro 14 Mal pro Jahr) erreichen. Im Sozialministerium geht man davon aus, dass etwa 80 Prozent der befristeten Invaliditätspensionisten rehabilitiert oder umgeschult werden können.

Spindelegger: "Entscheidende Veränderung"

SP-Bundeskanzler Werner Faymann sieht die neue Regelung unter dem Motto "Länger gesund arbeiten". Schließlich wolle man nicht, wie andere Länder, den Kranken Leistungen solange kürzen, bis diese trotz ihrer Krankheit wieder arbeiten gehen. Spindelegger sprach von einer entscheidenden Veränderung, die helfen werde, das Pensionssystem funktionsfähig zu halten.

Kosten & Einsparungen
Die Einsparungen werden von 2014 bis 2018 auf insgesamt 713 Millionen Euro geschätzt. Im ersten Jahr werden noch Mehraufwendungen von 13,7 Mio. Euro erwartet, 2015 soll es dann schon zu Einsparungen von 44,9 Mio. Euro kommen, die sich bis 2018 auf 328,9 Mio. Euro erhöhen.

Im Detail sollen sich dabei in der Pensionsversicherung in diesem Zeitraum Einsparungen von insgesamt einer Milliarde Euro ergeben, weil mehr Menschen im Erwerbsleben bleiben und später in Pension gehen. Die von der PVA zu tragenden Kosten für die berufliche Umschulung werden rund 300 Mio. Euro betragen, sodass die Pensionsversicherungsanstalt bis 2018 in Summe etwas mehr als 700 Mio. Euro einsparen soll.

(APA)

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199 Kommentare
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Re: Re: Re: Überschrift: Hundsdorfer erhöht invaliditätspension

Und der wird genau wo eingestellt?

Re: Re: Re: Überschrift: Hundsdorfer erhöht invaliditätspension

es wird aber die "befristete" I-Pension verändert - wie bitte soll man in dieser 30 Jahre verharren können?

Gast: podiru
24.07.2012 12:49
5 1

50+

...unter 50 keine invalidit,pension.
eh klar sonst könnten die eisenbahner,postler,lehrer und anderer `Beamte`ja nicht in pension gehen.obwohl sie schon mit 30 fast jedes jahr auf kur gehen um anschliessend in den wohlverdienten urlaub zu gleidten.
das sind keine einzelfälle sondern die regel.oder kennt ihr einen lehrer der in den ferien auf kur geht?

Regierung schafft ... ab?

(M)ein Wunsch wäre, wenn sie sich selbst abschafft - die Regierung.

In dem Fall aber bringt sie einen Antrag ein, "abschaffen" wird aber das Parlament über eine Novelle!

Der seinerzeitige Gewerkschaftsbonze nimmt sich zu wichtig und lächelt über weiteren Sozialabbau wogegen er für uneingeschränkt/fortwährende Bankenrettung eintritt!

Re: Regierung schafft ... ab?

Immmerhin at er die BAWAG gerettet -- und das mit Gewerkschafts-Milliarden....und ist trotzdem Sozialminister geworden...kein Chamäleon hätts besser machen können....

3 0

Sparpakete wegen EU & ESM

Es werden noch mehr Sparpakete in Österreich notwendig werden, um Euro & EU & Griechenland & Spanien & Irland & Zypern usw. zu retten.

Das alles könnten sich Österreich mit einem EU-Austritt aus der EU ersparen.


Re: Sparpakete wegen EU & ESM

"EU-Austritt aus der EU"?

Antworten Gast: 002
24.07.2012 12:46
0 2

Re: Sparpakete wegen EU & ESM

das stimmt nicht, denn alleine durch das wegfallen vom zoll zahlt sich die mitgliedschaft in der eu aus

des weiteren ist das kein sparpaket, sondern ein optimierungsprozess, teil einer - hoffentlich bald kommenden - verwaltungsreform.
dass es noch viel mehr einsparungspotenzial gibt ist für mich ein faktum, nur leider agieren politiker in der regel nur operativ, anstatt strategische ziele verwirklichen zu wollen

Na geh!

Man kann doch nicht den " Burn Out Opfern", die natürlich zu keiner Arbeit mehr fähig sind, die Möglichkeit nehmen in Invaliditätspension zu gehen. Wo komm ma da hin!!

