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Regierung schafft befristete Invaliditätspension ab

24.07.2012 | 11:43 |   (DiePresse.com)

Die "I-Pension" wird nun doch für alle vorübergehend Arbeitsunfähigen zur Gänze gestrichen. Künftig gibt es Rehab- und Umschulungsgeld. SP-Minister Hundstorfer erwartet 700 Millionen Euro Netto-Einsparungen.

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SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat am Dienstag eine Überraschung geliefert: Die befristete Invaliditätspension (I-Pension) soll nun doch zur Gänze abgeschafft werden. Das sieht der Entwurf vor, den Hundstorfer nun zur Begutachtung ausschickte. Die I-Pension wird damit für alle vorübergehend Arbeitsunfähigen auslaufen. Bisherige Pläne hatten nur eine Abschaffung für unter 50-Jährige vorgesehen.

Wer zu krank ist, um seinen Beruf weiter auszuüben, soll in Zukunft falls möglich medizinisch rehabilitiert oder auf einen anderen Beruf umgeschult werden. Die bisher befristeten Invaliditätspensionisten erhalten dann ein "Rehabilitations-" oder "Umschulungsgeld".

Netto-Einsparungen von 700 Millionen Euro

Die Neuregelung soll nach Ende der Begutachtungsfrist im September das Parlament passieren und mit 1. Jänner 2014 für alle dann unter 50-Jährigen in Kraft treten. Die befristete Invaliditätspension wird damit in den nächsten 15 Jahren auslaufen.

Das Sozialministerium erwartet sich bereits bis 2018 Einsparungen von einer Milliarde Euro bei der Pensionsversicherung. Gleichzeitig verursacht die Reform wegen der vorgesehenen Umschulungen und Rehabilitätsmaßnahmen allerdings mehr Kosten, etwa beim Arbeitsmarktservice (AMS). Das Sozialministerium geht daher davon aus, dass abzüglich dieser Mehrausgaben Nettoeinsparungen von 700 Millionen Euro möglich sein werden. Ressortchef Hundstorfer hatte zuvor noch von Netto-Einsparungen im Ausmaß von 400 Millionen Euro berichtet.

--> Arbeiterkammer fordert Malus-System für Firmen

Derzeit wird Krankengeld für maximal 52 Wochen ausbezahlt, eine befristete I-Pension wird gewährt, wenn jemand voraussichtlich länger als ein halbes Jahr arbeitsunfähig ist. Im Vorjahr wurde 7200 Personen unter 50 Jahren eine I-Pension zuerkannt, davon 6400 befristet.

Ist jemand vorübergehend invalide, erhält er künftig nach dem Krankengeldanspruch von der Krankenkasse ein Rehabilitationsgeld in der Höhe von 60 Prozent des Letzbezugs. Das Rehab-Geld wird zwar grundsätzlich nur für ein Jahr gewährt, der Bezug kann jedoch verlängert werden. Es gibt auch einen Sanktions-Mechanismus: Werden zumutbare medizinische Rehab-Maßnahmen verweigert, bleibt auch die Auszahlung des Geldes "für die Zeit der Verweigerung der Mitwirkung" aus. Die Kosten des Rehab-Geldes werden den Krankenkassen von der Pensionsversicherungsanstalt ersetzt.

"Qualifikationsschutz" statt Berufsschutz

Ein weiterer wichtiger Teil des Maßnahmepakets: Wer seinen erlernten Beruf krankheitsbedingt nicht mehr ausüben kann, muss sich künftig umschulen lassen. Der für Angestellte und gelernte Kräfte geltende Berufsschutz wird dabei in einen "Qualifikationsschutz" umgewandelt. Das bedeutet, der Betreffende hat das Recht auf eine hochwertige Qualifikation, die seinem bisherigen Ausbildungsniveau (Lehrabschluss, Fachschule etc.) entspricht.

Als Beispiel für eine mögliche Umschulung nannte Hundstorfer einen Tischler, der wegen seiner Bandscheibenprobleme den erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser könne dann etwa als Fachberater in einem Baumarkt tätig werden.

Während der Dauer der Umschulung erhält der Betroffene ein "Umschulungsgeld" in der Höhe des Arbeitslosengeldes plus 25 Prozent. Damit soll das durchschnittliche Umschulungsgeld laut Sozialministerium die durchschnittliche Höhe der derzeitigen I-Pension (957 Euro 14 Mal pro Jahr) erreichen. Im Sozialministerium geht man davon aus, dass etwa 80 Prozent der befristeten Invaliditätspensionisten rehabilitiert oder umgeschult werden können.

