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"Politischer Sumpf": Fischer erwartet weitere Rücktritte

26.07.2012 | 18:28 |   (DiePresse.com)

Der Bundespräsident drängt in der Causa Birnbacher auf eine "Zeit der endgültigen Reinigung" - und er kritisiert den EU-"Expertenkauderwelsch".

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In der Causa Birnbacher hat sich nun auch Bundespräsident Heinz Fischer zu Wort gemeldet: Für ihn sind weitere Rücktritte von Personen, die in die "Causa Haider-Martinz-Birnbacher verstrickt sind", zu erwarten. Wen das genau betrifft, verriet Fischer im Interview mit den "Salzburger Nachrichten" aber nicht.

"Die jüngsten Geständnisse haben den Blick frei gemacht auf einen wirklichen politischen Sumpf, und die darauffolgenden kritischen Stellungnahmen waren notwendig und richtig", meinte Fischer. Den Rest des Jahres 2012 und das Jahr 2013 müsse man zu einer "Zeit der endgültigen Aufklärung und der Reinigung" machen, betonte das Staatsoberhaupt.

Kritik an EU

Fischer kritisiert zudem in dem Interview das Durchpeitschen von Entscheidungen und das Expertenkauderwelsch in der Europäischen Union. Entscheidungen müssten besser erläutert und plausibel gemacht werden. "Wichtig ist das Bemühen um eine verständliche Sprache. Der Expertenkauderwelsch in Europa nimmt überhand. Es werden immer mehr Begriffe verwendet, ohne sie zu erklären", sagte Fischer.

Europa müsse seine Entscheidungen stärker demokratisch legitimieren. Fischer hält es für einen "plausiblen Gedanken", mit der Wahl zum Europäischen Parlament auch einen EU-Präsidenten direkt zu wählen. Die Stärkung der Rechte des EU-Parlaments solle fortgesetzt werden. Es gebe bereits Initiativen zur Durchführung europäischer Volksabstimmungen, ein Instrument, das durch den Vertrag von Lissabon geschaffen worden sei. Und schließlich gebe es eine noch unausgereifte Diskussion über eine zweite Kammer des EU-Parlaments, die als Art Senat fungieren könnte, merkte der Bundespräsident an.

Das rasche Durchpeitschen von Entscheidungen und Entschlüssen sei jedenfalls "ausgesprochen informations- und verständnisfeindlich", sagte Fischer. Man solle Europa verständlicher machen und damit einer Wiederbelebung nationalistischer Strömungen und Parteien begegnen.

(APA)

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192 Kommentare
 
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Fischer sollte einmal (!)

mit gutem Beispiel voran gehen; also selbst zurück treten!

Gast: Austrianer
31.07.2012 20:20
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Tritt er endlich zurück?


Rücktritt

Ihr Rücktritt, Herr Fischer, ist schon längst fällig.Nur fehlt Ihnen der Anstand dafür.

Gast: Im Strom der Zeit
31.07.2012 02:27
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Die Macht der Gewohnheit

Machen Sie einmal eine Umfrage über den Beliebtheitsgrad dieses Bundespräsidenten. Sie werden ihr blaues Wunder erleben. Aus Moliérs/Der Geizhals [passt auf diesen BP wie die Faust aufs Aug] Elise. Ach, Valére, das sagen die anderen auch. In ihren Worten sind alle Männer gleich, ihre Taten aber zeigen erst, wie verschieden sie sind. Der Mann ist im Volke trotz etlicher Ungereimtheiten fest verankert. Er wird sich allerdings nie zu seinen Fehlern bekennen. Denn wer kratzt schon an der eigenen Fassade. Heinz Fischer ist ein von den politischen Umständen hochgespültes Staatsoberhaupt in der Warteschleife auf fette Pensionszahlungen. Wahrlich ein umschwärmter Mann des Volkes aus dem Wachsfigurenkabinett unergründlicher Vergänglichkeit. Eine undurchsichtige Sphynx mit dem zeitverschobenen Lächler eines rundherum zufriedenen Rotfürsten. Die werden aber immer mehr und kosten uns eine Stange Geld. Allein die Ämterwucherungen sind oft nichts anderes wie karzogen veränderte Geldtruhen für dahin… Dauerschläfer. Fischer ein besonderes Fallbeispiel für diese Spezies. Es gilt die Unschuldsvermutung/Warum eigentlich?

Re: Die Macht der Gewohnheit

So schlimm kann es nicht sein, immerhin wurde er von den Österreicher(in) mehrheitlich gewählt. Sie sollten lernen zwischen Kritik und Haß zu untercheiden lernen. Ihr Posting laßt nicht gerade viel von einer überschäumender Intelligenz ahnen!