Antworten Gast: Kleine Rechenaufgabe
24.07.2012 15:44
1 0

Re: Na geh!

Wenn es bei einem echten Burn-Out zB 1 1/2 - 2 Jahre dauert bis die Person wieder arbeitsfähig ist und das Krankengeld nur für 52 Wochen ausbezahlt wird, wovon meinen Sie sollte derjenige dann inzwischen leben?

0 0

Re: Na geh!

naja 700 Millionen werdem dann 500 Millionen effektiv sein, ein Trippelschritt bei 80 Milliarden Rückzahlungsraten für Staatsschuldem jährlich, besonders da Maria Fekter im Q1 ~ 250 Millionen neue Staatdschuldem aufgenommen hat.

Antworten Gast: mortne
24.07.2012 12:43
0 0

Re: Na geh!

dh burn-out = invalidität?

Re: Re: Na geh!

Natürlich! Invalidität kann nicht nur durch körperliche sondern auch durch psychische Schäden bedingt sein!

Antworten Antworten Antworten Gast: mortne
24.07.2012 13:26
0 0

Re: Re: Re: Na geh!

ich persönlich kenne 3 menschen die einen burn -out hatten, alle drei arbeiten wieder (nach ein paar wochen pause)

ralf rangník (fußballtrainer) hatte eine burnout, heute ist er sportdirektor von rb mit der verantwortung über 2 oder 3 vereine

burnout kann zu einer teil- oder sogar vollen invalidität führen, diese krankheit allerdings nicht zu behandeln, sondern dem kranken einfach eine pension bis ans lebensende zu geben ist allerdings nicht sehr human....

Re: Re: Re: Re: Na geh!

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Burn Out ist eine schlimme Krankheit, aber es gibt leider viele, die ein Burn Out vorschieben, um sich in die Pension zu verabschieden. Und es gibt viele Ärzte die schnell eine Burn Out Diagnose stellen. Beides zusammen führt natürlich zum Anstieg der Frühpensionisten.

Re: Re: Re: Re: Re: Na geh!

Das ist wahr! Aus meiner beruflichen Tätigkeit als Personalist kenne ich leider viele solche Fälle!

Gast: Angespeister
24.07.2012 12:30
5 0

einfach ekelhaft


Wenn es um die Banken geht kann es nicht schnell genug gehen, die Milliarden auf Nimmerwiedersehn beim Fenster hinaus zu schmeissen.

Der Bevölkerung wird der Gürtel enger gezogen, man sekkiert sie mit den blödesten Ideen, die am Ende die Bürokratie weiter aufblähen.

Man kann diese Typen nimmer sehn.


Wer hier von Sozialabbau spricht

dem ist einfach nicht mehr zu helfen, der hat Gehirnwäsche nicht bekommen sondern ist schon damit geboren.

Antworten Gast: 002
24.07.2012 12:50
0 3

Re: Wer hier von Sozialabbau spricht

das ist aber nicht fair...man darf den populismus der parteien nicht unterschätzen, die manipuliert einfach den "kleinen mann".

jemand der politisch komplett unabhängig denkt, der weiß dass es keinen sozialabbau gibt.

Gast: mitdenken
24.07.2012 12:18
3 0

das ams "verwaltet" die arbeitsunfähigkeit

und der zukünftige Arbeitgeber ist gleich bestens über die Gesundheit seines Mitarbeiters informiert. An die Infos wär er sonst nie herangekommen ...

7 0

Als Beispiel für eine mögliche Umschulung nannte Hundstorfer einen Tischler, der wegen seiner Bandscheibenprobleme den erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser könne dann etwa als Fachberater in einem Baumarkt tätig werden.

daran erkennt man die Ahnungslosigkeit auch eines Hundsdorfer, der ja auch noch nie etwas gearbeitet hat !

Als ob in Baumärkten nicht schwere(re) Tätigkeiten wie Regale zu befüllen, ect zutun sein dürfen ?

Weiterhin wird auf Kosten der wirklich Kranken eingespart, um es dafür dem eigenen Klientel und sich selbst natürlich, zukommen lassen zu wollen.