Spindelegger: "Entscheidende Veränderung"

SP-Bundeskanzler Werner Faymann sieht die neue Regelung unter dem Motto "Länger gesund arbeiten". Schließlich wolle man nicht, wie andere Länder, den Kranken Leistungen solange kürzen, bis diese trotz ihrer Krankheit wieder arbeiten gehen. Spindelegger sprach von einer entscheidenden Veränderung, die helfen werde, das Pensionssystem funktionsfähig zu halten.

Kosten & Einsparungen
Die Einsparungen werden von 2014 bis 2018 auf insgesamt 713 Millionen Euro geschätzt. Im ersten Jahr werden noch Mehraufwendungen von 13,7 Mio. Euro erwartet, 2015 soll es dann schon zu Einsparungen von 44,9 Mio. Euro kommen, die sich bis 2018 auf 328,9 Mio. Euro erhöhen.

Im Detail sollen sich dabei in der Pensionsversicherung in diesem Zeitraum Einsparungen von insgesamt einer Milliarde Euro ergeben, weil mehr Menschen im Erwerbsleben bleiben und später in Pension gehen. Die von der PVA zu tragenden Kosten für die berufliche Umschulung werden rund 300 Mio. Euro betragen, sodass die Pensionsversicherungsanstalt bis 2018 in Summe etwas mehr als 700 Mio. Euro einsparen soll.

(APA)

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199 Kommentare
6 0

Sicher ein guter Ansatz. Nur 2 Fragen:


- Ich war bisher der Meinung, dass vor Zuerkennung der I-Pension die Rehabilitation und / oder Umschulung steht. Nun, wenn das jetzt besser institutionalisiert wird unf die I-Pension in Reha-Geld umgetauft wird, soll's mir auch recht sein.

- Die Beispiele (in der Printausgabe des Kurier) sind von einer kindlichen Naivität. Wobei ich nicht weiß, ob sie vom Sozialministerium oder vom Kurier stammen). Die 48 jährige Friseurin, wegen burn-out und Neurodermitis arbeitsunfähig, welche zur Computertechnikerin umgeschult hurtig einen Arbeitsplatz findet, schau ich mir an. Im Sozialministerium vielleicht als Quotenfrau. In der freien Wildbahn finden kaum junge Humboldt-"Computertechniker" einen Arbeitsplatz, geschweige denn Friseurinnen, die mit 48 zum ersten Mal einen PC gesehen haben. Oder die 47 - jährige Putzfrau, die gerne kocht und eine Schnellsieder-kochlehre macht.

Und wollen das die Firmen? Finden doch heute gut ausgebildete 45 - 50 jährige keinen Job! Wenn die Einstellung der Human ressources Manager (Personalchef gibt's kane mehr) sich nicht ändert, dann werden alle diese Ansätze scheitern.

Re: Sicher ein guter Ansatz. Nur 2 Fragen:

Es geht um zwei Dinge: Kostenreduktion und den verzweifelten Versuch, ASVG'ler länger in Beschäftigung zu halten.

Die Umschulungen werden, wie Sie richtig vermuten, wahrscheinlich selten in neue Jobs führen. Freuen wird sich hingegen die Umschulungsindustrie.

Aber Hundsi und Spindi haben wahrscheinlich von den in diesem Bereich vorherrschenden Bedingungen wenig bis keine ahnung, hören nur "Umschulung", denken sich "Hurra" , da bekommen die Betroffenen eh gleich einen neuen Job und zahlen wieder hurtig ein.

Die Realität sieht freilich komplett anders aus.

Re: Sicher ein guter Ansatz. Nur 2 Fragen:

Es geht nur darum, Kosten zu senken, bzw. ein verzweifelter Versuch, ASVG'ler als Zahler im System zu halten. Netter Nebeneffekt: die Schulungsindustrie kann absahnen.

Ich vermute einmal, Hundsi und Spindi haben keine Ahnung, dass die genannten Umschulungen in den seltensten Fällen zu neuer Beschäftigungen führen werden.

Was sind schon 7000 Invaliden

gegen 70000 ÖBBler.