Antworten Antworten Gast: Und mit Sicherheit hat ihn nicht die Mehrheit… …der Österreicher gewählt
01.08.2012 07:55
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Re: Re: Die Macht der Gewohnheit

Will ihnen ja nicht zu nahetreten… Allerdings sind ihre grammatikalischen „Flüchtigkeitsfehler“ kein Grund, andere als wenig verstandesbegabt zu apostrophieren. 1.): …immerhin wurde er von den Österreichern…[meinten Sie natürlich so-verstehe] 2.): Nach der neuen Rechtschreibung schreibt man Hass mit zwei ss.. Also nicht Haß sondern Hass. 3.): Sie unterscheiden nicht, Sie untercheiden und ich muss leiden. Zu guter Letzt: Ihr Posting laßt/heißen sollte es lässt? Sie sind wahrlich ein toller Rechtschreibkünstler. Vor solchen Leuten habe ich den größten „Respekt“. PS. Bin Sozialdemokrat mit Leib und Seele. Mein mtl. Mitgliedsbeitrag beträgt sage und schreibe 10.-. Zweimal im Jahr spende ich. Und den Fischer hab ich obendrein gewählt. Wenn ich ihn heute kritisiere, gibt es dafür gravierende Gründe. Er ist in Zeiten wie diesen ein Langweiler pur. Ein Präsident ohne kritischer Fortüne. Um es in ihrem verbal-g´sunden Menschenverstand (hoffentlich?) auszudrücken: Er sui sii schleichen! Und Sie können mich nicht ärgern. Sie wissen sicher warum?!?

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Club 45, Linzer Spekulationsgeschäfte, Bawag, Konsum, Consultatio, AKH....

schon vergessen, Herr Fischer?

Antworten Gast: alatheus
29.07.2012 21:09
4 0

Re: Club 45, Linzer Spekulationsgeschäfte, Bawag, Konsum, Consultatio, AKH....

Die SPÖ ist einfach viel raffinierter beim Vertuschen diversen Skandale. Das reicht vom Suggerieren von parlamentarischen roten Mehrheiten in Umfragen bis zum Totschweigen von für die Partei problematischen Themen in den Medien (Inseratenaffäre; Vergleich der Republik Österreich mit der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH; Postenbesetzungen in Staatsbetrieben; Verschleppung von Reformen und Ignorieren von RH-Berichten; etc.). Für mich ist keine der aktuell im Parlament vertretenen Parteien wählbar - und zwar aus vielerlei Gründen, wie dem politischen Personal, den politischen Positionen bzw. einer rein auf Machterhalt ausgerichteten Einstellung und dem allgegenwärtigen Populismus.

Re: Re: Club 45, Linzer Spekulationsgeschäfte, Bawag, Konsum, Consultatio, AKH....

Die Kampfposter der Blauen lassen erahnen, was da für Geisteblitze an die Regierung wollen. Man kann nur hoffen, daß viele Meschen diese Haßtiraden lesen und die richtigen Konsequenzen daraus ziehen!

Den HC , einmal Kanzler, ein wenig anzugreifen

und schon kann man sicher sein, von seinen Recken gemaßregelt zu werden.!

Jetzt beispielsweise mit mehreren 100 roten Strichlein, so man nicht "stramme, blaue Meinung" vertritt.

Was uns von seinen "Mitstreitern" blühen wird, so es einen blauen Kanzler geben sollte, kann sich jedermann ausmalen.

Wie heißt es doch so schön: austeilen ja, einstecken nein! Ausgenommen es geht ums Geld.

Antworten Gast: Sie reisen wohl auf der BURES-Schiene?!?
31.07.2012 01:48
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Re: Den HC , einmal Kanzler, ein wenig anzugreifen


Antworten Gast: globetrotterneu
30.07.2012 00:18
6 1

Re: Den HC , einmal Kanzler, ein wenig anzugreifen

man muss nicht blau sein um zu wissen das die spö die schmutzigste partei österreichs ist.

Den HC einmal ein wenig angreifen

und schon wird man belohnt!

Beispielsweise in Summe mit läpischen 69 roten Strichlein.

Wie heißt es doch so schön: austeilen ja, einstecken aber nicht!

Gast: Sueton
28.07.2012 12:01
5 0

Moral?

Der Mann hat nach seiner Beteiligung an den permanenten Beugungen des Rechts zugunsten der SPÖ zu Zeiten der Herren Sinowatz und Vranitzky bei Gott kein moralischen Anspruch, solche Äußerungen zu tun. Und vielleicht erkundigt er sich in Kärnten, warum Frau Schaunigg seinerzeit wirklich zurückgetreten ist! Haider hat nämlich unter Garantie auch die Kärntner SPÖ gekauft. Difficile est satiram non scribere!

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Warum spricht das Oberhaupt nicht über

Versteckte Schulden?
Es geht doch nicht nur um die Schulden der Staatsbetriebe. Es ist ja auch so, dass die Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen auch bezahlt werden müssen. Alleine die Finanzierungen über die CBLs (Auslandsleasing) sollen bei über 30 Mrd. Euro liegen. Die lokalen Leasingverträge von Telefonanlagen über die Bauhofausstattung der Gemeinden bis zu den Kläranlagen werden wohl auch noch viele Mrd. in Summe sein.