Antworten Gast: 002
24.07.2012 12:54
0 1

Re: Als Beispiel für eine mögliche Umschulung nannte Hundstorfer einen Tischler, der wegen seiner Bandscheibenprobleme den erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser könne dann etwa als Fachberater in einem Baumarkt tätig werden.

Sie müssen nicht alles zerpfücken, die botschaft hinter dieser aussage ist, dass ein facharbeiter zu einem fachberater umgeschult werden kann.
was wesentlich besser ist, als 50jahre lang untätig zu sein, oder?

Antworten Antworten Gast: Empfindlich?
24.07.2012 14:45
1 0

Re: Re: Als Beispiel für eine mögliche Umschulung nannte Hundstorfer einen Tischler, der wegen seiner Bandscheibenprobleme den erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser könne dann etwa als Fachberater in einem Baumarkt tätig werden.

Wenn das Ganze durchdacht wäre, würde das Beispiel ja nicht so leicht zerpflückbar sein.

Ich denke die Botschaft hinter dieser Aussage ist, dass wir alle ASVG (weil Beamte triffts ja nicht oder?) Invaliden zu Simulanten erklären.

Re: Re: Als Beispiel für eine mögliche Umschulung nannte Hundstorfer einen Tischler, der wegen seiner Bandscheibenprobleme den erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser könne dann etwa als Fachberater in einem Baumarkt tätig werden.

"was wesentlich besser ist, als 50jahre lang untätig zu sein, oder?"

Das ist jetzt aber eine Scherzfrage oder?

Wenn die betroffenen lieber arbeiten würden als nichts zu tun, dann würden sie sich ja selbst umschulen, wenn Sie eben nicht wirklich zu krank dazu sind ;-)
Tun sie aber nicht...

Gast: diepaddeii
24.07.2012 12:14
6 0

sozialabbau bei den asvg versicherten damit die SPÖ paddeigänger auf jahrzehnte versorgt werden können


Gast: Bsenkammerl
24.07.2012 12:04
1 0

was mich wundert....

ist die Tatsache, dass die Invaliditätspensionen erst so eklatant angestiegen sind, seit dem die Hacklerregelung erschwert wurde.
Besteht da ein Zusammenhang?
Wir haben ja auch in Griechenland Blinde die Taxifahrer sind etc..
Mich würde auch interessieren, ob es eine "regionale Häufung" gibt? (Wiener Magistrat z.B....)?

Re: was mich wundert....

Im Wiener Magistrat war Hundsdorfer als Handlanger der Politik, Irrtum, als Vorsitzender der Gewerkschaft tätig.
Sein Nachfolger hält es genauso; was soll man von so einem Verein erwarten, der die verdienten! Genossen protegiert (Sondervertäge, hohe Dienstposten ohne nötige Qualifikation,....) und das Fussvolk bis an seine Grenzen belastet?
Wer's nicht glaubt, soll sich mal an der Basis informieren, dort wo der ganze S+++tall am Laufen gehalten wird.
Freundschaft.

Re: Re: was mich wundert....

Da sollte die EU mal ein wenig stochern beginnen, warum auf Hundstorfers Insel "Wr.Magistrat" soooviele noch nicht 5oj frühpensionierte Bandscheiben-Vorfälle ihr Untergestell locker und fröhlichfrisch dem Nebenerwerb als Block-, Gewerkschafts- oder Tenniswart härtester Belastung unterziehen ...

Gast: Martin64
24.07.2012 12:01
5 0

Schulungen


Die Umschulungen für Invalide wird genau so
erfolgreich sein wie die der Arbeitslosen !

Schade um das Geld-Hauptsache wir sparen !
Einsparungen von 700 Millionen werden gleich als
Milliardenhilfe an Griechenland und die Banken
abgeliefert !!

5 0

Re: Kosten der EU

Falls Du den ESM meinst, der kostet 700 Milliarden Euro, nicht Millionen.
1 Milliarde = 1000 Millionen.