Bei denen wäre es leichter zu sparen, denen würde es auch nicht so weh tun, weil schon alle anderen ASVGler so leben müssen.

Aber irgendwie hat der ÖGB was dagegen, bei Arbeiter zu sparen.
Da nimmt lieber jene, die bei keiner Betriebsratswahl dabei sind, und auch keinen Gewerkschaftsbeitrag zahlen.

kaum Änderungen

im Grunde ändert sich doch wenig. Die Sache kriegt halt einen anderen Namen. Warum soll der einarmige Tischler nicht Kreissägen verkaufen?

Gast: Besucher
25.07.2012 00:48
5 4

Gast

Verbrecher! Alle anständigen vom Schicksal betroffenen Bürger werden bestraft. Solche Verbrecher!

1 4

Sie können offensichtlich nicht sinnerfassend lesen.


Gast: 4545
24.07.2012 23:15
10 1

wer 2013 noch die SPÖ wählt,

ist selber Schuld.

Re: wer 2013 noch die SPÖ wählt,

R I C H T I G!
Wer es bis dato noch immer nicht kapiert hat, wird diese Dumpfba..entruppe WIEDER wählen.

Mir ist diese Haufen an sozialistischen Idi..en sowieso suspekt.
Ein ehem. Gewerkschaftler wird Sozialminister, WIE bitte soll der sich in die Lage eines Behinderten versetzen?
Er wird ja seinen Sold bekommen, doch die armen Menschen, die sich sowieso nicht wehren können bezahlen seinen Lohn, denn auch Behinderte zahlen Steuern.

Jetzt kommt also nach "Hund 1" (Mindestsicherung)
noch "Hund2" ( Einsparungen bei den aller schwächsten) dazu.

GRATULATION werter Herr Hundsdorfer, die Rechnung werden Sie sicher noch bekommen, sei es bei den Wahlen oder im Alter!

Salve
mamba13

5 1

Re: wer 2013 noch die SPÖ wählt,

die spö züchtet sozialschmarotzer damit man genug abhängige hat mit denen man wahlen gewinnt.

Re: wer 2013 noch die SPÖ wählt,

Stimmt, ÖVP ist die Zukunft! Allmächtiger .....

Gast: Herr Nudi
24.07.2012 22:26
16 5

Weiß diese Regierung überhaupt

welches Potential an aufgebrachten Bürgern sie damit schafft? Das wird ein Wahldebakel, weil es nicht nur Einzelschicksale sondern ganze Familien betrifft: "Onkel Pepi kann kaum noch gehen, aber sie lassen ihn nicht in Pension. Mit der Tante Trude haben sie nun zusammen gerade einmal € 1.200 Notstandshilfe und ständig schrumpfende Pensionsperspektiven. Papa und Mutti fürchten sich jetzt auch schon davor wenn sie über 50 werden und von der Abwärtsspirale erfasst werden".--- Da hängen ganze Familien dran! Ihr werdet Euch wundern.--- Übrigens, die Beamten werden weiterhin mit 53-55 Jahren ihre Traumpensionen einstreichen. --- Ob das für SPÖ und ÖVP gut geht? Die Stimmung kippt.

Antworten Gast: boskop
25.07.2012 03:14
1 6

Re: Weiß diese Regierung überhaupt

mir kommt das erbrechen bei solchen ansichten .. und definitiv nicht die zeit sie zu widerlegen

5 2

Re: Weiß diese Regierung überhaupt

Ich befürchte, dass die Stimmung niemanden interessieren wird. Die EU stellt ja schon Söldnerheere zusammen um evtl. Aufstände schnell niederschlagen zu können.

Gast: wienerrotenszene
24.07.2012 22:17
7 2

die von der SPÖ belasteten asvg arbeitnehmer, hackler u.steuerzahler sollten alle aus dem ÖGB austreten- dieser ÖGB(Erfüllungsgehilfen der asozialen SPÖPolitik) mit folglar ist schon sowas von sinnlos und unnütz geworden.


8 0

Re: die von der SPÖ belasteten asvg arbeitnehmer, hackler u.steuerzahler sollten alle aus dem ÖGB austreten- dieser ÖGB(Erfüllungsgehilfen der asozialen SPÖPolitik) mit folglar ist schon sowas von sinnlos und unnütz geworden.