Nicht zu verachten ist auch die eingegangene Schuld mit Haftungen. Die kommende Zahlungsverpflichtung scheint überhaupt nirgends auf! Was da noch auf die Staatsfinanzen zukommt kann keiner genau sagen.

Es gibt Untersuchungen, welche versuchten die gesamten Verbindlichkeiten der Staaten zu erfassen. Da kommen dann Zahlen, welche den Bankrott der Eurozone deutlich aufzeigen.

www.wiwo.de/finanzen/galerien/staatsverschuldung-in-europa-908/2/oesterreich-irland-daenemark-luxemburg.html

Bei dieser Betrachtung wird für Österreich eine Gesamtverschuldung von 410% des BIPs ausgewiesen, was etwa 1.100 Mrd. Euro bedeuten würden. Das ist eine Verschuldung, welche die gesamten Steuereinnahmen um den Faktor 18 (=1.800%) überschreitet.

Unsere durchgeknallten Parteibonzen sind wirklich unschlagbar im Geldausgeben (Einnehmen in die eigene Tasche?). Immerhin haben diese Versager sich selber für 2011 gesamte Staatsausgaben in der Höhe von 152.091 Mio. Euro genehmigt. Das sind schon über 42.000.- Euro pro Haushalt!

Gast: Democracy
28.07.2012 04:32
2 0

Leonard Cohen hofft auf Demokratie, aber ich hege starke Zweifel an diesem Traum. Mit solchen Leuten wie Fischer an der Spitze wird alles scheitern – fürs Volk! Heuchler, die Demokratie predigen und Halbdiktatur leben, denen ein Orden, verliehen durch israelische Politiker, wichtiger ist, als das eigene Volk, sind nicht nur unfähig Demokratie umzusetzen, sie sind auch nicht gewillt, dies zu tun!

http://www.youtube.com/watch?v=KqTUEP6Ndvo

I'm sentimental, if you know what I mean
I love the country but I can't stand the scene.
And I'm neither left or right
I'm just staying home tonight,
getting lost in that hopeless little screen.
But I'm stubborn as those garbage bags
that Time cannot decay,
I'm junk but I'm still holding up
this little wild bouquet:
Democracy is coming to the U.S.A.

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Heinz Fischer ist eine wandelnder roter Mundgeruch


Antworten Gast: FAQ
29.07.2012 08:36
3 0

Re: Heinz Fischer ist eine wandelnder roter Mundgeruch

Mund? Man hätt eher was anderes gedacht ...

9 0

"Politischer Sumpf": Fischer erwartet weitere Rücktritte

seinen eigenen?
Wäre überfällig!

Gast: xxxx
27.07.2012 21:43
0 13

Das nächste Mal wähle ich wieder Dr. Heinz Fischer! Er ist serös. Ihm kann man vertrauen!

Nicht so wie das blaue Lumpenpack!

Antworten Gast: Martin Rosenkranz
30.07.2012 16:47
3 0

Re: Das nächste Mal ....

Haha, der war gut.
Und dazwischen ändern wir schnell mal die Verfassung, oder wie ?

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Re: Das nächste Mal wähle ich wieder Dr. Heinz Fischer! Er ist serös. Ihm kann man vertrauen!

SIE SIND WOHL SEINE FRAU?

Antworten Gast: ELFENBEIN
28.07.2012 11:53
5 0

Re: Das nächste Mal wähle ich wieder Dr. Heinz Fischer! Er ist serös. Ihm kann man vertrauen!

Werner, bist Du das? Jetzt hast Du gut geantwortet! Echt Supa!

Bits Du heute wieder im PArk zum handy suchen?

Deine Laura

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Re: Das nächste Mal wähle ich wieder Dr. Heinz Fischer! Er ist serös. Ihm kann man vertrauen!

aber nur als Zellensprecher im LGII.

Denn mit seiner nachgewiesenen "Krankenakte" vulgo Leumundszeugnis reicht es zwar nicht für Stein aber ein paar Jährchen stressfreier Umgebung in der Strafanstalt Josefstadt, ist ja nicht weit von seiner derzeitigen "bescheidenen" Wohnung entfernt, sind auch bei guter Führung schon drinnen.

Gast: joseph
27.07.2012 20:59
14 0

ruecktritt

ein bundespraesident

der direkte demokratie bedenklich findet
esm "ueberprueft" und unterschreibt
bei 400 millionen euro-spekulationensverlusten des linzer spoe-buergermeister schweigt
und ebenso bei faymanns inseraten schweigt
und weiters bei schmieds kommunalbank schweigt

hat kein recht andere zum ruecktritt aufzufordern.

er ist selbst rucktrittsreif !


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gewaltentrennung

...ist in österreich eine zunehmend schlampige angelegenheit..jetzt ist die justiz am zug und nicht UHBP...der gehört schliesslich zur exekutive

 
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