Gast: sozialistenfürbanker
24.07.2012 11:53
6 0

weil die SPÖ die mrd.schweren wiener beamten, ÖBB, OenB und ORF pensionsprivilegien schützt- betreibt die SPÖ nun einen massiven sozialabbau bei den asvg arbeitnehmern und asvg pensionen.

und der SPÖ Ablegerclub ÖGB/folglar(SPÖ) steckt wieder mal den kopf in den sand u. schaut wiedereinmal bei diesen unglaublichen sozialabbau gegen die invaliden u.kranken arbeitnehmern zu. während abermilliarden der steuerzahler u. hackler in den banken u.finanzmärkten versickern, wird bei den asvg arbeitnehmern ein unglaublicher sozialabbau von der SPÖ gemacht. das kann die SPÖ auch nur, weil der ÖGB von den Sozialisten dominiert wird u.diese SPÖ paddeifreunde wie folglar usw. derartige arbeitnehmerschädigenden maßnahmen mittragen oder mitbeschließen, während bei den echten mrd.pensionsprivilegien, nichts gemacht wird. alleine die OenB pensionsprivilegien kosten den österreichern pro jahr mehrere milliarden u.die wiener beamten gehen im schnitt um 3-4 jahre früher und gesund in pension.aber bei den asvg versicherten arbeitnehmern da haut die SPÖ mächtig drauf. wahrscheinlich wissen faymann und die SPÖ schon, dass sie 2013 abgewählt werden. und niemand mehr in dieser paddeii oder im spö club ÖGB hat den mum oder die courage gegen diese unsoziale bankerlobbypolitik von faymann und hundstorfer aufzutreten. daher passt es gut dazu, dass faymann zu besuch beim geheimbund der bilderberger geldeliten ist u.sich diese reichen-lobby politik der SPÖ nur mehr gegen die arbeitenden u.kranken menschen sowie gegen die asvg pensionisten richtet. faymann u.hundstorfer haben mit dieser aktion gegen die invaliden menschen bewiesen, dass den sozialisten die arbeitenden menschen völlig egal sind

wie es ablaufen wird

sinnvolle Umschulungen werden - wie bisher schon - Mangelware sein. Fast niemand wird danach auch einen Job finden.

"Freiwillige" Vermittlungen zu Sozialökonomischen Betrieben wird es freilich zuhauf geben, wegen der Statistik.

Viele werden aber auch durch die Gutachterei halt einfach aufgeben und versuchen, irgendwie durchzukommen. Jedenfalls fallen sie aus dem Bezug.

Fezit: Gewinner die Schulungsindustrie und die PV, weil unterm Strich weniger Geld ausgegeben wird. Hundsi oder sein Nachfolger wird dies freilich als großen Erfolg darzustellen wissen.

Pflicht zur Umschulung

Na da werden gewisse "Freunderln" wieder ganz schön abcashen. Vielleicht sollte ich auch schnell noch ein Seminarzentrum aufmachen, um auch was vom Kuchen abzubekommen aber ohne SPÖ Parteibuch wird das wohl nichts.

Re: Pflicht zur Umschulung

ach das ist schon längst passiert, dien Pfründe wurden bereits gesichert

Bravo!

Ein mutiger und notwendiger Schritt.

Man sollte diese Änderung anerkennen

Denn eigentlich kostet so eine Aktion Wählerstimmen. Trotzdem wurde sie gemacht, denn sie ist richtig.


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Re: noch mehr Anerkennung

... würde es beim Volk geben, wenn die Parteien endlich die Parteienförderung abschaffen würden. Die Abgeordneten kassieren auch so schon genug.

Antworten Antworten Gast: 002
24.07.2012 13:29
0 1

Re: Re: noch mehr Anerkennung

das parteienförderungsgeld ist nicht für die abgeordneten, die bekommen sowieso ein gehalt....mein gott wollen Sie nicht nachdenken, oder tun Sie es einfach nicht?

Antworten Antworten Gast: karl aller
24.07.2012 13:21
0 1

Re: Re: noch mehr Anerkennung

Einfältiger Populismus.
Das bringt nur einen Bruchteil der Summe - aber Hauptsache, sie wären zufrieden...

6 0

Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Also, wenn Sie damit meinen, daß es gescheiter ist bei den Invaliden zu sparen als vielleicht einmal nachzuschauen, wo Geld wirklich verludert wird, dann haben Sie recht. Das zeigt natürlich auch, daß Sie nie sich karitativ betätigt haben. Denn sonst wüßten Sie welch bedauernswerte Menschen in dieser Invalidenpension sind. Und kommen Sie jetzt nicht mit einigen Beispielen, wo damit Mißbrauch getrieben wurde, denn das behebt das Elend der wirklich betroffenen Menschen nicht!

Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Unterstellen Sie mir nicht etwas, was ich nie gesagt habe.

Ich bin nur der Meinung, daß jemand, der mit 50 arbeitsunfähig ist, dies nicht automatisch auch mit 55 noch ist. Es gibt durchaus Chancen auf Erholung.

Daher sollte der Gesundheitszustand regelmässig geprüft werden. Selbst wenn nur 20% wieder in den Arbeitsprozess einsteigen ist es volkswirtschaftlich sinnvoll und geht letztendlich zu Gunsten der Arbeitenden (d.h. zukünftiger Generationen), denn die zahlt ja die Pensionen.

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Re: Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Wenn Sie sich vorher genauer erklärt hätten, wären meine Bedenken unnötig gewesen. Ich unterstelle Ihnen sicherlich nichts, Bosheit liegt mir fern, das können Sie mir glauben.

Außerdem ist eine Invalidenpension sowieso immer auf Zeit, das heißt, wenn man wieder arbeiten kann ist sie hinfällig! Deshalb verstehe ich nicht ganz was diese Änderung überhaupt soll!

Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Sind sind wohl selber einer von den vorübergehend Arbeitsunfähigen oder besser gesagt Arbeitsunwilligen, die sich mit Hilfe von ärztlichen Gefälligkeitszeugnissen in die soziale Hängematte verabschiedet haben.

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Re: Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Ich bin Jahrgang 1946! Prüfen Sie selbst, ob ich da betroffen bin! Außerdem wünsche ich Ihnen nicht, daß Sie einmal in eine solche Situation kommen, daß Sie eine Invalidenpensionen benötigten, denn dann würden Sie anders denken!

Antworten Antworten Antworten Gast: Superman?
24.07.2012 12:27
1 0

Re: Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

und Sie sind unverwundbar und unsterblich oder was genau denken Sie?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ein Hirn für Strache!
24.07.2012 13:39
1 1

Re: Re: Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Könnens nicht lesen? Er spricht von den durchaus zahlreichen Arbeitsmüden, die sich über ein Gefälligkeitsgutachten (sehr beliebt ist Burn Out) in die Pension vertschüssen!!

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Re: Re: Re: Re: Re: Man sollte diese Änderung anerkennen

Dieses ganze Burn-Out-Theater geht doch sowieso nur bei den Beamten rein. Ich glaube nicht, daß man normale Hackler so leicht in die Pension abschiebt, denn dazu kenne ich zu viele Fälle, wo das nicht so ist!

Außerdem habe ich von früheren Postern erst erfahren, daß es eigentlich gar keine Beamtenpensionen gibt, denn die werden nur freigestellt oder so ähnlich, denn sonst würde der Gleichheitsgrundsatz nicht mehr gelten. Wie die dann zu Hackler- oder Invalidenpensionen kommen ist mir sowieso schleierhaft!

Gast: MrFreeze
24.07.2012 11:25
5 3

Dies Kälte

Diese soziale Kälte.

Antworten Gast: 002
24.07.2012 12:07
0 2

Re: Dies Kälte

versteh ich nicht, Ihren kommentar..

Gast: ehschowurscht
24.07.2012 11:24
8 0

700 Millionen

das bisserl Geld brauchens ja - für Deppenkurse...da wird einem erklärt, daß sich ein Lebenslauf nach der Mode richtet...die ändert sich auch jedes Jahr!

Wobei ich davon überzeugt bin, daß unsere zur Zeit an der Macht sitzenden (wörtlich gemeint) Politikerdarsteller keine Ahnung von Arbeit haben- man siehe sich nur ihre Lebensläufe an!!!!

ZEIT ZUM AUFSTEHN IN ÖSTERREICH!

Re: 700 Millionen

5 Bewerbung, alle im selben Stil und Aufmachung.
Da fällt die Entscheidung schon schwer!!
Die Kurse vom AMS sind vorwiegend für die Katz' = Statistik; wer wohl davon profitiert, wenn nur wenige was davon haben??
Freundschaft.