Damit der ÖGB handlungsunfähig ist, wurde ja vorher sein Vermögen an gute Freunde "versenkt".

Antworten Gast: UKW
24.07.2012 23:30
7 0

Re: die von der SPÖ belasteten asvg arbeitnehmer, hackler u.steuerzahler sollten alle aus dem ÖGB austreten- dieser ÖGB(Erfüllungsgehilfen der asozialen SPÖPolitik) mit folglar ist schon sowas von sinnlos und unnütz geworden.

In den ÖGB sollte man erst gar nicht eintreten. Aber wenn man austritt, wird halt noch mehr Geld von der Arbeiterkammer zu ÖGB und SPÖ umgeschichtet als es ohnehin schon der Fall ist. Und von der Zwangsarbeiterkammer kann man bekanntlich nicht austreten. Außer man ist Beamter, dann werden einem seltsamerweise keine Zwangsbeiträge vom Lohn abgezogen.

Die rote Bande hat für alles vorgesorgt und hat gemeinsam mit dem ÖVP-Willi die Zwangsbeiträge in die Verfassung schreiben lassen.

Gast: bankerlobbysamwerk
24.07.2012 22:12
9 1

beamte, Bauern(die können dank SPÖ alle in die schwerarbeiterpension gehen) und selbstständige sind natürlich wie immer nicht betroffen. diese SPÖ mit faymann und einem exÖGB funktionär hundstorfer ist ein skandalöser verein geworden, der nur mehr auf die asvg arbeitnehmer und asvg pensionen hinhaut.


...hirnlos...

Ich werde das Gefühl nicht los, dass unsere (derzeitige) Regierung ein neues Feinbild hat: die österreichische Bevölkerung. Was da seit Monaten an Hirnlosigkeit abgeht, spottet buchstäblich jeder Beschreibung. Man könnte sogar meinen, dass es diese Wasteln geradezu darauf anlegen, einen Volksaufstand herauf zu beschwören - ich hoffe, dass ich mich irre.


99,99% der Invaliditäts-Pensionsbezieher und Frührentner ist auf Hypochondrie zurückzuführen!

1 0

Re: 99,99% der Invaliditäts-Pensionsbezieher und Frührentner ist auf Hypochondrie zurückzuführen!

und woher stammt Deine Weisheit ?!

Vor 10 Jahren mag dies ja gestimmt haben, heute (seit mind. 5 Jahren) wird man selbst mit unheilbarer Krankheit (NHL Std 3A) sekkiert und 3 mal in Folge jeweils für ein Jahr gnadenweise mit horrenden Abschlägen, zugelassen.

Oder Du meinst den geschützten Bereich, in welchen dies nachweislich der Fall ist und auch bleiben wird ?!

10 1

Re:

Hoffen Sie nur, dass Sie nie einer der 0,001% Nichthypochonder sind und man Sie für einen der 99,99% Hypochonder hält; dann schauen Sie nämlich alt und und wenn Sie zufällig psychisch krank sind bringen Sie sich halt um....

Gast: 4545
24.07.2012 21:47
10 2

wenn der Strache,

verspricht diese Aktion zurückzunehmen und jetzt auf diesen fahrenden Zug aufspringt, hat er die Wahl 2013 in der Tasche. Der Bonze Hundstorfer hat einen Elfmeter frei Haus geliefert. Noch dazu ohne Tormann.

Re: wenn der Strache,

Strache würde nicht einmal ins leere Tor treffen. Sein Erklärung, der Ball war manipuliert ......

4 1

Re: wenn der Strache,

Der Tormann schießt sogar für ihn. Strache braucht nur stehen und zuschauen.

17 0

Kurse

ein übler Freibrief für sinnlose Kurse, Schulungen für nix und wieder nix; Rehaeinrichtungen für schwarze und rote Kumpane; wird ein teurer Spass werden.

Gast: Gesinnungslose
24.07.2012 19:39
22 1

Endlich zeigen die Roten Brüder das wahre Gesicht

Den Roten sind BAWAG, Volksbanken, Hypo AA, Kommunalkredit, SWAP Verluste , AUA, Rettungsschirm und Milliarden für Griechenland wichtiger als kranke, hilfsbedürftige und durch den Druck der Wirtschaft vielleicht arbeitsunfähig gewordene Österreicher; danke für Offenbarung dieser Gesinnung

Gast: UKW
24.07.2012 19:35
19 1

Und was ist mit den Beamten?

