Der stellvertretende Präsident des Kärntner Landtages, Rudolf Schober (SPÖ), hat am, Freitag die Umbenennung der Jörg-Haider-Brücke gefordert. "Man muss sich geradezu schämen für diesen Namen, wenn man betrachtet, was dieser Mann alles gemacht hat", sagte Schober am Freitag gegenüber kleine.at.
"Ich werde Landeshauptmann Gerhard Dörfler ins Gewissen reden! So kann es nicht länger weiter gehen", kündigt Rudolf Schober im Vorfeld der für Freitagabend angesetzten Landtagssitzung an. Formal könnte Dörfler als Verkehrsreferent den Namen ändern - dass dies geschehen wird, glaubte Schober allerdings nicht. "Dörfler ist ja offensichtlich Teil dieses Systems, denn dass er nichts mitbekommen hat, glaube ich nicht", so der SPÖ-Politiker.
--> Schober verlangt Umbennenung der Haider-Brücke
Die ehemalige Lippitzbachbrücke (Bezirk Völkermarkt) über die Drau war am 25. Jänner 2009 offiziell in Jörg-Haider-Brücke umbenannt worden. Dörfler hatte damals unter anderem von einer "Brücke für die Ewigkeit" gesprochen.
Das Geständnis
Am Mittwoch hatte der Villacher Steuerberater Dietrich Birnbacher im Strafprozess in der "Causa Birnbacher" Haider postum schwer belastet. "Eine Million wird wohl drinnen sein für die Partei", habe Haider bei einem Gespräch im Jänner 2008 gesagt, erklärte der Steuerberater. Außerdem soll Haider von Anfang an geplant haben, ein Drittel von Birnbachers Millionenhonorar seiner Partei zuzuschanzen.
(APA)
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