Den ÖBBlern?

Den Wiener Gemeindebediensteten, deren Gewerkschafts-Chef Hundstorfer früher war?

Die lachen sich einen Ast krumm und gehen weiter nach 18 Monaten Krankenstand, an dem sie nicht wirklich krank waren, in Frühpension - mit 43 Jahren. Statt diese Fragen zu beantworten, bzw. sich im "Sozialministerium" darüber zu erkundigen, druckt die Presse, einfach die Beschwichtigungspresseaussendung des "Sozialministeriums" ab. Dazu brauche ich keine Zeitung.

Die chronisch kranken ASVGler werden dafür in die Mindestsicherung gedrängt, auf die viele gar keinen Anspruch haben, weil sie ihr Haus oder ihr Auto noch nicht verjuxt haben so wie andere.

Ich bin zwar (aktuell) in keinster Weise betroffen, aber das ist eine Schande. Gleichzeitig schiebt man das Steuergeld den Beamten, den Mindestsicherungsbeziehern - auch wenn sie noch nie gearbeitet haben - oder den - mithilfe der NGOs - Zuagroasten weiter hinten rein.

Und die Leute lassen sich weiter vom unschuliden Dackelblick dieses roten Unmenschen blenden. Pfui Teufel.

1 0

Re: Und was ist mit den Beamten?

ein Beispiel (und alle Beamte das jetzt bitte nicht falsch verstehen):
je mehr ASVGler am Arbeitsmarkt sind desto mehr Steuern fließen dem Staat zu. Daher sollte der Staat natürlich daran interessiert sein die ASVGler so lange wie möglich im Berufsleben zu lassen.
Ein Beamter zahlt zwar Steuern, sein Gehalt wird jedoch selbst unter anderem von Steuern finanziert, daher profitiert der Staat nicht wirklich von diesen Steuern.
Tatsache ist, dass unser Österreich übermäßig viele Beamte hat (wenn auch in manchen Bereichen zu wenige).
Ob jetzt einige Stellen überbesetzt sind oder diese überbesetzen Stellen in Pension geschickt werden macht finanziell gesehen für den Staat ja fast keinen Unterschied. Daher vermute ich, dass Beamte von dieser Regelung ausgenommen sind.

2 0

Re: Re: Und was ist mit den Beamten?

Und Sie erwarten vom Chef der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, dass er auch nur ansatzweise die Beamten so behandelt wie die ASVG - Sklaven?

4 1

Re: Und was ist mit den Beamten?

Sie bringen es auf den Punkt.

Gast: ROTFRONT
24.07.2012 19:34
2 4

Darf ich jetzt für die Klaviegebissfratze Leitl nichts mehr zahlen????

Was macht jetzt die Elfenbeingebissmarionette?
Zahlt ihm jetzt alles die SVA???
Ein paar Mille als "Aufwandsentschädigung"?

Antworten Gast: 4545
24.07.2012 21:59
2 4

Re: Darf ich jetzt für die Klaviegebissfratze Leitl nichts mehr zahlen????

der Leitl zeigt nur gerne seine 2.ten her. Obwohl mit dem Grinser kann einem Angst und Bang werden.

So wieder der Beisser vom James Bond. Der war aber attraktiver

Re: Darf ich jetzt für die Klaviegebissfratze Leitl nichts mehr zahlen????

Es liegt ganz an Ihnen selbst Ihr verbittertes Dasein zu ändern! Aber bitte ohne Waffengewalt. Danke.

12 2

und noch mehr Millionen ins unersättliche

Millionengrab AMS nebst Schulungs- und SÖB- Filz, die versteckte Parteienfinanzierung läuft wie geschmiert, dass all das auf Kosten von beeinträchtigten und geschwächten Menschen geht, kümmert die gnadenlosen Sozis ja keinen Deut, und die Schwarzen brauchen gar nichts mehr zu tun, ihre roten Stammhalter machen ja ganze Arbeit, pfui T...

Gast: Pensionseinzahler
24.07.2012 18:52
7 3

und bitte alle aktuellen Frühpensionisten

bis zum regulären Pensionsalter auch da mit einbeziehen ....


Ach und ab wann gilt man als dauerhaft invalide?

Vielleicht wenn man nur mehr menschliches Gemüse ist??? Das Ganze hat weder Hand noch Fuß!!!

Re: Ach und ab wann gilt man als dauerhaft invalide?


dadurch dass, bzw. weil Sie die Kriterien nicht kennen, wann jemand als dauernd invalide gilt, ist ihre Aussage "das ganze hat werder hand noch fuss" als unqualifiziertes regierungsbashing einzustufen...

Antworten Gast: UKW
24.07.2012 19:42
10 3

Re: Ach und ab wann gilt man als dauerhaft invalide?

Ganz einfach, wenn Sie Beamter, Vertragsbediensteter oder ÖBBler sind, und Ihnen der Nagel auf der großen Zehe Probleme bereitet, sind Sie dauerhaft invalide.

Wenn Sie aber ASVGler sind und Krebs im Endstadium haben, 3 Schlaganfälle hiner sich oder aufgrund einer Allzheimer-Erkrankung selbst den Namen ihre Kinder vergessen haben, dann können Sie immer noch in einer Schnellimbisskette den Lokus reinigen. Nach 8-monatiger Zwangsschulung kriegen Sie das locker hin.

Re: Re: Ach und ab wann gilt man als dauerhaft invalide?

Vertragsbedienstete sind auch im ASVG und können nicht wegen Schmerzen im Zeh invalid werden...

5 1

Re: Re: Ach und ab wann gilt man als dauerhaft invalide?

Bis zum Zehennagel müssen wir nicht denken. Es reicht schon Burnout.

Gast: Mäusekuchen
24.07.2012 18:34
12 0

Bis 2018 erwartet der Herr Minister Einsparungen von insgesamt einer Milliarde. Wenn man denkt, dass der neue Prunkbau für den ORF in St. Marx mit einer Milliarde veranschlagt ist, freut einen das.


Wobei bei Großbauten in Wien, rein erfahrungsmäßig, immer noch Aufschläge dazukommen.

Aber für den ORF und seine systemrelevanten Redakteure werden Kranke gerne zurückstecken.

Jetzt, wo die Krise in Europa immer größer wird, müssen die Politiker und die, die ihnen helfen an der Macht zu bleiben, schauen dass sie ihre Eurolinos ins Trockene bringen. Und dafür werden die ärmeren geschröpft.

Nur die Milliardäre, die dort urlauben wo unser Kanzler gerade urlaubte, tragen relativ wenig bei. Zumindest für die Öffentlichkeit. Was sie für bestimmte Parteien getan haben könnten, davon weiß man nichts genaues.

Gast: globetrotterneu
24.07.2012 18:21
6 0

zeit für gerechtigkeit

was anderes kann man von hundsdorfer und der spö nicht erwarten.

Gast: b754
24.07.2012 18:18
3 8

jetzt wird der strache eine umschulung brauchen


Antworten Gast: UKW
24.07.2012 19:49
12 1

Re: jetzt wird der strache eine umschulung brauchen

Es geht nicht um Strache. Es geht um chronisch kranke Menschen, die dein roter Gebieter künftig durch die AMS-Genossen schickanieren lassen will, bis sie sich den Strick geben. Ist natürlich sehr witzig.

Gast: M. Wolf
24.07.2012 18:10
11 0

SP-Minister Hundstorfer erwartet 700 Millionen Euro Netto-Einsparungen.

SP-Minister Hundstorfer produziert weitere Kaufkraftabschöpfung und Verelendung im Wert von 700 Millionen Euro.

Gast: Nemesis
24.07.2012 18:02
16 1

Alle schön brav rot gewählt? Ja?

Hahahahahaha

13 1

Re: Alle schön brav rot gewählt? Ja?

Ach kein Thema. Bei der nächsten Wahl behaupten die Roten einfach, daran wäre schwarz/blau schuld und alles ist wieder im Lot.

Das Wahlvieh ist dumm.

Antworten Gast: Allseits Bekannt
24.07.2012 19:02
11 0

Re: Alle schön brav rot gewählt? Ja?

Und sie werden weiterhin brav ROT wählen. Denn wenn sie egal wo, weiterhin gnadenlos abgezockt werden,tuts am wenigsten weh. Dass wissen die Blutsauger, es ist einkalkuliert und sie ziehen es voll durch. Was kann denen schon passieren, die Depperten wählen sie immer wieder und wieder.

10 0

Sehr gut, der ESM freut sich sicher über das Geld!